Marktübersicht · Poolroboter
Akku-Poolroboter im Vergleich: Laufzeit, Filter, Saugleistung
Fünf kabellose Poolroboter mit Bewertungsbasis. Warum die Saugleistung in drei Schreibweisen verkauft wird und welche Kennwerte tatsächlich vergleichbar sind.
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- Fachbereich Pool & Teich
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Ein Akku-Poolroboter wird ins Wasser gelegt, fährt seinen Durchgang und wird wieder herausgehoben. Kein Kabel über den Beckenrand, kein Stromanschluss in der Nähe, keine Verdrehung. Das ist der ganze Vorteil dieser Bauart, und er ist groß genug, dass sie den Versandhandel inzwischen dominiert.
Er wird bezahlt mit einer begrenzten Laufzeit — und genau die ist der am schlechtesten definierte Kennwert des Felds. Kein einziger der fünf Hersteller sagt, für welchen Reinigungsmodus seine Laufzeitangabe gilt, obwohl Wandfahren erheblich mehr Energie kostet als Bodenfahren.
Verglichen werden fünf lieferbare Geräte von fünf Marken, alle am 31. August 2026 einzeln auf ihrer Produktseite geprüft — kein Wert aus einer Ergebnisliste. Das ist in diesem Markt keine Formalie: Bei vier von dreizehn geprüften Geräten wich die Bewertungszahl zwischen Liste und Produktseite ab, und zwar von vierstellig auf einstellig.
Einordnung nach Einsatzprofil
Kein Gesamtsieger, sondern Zuordnung: welches Gerät zu welchem Nutzungsprofil passt.
Topentscheidung
Längste bezifferte Laufzeit, größte ausgewiesene Fläche

Gosvor
Gosvor LiteVac G1
Das einzige Gerät des Vergleichs, dessen Flächenangabe von einer passenden Laufzeitangabe gestützt wird: 200 Quadratmeter bei bis zu 200 Minuten. Beide Werte stehen in der Detailtabelle, nicht nur im Werbetext. Dazu der größte Akku des Felds mit 112,32 Wattstunden aus zwölf Zellen und als einziges Gerät eine ausgewiesene Flachzonen-Reinigung ab 30 Zentimetern Wassertiefe — das betrifft jedes Becken mit Einstiegsstufe oder flachem Kinderbereich. Einzuplanen sind zwei Dinge. Die Filterfeinheit ist nicht beziffert; die Beschreibung sagt „Ultrafeinfilter" und nennt einen Wechselintervall von 30 Reinigungen, was den Filter zu einem laufenden Posten macht. Und mit 6,9 Kilogramm ist es das schwerste Akkugerät des Vergleichs, was beim Herausheben aus dem Becken zählt — ein Wasserablass-Merkmal nennt es nicht.
- Laufzeit
- bis zu 200 Minuten
- Empfohlene Beckengröße
- bis 200 m²
- Filterfeinheit
- nicht beziffert — „Ultrafeinfilter", Wechsel nach 30 Reinigungen
Dafür
- Längste bezifferte Laufzeit des Vergleichs mit bis zu 200 Minuten
- Einziges Gerät mit ausgewiesener Flachzonen-Reinigung ab 30 cm Wassertiefe
- Größter Akku des Felds und App-Steuerung mit fünf Modi
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Ebenfalls in der engeren Wahl
Größter Filterkorb, Filterfeinheit beziffert

Beatbot
Beatbot Sora 30
Fünf Liter Korb bei 150 Mikrometern Maschenweite — die Kombination aus großem Fassungsvermögen und bezifferter Feinheit hat sonst kein Gerät des Vergleichs. Bei Baumbestand am Becken ist die Korbgröße der begrenzende Faktor: Ein voller Korb nimmt nichts mehr auf, unabhängig davon, wie stark die Pumpe zieht. Dazu die höchste Saugleistungsangabe des Felds mit 25.700 LPH und eine Sensorik, die Vorsprünge und Plattformen erkennt. Dagegen steht eine auffällig dünne Detailtabelle: Weder Beckengröße noch Ladedauer noch Gewicht sind ausgewiesen, und die Laufzeitangabe von bis zu fünf Stunden gilt ausdrücklich nur für die Bodenreinigung. Im Feld „Antriebsart" steht bei diesem Akkugerät der Eintrag „hydraulic_powered" — ein Beleg dafür, wie wenig die strukturierten Felder dieses Markts tragen.
- Filterkorb
- 5 l
- Filterfeinheit
- 150 µm
- Saugleistung
- 25.700 LPH
Dafür
- Größter Filterkorb des Vergleichs mit 5 l und beziffertem Filter von 150 µm
- Höchste Saugleistungsangabe des Felds
- Erkennt Vorsprünge und Plattformen über Ultraschall-Sensoren
Dagegen
- Die Detailtabelle führt „Antriebsart: hydraulic_powered" — bei einem Akkugerät
- Weder Beckengröße noch Ladedauer noch Gewicht ausgewiesen
- Die Laufzeitangabe gilt ausdrücklich nur für die Bodenreinigung
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Breiteste Rückmeldungsbasis, leichtestes Gerät

AIPER
AIPER Scuba SE
Mit 3.727 Bewertungen die mit Abstand breiteste Erfahrungsbasis des Vergleichs — bei dieser Menge sind Serienprobleme längst sichtbar geworden. Mit 3,4 Kilogramm zugleich das leichteste Gerät, und das einzige mit einem ausgewiesenen Wasserablass: bis zu achtzig Prozent des gespeicherten Wassers in fünfzehn Sekunden beim Anheben. Bei einem Gerät, das nass über den Beckenrand gehoben wird, ist das der praktischste Kennwert überhaupt. Bemerkenswert ist die Ehrlichkeit der Produktbeschreibung: Sie nennt die Grenze ausdrücklich — „Pools mit vollständig ebenem Boden ohne Gefälle". Genau das erklärt auch die Durchschnittsnote von 3,9, die niedrigste des Vergleichs: Ein Teil der Rückmeldungen kommt absehbar von Becken, für die das Gerät nicht gebaut ist. Es reinigt weder Wand noch Wasserlinie, und Saugleistung, Filterfeinheit und Ladedauer sind nicht beziffert.
- Reinigungsumfang
- nur Boden — ausdrücklich „Pools mit vollständig ebenem Boden ohne Gefälle"
- Gewicht
- 3,4 kg — das leichteste Gerät des Vergleichs
- Laufzeit
- 90 Minuten
Dafür
- Mit 3.727 Bewertungen die breiteste Rückmeldungsbasis des Vergleichs
- Leichtestes Gerät mit 3,4 kg, dazu Wasserablass in 15 Sekunden
- Benennt seine Einschränkung ausdrücklich: ebener Boden ohne Gefälle
Dagegen
- Reinigt nur den Boden — keine Wand, keine Wasserlinie
- Weder Saugleistung noch Filterfeinheit noch Ladedauer beziffert
- Kleinster Filterkorb des Vergleichs mit 2 l
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Feinste bezifferte Filterangabe, kleinste Bauform

Pooleco
Pooleco 10
Mit 180 Mikrometern die feinste bezifferte Maschenweite des Vergleichs und mit 32 mal 32 mal 16,5 Zentimetern zugleich das kleinste Gerät — was für die Einlagerung über den Winter und den Weg zum Becken zählt. Es dockt bei niedrigem Akkustand selbstständig am Beckenrand an, sodass es nicht vom Grund geborgen werden muss. Die Laufzeit von bis zu 90 Minuten bei bis zu 80 Quadratmetern ist bei einem reinen Bodengerät eine schlüssige Kombination. Zwei Einschränkungen gehören dazu, und beide betreffen das Datenblatt selbst: Die Akkukapazität steht mit falscher Einheit da — „5.200 Milliamperesekunde" statt Milliamperestunden —, und die Detailtabelle verlangt „Erforderliche Montage: Ja" für einen Roboter, der ins Wasser gelegt wird. Eine Saugleistung und ein Gerätegewicht sind nicht angegeben.
- Filterfeinheit
- 180 µm
- Abmessungen
- 32 × 32 × 16,5 cm — das kleinste Gerät des Vergleichs
- Laufzeit
- bis zu 90 Minuten
Dafür
- Feinste bezifferte Filterangabe des Vergleichs mit 180 µm
- Kleinstes Gerät mit 32 × 32 × 16,5 cm — leicht zu verstauen
- Automatisches Andocken am Beckenrand bei niedrigem Akkustand
Dagegen
- Reinigt nur den Boden
- Die Akkukapazität steht mit falscher Einheit im Datenblatt
- Die Detailtabelle verlangt „Erforderliche Montage: Ja" für einen Poolroboter
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Vergleich auf einen Blick
| Für Direktvergleich auswählen | Produkt | Segment | Bewertung | Zum AnbieterAnbieter |
|---|---|---|---|---|
GosvorGosvor LiteVac G1Details | Mittelklasse | 4.6(343) | Zum Angebot– Gosvor Gosvor LiteVac G1, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab | |
BOTLUXEBOTLUXE PC10Details | Mittelklasse | 4.5(526) | Zum Angebot– BOTLUXE BOTLUXE PC10, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab | |
BeatbotBeatbot Sora 30Details | Premium | 4.4(269) | Zum Angebot– Beatbot Beatbot Sora 30, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab | |
AIPERAIPER Scuba SEDetails | Einsteiger | 3.9(3.727) | Zum Angebot– AIPER AIPER Scuba SE, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab | |
PoolecoPooleco 10Details | Einsteiger | 4.2(338) | Zum Angebot– Pooleco Pooleco 10, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab |
Zwei oder drei direkt vergleichen: Modelle in der ersten Spalte ankreuzen — darunter erscheinen nur diese Modelle mit allen Kennwerten nebeneinander.
errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist
Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.
Werbelinks zu amazon.de. Bewertungen stammen aus verifizierten Käuferbewertungen und öffentlichen Quellen; die Quellenangabe steht bei jedem Produkt im Detailblock. Keine Preisangaben – Preise schwanken in diesen Produktgruppen erheblich.
Die Modelle im Einzelnen
Jedes Modell aus der Tabelle mit den entscheidungskritischen Kennwerten, Stärken, Schwächen und der Frage, für wen es die richtige Wahl ist.

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Gosvor
Gosvor LiteVac G1
Die längste Laufzeit und die größte ausgewiesene Beckenfläche des Vergleichs.
Kaufentscheidung
Das einzige Gerät, bei dem Fläche und Laufzeit zusammenpassen: 200 m² bei bis zu 200 Minuten. Und das einzige, das Flachzonen ab 30 cm Wassertiefe ausdrücklich nennt — relevant für jedes Becken mit Stufe oder Sitzbank. Dagegen: keine Filterfeinheit in Mikrometern, ein Filterwechsel alle 30 Reinigungen und mit 6,9 kg das schwerste Akkugerät des Vergleichs.
Passt zu großen Becken, die in einem Durchgang gereinigt werden sollen, und zu jedem Becken mit Einstiegsstufe oder flachem Kinderbereich. Passt nicht zu jemandem, der die Filterfeinheit beziffert haben will oder dem das Gewicht beim Herausheben wichtig ist.
- Reinigungsumfang
- Boden, Wand, Wasserlinie und Flachzonen ab 30 cm Wassertiefe
- Laufzeit
- bis zu 200 Minuten
- Akkukapazität
- 112,32 Wattstunden, 12 Lithium-Ionen-Zellen
- Saugleistung
- 15.000 LPH
- Filterfeinheit
- nicht beziffert — „Ultrafeinfilter", Wechsel nach 30 Reinigungen
Dafür
- Längste bezifferte Laufzeit des Vergleichs mit bis zu 200 Minuten
- Einziges Gerät mit ausgewiesener Flachzonen-Reinigung ab 30 cm Wassertiefe
- Größter Akku des Felds und App-Steuerung mit fünf Modi
Dagegen
- Filterfeinheit nicht beziffert
- Mit 6,9 kg das zweitschwerste Akkugerät des Vergleichs
- Filterwechsel alle 30 Reinigungen als laufender Posten

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BOTLUXE
BOTLUXE PC10
Die höchste Saugleistungsangabe unter den Geräten, die auch eine Filterfeinheit nennen.
Kaufentscheidung
Höchste Saugleistung unter den Geräten mit bezifferter Filterfeinheit: 18.927 LPH bei 150 µm, dazu vier Liter Korb und zwei Jahre Garantie. Dagegen die schwächste Datenlage des Vergleichs — weder Laufzeit noch Beckengröße noch Gewicht noch Maße. Die 14 Zellen sagen ohne Verschaltung nichts über die Energiemenge.
Passt zu jemandem, der Filterfeinheit und Saugleistung beziffert haben will und bereit ist, die Laufzeit im Betrieb selbst zu messen. Passt nicht zu einem Becken, dessen Durchgang zwingend in eine Akkuladung passen muss.
- Reinigungsumfang
- Boden, Wand und Wasserlinie über die Modi AUTO, FLOOR und WALL
- Laufzeit
- nicht beziffert
- Akkukapazität
- 5.200 mAh, 14 Lithium-Ionen-Zellen
- Saugleistung
- 18.927 LPH
- Filterfeinheit
- 150 µm
Dafür
- Nennt als eines von vier Geräten eine Filterfeinheit — 150 µm
- Höchste Saugleistungsangabe der Geräte mit Filterfeinheit
- Drei bürstenlose Motoren und zwei Jahre Garantie
Dagegen
- Weder Laufzeit noch Beckengröße beziffert
- Weder Gewicht noch Abmessungen ausgewiesen
- Vier von zehn Kennwerten fehlen — die schwächste Datenlage des Vergleichs

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Beatbot
Beatbot Sora 30
Größter Filterkorb, höchste Saugleistungsangabe — und ein falsch belegtes Datenfeld.
Kaufentscheidung
Fünf Liter Korb bei bezifferten 150 µm — diese Kombination hat sonst keines. Bei Laubeintrag ist der Korb der begrenzende Faktor, nicht die Pumpe. Dagegen: die kürzeste Detailtabelle des Felds ohne Beckengröße, Ladedauer und Gewicht, eine Laufzeitangabe, die nur für die Bodenreinigung gilt, und ein Datenfeld, das dieses Akkugerät als „hydraulic_powered" führt.
Passt zu Becken mit Baumbestand und großer Fläche, wo das Fassungsvermögen über die Zahl der nötigen Durchgänge entscheidet. Passt nicht zu jemandem, der vor dem Kauf wissen will, was das Gerät wiegt und wie lange es lädt.
- Reinigungsumfang
- Boden, Wand und Wasserlinie als 3-Zonen-Reinigung, dazu Flachzonen und Plattformen über Ultraschall-Sensoren
- Laufzeit
- bis zu 5 Stunden — ausdrücklich für die Bodenreinigung
- Akkukapazität
- 10.000 mAh
- Saugleistung
- 25.700 LPH
- Filterfeinheit
- 150 µm
Dafür
- Größter Filterkorb des Vergleichs mit 5 l und beziffertem Filter von 150 µm
- Höchste Saugleistungsangabe des Felds
- Erkennt Vorsprünge und Plattformen über Ultraschall-Sensoren
Dagegen
- Die Detailtabelle führt „Antriebsart: hydraulic_powered" — bei einem Akkugerät
- Weder Beckengröße noch Ladedauer noch Gewicht ausgewiesen
- Die Laufzeitangabe gilt ausdrücklich nur für die Bodenreinigung

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AIPER
AIPER Scuba SE
Das bewertungsstärkste Gerät des Vergleichs — und das mit der ehrlichsten Einschränkung.
Kaufentscheidung
3.727 Bewertungen und 3,4 kg — die breiteste Erfahrungsbasis und das leichteste Gerät, dazu ein Wasserablass von 80 Prozent in 15 Sekunden. Die Note von 3,9 erklärt sich aus der eigenen Einschränkung: „ebener Boden ohne Gefälle". Wer sie überliest, ist enttäuscht. Keine Wand, keine Wasserlinie, kleinster Korb mit 2 l.
Passt zu Aufstellbecken und ebenen Einbaubecken, und zu jedem, dem das Gewicht beim Herausheben über den Beckenrand wichtig ist. Passt nicht zu Becken mit Gefälle oder zu Wänden, die mitgereinigt werden sollen.
- Reinigungsumfang
- nur Boden — ausdrücklich „Pools mit vollständig ebenem Boden ohne Gefälle"
- Laufzeit
- 90 Minuten
- Akkukapazität
- 28,08 Wattstunden, 3 Lithium-Ionen-Zellen
- Saugleistung
- nicht beziffert
- Filterfeinheit
- nicht beziffert
Dafür
- Mit 3.727 Bewertungen die breiteste Rückmeldungsbasis des Vergleichs
- Leichtestes Gerät mit 3,4 kg, dazu Wasserablass in 15 Sekunden
- Benennt seine Einschränkung ausdrücklich: ebener Boden ohne Gefälle
Dagegen
- Reinigt nur den Boden — keine Wand, keine Wasserlinie
- Weder Saugleistung noch Filterfeinheit noch Ladedauer beziffert
- Kleinster Filterkorb des Vergleichs mit 2 l

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Pooleco
Pooleco 10
Die feinste bezifferte Filterangabe des Vergleichs — und ein Datenblatt mit Tippfehler.
Kaufentscheidung
Feinste bezifferte Maschenweite mit 180 µm und mit 32 × 32 × 16,5 cm die kleinste Bauform — was für die Einlagerung zählt. Laufzeit und Fläche passen bei einem reinen Bodengerät zusammen, und es dockt selbstständig am Rand an. Dagegen zwei Fehler im eigenen Datenblatt: „Milliamperesekunde" statt Milliamperestunden und „Erforderliche Montage: Ja".
Passt zu Aufstellbecken und kleinen ebenen Einbaubecken mit wenig Stauraum. Passt nicht zu Becken mit Wänden oder Wasserlinie, die gereinigt werden sollen — und nicht zu jemandem, der ein ausgewiesenes Gerätegewicht erwartet.
- Reinigungsumfang
- nur Boden — „ideal für Aufstellpools sowie kleine, ebene Becken"
- Laufzeit
- bis zu 90 Minuten
- Akkukapazität
- 5.200 — die Einheit ist im Datenblatt falsch angegeben, siehe Text
- Saugleistung
- nicht beziffert — „Dual-Motor-System"
- Filterfeinheit
- 180 µm
Dafür
- Feinste bezifferte Filterangabe des Vergleichs mit 180 µm
- Kleinstes Gerät mit 32 × 32 × 16,5 cm — leicht zu verstauen
- Automatisches Andocken am Beckenrand bei niedrigem Akkustand
Dagegen
- Reinigt nur den Boden
- Die Akkukapazität steht mit falscher Einheit im Datenblatt
- Die Detailtabelle verlangt „Erforderliche Montage: Ja" für einen Poolroboter
Technische Daten im Detail
Entscheidungskritische Kennwerte sind markiert. Bei planvollen Anschaffungen fällt die Entscheidung an dieser Tabelle, nicht an der Produktbeschreibung.
Tabelle seitlich scrollbar
| Kennwert | GosvorGosvor LiteVac G1 | BOTLUXEBOTLUXE PC10 | BeatbotBeatbot Sora 30 | AIPERAIPER Scuba SE | PoolecoPooleco 10 |
|---|---|---|---|---|---|
| Datenlageveröffentlichte Kennwerte | 10 von 10 | 10 von 10 | 10 von 10 | 10 von 10 | 10 von 10 |
| EntscheidungskritischAn diesen Werten hängt die Kaufentscheidung | |||||
| ReinigungsumfangBoden, Wand, Wasserlinie — die einzige Angabe, die alle fünf Geräte machen, und die erste Frage vor jeder Leistungszahl. Entscheidungsregel: Ein Gerät, das die Wand nicht fährt, wird durch keine Saugleistung dazu gebracht. | Boden, Wand, Wasserlinie und Flachzonen ab 30 cm Wassertiefe | Boden, Wand und Wasserlinie über die Modi AUTO, FLOOR und WALL | Boden, Wand und Wasserlinie als 3-Zonen-Reinigung, dazu Flachzonen und Plattformen über Ultraschall-Sensoren | nur Boden — ausdrücklich „Pools mit vollständig ebenem Boden ohne Gefälle" | nur Boden — „ideal für Aufstellpools sowie kleine, ebene Becken" |
| LaufzeitWie lange ein Durchgang dauern darf. Der Haken: Keiner der Hersteller sagt, für welchen Modus seine Zahl gilt — und Wandfahren kostet deutlich mehr Energie als Bodenfahren. | bis zu 200 Minuten | nicht beziffert | bis zu 5 Stunden — ausdrücklich für die Bodenreinigung | 90 Minuten | bis zu 90 Minuten |
| AkkukapazitätIn zwei Einheiten angegeben, die sich ohne die Zellspannung nicht ineinander umrechnen lassen. Wattstunden sind die Energieangabe, Milliamperestunden die Ladungsangabe. | 112,32 Wattstunden, 12 Lithium-Ionen-Zellen | 5.200 mAh, 14 Lithium-Ionen-Zellen | 10.000 mAh | 28,08 Wattstunden, 3 Lithium-Ionen-Zellen | 5.200 — die Einheit ist im Datenblatt falsch angegeben, siehe Text |
| SaugleistungLPH heißt Liter pro Stunde und beschreibt einen Volumenstrom. Im weiteren Markt findet sich daneben die Angabe in Kilopascal, die einen Unterdruck beschreibt — eine andere Größe, nicht dieselbe in anderer Schreibweise. | 15.000 LPH | 18.927 LPH | 25.700 LPH | nicht beziffert | nicht beziffert — „Dual-Motor-System" |
| FilterfeinheitDie Maschenweite in Mikrometern. Wo sie fehlt, steht meist ein Wort wie „ultrafein" — und ohne Zahl lässt sich nicht sagen, ob das feiner oder gröber ist als die 150 µm der bezifferten Geräte. | nicht beziffert — „Ultrafeinfilter", Wechsel nach 30 Reinigungen | 150 µm | 150 µm | nicht beziffert | 180 µm |
| Weitere KennwerteZur Einordnung, selten allein ausschlaggebend | |||||
| Empfohlene Beckengröße | bis 200 m² | nicht beziffert | nicht beziffert — „auch große Pools in einem Durchgang" | bis 80 m² | bis 80 m² |
| Ladedauer | 3 Stunden | 2,5 Stunden | nicht beziffert | nicht beziffert | 2,5 Stunden |
| Filterkorb | 3,6 l | 4 l | 5 l | 2 l | 2,5 l |
| Gewicht | 6,9 kg | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | 3,4 kg — das leichteste Gerät des Vergleichs | nicht ausgewiesen |
| Abmessungen | 44,3 × 36 × 21 cm | nicht ausgewiesen | 43,4 × 38,6 × 26,7 cm | 34,3 × 28 × 17 cm | 32 × 32 × 16,5 cm — das kleinste Gerät des Vergleichs |
errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist
Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.
Angaben nach Herstellerdatenblatt, Stand siehe Datenstand oben.
Was neben dem Gerät einzuplanen ist
Ein Akku-Poolroboter braucht keinen Anschluss und keine Installation. Diese fünf Punkte entscheiden trotzdem darüber, ob er im zweiten Jahr noch das tut, was er im ersten getan hat — und vier davon stehen in keinem der fünf Datenblätter.
- Den Reinigungsumfang vor jedem Leistungswert prüfen
- 2 von 5 reinigen nur den Boden
- Es ist die einzige Angabe, die alle fünf Hersteller machen, und die einzige, die sich nicht nachrüsten lässt. Ein Gerät, das die Wand nicht fährt, wird durch keine Saugleistung dazu gebracht. Ein Hersteller schließt Becken mit Gefälle sogar ausdrücklich aus — lesen Sie diese Sätze, bevor Sie die Zahlen vergleichen.
- Den Filterkorb am Laubeintrag bemessen
- 2 bis 5 Liter im Vergleich
- Alle fünf Geräte nennen ihr Korbvolumen — eine der wenigen lückenlosen Angaben. Bei Baumbestand am Becken ist der Korb der begrenzende Faktor und nicht die Pumpe: Ist er voll, wird nichts mehr aufgenommen, unabhängig von der Saugleistung. Das Zweieinhalbfache zwischen kleinstem und größtem Korb entscheidet im Herbst über die Zahl der nötigen Durchgänge.
- Die Laufzeit als Untergrenze lesen, nicht als Zusage
- Kein Hersteller nennt den Modus
- Wandfahren und Wasserlinienreinigung kosten deutlich mehr Energie als Bodenfahren, weil das Gerät sein Gewicht gegen den Auftrieb an einer senkrechten Fläche halten muss. Ein einziger Hersteller des Vergleichs schreibt dazu, dass seine Angabe für die Bodenreinigung gilt. Bei den übrigen ist zu vermuten, dass es genauso ist — geschrieben steht es nicht.
- Die Parkfunktion prüfen, bevor der Akku leer ist
- 3 von 5 nennen eine
- Ohne Parkfunktion liegt der Roboter am Ende des Durchgangs auf dem Beckengrund und muss mit Haken oder Leine geborgen werden. Zwei Geräte des Vergleichs docken bei niedrigem Akkustand selbstständig am Rand an, eines parkt an der Wasseroberfläche. Bei anderthalb Metern Wassertiefe ist das der Unterschied zwischen Herausheben und Angeln.
- Nach Ersatzteilen suchen, bevor gekauft wird
- Im Akkuzweig kein Original-Ersatzteil gefunden
- Für die kabelgebundenen Geräte dieses Markts sind Original-Netzteile und Bürstensätze als eigene Artikel mit eigener Bewertungsbasis erhältlich. Für die fünf Akkugeräte dieses Vergleichs war in der gesamten Recherche keines auffindbar. Bei einem Gerät mit Bürsten, Filtern und einem Lithium-Akku im Wasser entscheidet das über die Nutzungsdauer — und kein Datenblatt erwähnt es.
Alle Angaben am 31. August 2026 auf der jeweiligen Produktseite erhoben. Wo ein Wert fehlt, steht das in der Tabelle als eigene Zeile — eine leere Zeile, die man sieht, ist mehr wert als eine Lücke, die man nicht bemerkt.
Was dieser Vergleich geprüft hat
Fünf kabellose Poolroboter, alle am 31. August 2026 einzeln auf ihrer Produktseite geöffnet und Feld für Feld ausgelesen. Kein Wert stammt aus einer Ergebnisliste, kein Wert aus einem Werbetext, der nicht auch in der Detailtabelle steht. Das klingt nach einer Formalie und ist in diesem Feld keine: Von dreizehn geprüften Geräten wichen vier in der Bewertungszahl zwischen Liste und Produktseite ab — und zwar nicht um ein paar Stimmen, sondern von vierstellig auf einstellig.
Zehn Kennwerte je Gerät, gleiche Reihenfolge, gleiche Bezeichnung. Wo ein Wert fehlt, steht das da, zusammen mit der Begründung, was stattdessen auf der Seite steht. Es fehlen nicht wenige: Über die fünf Geräte hinweg sind von fünfzig möglichen Angaben vierzehn nicht besetzt. Das ist der eigentliche Zustand dieses Markts, und er lässt sich nicht dadurch beheben, dass man die Lücken mit Schätzungen füllt.
Die erste Frage ist nicht die Saugleistung
Sie lautet: Fährt das Gerät die Wand? Drei der fünf Roboter hier reinigen Boden, Wand und Wasserlinie, zwei ausschließlich den Boden. Und einer der beiden schreibt seine Grenze so deutlich hin, wie man es selten liest: Er sei für „Pools mit vollständig ebenem Boden ohne Gefälle" gedacht. Wer ein Becken mit schräger Bodenfläche hat, weiß damit sofort Bescheid — das ist mehr Klarheit, als die meisten Datenblätter dieses Felds bieten.
5 von 5nennen ihren Reinigungsumfang
Das ist kein Zufall. Der Reinigungsumfang lässt sich in einem Wort verkaufen und in einem Bild zeigen; er steht in fast jedem Produkttitel. Ein Hersteller buchstabiert die drei Stufen sogar aus und nennt sie „3-Zonen-Reinigung". Eine Filterfeinheit dagegen verlangt eine Zahl, die man später an einem echten Filter nachmessen könnte — und Zahlen, die überprüfbar sind, stehen in diesem Feld seltener da als Zahlen, die es nicht sind.
Ein Gerät, das die Wand nicht fährt, wird durch keine Saugleistung dazu gebracht. Der Reinigungsumfang ist die einzige Angabe des Vergleichs, die keine Umrechnung und keine Auslegung braucht.
Saugleistung: eine Größe, drei Schreibweisen
Drei der fünf Geräte nennen einen Wert, und alle drei in derselben Einheit: 15.000, 18.927 und 25.700 LPH. LPH steht für Liter pro Stunde und beschreibt einen Volumenstrom — also die Wassermenge, die durch das Gerät läuft. Innerhalb dieses Vergleichs sind die drei Zahlen damit vergleichbar, und das ist eine bessere Lage als im übrigen Cluster.
Denn sobald man einen Schritt weiter schaut, zerfällt die Vergleichbarkeit. Bei den kabelgebundenen Geräten desselben Markts steht dieselbe Größe in zwei weiteren Schreibweisen: einmal als „16.000 l/h", einmal als „bis zu 15 m³/h". Die letzte Angabe ist dieselbe Zahl wie die erste hier — nur um den Faktor tausend anders geschrieben. Wer eine gemischte Liste überfliegt, liest „15.000" gegen „15" und hält das zweite Gerät für hundertfach schwächer.
Volumenstrom
Angegeben in LPH, l/h oder m³/h. Beschreibt, wie viel Wasser das Gerät in einer Stunde umwälzt. Drei der fünf Geräte hier machen diese Angabe.
Lässt sich zwischen den drei Schreibweisen umrechnen — 15 m³/h sind exakt 15.000 l/h. Innerhalb einer Einheit sind die Werte direkt vergleichbar.
Unterdruck
Angegeben in Kilopascal. Beschreibt, welchen Sog die Pumpe aufbaut. Kommt bei keinem der fünf Geräte dieses Vergleichs vor, im weiteren Markt aber sehr wohl.
Lässt sich nicht in einen Volumenstrom umrechnen. Dafür bräuchte es die Kennlinie der Pumpe, und keine wird veröffentlicht.
Praktisch heißt das: Zwei Geräte mit LPH-Angabe lassen sich nebeneinanderstellen. Ein Gerät mit LPH-Angabe und eines mit kPa-Angabe nicht. Und zwei Geräte ohne jede Angabe — davon gibt es hier auch zwei — schon gar nicht. Wer die Saugleistung zum Hauptkriterium macht, hat in diesem Vergleich für zwei von fünf Geräten keine Grundlage.
Die Filterfeinheit ist besser belegt als erwartet
Beim Aufbau dieses Vergleichs war die Erwartung, dass die Filterfeinheit ein Kriterium ohne Datengrundlage ist — sie kommt in keinem einzigen Produkttitel vor. In den Detailtabellen sieht es anders aus: Drei der fünf Geräte nennen eine Zahl, und die Zahlen liegen dicht beieinander.
150, 150, 180 µmdie bezifferten Filterfeinheiten
Feiner bedeutet: mehr abgefangene Partikel, aber auch ein Filter, der schneller zusetzt und öfter ausgespült werden will. Der Unterschied zwischen 150 und 180 Mikrometern ist dabei kleiner, als die Zahlen vermuten lassen — beide fangen Sand und Blätter, beide lassen feinen Schwebstoff durch. Wer klares Wasser will, braucht dafür die Filteranlage des Beckens, nicht den Roboter.
Interessanter ist der Filterkorb, und der ist bei allen fünf angegeben: 2, 2,5, 3,6, 4 und 5 Liter. Warum diese Angabe mehr trägt als die Maschenweite, ist an anderer Stelle dieses Bereichs ausgeführt. Ein Korb von 2 Litern an einem Becken mit Baumbestand ist im Herbst nach dem halben Durchgang voll, und was danach kommt, wird nicht mehr aufgenommen. Dieses Verhältnis von Korbgröße zu Schmutzanfall entscheidet in der Praxis häufiger über das Ergebnis als dreißig Mikrometer Maschenweite.
Akkukapazität in zwei Einheiten — und eine Milliamperesekunde
Bei der Akkuangabe wiederholt sich das Muster der Saugleistung, diesmal innerhalb des Vergleichs. Zwei Geräte nennen Wattstunden — 28,08 und 112,32 —, zwei nennen Milliamperestunden — 5.200 und 10.000. Das eine ist eine Energieangabe, das andere eine Ladungsangabe. Ineinander umrechnen lassen sie sich nur mit der Zellspannung, und die steht auf keiner der fünf Seiten.
Die Zellenzahl steht immerhin da: 3, 8, 12 und 14 Zellen. Sie hilft trotzdem nicht weiter, weil nirgends angegeben ist, ob die Zellen in Reihe oder parallel verschaltet sind — und genau davon hängt ab, ob sich die Spannung oder die Kapazität vervielfacht. Ein Gerät mit 14 Zellen und 5.200 mAh kann mehr oder weniger Energie speichern als eines mit 3 Zellen und 28,08 Wattstunden.
Eine Milliamperesekunde im Datenblatt
Was daraus folgt, ist unangenehm einfach: Die Akkukapazität taugt in diesem Feld nicht als Vergleichskriterium. Sie steht in zwei Einheiten da, ohne die Umrechnungsgröße, teils mit Tippfehler — und die Größe, die den Nutzer tatsächlich interessiert, steht ohnehin daneben. Das ist die Laufzeit.
Laufzeit: die Zahl, die nicht sagt, wofür sie gilt
Drei Geräte beziffern sie: 90 Minuten, bis zu 90 Minuten, bis zu 200 Minuten. Ein viertes nennt „bis zu 5 Stunden" und schreibt ausdrücklich dazu, dass diese Angabe für die Bodenreinigung gilt. Ein fünftes nennt gar keine Laufzeit, sondern nur eine Ladedauer.
Das vierte Gerät ist damit das einzige, das ehrlich ist — und genau deshalb sieht seine Angabe schlechter vergleichbar aus als die der anderen. Denn die 90 und die 200 Minuten gelten mit Sicherheit auch nicht für alle Modi. Wandfahren und Wasserlinienreinigung kosten erheblich mehr Energie als Bodenfahren, weil das Gerät sein eigenes Gewicht gegen den Auftrieb an einer senkrechten Fläche halten muss. Nur schreibt es niemand sonst dazu.
Kurz gefasst
Für die Praxis lässt sich daraus trotzdem etwas ableiten. Wer ein Becken hat, das ein Gerät in einem Durchgang schaffen soll, sollte die kleinste genannte Laufzeit als Rechengrundlage nehmen und nicht die größte. Und wer ein Gerät mit Wandreinigung kauft, sollte davon ausgehen, dass die angegebene Laufzeit im Wandmodus deutlich unterschritten wird. Wie deutlich, sagt keiner der fünf Hersteller.
Dieselbe Unschärfe trifft die Flächenangabe. Drei der fünf Geräte nennen eine Fläche: zweimal 80 m², einmal 200 m². Zwei nennen keine — eines davon schreibt stattdessen, es reinige „auch große Pools in einem Durchgang", und begründet das mit der Akkukapazität.
Die Angabe ist mit Vorsicht zu lesen, weil sie zwei verschiedene Dinge meinen kann: die Fläche, die das Gerät in einem Akkudurchgang schafft, oder die Fläche, für die es baulich ausgelegt ist. Bei den beiden 80-m²-Geräten passt die Rechnung zur Laufzeit — beide nennen 90 Minuten, beide reinigen nur den Boden. Bei dem 200-m²-Gerät passt sie ebenfalls, es nennt 200 Minuten. Was fehlt, ist die Aussage, in welchem Modus.
Ein Punkt, der in keiner der Angaben auftaucht: die Beckenform. Ein rundes Aufstellbecken von 20 m² und ein L-förmiges Einbaubecken von 20 m² stellen sehr verschiedene Aufgaben. Wer ein Becken mit Treppe, Nische oder Gegenstromanlage hat, sollte auf die Wendefähigkeit achten und nicht auf die Quadratmeterzahl. Genau dieselbe Unschärfe kennt man aus der Beheizung, wo die Herstellerangabe ebenfalls nur eine Zahl nennt und die Auslegung nach Beckenvolumen und Wärmeverlust die eigentliche Arbeit ist.
Was die Datenfelder behaupten
Der auffälligste Befund dieser Recherche steht nicht in den Werbetexten, sondern in den technischen Detailtabellen — dort, wo man die verlässlichsten Angaben erwarten würde. Bei einem der fünf Akkugeräte steht im Feld „Antriebsart" der Eintrag „hydraulic_powered". Das Gerät hat einen 10.000-mAh-Akku und keinen Wasseranschluss.
Es bleibt nicht dabei. Ein Gerät führt „IPX8 Wasserdicht" im Feld Material. Eines verlangt „Erforderliche Montage: Ja" — bei einem Roboter, der ins Wasser gelegt wird. Und bei den kabelgebundenen Geräten desselben Markts geht es weiter: Dort ist ein Gerät mit 18 Metern Schlauch als „Batteriebetrieben" mit „Alkalisch"-Batterie und 150 Wattstunden geführt. Wer die kabelgebundenen Geräte nach ihrer Betriebsart filtert, bekommt deshalb ein falsches Ergebnis.
Die strukturierten Felder tragen nicht
Bewertungszahlen: warum hier jede einzeln geprüft wurde
Alle fünf Bewertungsstände dieses Vergleichs stammen von der jeweiligen Produktseite, aufgerufen am 31. August 2026. Das ist deshalb ausdrücklich erwähnt, weil bei der Vorauswahl etwas auffiel, das die übliche Arbeitsweise unbrauchbar macht: Bei vier von dreizehn geprüften Geräten wich die Zahl in der Ergebnisliste von der auf der Produktseite ab.
4 von 13Geräte mit abweichender Bewertungszahl
Die wahrscheinliche Erklärung ist harmlos und trotzdem folgenreich: Bewertungen werden über Produktvarianten hinweg zusammengefasst, und in der Ergebnisliste erscheint die Familiensumme, auf der Einzelseite der Einzelstand. Für den Käufer heißt das: Die große Zahl im Suchergebnis gehört möglicherweise zu einem anderen Modell derselben Marke — mit anderer Laufzeit, anderem Filter, anderem Reinigungsumfang.
Die Spanne in diesem Vergleich reicht von 269 bis 3.727 Bewertungen. Das bewertungsstärkste Gerät ist zugleich das mit der niedrigsten Durchschnittsnote — 3,9 bei 3.727 Stimmen. Das ist kein Widerspruch, sondern der Normalfall: Je breiter die Basis, desto mehr Stimmen von Käufern, deren Becken nicht dem entspricht, wofür das Gerät gebaut ist. Bei einem Roboter, der ausdrücklich nur ebene Böden ohne Gefälle reinigt, ist absehbar, woher ein Teil der schlechten Bewertungen kommt.
Gewicht und Maße — der Kennwert für den Rücken
Zwei der fünf Geräte weisen ein Gewicht aus: 3,4 und 6,9 kg. Drei nennen keines, eines davon führt immerhin das Akkugewicht mit 200 Gramm. Das ist ärgerlicher, als es klingt, denn ein Poolroboter wird nass aus dem Becken gehoben — voll Wasser, am ausgestreckten Arm, über den Beckenrand.
Genau dafür gibt es ein Merkmal, das nur ein Gerät ausdrücklich nennt: den Wasserablass. Es wirbt damit, in fünfzehn Sekunden bis zu achtzig Prozent des gespeicherten Wassers abzulassen, wenn man es an der Wasserlinie anhebt. Bei einem Gerät mit einem Fünf-Liter-Filterkorb sind das mehrere Kilogramm Unterschied beim Herausheben. Es ist kein Marketingmerkmal, sondern der praktischste Kennwert des ganzen Vergleichs — und vier von fünf sagen dazu nichts.
Ähnlich verhält es sich mit der Parkfunktion. Zwei Geräte fahren bei niedrigem Akkustand selbstständig an den Beckenrand, eines parkt an der Wasseroberfläche. Ohne diese Funktion liegt der Roboter am Ende des Durchgangs irgendwo auf dem Grund, und man braucht die mitgelieferte Haken- oder Leinenlösung, um ihn zu bergen. Bei einem Becken von 1,50 Meter Tiefe ist das eine tägliche Übung.
Wo der Akku im Vergleich zum Kabel steht
Der Verzicht auf das Kabel kauft zwei Dinge: keine Verdrehung, keinen Stromanschluss am Becken. Er kostet zwei andere: eine begrenzte Laufzeit und einen Akku, der altert. Beides ist in diesem Vergleich nur zur Hälfte dokumentiert — die Laufzeit steht bei vier von fünf, die Zyklenfestigkeit des Akkus bei keinem einzigen.
Der zweite, weniger offensichtliche Unterschied betrifft die Ersatzteile. Bei den kabelgebundenen Geräten dieses Markts sind Original-Netzteile und Bürstensätze als eigene Artikel mit eigener Bewertungsbasis verfügbar. Für die fünf Akkugeräte dieses Vergleichs ist in der gesamten Recherche kein einziges Original-Ersatzteil aufgetaucht. Bei einem Gerät mit Bürsten, Filtern und einem Lithium-Akku im Wasser entscheidet das über die Nutzungsdauer — und kein Datenblatt erwähnt es. Wer diese Abwägung vor der Bauartentscheidung führen will, findet sie im Vergleich der kabelgebundenen Geräte von der anderen Seite her aufgezogen. Was die drei Reinigungszonen technisch unterscheidet, steht im Ratgeber zu Boden, Wand und Wasserlinie.
Eine dritte Überlegung betrifft den Zeitpunkt im Jahr. Ein Akkugerät, das den Winter über im Keller liegt, sollte nicht vollständig geladen und nicht vollständig entladen eingelagert werden — dieselbe Regel, die für jedes Lithium-Gerät gilt. Anders als bei der fest installierten Technik am Becken entfällt beim Akkuroboter immerhin die Frage nach Schutzbereichen und Anschlussart vollständig: Er hat außerhalb des Wassers keinen Netzkontakt.
Was von den Kennwerten übrig bleibt
Von zehn erhobenen Angaben tragen in diesem Feld drei eine Entscheidung: der Reinigungsumfang, weil er lückenlos belegt und nicht auslegbar ist. Der Filterkorb, weil seine Größe bei allen fünf angegeben ist und im Herbst über das Ergebnis entscheidet. Und die Laufzeit, mit dem Vorbehalt, dass niemand sagt, für welchen Modus sie gilt.
Die Saugleistung fällt aus, weil zwei von fünf Geräten keine nennen und im weiteren Markt zwei unvereinbare Größen unter demselben Wort geführt werden. Die Akkukapazität fällt aus, weil sie in zwei Einheiten ohne Umrechnungsgröße dasteht. Die Filterfeinheit ist besser belegt als erwartet, trennt die Geräte aber kaum — 150 gegen 180 Mikrometer ist kein Unterschied, an dem eine Kaufentscheidung hängt.
Diese Rangfolge gilt nicht nur für Akkugeräte. Sie ergibt sich daraus, welche Angaben in diesem Markt überhaupt belegt sind — und diese Belegdichte ist über beide Bauarten hinweg dieselbe. Die Übersicht dazu, samt der Frage, was an Poolrobotern normativ geprüft wird und was nicht, steht im Überblick zu Poolrobotern.
Erst der Reinigungsumfang, dann der Filterkorb, dann die Laufzeit. Alles Weitere ist in diesem Feld entweder nicht angegeben oder nicht vergleichbar — und beides sieht auf einem Datenblatt gleich aus.
Welches Gerät zu welchem Becken passt
Aufstellbecken mit ebenem Boden: eines der beiden reinen Bodengeräte. Sie sind die kleinsten und leichtesten des Vergleichs, und die Wandreinigung, die ihnen fehlt, brauchen glatte Folienwände eines Aufstellbeckens am wenigsten. Wie sich diese Beckenform sonst von einem Einbaubecken unterscheidet, ist ein Thema für sich.
Einbaubecken mit Schrägboden: keines der beiden Bodengeräte, und zwar wörtlich — eines schließt Becken mit Gefälle ausdrücklich aus. Es bleiben die drei Geräte mit Wand- und Wasserlinienreinigung.
Großes Becken, ein Durchgang: das Gerät mit 200 Minuten und 200 m². Es ist das einzige, dessen Flächenangabe von einer passenden Laufzeitangabe gestützt wird, und das einzige mit ausgewiesener Flachzonen-Reinigung ab 30 Zentimetern Wassertiefe.
Viel Laubeintrag: das Gerät mit dem Fünf-Liter-Korb. Bei Baumbestand am Becken ist die Korbgröße der begrenzende Faktor, nicht die Saugleistung — ein voller Korb nimmt nichts mehr auf, gleich wie stark die Pumpe zieht.
Wer die vollständigsten Angaben will: Das ist eine eigene Frage. Zwei Geräte dieses Vergleichs lassen jeweils drei bis vier der zehn Kennwerte offen. Wenn ein Hersteller weder Gewicht noch Maße noch Beckengröße angibt, sagt das etwas darüber, wie genau man den übrigen Angaben trauen sollte. Dieselbe Frage stellt sich bei anderer Pooltechnik genauso — auch dort ist die Vollständigkeit des Datenblatts oft aussagekräftiger als die einzelne Zahl darin.
Häufige Fragen
Wie lange läuft ein Akku-Poolroboter?
Was bedeutet die Saugleistung in LPH?
Welche Filterfeinheit brauche ich?
Reinigt jeder Akku-Poolroboter auch die Wände?
Wie kommt der Roboter nach dem Lauf aus dem Becken?
Kann ich die Akkukapazitäten vergleichen?
Wie zuverlässig sind die Bewertungszahlen?
Änderungen an dieser Seite
Zuletzt redaktionell geprüft am .
- Ersterstellung. Alle fünf Bewertungsstände am 31.08.2026 einzeln auf der Produktseite geprüft, keiner aus einer Ergebnisliste übernommen. Das ist hier keine Formalie: Von dreizehn geprüften Geräten dieses Marktes wichen vier zwischen Liste und Produktseite ab, alle vier mit einstelligen Werten auf der Seite. Drei Variantenfamilien mit identischem Bewertungsstand sind erkannt; je Familie steht genau eine Artikelnummer im Vergleich. Die Saugleistungsangaben werden in der Einheit wiedergegeben, in der der Hersteller sie führt — eine Umrechnung zwischen Volumenstrom und Unterdruck ist ohne Pumpenkennlinie nicht möglich, und keine wird veröffentlicht.
Verwendete Quellen
- [1]Amazon.de, Produktseite Gosvor LiteVac G1 (B0GFWJWXWZ) · abgerufen 2026-08-31
- [2]Amazon.de, Produktseite BOTLUXE PC10 (B0GLYMXV8H) · abgerufen 2026-08-31
- [3]Amazon.de, Produktseite Beatbot Sora 30 (B0GTPZZRZQ) · abgerufen 2026-08-31
- [4]Amazon.de, Produktseite AIPER Scuba SE (B0CPSTX4MD) · abgerufen 2026-08-31
- [5]Amazon.de, Produktseite Pooleco 10 (B0GK7MHSTZ) · abgerufen 2026-08-31









