Zum Inhalt springen

Ratgeber · Druckluftschrauber

Lösemoment und Drehmoment: die Zahl ohne Prüfvorschrift

ISO 5393 schließt Schlagschrauber und Ratschen ausdrücklich aus. Was die große Zahl auf der Verpackung dann noch aussagt — und wie man zwei Datenblätter trotzdem vergleicht.

Verantwortlich
Fachbereich Werkstatt
Erstellt am
Erstellt am

Auf der Verpackung eines Druckluft-Schlagschraubers steht eine große Zahl. Meist ist es das Lösemoment, meist in Newtonmetern, meist vierstellig. Sie ist das wichtigste Verkaufsargument dieser Werkzeugklasse, und sie ist der Grund, warum ein Gerät neben einem anderen als das stärkere erscheint.

Diese Zahl hat keine Prüfvorschrift. Das ist keine Vermutung und kein Vorwurf an einzelne Hersteller, sondern lässt sich am Regelwerk nachlesen: Die zuständige internationale Leistungsprüfnorm für Werkzeuge an geschraubten Verbindungen schließt schlagende, impulsende und ratschende Werkzeuge ausdrücklich aus ihrem Anwendungsbereich aus. Genau diese drei Bauarten sind es aber, die im Handel als Druckluftschrauber angeboten werden.

Dieser Artikel zeigt, was daraus folgt: welche Angaben Sie im Datenblatt vergleichen können, welche nicht, und woran Sie erkennen, ob ein Hersteller seine Zahl überhaupt an eine Bedingung geknüpft hat. Grundlage sind die Herstellerangaben der fünfzehn Geräte aus den drei Vergleichen dieses Clusters und der frei einsehbare Anwendungsbereich der Norm.

Bevor Sie zwei Drehmomentangaben nebeneinanderlegen

Fünf Prüfschritte, bevor zwei Zahlen aus zwei Datenblättern nebeneinander landen. Sie ersetzen keine Norm — sie machen sichtbar, wo eine fehlt.

Prüfen, ob überhaupt dieselbe Größe verglichen wird
Anzugsmoment, Lösemoment und „Drehmoment" sind drei verschiedene Angaben
Im Feld dieses Clusters nennt ein Hersteller denselben Wert von 68 Newtonmetern gleichzeitig als „max. Lösemoment", „max. Drehmoment" und „Anzugs-Drehmoment max.". Ein anderer führt die Werkzeugklasse unter „Anzugsmoment maximal", während der direkte Wettbewerber dieselbe Bauform unter „Max. Lösemoment" führt. Wer zwei Zahlen vergleicht, muss zuerst die Feldnamen vergleichen — sonst steht ein Anzugswert gegen einen Lösewert, und das ist im Feld ein Verhältnis von bis zu drei zu eins.
Nach der Schraubengröße im Datenblatt suchen
Vier von fünf nennen eine, keiner nennt eine Festigkeitsklasse
Ein Drehmomentwert ohne genannte Schraubengröße beschreibt nichts Nachvollziehbares. Vier der fünf Pistolengeräte dieses Clusters nennen eine — meist M 16, in einem Fall als Schlüsselweite 27 Millimeter statt als M-Bezeichnung. Ein Hersteller nennt gar keine. Bei den Winkelgeräten ist es nur noch einer von fünf. Die Festigkeitsklasse der Prüfschraube nennt kein einziger Hersteller im ganzen Feld, obwohl sie den Kraftbedarf einer Verbindung maßgeblich bestimmt.
Den Betriebsdruck als einzigen gemeinsamen Bezugspunkt nehmen
Alle fünfzehn Geräte nennen ihn, meist 6,2 oder 6,3 bar
Der Betriebsdruck ist die einzige Angabe, die im gesamten Feld durchgängig und ohne Widerspruch dokumentiert ist. Er ist damit der einzige belastbare gemeinsame Bezugspunkt zwischen zwei Datenblättern. Praktisch heißt das auch: Wer sein Gerät mit dem vollen Kompressordruck von acht oder zehn bar betreibt, verlässt die Bedingung, unter der der Hersteller gemessen hat — mit Folgen nicht nur für das Drehmoment, sondern vor allem für die Vibration.
Die Anzugsdauer suchen und ihr Fehlen einkalkulieren
Kein einziger Hersteller im Feld nennt eine
Ein Schlagschrauber baut sein Moment über eine Folge von Schlägen auf. Wie lange geschlagen wurde, bevor der genannte Wert erreicht war, entscheidet über die Zahl — nach zwei Sekunden steht ein anderer Wert an als nach zehn. Keiner der fünfzehn Hersteller dieses Clusters nennt diese Dauer. Das ist der eigentliche Grund, warum sich zwei Maximalwerte nicht sauber gegeneinanderstellen lassen, selbst wenn Schraubengröße und Druck übereinstimmen.
Die eigene Aufgabe beziffern, statt die größte Zahl zu wählen
Pkw-Radmuttern liegen typisch zwischen 90 und 140 Newtonmetern
Die Anzugswerte für Radschrauben stehen im Handbuch des Fahrzeugs und liegen bei Personenwagen meist im unteren dreistelligen Bereich. Zum Lösen wird mehr gebraucht, weil Korrosion und Setzverhalten dazukommen — aber keine vierstelligen Werte. Ein Gerät mit hohem Lösemoment schadet dabei nicht, es macht das Lösen nur schneller. Angezogen wird ohnehin nicht mit dem Schlagschrauber, sondern mit dem Drehmomentschlüssel.

Was Anzugs- und Lösemoment behaupten

Ein Schlagschrauber wird für zwei entgegengesetzte Aufgaben benutzt. Er zieht eine Schraubverbindung an, und er löst eine bestehende. Für beide Richtungen nennen die Hersteller getrennte Zahlen, und die zweite ist fast immer die größere.

Das ist plausibel. Eine festgezogene Verbindung setzt sich über die Zeit, Korrosion zwischen Gewindeflanken erhöht die Reibung, und beim Lösen muss die Haftreibung überwunden werden, bevor sich überhaupt etwas bewegt. Ein Werkzeug, das eine Verbindung mit 400 Newtonmetern angezogen hat, braucht Monate später mehr, um sie wieder aufzubekommen.

Aus dieser plausiblen Physik folgt aber nicht, dass die beiden veröffentlichten Zahlen in einem bestimmten Verhältnis stehen müssten. Sie werden nicht aus einer gemeinsamen Formel abgeleitet. Jeder Hersteller ermittelt sie für sich, unter Bedingungen, die er zum allergrößten Teil nicht offenlegt. Das Ergebnis ist ein Feld, in dem das Verhältnis zwischen beiden Zahlen von eins zu eins bis über drei zu eins reicht.

Anzugsmoment und Lösemoment sind zwei getrennt ermittelte Herstellerangaben, keine zwei Seiten derselben Messung. Wer sie verrechnet, erfindet einen Zusammenhang, den es nicht gibt.

Die Norm, die es gibt — und wen sie ausschließt

Für Werkzeuge an geschraubten Verbindungen existiert eine internationale Leistungsprüfnorm. Sie heißt ISO 5393, trägt im Deutschen den Titel „Drehende Werkzeuge für geschraubte Verbindungen — Leistungsprüfverfahren", steht in der Ausgabe 2017-11 und wurde 2023 von der ISO in ihrem Bestand bestätigt. Sie ersetzt eine Fassung von 1994.

Der Anwendungsbereich ist im frei einsehbaren Abstract auf den Seiten der ISO nachzulesen — der Normwortlaut selbst ist kostenpflichtig und wird hier nicht zitiert. Anwendbar ist die Norm auf Werkzeuge jeder Antriebsart, ausdrücklich einschließlich pneumatischer, hydraulischer und elektrischer sowie akkubetriebener Geräte, im Drehmomentbereich von 0,5 bis 2 000 Newtonmetern — und ausschließlich auf solche, die ihr Moment auf im Wesentlichen kontinuierliche Weise aufbringen.

Nicht anwendbar ist sie auf drei Gruppen, und die Aufzählung liest sich wie die Gliederung dieses Clusters: auf Schlag- und Impulsschrauber, auf Ratschen und Werkzeuge mit Ratschenkupplung, und auf sonstige Werkzeuge, die eine Verbindung in unstetigen Schritten weiterdrehen und dabei bei jedem Schritt die Haftreibung überwinden.

Alle fünfzehn Geräte dieses Clusters fallen unter einen der Ausschlusspunkte

Der Druckluft-Schlagschrauber fällt unter „impact wrenches". Die Druckluftratsche fällt gleich unter zwei Punkte, als Ratsche und als Werkzeug mit Ratschenkupplung. Der Winkel-Schlagschrauber hat dasselbe Schlagwerk wie das Pistolengerät und fällt mit ihm unter denselben Punkt. Es gibt in diesem Cluster kein einziges Gerät, dessen Drehmomentangabe nach ISO 5393 geprüft sein könnte.

Für die drei Bauformen dieses Clusters heißt das dreierlei. Beim Pistolengerät mit Schlagwerk greift der erste Ausschlusspunkt, weil das Moment aus einer Folge von Schlägen entsteht. Bei der Ratsche greifen gleich zwei, weil sie sowohl Ratsche ist als auch eine Ratschenkupplung trägt. Und das Winkelgerät teilt sich das Schlagwerk mit dem Pistolengerät und damit auch dessen Ausschluss — es unterscheidet sich nur in der Gehäusegeometrie, nicht im Abtriebsprinzip.

Wichtig ist, was daraus nicht folgt. Der Ausschluss ist kein Qualitätsurteil und keine Sicherheitsaussage. Er hat einen technischen Grund: Ein Werkzeug, das seine Kraft in einzelnen Schlägen abgibt, lässt sich mit dem Messaufbau, den diese Norm beschreibt, nicht sinnvoll erfassen. Die Norm sagt nicht, dass diese Werkzeuge schlecht seien. Sie sagt, dass sie mit diesem Verfahren nicht gemessen werden.

Was ISO 5393 tatsächlich misst

Hier wird der Befund noch eine Stufe schärfer, und dieser zweite Punkt wird selten erwähnt. Selbst für die Werkzeuge, die in ihren Anwendungsbereich fallen, misst ISO 5393 nicht, wie viel Drehmoment ein Gerät abgeben kann.

Das Verfahren, das der Anwendungsbereich beschreibt, ermittelt die Wiederholgenauigkeit des Drehmoments — im englischen Original „torque repeatability", in Klammern erläutert als „scatter", also Streuung. Gemessen wird über einen Bereich von Schraubfall-Charakteristiken, über den vom Hersteller angegebenen Einstellbereich und über eine vom Hersteller definierte Zahl von Arbeitszyklen hinweg.

Die Norm beantwortet also die Frage: Wie zuverlässig trifft dieses Werkzeug denselben Wert wieder? Nicht die Frage: Wie hoch ist der höchste Wert, den es erreicht. Für einen Montagebetrieb, der eine Verbindung reproduzierbar auf ein Sollmoment bringen muss, ist die erste Frage die wichtigere. Für den Verkaufsprospekt eines Schlagschraubers ist es die zweite.

0Prüfnormen für das maximale Drehmoment

Es existiert keine internationale Prüfnorm, die das maximal abgebbare Drehmoment eines handgeführten Schraubwerkzeugs ermittelt — weder für die von ISO 5393 ausgeschlossenen Bauformen noch für die eingeschlossenen. Für die eingeschlossenen gibt es eine Norm für die Streuung, nicht für die Spitze.

Diese Feststellung erklärt einiges an dem, was in den Datenblättern dieses Clusters zu sehen ist. Wo keine Prüfvorschrift existiert, gibt es auch keine gemeinsame Sprache, keine gemeinsamen Feldnamen und keinen Zwang, die Messbedingung offenzulegen. Was folgt, ist die Bestandsaufnahme dieses Zustands über fünfzehn Geräte.

Was in jeder Drehmomentangabe fehlt

Damit ein Drehmomentwert nachvollziehbar wäre, müsste er mindestens vier Angaben mitbringen: die Größe der Prüfschraube, deren Festigkeitsklasse, die Dauer des Anzugs- oder Lösevorgangs und den Betriebsdruck, bei dem gemessen wurde. Über die fünf Pistolengeräte des ersten Vergleichs sieht die Bilanz so aus.

Vier Angaben würden eine Drehmomentzahl nachvollziehbar machen. Zwei davon nennt niemand.

Wird genannt

  • Betriebsdruck: bei allen fünfzehn Geräten, zwischen 6,2 und 6,3 bar
  • Schraubengröße: bei vier von fünf Pistolengeräten, meist M 16
  • Ein Hersteller nennt sie als Schlüsselweite 27 Millimeter statt als M-Bezeichnung
  • Ein Hersteller ordnet die Schraubengröße ausdrücklich dem Lösemoment zu

Wird nicht genannt

  • Festigkeitsklasse der Prüfschraube: bei keinem einzigen der fünfzehn Geräte
  • Anzugs- oder Lösedauer: bei keinem einzigen der fünfzehn Geräte
  • Schraubengröße bei einem der fünf Pistolengeräte: gar nicht
  • Schraubengröße bei den Winkelgeräten: nur bei einem von fünf

Der Betriebsdruck ist damit der einzige Bezugspunkt, den alle teilen. Das ist wenig, aber es ist nicht nichts: Zwei Geräte, die beide bei 6,3 bar gemessen haben, sind wenigstens in einer Bedingung vergleichbar. Zwei Geräte, von denen eines seinen Wert bei 6,2 und das andere bei 6,3 bar nennt, unterscheiden sich schon in dieser einen.

Bei den Winkel-Schlagschraubern ist die Lage schlechter als bei den Pistolengeräten. Dort nennt genau ein Hersteller eine Prüfbedingung, und zwar in der Form „Lösemoment (maximal) ermittelt mit Schraubengröße M: 16". Die anderen vier nennen ihre Werte ohne jede Bedingung. Die Bauform, deren Kaufgrund die Zugänglichkeit an schwer erreichbaren Verbindungen ist, dokumentiert ihre Leistungswerte am schlechtesten.

Der Faktor zwischen den beiden Zahlen

Wenn Anzugs- und Lösemoment getrennt ermittelt werden und niemand die Bedingungen offenlegt, dann sollte das Verhältnis zwischen beiden über ein Feld hinweg streuen. Genau das tut es — und zwar stärker, als sich mit Setzverhalten und Korrosion erklären lässt.

Über die fünf Pistolengeräte des ersten Vergleichs reicht das Verhältnis von Lösemoment zu Arbeitsmoment von 1,00 bis 3,12. Ein Hersteller nennt für sein empfohlenes Drehmoment 542 Newtonmeter und für das Lösemoment 1 690 — mehr als das Dreifache. Derselbe Hersteller nennt aber auch eine höchste Anzugsstufe von 931 Newtonmetern; misst man gegen die, liegt das Verhältnis bei 1,82 und damit im Feld der anderen. Welche der beiden Zahlen die richtige Bezugsgröße ist, entscheidet der Hersteller, nicht die Norm.

Die übrigen Verhältnisse liegen enger beieinander: 1,54 bei einem Gerät, das mit 410 gegen 630 Newtonmeter antritt, 1,62 bis 1,80 bei einem Premiumgerät je nachdem, ob man gegen seinen Maximal- oder gegen seinen empfohlenen Anzugswert misst. Ein Hersteller nennt gar kein Lösemoment; bei ihm lässt sich das Verhältnis nicht bilden.

Aus diesen Verhältnissen wird hier keine Regel gemacht

Es wäre verlockend, aus einer Spanne von 1,5 bis 1,8 eine Faustformel zu bauen und damit fehlende Angaben zu ergänzen. Das geschieht in diesem Artikel nicht. Die beobachteten Verhältnisse sind das Ergebnis von fünfzehn voneinander unabhängigen Herstellerangaben ohne gemeinsame Messgrundlage. Eine Zahl, die daraus zurückgerechnet würde, wäre eine Erfindung mit dem Anschein einer Ableitung.

Wenn beide Zahlen identisch sind

Ein Gerät des Felds fällt besonders auf. Sein Hersteller nennt Anzugsmoment und Lösemoment mit demselben Wert: 610 Newtonmeter in beide Richtungen. Das Verhältnis liegt damit exakt bei 1,00.

Physikalisch ist das unüblich. Wenn beim Lösen die Haftreibung einer gesetzten Verbindung zu überwinden ist, sollte der Löse- über dem Anzugswert liegen — so verhält es sich bei allen anderen Geräten des Felds, bei denen sich das Verhältnis überhaupt bilden lässt. Ein Wert von 1,00 legt nahe, dass hier nicht zwei getrennte Messungen vorliegen, sondern eine Zahl in zwei Felder eingetragen wurde.

Derselbe Hersteller verfährt bei seiner Ratsche ähnlich: Dort steht ein Wert von 68 Newtonmetern gleichzeitig unter drei verschiedenen Bezeichnungen. Das ist kein Einzelfehler auf einer Produktseite, sondern ein Muster im Haus.

Kurz gefasst

Für den Vergleich heißt das: Dieses Gerät lässt sich mit den anderen vier nicht über das Lösemoment vergleichen. Nicht weil es schwächer wäre, sondern weil die Zahl nicht dasselbe beschreibt wie bei den anderen. Sie ist mit ihnen nicht kommensurabel.

Ein Wert, fünf Feldnamen

Wo keine Norm die Begriffe festlegt, wählt jeder Hersteller seine eigenen. Bei den Druckluftratschen dieses Clusters führt das zu einer Situation, in der die Drehmomentbezeichnung als Vergleichsmerkmal vollständig ausfällt.

Ein Hersteller führt seinen Wert als „Anzugsmoment maximal". Ein zweiter führt denselben Zahlenwert bei einem vergleichbaren Gerät als „Max. Lösemoment", und in der zugehörigen Betriebsanleitung taucht er ein drittes Mal auf als „Tmax,R = Drehmoment im Rechtslauf". Ein dritter schreibt schlicht „Drehmoment". Ein vierter, der sein Datenblatt auf Englisch führt, trennt sauber zwischen „Maximum torque" mit 73 Newtonmetern und „Working torque" mit einer Spanne von 14 bis 61 — als einziger im Feld gibt er überhaupt einen Arbeitsbereich statt eines Punktwerts an.

Und der fünfte nennt, wie erwähnt, denselben Wert unter drei Bezeichnungen gleichzeitig. Damit ist die Bezeichnung im Feld gegenläufig: Zwei Hersteller nennen denselben physikalischen Sachverhalt einmal Anzugs- und einmal Lösemoment. Wer nach Feldnamen sortiert, sortiert Zufall.

Dieselbe Beobachtung wiederholt sich bei den Winkelgeräten, dort mit einer weiteren Variante: Ein Hersteller nennt sein Anzugsmoment „empfohlenes Drehmoment" und setzt daneben ein „max. Löse-Drehmoment". Zwei andere führen schlicht zwei Zahlen ohne nähere Bezeichnung. Welche Zahl in einer Übersicht landet, ist im Vergleich der Winkel-Schlagschrauber deshalb einzeln nachgewiesen, samt dem Feldnamen, unter dem der Hersteller sie führt.

Bei Druckluftratschen taugt die Drehmomentbezeichnung nicht zur Unterscheidung. Die Bauform wird in diesem Cluster deshalb über die Leerlaufdrehzahl bestimmt — die ist im ganzen Feld einheitlich benannt und liegt bei allen fünf Geräten bei 160 Umdrehungen je Minute.

Die dritte Zahl, die nirgends belegt ist

Ein Hersteller des ersten Vergleichs nennt auf derselben Produktseite zwei verschiedene Lösemomente. Im Fließtext der Seite steht ein Wert von 360 Newtonmetern, ausdrücklich als Lösedrehmoment bezeichnet. In der Kennwerttabelle derselben Seite steht 630.

Die 630 sind der Wert, der auch in der Betriebsanleitung und in den technischen Daten auftaucht, dort als „Tmax,R" geführt. Die 360 finden sich sonst nirgends. Sie stehen auffällig nahe an der Modellbezeichnung des Geräts, was eine naheliegende Erklärung wäre — belegen lässt sie sich nicht.

Für den Käufer ist das der praktisch folgenreichste Befund dieses Artikels, weil er nicht theoretisch bleibt: Auf einer einzigen Herstellerseite stehen zwei Zahlen für dieselbe Größe, die um den Faktor 1,75 auseinanderliegen. Welche in eine Vergleichstabelle wandert, entscheidet, wer die Tabelle baut.

Die Regel für widersprüchliche Herstellerangaben

Wo ein Hersteller innerhalb seiner eigenen Unterlagen zwei Werte für dieselbe Größe nennt, gilt in diesem Cluster der Wert, der in der Betriebsanleitung oder in den technischen Daten steht — nicht der aus dem Marketingfließtext. Und beide werden genannt, damit der Leser den Widerspruch sieht, statt ihn stillschweigend aufgelöst zu bekommen.

Ein Hersteller, der bewusst schweigt

Es gibt in diesem Feld auch den umgekehrten Fall, und er verdient eine faire Darstellung. Ein Premiumhersteller beantwortet in seiner eigenen FAQ die Frage, warum er keine Drehmomentangaben für die einzelnen Leistungsstufen seines Schlagschraubers veröffentlicht. Seine Begründung: Die Luftanlage des Nutzers sei zu variabel, als dass sich für eine einzelne Stufe ein belastbarer Wert angeben ließe.

Das ist eine sachlich begründete Position und deckt sich mit allem, was in diesem Artikel über fehlende Messbedingungen steht. Wer die Bedingungen nicht kontrollieren kann, sollte keine Zahl nennen, die Kontrolle suggeriert.

Nur steht diese Zurückhaltung in Spannung zum eigenen Verhalten desselben Hauses an anderer Stelle: Das Gesamtdrehmoment desselben Geräts wird auf einen Newtonmeter genau publiziert. Wenn die variable Luftanlage die Stufenwerte unbrauchbar macht, macht sie auch die Gesamtangabe nicht präziser. Zwei Wettbewerber nennen ihre Stufenwerte im Übrigen ohne Weiteres.

Kurz gefasst

Beide Haltungen sind vertretbar. Was fehlt, ist eine gemeinsame Grundlage, auf der sich die eine gegen die andere abwägen ließe. Genau diese Grundlage wäre eine Prüfnorm — und die gibt es für diese Bauformen nicht.

Die prüfbare Bauform — und warum sie fehlt

Es gibt Druckluftschrauber, die in den Anwendungsbereich von ISO 5393 fallen. Es sind Stab- und Drehschrauber mit Abschaltkupplung: Geräte, die ihr Moment kontinuierlich aufbringen und bei einem eingestellten Wert abschalten, statt zu schlagen. Für sie ist die Norm gemacht, und für sie ist die Frage nach der Wiederholgenauigkeit die richtige.

Diese Bauform hat es in diesem Cluster nicht in einen eigenen Vergleich geschafft, und der Grund ist selbst ein Marktbefund. Bei der Prüfung der Markenbreite zeigte sich, dass die infrage kommenden Anbieter fast sämtlich zu einem einzigen Konzern gehören. Zwei der Marken führten Geräte mit identischen technischen Daten — dasselbe Werkzeug unter zwei Konzernmarken. Von fünf unabhängigen Herstellern, wie sie ein Vergleich in diesem Portal voraussetzt, blieb nichts übrig.

Hinzu kommt der Bezugsweg. Diese Geräte werden über den Industrievertrieb verkauft, häufig auf Anfrage, oft ohne öffentlich einsehbare Kaufseite mit Warenkorb. Für einen Heimwerker oder einen Kleinbetrieb sind sie praktisch nicht beziehbar.

3 von 3verfügbare Bauformen ohne Prüfnorm

Die einzige Bauform mit Prüfnorm — der Stab- und Drehschrauber mit Abschaltkupplung — ist für Heimwerker und Kleinbetriebe praktisch nicht beziehbar. Die drei Bauformen, die beziehbar sind, fallen sämtlich aus dem Anwendungsbereich heraus.

Das ist der eigentliche Befund hinter dem ganzen Cluster. Es ist kein Versagen einzelner Hersteller und kein Vorwurf an den Handel. Es ist eine strukturelle Lücke: Der Normungsapparat hat das Werkzeug erfasst, das in der Serienmontage steht, und nicht das, das in der Hobbywerkstatt und im Kfz-Betrieb benutzt wird.

Wofür die Zahl trotzdem taugt

Aus alledem folgt nicht, dass die Drehmomentangaben wertlos wären. Sie taugen nur für etwas anderes, als sie zu versprechen scheinen.

Innerhalb einer Herstellerlinie sind sie brauchbar. Wenn ein Haus drei Geräte mit 340, 610 und 931 Newtonmetern führt, dann darf man annehmen, dass das mittlere mehr leistet als das kleine und weniger als das große — die Werte stammen aus derselben Hand, vermutlich aus demselben Prüfaufbau. Für die Frage „welches Gerät aus diesem Programm" ist die Zahl aussagekräftig.

Zwischen Herstellern ist sie es nicht. Ein Wert von 1 690 Newtonmetern des einen Hauses und einer von 1 100 des anderen sagen nicht, dass das erste Gerät die stärkere Verbindung löst. Sie sagen, dass zwei Firmen unter unbekannten und mit hoher Wahrscheinlichkeit verschiedenen Bedingungen gemessen haben.

Als Größenordnung bleibt sie nützlich. Der Unterschied zwischen einem Gerät mit 70 Newtonmetern und einem mit 600 ist keine Messfrage, sondern eine Klassenfrage — das eine ist eine Ratsche für Verkleidungen und Getriebeteile, das andere ein Schlagschrauber für Radmuttern. Diese Einordnung trägt die Zahl zuverlässig.

Der Fall, um den es meistens geht

Der weitaus häufigste Anlass, einen Druckluft-Schlagschrauber zu kaufen, ist der Radwechsel. Es lohnt sich, diesen Fall einmal durchzudenken, weil er zeigt, wie wenig die großen Zahlen mit der Aufgabe zu tun haben.

Die Anzugswerte für Radschrauben und Radmuttern stehen im Handbuch des jeweiligen Fahrzeugs. Bei Personenwagen liegen sie typischerweise im unteren dreistelligen Bereich. Zum Lösen wird mehr gebraucht als zum Anziehen, weil sich die Verbindung gesetzt hat und Korrosion zwischen Bolzen und Felge dazukommt — aber der Bedarf bewegt sich damit noch immer nicht in der Größenordnung, mit der die Verpackungen werben.

Entscheidend ist der zweite Teil: Angezogen wird nicht mit dem Schlagschrauber. Das Anziehen von Radschrauben gehört an den Drehmomentschlüssel, weil dort der Sollwert eingehalten werden muss und ein Schlagschrauber genau das nicht kann — er hat, wie dieser ganze Artikel zeigt, keine geprüfte Beziehung zwischen Einstellung und abgegebenem Moment.

Der Schlagschrauber löst, der Drehmomentschlüssel zieht an. Wer so arbeitet, braucht vom Gerät ein ausreichendes Lösemoment und keine Präzision — und genau das ist die Eigenschaft, die es zuverlässig liefert.

Für die Verschraubungen, an die der Pistolenschrauber schlicht nicht herankommt — im Motorraum, hinter Verkleidungen, an Getriebeglocken — gibt es zwei eigene Bauformen. Die Druckluftratsche arbeitet mit rund 160 Umdrehungen je Minute und damit etwa vierzigmal langsamer als das Pistolengerät; sie ersetzt die Knarre, nicht den Schlagschrauber. Ihre Drehmomentwerte liegen im zweistelligen Bereich, und das ist keine Schwäche, sondern die Aufgabe.

Wer regelmäßig an Nutzfahrzeugen oder an festgerosteten Fahrwerksteilen arbeitet, braucht mehr Reserve. Auch dann gilt: Die Reserve wählt man über die Geräteklasse und die Verarbeitung, nicht über den Vergleich zweier vierstelliger Zahlen aus zwei verschiedenen Häusern.

Ein Datenblatt in fünf Schritten lesen

Zum Schluss die praktische Anwendung. Wenn Sie vor zwei Datenblättern stehen, arbeiten Sie diese fünf Schritte in dieser Reihenfolge ab.

Erstens: Feldnamen vergleichen, nicht Zahlen. Steht auf beiden Blättern dasselbe Wort? „Anzugsmoment maximal" und „Max. Lösemoment" sind verschiedene Größen. Wenn die Feldnamen nicht übereinstimmen, ist der Vergleich an dieser Stelle beendet.

Zweitens: Nach der Schraubengröße suchen. Steht sie da? Steht sie bei beiden? Bezieht sie sich ausdrücklich auf den Wert, neben dem sie steht — oder steht sie irgendwo anders in der Tabelle? Ein Hersteller dieses Clusters ordnet die Schraubengröße ausdrücklich dem Lösemoment zu; ein anderer schreibt dieselbe Angabe ohne jede Zuordnung hin.

Drittens: Den Betriebsdruck abgleichen. 6,2 gegen 6,3 bar ist ein kleiner Unterschied, aber er ist der einzige dokumentierte, den Sie überhaupt prüfen können. Notieren Sie ihn, denn er ist auch die Bedingung, unter der die Vibrationswerte ermittelt wurden — und die ist bei der Kaufentscheidung wichtiger als das Drehmoment.

Viertens: Nach einer zweiten Zahl für dieselbe Größe suchen. Sehen Sie sich Fließtext, Kennwerttabelle und Betriebsanleitung an. In diesem Cluster haben zwei von fünfzehn Geräten innerhalb der eigenen Unterlagen widersprüchliche Drehmomentangaben. Wenn Sie eine zweite Zahl finden, nehmen Sie die aus der Anleitung.

Fünftens: Die Größenordnung gegen die eigene Aufgabe halten. Nicht die größte Zahl gewinnt, sondern die Klasse, die zur Arbeit passt. Für die Auswahl der Klasse führt dieses Portal drei Vergleiche: die Pistolengeräte für Radmuttern und Fahrwerk, die Ratschen für beengte Verschraubungen und die Winkelgeräte für den Motorraum. Wie sich die drei im Datenblatt auseinanderhalten lassen und in welcher Reihenfolge man überhaupt entscheidet, steht in der Übersicht zu Druckluftschraubern.

Zwei Kennwerte sind für die Kaufentscheidung wichtiger als das Drehmoment, und beide haben einen eigenen Artikel. Der Luftverbrauch entscheidet darüber, ob Ihr Kompressor das Gerät überhaupt versorgen kann. Er ist im Feld ähnlich schlecht dokumentiert wie das Drehmoment: Ein Hersteller nennt für dasselbe Gerät 99 und 538 Liter je Minute, je nachdem ob er den Durchschnitt oder den Wert unter Last meint. Faktor 5,4 — und in Vergleichslisten landet regelmäßig der niedrige.

Die Hand-Arm-Vibration entscheidet darüber, wie lange Sie am Stück arbeiten dürfen. Sie ist der einzige Kennwert dieses Clusters mit einem rechtsverbindlichen Grenzwert, und anders als beim Drehmoment gibt es hier sehr wohl eine Messnorm. Das Problem verschiebt sich damit nur: Der genormte Wert ist ein Emissionswert aus dem Labor, der Grenzwert dagegen ein Tagesexpositionswert. Wer beide gleichsetzt, liest die Zahl falsch — in die eine wie in die andere Richtung.

Kurz gefasst

Die große Zahl auf der Verpackung ist keine geprüfte Größe. Sie ordnet ein Gerät einer Klasse zu, und das tut sie zuverlässig. Sie taugt nicht dazu, zwei Geräte verschiedener Hersteller gegeneinander zu stellen. Wer das weiß, liest ein Datenblatt anders — und kauft nach Bauform, Luftbedarf und Vibration statt nach Newtonmetern.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Lösemoment und Anzugsmoment?
Das Anzugsmoment beschreibt, mit welchem Moment das Werkzeug eine Verbindung festzieht, das Lösemoment, mit welchem es eine bestehende wieder aufbekommt. Der zweite Wert ist fast immer der größere, weil sich eine Verbindung setzt und Korrosion die Reibung erhöht. Beide werden getrennt vom Hersteller ermittelt und stehen in keinem festen Verhältnis: Über die fünf Pistolengeräte dieses Clusters reicht der Faktor von 1,00 bis 3,12.
Gibt es eine Norm für das Drehmoment von Druckluft-Schlagschraubern?
Nein. ISO 5393:2017-11 ist die Leistungsprüfnorm für drehende Werkzeuge an geschraubten Verbindungen, schließt aber Schlag- und Impulsschrauber, Ratschen sowie alle Werkzeuge, die in unstetigen Schritten weiterdrehen, ausdrücklich aus ihrem Anwendungsbereich aus. Alle fünfzehn Geräte dieses Clusters fallen unter mindestens einen dieser Ausschlusspunkte. Der Ausschluss ist kein Qualitätsurteil, sondern hat einen messtechnischen Grund.
Was misst ISO 5393 eigentlich?
Die Wiederholgenauigkeit des Drehmoments, im Original als torque repeatability und scatter bezeichnet — also die Streuung über eine Zahl von Arbeitszyklen und über den vom Hersteller angegebenen Einstellbereich. Sie misst nicht das maximal abgebbare Moment. Auch für die Werkzeuge in ihrem Anwendungsbereich existiert damit keine Prüfvorschrift für die beworbene Höchstzahl.
Kann ich zwei Drehmomentangaben verschiedener Hersteller vergleichen?
Nur eingeschränkt. Vier der fünf Pistolengeräte dieses Clusters nennen eine Schraubengröße, keiner nennt eine Festigkeitsklasse, und keiner der fünfzehn Hersteller nennt eine Anzugsdauer. Der einzige gemeinsame Bezugspunkt über das ganze Feld ist der Betriebsdruck. Innerhalb einer Herstellerlinie sind die Werte aussagekräftig, weil sie aus derselben Hand stammen. Zwischen Herstellern taugen sie als Größenordnung, nicht als Rangfolge.
Welches Lösemoment brauche ich für Radmuttern?
Die Anzugswerte für Radschrauben stehen im Handbuch des Fahrzeugs und liegen bei Personenwagen typischerweise im unteren dreistelligen Bereich. Zum Lösen wird mehr gebraucht, weil sich die Verbindung gesetzt hat — aber nicht die vierstelligen Werte, mit denen geworben wird. Wichtig ist die zweite Hälfte: Angezogen wird mit dem Drehmomentschlüssel, nicht mit dem Schlagschrauber, weil dieser keine geprüfte Beziehung zwischen Einstellung und abgegebenem Moment hat.
Warum nennen Hersteller denselben Wert unter verschiedenen Namen?
Weil keine Norm die Begriffe festlegt. Bei den Druckluftratschen dieses Clusters führt ein Hersteller seinen Wert als Anzugsmoment maximal, ein zweiter denselben Sachverhalt als Max. Lösemoment, ein dritter schlicht als Drehmoment. Ein vierter nennt denselben Wert von 68 Newtonmetern gleichzeitig unter drei Bezeichnungen. Die Bezeichnung taugt bei dieser Bauform deshalb nicht als Merkmal; unterschieden wird über die Leerlaufdrehzahl.
Was mache ich, wenn ein Hersteller zwei verschiedene Werte nennt?
Den Wert aus der Betriebsanleitung oder den technischen Daten nehmen, nicht den aus dem Marketingfließtext. Ein Gerät dieses Clusters nennt im Fließtext seiner Produktseite 360 Newtonmeter Lösedrehmoment und in der Kennwerttabelle derselben Seite 630 — Faktor 1,75. Die 630 tauchen auch in der Anleitung auf, die 360 sonst nirgends.
Gibt es Druckluftschrauber, die nach ISO 5393 geprüft sind?
Ja, Stab- und Drehschrauber mit Abschaltkupplung. Sie bringen ihr Moment kontinuierlich auf und fallen damit in den Anwendungsbereich. Für Heimwerker und Kleinbetriebe sind sie praktisch nicht beziehbar: Die Anbieter gehören fast sämtlich zu einem einzigen Konzern, zwei Marken führen Geräte mit identischen technischen Daten, und der Vertrieb läuft über den Industriehandel ohne öffentliche Kaufseite.

Änderungen an dieser Seite

Zuletzt redaktionell geprüft am .

  1. Ersterstellung. Grundlage ist der frei einsehbare Anwendungsbereich von ISO 5393:2017-11, der schlagende, impulsende und ratschende Werkzeuge ausdrücklich ausschließt, sowie die Herstellerangaben der fünfzehn Geräte aus den drei Vergleichen dieses Clusters. Der Normwortlaut selbst ist kostenpflichtig und wird nicht zitiert. Aus den beobachteten Verhältnissen zwischen Anzugs- und Lösemoment wird ausdrücklich keine Faustformel abgeleitet — die Werte stammen aus fünfzehn Messungen ohne gemeinsame Grundlage.

Verwendete Quellen

  1. [1]ISO 5393:2017-11 — Drehende Werkzeuge für geschraubte Verbindungen, Leistungsprüfverfahren · abgerufen 2026-08-24
  2. [2]ISO-Katalogeintrag zu ISO 5393:2017 mit dem frei einsehbaren Anwendungsbereich · abgerufen 2026-08-24
  3. [3]ISO 1174-2:1996-12 — Antriebs-Vierkante für maschinenbetätigte Steckschlüsseleinsätze · abgerufen 2026-08-24
  4. [4]DIN EN ISO 28927-2:2017-11 — Schwingungsmessung an Schraubern und Schlagschraubern · abgerufen 2026-08-24