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Marktübersicht · Kompressoren

Flüsterkompressoren: fünf Geräte und zwei verschiedene Dezibel

Fünf Silent-Kompressoren im Vergleich. Warum 49 und 97 Dezibel im selben Feld stehen können, ohne dass ein Gerät doppelt so laut ist.

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Fachbereich Werkstatt
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Ein Flüsterkompressor wird wegen einer einzigen Zahl gekauft. Sie steht im Produkttitel, sie ist zweistellig, und sie hat ein „dB" hinter sich. Über die fünf Geräte dieses Vergleichs reicht sie von 49 bis 82.

Diese Spanne ist irreführend, und zwar nicht ein bisschen. Die Zahl bezeichnet im Feld zwei verschiedene physikalische Größen, und zwischen ihnen liegen bei dieser Bauart rund zwanzig Dezibel. Zwei der fünf Hersteller nennen beide Größen und machen die Differenz damit selbst sichtbar. Zwei nennen nur eine Zahl, ohne zu sagen, welche. Und einer nennt zwei verschiedene Zahlen für dasselbe Gerät auf derselben Seite.

Dieser Vergleich rankt den Schallpegel deshalb nicht. Er stellt die Geräte nebeneinander, benennt bei jedem, welche Größe angegeben ist, und erklärt, warum das rechtlich so bleiben darf. Grundlage sind die Herstellerdatenblätter der fünf Geräte, geprüft am 30. August 2026.

Einordnung nach Einsatzprofil

Kein Gesamtsieger, sondern Zuordnung: welches Gerät zu welchem Nutzungsprofil passt.

Topentscheidung

Der einzige mit beiden Schallgrößen und einer Liefermenge

Güde Güde Airpower 150/8/24 SILENT

Güde

Güde Airpower 150/8/24 SILENT

Premium

Güde nennt für den Airpower 150/8/24 SILENT einen Schalldruckpegel von 49 dB(A) und daneben 69 dB LWA — beide Größen benannt, die Differenz von zwanzig Dezibel offen ausgewiesen. Das ist im Feld die Ausnahme. Dazu kommt eine zweite Seltenheit: Der Hersteller nennt überhaupt eine effektive Liefermenge, nämlich 130 Liter je Minute neben 150 Litern Ansaugleistung. Einzuplanen ist der Zusatz, der dabei steht: Die Liefermenge gilt ausdrücklich „bei 0 bar", also ohne Gegendruck — und damit für den einzigen Betriebspunkt, den es im Werkzeugbetrieb nie gibt. Wer das weiß, hat trotzdem mehr Information als bei drei der vier anderen Geräte. Ungeklärt bleiben Gewicht und Einschaltdauer.

Schallpegel
Schalldruckpegel 49 dB(A), zusätzlich 69 dB LWA — beide Größen benannt
Liefermenge
„eff. Liefermenge 0 bar: 130 l/min" — ausdrücklich bei null bar, also ohne Gegendruck
Kesselvolumen
24 l mit Gummipuffer

Dafür

  • Nennt als einziger Hersteller des Vergleichs beide Schallgrößen — 49 dB(A) Schalldruck und 69 dB LWA
  • Nennt überhaupt eine Liefermenge, was im Feld die Ausnahme ist
  • Doppelkolbenaggregat und Gummipuffer als benannte Gründe für den niedrigen Pegel
Daten & Verfügbarkeit prüfenGüde Güde Airpower 150/8/24 SILENT, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

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Ebenfalls in der engeren Wahl

Leise und tragbar zugleich

Stanley STANLEY Silent Air DST 100/8/6SI

Stanley

STANLEY Silent Air DST 100/8/6SI

Mittelklasse

Das einzige Gerät des Vergleichs mit 6-Liter-Kessel — und damit das einzige, das die Silent-Auslegung mit Tragbarkeit verbindet. Mit über 4.300 Bewertungen hat es zugleich die mit Abstand breiteste Rückmeldungsbasis, ein Vielfaches der übrigen vier zusammen. Die Ansaugleistung ist mit 105 Litern je Minute und korrektem Feldnamen angegeben. Einzuplanen ist die Kehrseite des kleinen Kessels: Er ist schnell leer, und dann bestimmt allein der Verdichter das Tempo. Der Schallwert von 59 dB steht ohne Bezugsgröße, und weder Liefermenge noch Schmierart noch Gewicht sind dokumentiert.

Kesselvolumen
6 l
Ansaugleistung
105 l/min
Schallpegel
59 dB — Bezugsgröße nicht benannt

Dafür

  • Mit über 4.300 Bewertungen die mit Abstand breiteste Rückmeldungsbasis des Vergleichs
  • Einziges Gerät mit 6-Liter-Kessel — leise und noch tragbar
  • Nennt die Ansaugleistung mit Feldnamen statt einer unbenannten Zahl

Dagegen

  • Der Schallpegel steht ohne Bezugsgröße und ist damit nicht gegen die Werte anderer Hersteller zu halten
  • Weder Liefermenge noch Schmierart noch Gewicht dokumentiert

Die einzige veröffentlichte Luftleistungskurve

Scheppach Scheppach Silent HC26Si

Scheppach

Scheppach Silent HC26Si

Einsteiger

Scheppach veröffentlicht für den HC26Si, was im ganzen Cluster sonst niemand liefert: eine vollständige Kennlinie der Luftleistung über sieben Druckstufen. Sie beantwortet die Frage, um die es beim Kompressorkauf eigentlich geht — von 230 Litern je Minute Ansaugleistung bleiben bei 6 bar noch 50 übrig. Dazu weist der Hersteller Schalldruck und Schallleistung getrennt aus, 66 gegen 85 Dezibel. Die technische Tabelle ist die vollständigste des Vergleichs und nennt als einzige ein Gewicht. Einzuplanen ist ein Widerspruch im eigenen Shop: Dieselbe Modellbezeichnung steht dort unter zwei Artikelnummern mit 230 und mit 162 Litern je Minute.

Liefermenge
als Kennlinie veröffentlicht: 100 l/min bei 1 bar, 76 bei 3 bar, 50 bei 6 bar, 40 bei 7 bar
Schallpegel
Schalldruckpegel Lp(A) 66 dB und Schallleistungspegel Lw(A) 85 dB — beide getrennt ausgewiesen
Gewicht
18,2 kg netto, 19,7 kg brutto

Dafür

  • Veröffentlicht eine vollständige Luftleistungskurve über sieben Druckstufen — als einziges Gerät des Clusters
  • Weist Schalldruck und Schallleistung getrennt aus und macht die Differenz von 19 Dezibel damit selbst sichtbar
  • Vollständigste technische Tabelle des Vergleichs, inklusive Gewicht und Motordrehzahl

Dagegen

  • Der Herstellershop führt dieselbe Modellbezeichnung unter zwei Artikelnummern mit 230 und mit 162 l/min Ansaugleistung
  • Der beworbene Wert im Produkttitel ist der niedrigere der beiden Schallgrößen
Daten & Verfügbarkeit prüfenScheppach Scheppach Silent HC26Si, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

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Benennt die Bezugsgröße

Einhell Einhell TE-AC 135/24 Silent Plus

Einhell

Einhell TE-AC 135/24 Silent Plus

Einsteiger

Einhell schreibt „57 dB (LpA)" und sagt damit ausdrücklich, welche Größe gemeint ist. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist im Feld dieses Clusters die Ausnahme: Nur drei von fünfzehn geprüften Geräten benennen die Bezugsgröße überhaupt. Dazu eine ölfreie und ausdrücklich servicefreie Pumpe und zehn Jahre Garantie gegen Durchrostung des Kessels. Einzuplanen ist die dünne Datenlage im Übrigen: Weder Luftmenge noch Leistungsaufnahme noch Gewicht sind am Herstellerdatenblatt auffindbar. Die 135 aus der Modellbezeichnung legen 135 Liter je Minute nahe, bestätigt wird das nirgends.

Schallpegel
57 dB, vom Hersteller ausdrücklich als LpA benannt
Schmierung
ölfrei, servicefreie Pumpe
Kesselvolumen
24 l

Dafür

  • Benennt die Bezugsgröße seines Schallwerts ausdrücklich als LpA
  • Ölfreie und ausdrücklich servicefreie Pumpe
  • Zehn Jahre Garantie gegen Durchrostung des Kessels laut Herstellerseite

Dagegen

  • Weder Luftmenge noch Leistungsaufnahme noch Gewicht am Herstellerdatenblatt auffindbar
  • Die Zahl aus der Modellbezeichnung ist nicht als technische Angabe bestätigt

Vergleich auf einen Blick

Marktübersicht flüsterkompressor – Stand 2026-08-30
Für Direktvergleich auswählenProduktSegmentBewertungKesselvolumenBetriebsdruckAnsaugleistungSchallpegelZum AnbieterAnbieter
Güde Güde Airpower 150/8/24 SILENTGüdeGüde Airpower 150/8/24 SILENTDetailsPremium
4.6(718)
24 l mit Gummipuffermax. 8 bar150 l/minSchalldruckpegel 49 dB(A), zusätzlich 69 dB LWA — beide Größen benanntZum AngebotGüde Güde Airpower 150/8/24 SILENT, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
Stanley STANLEY Silent Air DST 100/8/6SIStanleySTANLEY Silent Air DST 100/8/6SIDetailsMittelklasse
4.6(4.323)
6 l8 bar105 l/min59 dB — Bezugsgröße nicht benanntZum AngebotStanley STANLEY Silent Air DST 100/8/6SI, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
Scheppach Scheppach Silent HC26SiScheppachScheppach Silent HC26SiDetailsEinsteiger
4.4(535)
24 l8 bar230 l/min — dieselbe Modellbezeichnung steht im Herstellershop unter einer zweiten Artikelnummer mit 162 l/minSchalldruckpegel Lp(A) 66 dB und Schallleistungspegel Lw(A) 85 dB — beide getrennt ausgewiesenZum AngebotScheppach Scheppach Silent HC26Si, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
Einhell Einhell TE-AC 135/24 Silent PlusEinhellEinhell TE-AC 135/24 Silent PlusDetailsEinsteiger
4.5(488)
24 lbis 8 bar, über Druckminderer regelbaram Herstellerdatenblatt nicht bestätigt; die Modellbezeichnung nennt 13557 dB, vom Hersteller ausdrücklich als LpA benanntZum AngebotEinhell Einhell TE-AC 135/24 Silent Plus, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
Starkwerk Starkwerk SW 375/10 ProStarkwerkStarkwerk SW 375/10 ProDetailsMittelklasse
4.6(165)
24 l10 barnicht auffindbarProdukttitel 69 dB gegen technische Daten derselben Seite 82 dB — keine der beiden Zahlen trägt eine BezugsgrößeZum AngebotStarkwerk Starkwerk SW 375/10 Pro, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

Zwei oder drei direkt vergleichen: Modelle in der ersten Spalte ankreuzen — darunter erscheinen nur diese Modelle mit allen Kennwerten nebeneinander.

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Werbelinks zu amazon.de. Bewertungen stammen aus verifizierten Käuferbewertungen und öffentlichen Quellen; die Quellenangabe steht bei jedem Produkt im Detailblock. Keine Preisangaben – Preise schwanken in diesen Produktgruppen erheblich.

Die Modelle im Einzelnen

Jedes Modell aus der Tabelle mit den entscheidungskritischen Kennwerten, Stärken, Schwächen und der Frage, für wen es die richtige Wahl ist.

Güde

Güde Airpower 150/8/24 SILENT

Premium

Der niedrigste Schalldruckpegel des Vergleichs — und der einzige Hersteller, der sowohl Schalldruck als auch Schallleistung nennt.

Kaufentscheidung

Das Gerät mit der besten Angabenlage des Vergleichs. Güde nennt beide Schallgrößen — 49 dB(A) Schalldruck und 69 dB LWA — und macht die Differenz von zwanzig Dezibel damit selbst nachvollziehbar. Es ist außerdem eines von nur zwei Geräten im gesamten Cluster, das überhaupt eine effektive Liefermenge angibt. Der Haken steht direkt daneben: Diese Liefermenge gilt „bei 0 bar", also ohne Gegendruck. Für den Betrieb eines Druckluftwerkzeugs ist das der einzige Zustand, der nie eintritt. Der Wert ist damit ehrlicher gekennzeichnet als die meisten und praktisch trotzdem kaum brauchbar. Passt zu jemandem, der Wert auf nachvollziehbare Angaben legt und einen 24-Liter-Kessel in einer Wohnumgebung betreiben will. Passt nicht zu jemandem, der Gewicht und zulässige Laufzeit vor dem Kauf kennen muss — beides ist nicht dokumentiert.
Ansaugleistung
150 l/min
Liefermenge bei Betriebsdruck
„eff. Liefermenge 0 bar: 130 l/min" — ausdrücklich bei null bar, also ohne Gegendruck
Schallpegel
Schalldruckpegel 49 dB(A), zusätzlich 69 dB LWA — beide Größen benannt

Dafür

  • Nennt als einziger Hersteller des Vergleichs beide Schallgrößen — 49 dB(A) Schalldruck und 69 dB LWA
  • Nennt überhaupt eine Liefermenge, was im Feld die Ausnahme ist
  • Doppelkolbenaggregat und Gummipuffer als benannte Gründe für den niedrigen Pegel

Dagegen

  • Die Liefermenge gilt ausdrücklich bei null bar und damit für einen Betriebspunkt, den es im Werkzeugbetrieb nicht gibt
  • Kein Gewicht und keine Einschaltdauer dokumentiert

Stanley

STANLEY Silent Air DST 100/8/6SI

Mittelklasse

Das mit Abstand bewertungsstärkste Gerät des Vergleichs und das einzige mit 6-Liter-Kessel — leise und tragbar zugleich.

Kaufentscheidung

Die Kombination aus Silent-Auslegung und 6-Liter-Kessel gibt es in diesem Vergleich nur hier. Das Gerät ist damit das einzige, das man leise betreiben und zugleich mitnehmen kann. Mit über 4.300 Bewertungen liegt die Rückmeldungsbasis um ein Vielfaches über der der übrigen vier. Die Ansaugleistung von 105 Litern je Minute steht mit korrektem Feldnamen da. Was fehlt, ist fast alles andere: keine Liefermenge, keine Angabe zur Schmierart, kein Gewicht, und der Schallwert von 59 dB ohne Bezugsgröße. Der kleine Kessel ist kein Nachteil, solange kurz entnommen wird — bei kontinuierlicher Entnahme ist er nach wenigen Sekunden leer. Passt zu Reifenfüllen, Ausblasen und gelegentlichem Tackern in einer Umgebung, in der Lärm ein Thema ist. Passt nicht zu Lackierarbeiten oder allem, was gleichmäßige Entnahme über Minuten verlangt.
Ansaugleistung
105 l/min
Liefermenge bei Betriebsdruck
nicht auffindbar
Schallpegel
59 dB — Bezugsgröße nicht benannt

Dafür

  • Mit über 4.300 Bewertungen die mit Abstand breiteste Rückmeldungsbasis des Vergleichs
  • Einziges Gerät mit 6-Liter-Kessel — leise und noch tragbar
  • Nennt die Ansaugleistung mit Feldnamen statt einer unbenannten Zahl

Dagegen

  • Der Schallpegel steht ohne Bezugsgröße und ist damit nicht gegen die Werte anderer Hersteller zu halten
  • Weder Liefermenge noch Schmierart noch Gewicht dokumentiert
Scheppach Scheppach Silent HC26Si
Daten & Verfügbarkeit prüfenScheppach Scheppach Silent HC26Si, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

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Scheppach

Scheppach Silent HC26Si

Einsteiger

Das einzige Gerät des ganzen Clusters, für das der Hersteller eine vollständige Luftleistungskurve über den Druck veröffentlicht.

Kaufentscheidung

Wer wissen will, was von einer Ansaugleistung bei Betriebsdruck übrig bleibt, findet die Antwort bei diesem Gerät — und nur bei diesem. Scheppach veröffentlicht eine Kennlinie über sieben Druckstufen: 100 Liter je Minute bei 1 bar, 50 bei 6 bar, 40 bei 7 bar. Gegenüber 230 Litern Ansaugleistung sind das bei üblichem Werkzeugdruck rund zwanzig Prozent. Dieselbe Offenheit zeigt der Hersteller beim Schall, indem er Lp(A) 66 dB und Lw(A) 85 dB getrennt ausweist. Die technische Tabelle ist die vollständigste des Vergleichs und nennt als einzige ein Gewicht mit 18,2 Kilogramm. Der Widerspruch, der bleibt: Der Herstellershop führt dieselbe Modellbezeichnung unter zwei Artikelnummern mit 230 und mit 162 Litern je Minute Ansaugleistung. Passt zu jemandem, der rechnen will, bevor er kauft. Passt nicht zu jemandem, der eine einzige verbindliche Zahl erwartet.
Ansaugleistung
230 l/min — dieselbe Modellbezeichnung steht im Herstellershop unter einer zweiten Artikelnummer mit 162 l/min
Liefermenge bei Betriebsdruck
als Kennlinie veröffentlicht: 100 l/min bei 1 bar, 76 bei 3 bar, 50 bei 6 bar, 40 bei 7 bar
Schallpegel
Schalldruckpegel Lp(A) 66 dB und Schallleistungspegel Lw(A) 85 dB — beide getrennt ausgewiesen

Dafür

  • Veröffentlicht eine vollständige Luftleistungskurve über sieben Druckstufen — als einziges Gerät des Clusters
  • Weist Schalldruck und Schallleistung getrennt aus und macht die Differenz von 19 Dezibel damit selbst sichtbar
  • Vollständigste technische Tabelle des Vergleichs, inklusive Gewicht und Motordrehzahl

Dagegen

  • Der Herstellershop führt dieselbe Modellbezeichnung unter zwei Artikelnummern mit 230 und mit 162 l/min Ansaugleistung
  • Der beworbene Wert im Produkttitel ist der niedrigere der beiden Schallgrößen

Einhell

Einhell TE-AC 135/24 Silent Plus

Einsteiger

Benennt die Bezugsgröße seines Schallwerts ausdrücklich — und ist damit einer von drei Herstellern im Feld, bei denen die Zahl überhaupt einzuordnen ist.

Kaufentscheidung

Ein solides Gerät mit einer bemerkenswerten Kleinigkeit: Einhell schreibt „57 dB (LpA)" und benennt damit die Bezugsgröße. Von fünfzehn geprüften Geräten dieses Clusters tun das drei. Die Pumpe ist ölfrei und ausdrücklich servicefrei, auf den Kessel gibt der Hersteller zehn Jahre Garantie gegen Durchrostung. Darüber hinaus ist die Datenlage die dünnste des Vergleichs: Weder Luftmenge noch Leistungsaufnahme noch Gewicht sind am Herstellerdatenblatt zu finden. Die Zahl 135 in der Modellbezeichnung legt eine Ansaugleistung von 135 Litern je Minute nahe; bestätigt wird sie nirgends, und aus einer Typenbezeichnung wird in diesem Portal keine technische Angabe gemacht. Passt zu jemandem, dem ein niedriger, sauber gekennzeichneter Schallwert und ein großer Kessel genügen. Passt nicht zu jemandem, der die Anlage rechnerisch auslegen will.
Ansaugleistung
am Herstellerdatenblatt nicht bestätigt; die Modellbezeichnung nennt 135
Liefermenge bei Betriebsdruck
nicht auffindbar
Schallpegel
57 dB, vom Hersteller ausdrücklich als LpA benannt

Dafür

  • Benennt die Bezugsgröße seines Schallwerts ausdrücklich als LpA
  • Ölfreie und ausdrücklich servicefreie Pumpe
  • Zehn Jahre Garantie gegen Durchrostung des Kessels laut Herstellerseite

Dagegen

  • Weder Luftmenge noch Leistungsaufnahme noch Gewicht am Herstellerdatenblatt auffindbar
  • Die Zahl aus der Modellbezeichnung ist nicht als technische Angabe bestätigt
Starkwerk Starkwerk SW 375/10 Pro
Daten & Verfügbarkeit prüfenStarkwerk Starkwerk SW 375/10 Pro, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

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Starkwerk

Starkwerk SW 375/10 Pro

Mittelklasse

Das einzige Gerät mit 10 bar in diesem Vergleich — und der Fall, an dem sich die Doppeldeutigkeit des Schallwerts in einem einzigen Datenblatt zeigt.

Kaufentscheidung

Das einzige Gerät des Vergleichs mit 10 statt 8 bar und mit dokumentierter Leistungsaufnahme von 1100 Watt. Der Sternwert liegt bei 4,6 aus 165 Bewertungen. Bemerkenswert ist dieses Gerät aber aus einem anderen Grund: Der Produkttitel nennt 69 Dezibel, die technischen Daten derselben Seite nennen 82. Beide Zahlen passen exakt in das Muster, das die anderen Hersteller belegen — 69 als Schalldruck, 82 als Schallleistung. Der Hersteller nennt also beide Größen und benennt keine davon. Wer nur den Titel liest, hält das Gerät für leiser als es die zweite Angabe nahelegt. Darüber hinaus fehlen Ansaugleistung, Liefermenge, Schmierart und Gewicht vollständig. Passt zu jemandem, der 10 bar braucht und die Angabenlage in Kauf nimmt. Passt nicht zu jemandem, der die Anlage auslegen muss — dafür fehlt hier jede Luftmengenangabe.
Ansaugleistung
nicht auffindbar
Liefermenge bei Betriebsdruck
nicht auffindbar
Schallpegel
Produkttitel 69 dB gegen technische Daten derselben Seite 82 dB — keine der beiden Zahlen trägt eine Bezugsgröße

Dafür

  • Einziges Gerät des Vergleichs mit 10 bar statt 8
  • Leistungsaufnahme mit 1100 W dokumentiert
  • Nennt zwei Schallwerte, die sich beide plausibel den beiden üblichen Größen zuordnen lassen

Dagegen

  • Produkttitel und technische Daten nennen 69 und 82 dB für dasselbe Gerät, ohne eine der Zahlen zu benennen
  • Weder Ansaugleistung noch Liefermenge noch Schmierart noch Gewicht dokumentiert

Technische Daten im Detail

Entscheidungskritische Kennwerte sind markiert. Bei planvollen Anschaffungen fällt die Entscheidung an dieser Tabelle, nicht an der Produktbeschreibung.

Tabelle seitlich scrollbar

KennwertGüde Güde Airpower 150/8/24 SILENTGüdeGüde Airpower 150/8/24 SILENTStanley STANLEY Silent Air DST 100/8/6SIStanleySTANLEY Silent Air DST 100/8/6SIScheppach Scheppach Silent HC26SiScheppachScheppach Silent HC26SiEinhell Einhell TE-AC 135/24 Silent PlusEinhellEinhell TE-AC 135/24 Silent PlusStarkwerk Starkwerk SW 375/10 ProStarkwerkStarkwerk SW 375/10 Pro
Datenlageveröffentlichte Kennwerte9 von 99 von 99 von 99 von 99 von 9
EntscheidungskritischAn diesen Werten hängt die Kaufentscheidung
AnsaugleistungWas der Verdichter ansaugt. Immer die größere der beiden Luftmengen — und nicht die, die am Werkzeug ankommt.150 l/min105 l/min230 l/min — dieselbe Modellbezeichnung steht im Herstellershop unter einer zweiten Artikelnummer mit 162 l/minam Herstellerdatenblatt nicht bestätigt; die Modellbezeichnung nennt 135nicht auffindbar
Liefermenge bei BetriebsdruckWas bei Betriebsdruck tatsächlich herauskommt. Der einzige Wert, mit dem sich ein Werkzeug versorgen lässt — und der im Feld fast nie steht.„eff. Liefermenge 0 bar: 130 l/min" — ausdrücklich bei null bar, also ohne Gegendrucknicht auffindbarals Kennlinie veröffentlicht: 100 l/min bei 1 bar, 76 bei 3 bar, 50 bei 6 bar, 40 bei 7 barnicht auffindbarnicht auffindbar
SchallpegelOhne Bezugsgröße nicht vergleichbar. Schalldruck und Schallleistung unterscheiden sich bei dieser Bauart um rund 19 bis 20 Dezibel.Schalldruckpegel 49 dB(A), zusätzlich 69 dB LWA — beide Größen benannt59 dB — Bezugsgröße nicht benanntSchalldruckpegel Lp(A) 66 dB und Schallleistungspegel Lw(A) 85 dB — beide getrennt ausgewiesen57 dB, vom Hersteller ausdrücklich als LpA benanntProdukttitel 69 dB gegen technische Daten derselben Seite 82 dB — keine der beiden Zahlen trägt eine Bezugsgröße
Weitere KennwerteZur Einordnung, selten allein ausschlaggebend
KesselvolumenPuffert die Entnahmespitze ab. Je größer, desto seltener taktet der Verdichter nach — und desto länger dauert die Erstbefüllung.24 l mit Gummipuffer6 l24 l24 l24 l
BetriebsdruckDer Maximaldruck des Kessels, nicht der Arbeitsdruck am Werkzeug. Dazwischen sitzt der Druckminderer.max. 8 bar8 bar8 barbis 8 bar, über Druckminderer regelbar10 bar
SchmierungÖlfrei heißt wartungsarm und ölfreie Druckluft. Ölgeschmiert heißt Ölwechsel, dafür bauartbedingt längere Laufzeiten.ölfrei, Doppelkolbenaggregatin den geprüften Quellen nicht ausdrücklich benanntölfreiölfrei, servicefreie Pumpein den geprüften Quellen nicht ausdrücklich benannt
LeistungsaufnahmeEntscheidet mit darüber, ob eine übliche Haushaltsabsicherung reicht.750 W750 W1100 W, Doppelzylinderin den geprüften Quellen nicht ausgewiesen1100 W
GewichtBei tragbaren Geräten der zweitwichtigste Kennwert nach dem Schallpegel.in den geprüften Quellen nicht ausgewiesenin den geprüften Quellen nicht ausgewiesen18,2 kg netto, 19,7 kg bruttoin den geprüften Quellen nicht ausgewiesenin den geprüften Quellen nicht ausgewiesen
EinschaltdauerWie lange das Aggregat am Stück fördern darf. Im ganzen Cluster von keinem Hersteller genannt.nicht auffindbarnicht auffindbarnur mittelbar: „Leistungsaufnahme in Betriebsart 1: 1100 W" ohne Erläuterung der Betriebsartnicht auffindbarnicht auffindbar

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Angaben nach Herstellerdatenblatt, Stand siehe Datenstand oben.

Bevor Sie zwei Dezibelwerte nebeneinanderlegen

Fünf Prüfschritte, die im Feld dieses Vergleichs den Unterschied zwischen einer brauchbaren und einer irreführenden Zahl ausmachen.

Prüfen, welche Schallgröße angegeben ist
Nur drei von fünfzehn Geräten des Clusters benennen sie
Der Schalldruckpegel Lp(A) beschreibt, was in einem bestimmten Abstand am Ohr ankommt. Der Schallleistungspegel Lw(A) beschreibt, was das Gerät insgesamt abstrahlt — er ist abstandsunabhängig und immer die deutlich größere Zahl. Bei den beiden Geräten dieses Vergleichs, die beide Werte nennen, liegen 19 und 20 Dezibel dazwischen. Wo nur eine Zahl steht, ist nicht erkennbar, welche der beiden Größen sie meint.
Den Messabstand suchen, wenn ein Schalldruckpegel angegeben ist
Bei keinem der fünf Geräte am Datenblatt genannt
Ein Schalldruckpegel ohne Abstandsangabe ist unvollständig. Der Schalldruck nimmt mit dem Abstand ab; derselbe Kompressor liefert in einem Meter einen deutlich höheren Wert als in sieben. Keiner der fünf Hersteller nennt den Abstand am Wert. Zwei Werte ohne Abstandsangabe lassen sich deshalb auch dann nicht sauber vergleichen, wenn beide als Schalldruck gekennzeichnet sind.
Die Luftmenge auf ihre Bedeutung prüfen
Ansaugleistung ist nicht Liefermenge
Die Ansaugleistung beschreibt, was der Verdichter ansaugt. Die Liefermenge beschreibt, was bei Betriebsdruck herauskommt. Die zweite ist die kleinere und die für den Werkzeugbetrieb maßgebliche. In diesem Vergleich nennen drei Geräte eine Ansaugleistung, eines eine Liefermenge und eines gar nichts. Wo beide Werte für dasselbe Gerät vorliegen, ist der Unterschied erheblich.
Das Kesselvolumen gegen die eigene Arbeitsweise halten
6 gegen 24 Liter im Vergleich
Der Kessel puffert die Entnahmespitze. Wer kurz Reifen füllt oder ein paar Nägel setzt, kommt mit sechs Litern aus. Wer ausblasend arbeitet oder lackiert, entnimmt kontinuierlich — dann ist der Kessel nach kurzer Zeit leer und allein der Verdichter bestimmt das Tempo. Vier der fünf Geräte dieses Vergleichs haben 24 Liter, eines sechs.
Den Aufstellort klären, bevor der Schallwert entscheidet
Im Freien gelten in Wohngebieten feste Zeiten
Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung führt Kompressoren unter 350 Kilowatt in ihrem Anhang. In Wohngebieten dürfen Geräte aus diesem Anhang im Freien an Sonn- und Feiertagen ganztägig und an Werktagen zwischen 20 und 7 Uhr nicht betrieben werden. Für den Betrieb in einer geschlossenen Garage oder Werkstatt greift diese Regelung nicht — sie gilt ausdrücklich nur im Freien.

Warum 49 und 82 Dezibel nicht dasselbe messen

Schall lässt sich auf zwei Arten beziffern, und beide tragen die Einheit Dezibel. Der Unterschied ist nicht akademisch, sondern entscheidet über die Zahl im Produkttitel.

Der Schalldruckpegel, abgekürzt Lp(A), beschreibt, was an einem bestimmten Ort ankommt. Er hängt vom Abstand ab: Je weiter man weggeht, desto kleiner wird er. Der Schallleistungspegel, abgekürzt Lw(A), beschreibt, wie viel Schall die Quelle insgesamt abgibt. Er ist eine Eigenschaft des Geräts und hängt nicht davon ab, wo man steht — und er ist immer die deutlich größere Zahl.

Zwei Hersteller dieses Vergleichs nennen beide Werte und machen den Abstand damit selbst sichtbar. Scheppach führt für den HC26Si in derselben Tabelle „Schallleistungspegel Lw(A) 85 dB" und „Schalldruckpegel Lp(A) 66 dB". Güde nennt für den Airpower 150/8/24 SILENT einen Schalldruckpegel von 49 dB(A) und daneben 69 dB LWA.

19 und 20 dBAbstand zwischen beiden Größen an denselben Geräten

Scheppach: 66 gegen 85. Güde: 49 gegen 69. Zwei Hersteller, zwei Geräte, praktisch derselbe Abstand. Das ist keine Zufälligkeit, sondern die bauartbedingte Beziehung zwischen dem, was ein Kompressor abstrahlt, und dem, was in einigen Metern davon ankommt.

Eine Zahl mit „dB" ohne Angabe der Größe ist keine Schallangabe, sondern eine Zahl. Erst Lp(A) oder Lw(A) macht sie zu einer Aussage.

Wie die beiden Größen physikalisch zusammenhängen, warum der Abstand zwischen ihnen im ganzen Feld bei rund zwanzig Dezibel liegt und welche Verordnung welche von beiden meint, führt der Ratgeber zum Schallpegel von Kompressoren im Einzelnen aus. Für diese Übersicht genügt die Konsequenz: Zwei Dezibelzahlen ohne benannte Bezugsgröße lassen sich nicht gegeneinanderstellen.

Auch der Schalldruck allein reicht nicht

Selbst wenn zwei Hersteller beide einen Schalldruckpegel angeben, sind ihre Zahlen nicht ohne Weiteres vergleichbar. Der Schalldruck sinkt mit dem Abstand zur Quelle. Ein Wert aus einem Meter Entfernung und einer aus sieben Metern beschreiben dasselbe Gerät und unterscheiden sich erheblich.

Keiner der fünf Hersteller dieses Vergleichs nennt den Messabstand am Wert. Bei den Recherchen zu diesem Cluster tauchte für ein Gerät ein Hinweis auf eine Messung in sieben Metern Entfernung auf — am Herstellerdatenblatt ließ sich diese Angabe allerdings nicht bestätigen, und sie wird deshalb hier nicht als Kennwert geführt.

Für den Vergleich zweier Datenblätter folgt daraus die vorsichtigste mögliche Lesart: Ein Schallwert taugt sicher nur innerhalb einer Herstellerlinie. Wenn ein Haus drei Geräte mit 49, 57 und 66 Dezibel führt, darf man annehmen, dass das erste leiser ist als das dritte. Zwischen Häusern ist selbst das nicht gesichert.

Wie groß der Abstandseffekt ist, lässt sich an einer einfachen Überlegung festmachen: Der Schalldruck einer punktförmigen Quelle im Freien halbiert sich rechnerisch mit jeder Verdopplung des Abstands, was etwa sechs Dezibel entspricht. Von einem Meter auf acht Meter sind das drei Verdopplungen und damit rund achtzehn Dezibel. Genau in dieser Größenordnung liegt der Abstand zwischen Schallleistung und Schalldruck, den die beiden Hersteller dieses Vergleichs ausweisen. In einer Werkstatt mit reflektierenden Wänden gilt die freie Ausbreitung allerdings nicht, weshalb hier keine Umrechnung vorgenommen wird — die Überlegung erklärt die Größenordnung, sie ersetzt keine Messung.

Praktisch heißt das für den Kauf: Zwei Zahlen aus zwei Häusern sind selbst dann kein Vergleich, wenn beide als Schalldruck gekennzeichnet sind. Erst wenn beide Hersteller denselben Abstand nennen, steht ein Vergleich auf festem Grund. Im gesamten Kompressoren-Bereich dieses Portals tut das kein einziger.

Deshalb rankt dieser Vergleich den Schallpegel nicht

Der Schallpegel steht in der Vergleichstabelle, weil er der Kaufgrund für diese Bauform ist. Er bestimmt aber keine Reihenfolge. Eine Rangliste würde Geräte mit Schalldruckangabe systematisch vor Geräte mit Schallleistungsangabe setzen — und das wäre kein Urteil über die Lautstärke, sondern eines über die Art der Angabe.

Warum die Hersteller angeben dürfen, was sie wollen

Es liegt nahe zu vermuten, dass es für eine so verbreitete Angabe eine Vorschrift gibt. Es gibt eine — sie greift für diese Geräte nur nicht.

Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung, die 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, führt in ihrem Anhang unter Nummer 09 ausdrücklich „Kompressor (< 350 kW)". Und zwar als eine von wenigen Positionen mit einem Eintrag in beiden Spalten: Spalte 1 steht laut Tabellenkopf der Verordnung für den Anwendungsbereich von Artikel 12 der zugrunde liegenden europäischen Richtlinie, also für Geräuschgrenzwerte, Spalte 2 für Artikel 13, also für die Kennzeichnungspflicht.

Die Einschränkung steht im Paragrafen 1 derselben Verordnung: Sie gilt für Geräte, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen — und der umfasst nach der Begriffsbestimmung in Paragraf 2 Nummer 3 „zur Verwendung im Freien vorgesehene Geräte und Maschinen".

Kurz gefasst

Ein Baukompressor, der für den Einsatz im Freien bestimmt ist, muss einen garantierten Schallleistungspegel tragen. Ein Werkstattkompressor für den Innenraum muss gar nichts angeben. Deshalb steht auf dem einen Gerät 49 und auf dem anderen 97, ohne dass einer der beiden Hersteller gegen etwas verstößt.

Praktisch relevant wird die Verordnung trotzdem, sobald das Gerät nach draußen kommt. Ihr Paragraf 7 verbietet in Wohngebieten den Betrieb von Geräten aus dem Anhang im Freien an Sonn- und Feiertagen ganztägig und an Werktagen zwischen 20 und 7 Uhr. Kompressoren stehen im Anhang. Die zusätzliche Mittagsruhe gilt nach dem Verordnungstext nur für vier andere Anhangnummern; Kompressoren sind nicht darunter.

Ein Punkt zur Einordnung, damit die Verordnung nicht überschätzt wird: Sie regelt das Inverkehrbringen und den Betrieb im Freien, nicht die Werbung. Ein Hersteller, der sein Innenraumgerät mit einer beliebigen Dezibelzahl bewirbt, verstößt nicht gegen die Lärmschutzverordnung. Ob eine solche Angabe irreführend im wettbewerbsrechtlichen Sinn ist, richtet sich nach anderen Vorschriften und wird hier nicht beurteilt.

Für den Käufer folgt daraus eine unbequeme Konsequenz. Er kann sich nicht darauf verlassen, dass eine Zahl auf einer Verpackung nach einem gemeinsamen Verfahren zustande gekommen ist. Er kann nur prüfen, ob der Hersteller sagt, was er gemessen hat. Genau das ist in diesem Vergleich das einzige belastbare Unterscheidungsmerkmal beim Schall.

Die zweite Zahl mit zwei Bedeutungen

Was für den Schall gilt, gilt für die Luftmenge genauso. Auch hier stehen zwei verschiedene Größen nebeneinander, und auch hier ist die größere die, die beworben wird.

Die Ansaugleistung beschreibt, wie viel Luft der Verdichter ansaugt. Die Liefermenge beschreibt, wie viel bei Betriebsdruck tatsächlich herauskommt. Für die Frage, ob ein Werkzeug versorgt wird, zählt ausschließlich die zweite.

In diesem Vergleich nennen drei Geräte eine Ansaugleistung, eines eine Liefermenge und eines gar keine Luftmenge. Dieselbe Unterscheidung aus der Werkzeugperspektive — wie viel Luft ein bestimmtes Gerät zieht und was das für die Anlage bedeutet — behandelt der Ratgeber zur Kompressorwahl für Druckluftschrauber im Nachbarbereich.

Eine Liefermenge bei null bar ist keine Liefermenge

Güde nennt für den Airpower 150/8/24 SILENT eine „eff. Liefermenge 0 bar: 130 l/min". Der Zusatz ist ehrlich und entwertet die Angabe zugleich: Bei null bar arbeitet kein Druckluftwerkzeug. Was das Gerät bei sechs oder sieben bar liefert, sagt der Hersteller nicht.

Was bei sechs bar übrig bleibt

Für genau ein Gerät dieses Vergleichs lässt sich die Frage beantworten. Scheppach veröffentlicht für den HC26Si eine vollständige Luftleistungskurve über den Gegendruck.

Bei einer Ansaugleistung von 230 Litern je Minute liefert das Gerät nach Herstellerangabe 100 Liter bei 1 bar, 88 bei 2, 76 bei 3, 66 bei 4, 58 bei 5, 50 bei 6 und 40 bei 7 bar.

22 %der Ansaugleistung bleiben bei 6 bar übrig

50 von 230 Litern je Minute. Bei 7 bar sind es 40 Liter, also 17 Prozent. Diese Zahlen stammen vom Hersteller und sind keine Schätzung — sie gelten allerdings für dieses eine Gerät und werden hier ausdrücklich nicht auf andere übertragen.

Der Wert dieser Tabelle liegt nicht darin, dass man mit ihr andere Geräte ausrechnen könnte. Er liegt darin, dass sie die Größenordnung des Effekts zeigt. Wer eine Ansaugleistung von 200 Litern liest und daraus schließt, ein Werkzeug mit 150 Litern Bedarf sei versorgt, rechnet mit der falschen Zahl.

Die Kennlinie erklärt außerdem, warum die Kesselgröße und die Luftmenge zusammen gedacht werden müssen. Solange der Kessel Druck hat, entnimmt das Werkzeug aus dem Vorrat und der Verdichter spielt keine Rolle. Erst wenn der Vorrat aufgebraucht ist, zählt die Liefermenge — und zwar die bei dem Druck, den das Werkzeug braucht. Ein großer Kessel verschiebt diesen Moment nach hinten, er verhindert ihn nicht.

Damit lässt sich auch beantworten, warum zwei Geräte mit derselben Ansaugleistung unterschiedlich gut arbeiten können. Entscheidend ist nicht, wie viel der Verdichter ansaugt, sondern wie flach seine Kennlinie zum Betriebsdruck hin abfällt. Ein Aggregat mit zwei Zylindern und niedriger Drehzahl hält den Druck besser als ein schnell laufender Einzylinder gleicher Ansaugleistung. Veröffentlicht wird diese Kennlinie im ganzen Cluster allerdings nur ein einziges Mal.

Warum die Liefermenge fast durchgängig fehlt, welche Norm ihre Messung regelt und wie sich ohne sie eine belastbare Auslegung machen lässt, behandelt der Ratgeber zu Ansaugleistung und Liefermenge.

Sechs gegen vierundzwanzig Liter

Vier der fünf Geräte haben einen 24-Liter-Kessel, eines sechs Liter. Der Unterschied entscheidet weniger über die Leistung als über die Art der Arbeit, die möglich ist.

Der Kessel ist ein Puffer. Er nimmt die Spitze auf, die entsteht, wenn ein Werkzeug anläuft, und gibt dem Verdichter Zeit nachzufördern. Bei kurzen Entnahmen — Reifen füllen, ausblasen, ein paar Klammern setzen — trägt der Puffer die Arbeit fast allein. Bei kontinuierlicher Entnahme ist er nach kurzer Zeit leer, und dann bestimmt allein der Verdichter das Tempo.

Für das 6-Liter-Gerät heißt das: leise und tragbar, aber nur für kurze Arbeitsschritte. Für die 24-Liter-Geräte: mehr Reserve, dafür rund zwanzig Kilogramm auf Rollen statt am Griff. Wie sich das bei den kleinen Geräten ohne Silent-Auslegung darstellt, zeigt der Vergleich der kompakten Kompressoren.

Es gibt einen zweiten, weniger offensichtlichen Grund, auf das Kesselvolumen zu achten. Ein Druckbehälter ist ein Druckgerät, und ab einer bestimmten Größe wird er im gewerblichen Einsatz zur überwachungsbedürftigen Anlage. Die Betriebssicherheitsverordnung zieht die Grenze beim Druckinhaltsprodukt — Druck mal Volumen — von 50 bar mal Liter. Ein 24-Liter-Kessel mit 8 bar liegt bei 192 und damit deutlich darüber, ein 6-Liter-Kessel mit 8 bar bei 48 und damit knapp darunter.

Für den rein privaten Gebrauch spielt das keine Rolle: Die Verordnung gilt nach ihrem ersten Paragrafen für die Verwendung von Arbeitsmitteln und schützt Beschäftigte. Wer den Kompressor in einem Betrieb einsetzt, sollte die Schwelle jedoch kennen. Konkrete Prüffristen werden hier bewusst nicht genannt — sie hängen nach der Verordnung von der Gefährdungsbeurteilung ab und lassen sich nicht pauschal angeben.

Ölfrei, ölgeschmiert und der Zusammenhang mit dem Lärm

Drei der fünf Geräte sind ausdrücklich als ölfrei ausgewiesen, bei zwei ist die Schmierart in den geprüften Quellen nicht benannt. Das ist mehr als eine Wartungsfrage.

Ein ölfreier Verdichter braucht keinen Ölwechsel, gibt kein Öl an die Druckluft ab und ist damit für Lackierarbeiten und für Werkzeuge ohne eigene Ölung die unproblematischere Wahl. Ölgeschmierte Aggregate laufen dafür bauartbedingt langsamer und sind auf längere Laufzeiten ausgelegt.

Der Zusammenhang zum Schallpegel liegt in der Drehzahl. Ein langsam laufendes Aggregat ist leiser als ein schnell laufendes gleicher Leistung. Genau darauf zielt die Silent-Bauweise — Güde nennt als Gründe für die 49 Dezibel ausdrücklich ein Doppelkolbenaggregat und Gummipuffer am Kessel. Bei den zwei Geräten ohne Angabe zur Schmierart bleibt offen, welche Bauart vorliegt.

Ein dritter Punkt betrifft die Aufstellung. Ein Kompressor überträgt seine Schwingungen in den Boden, und ein Betonboden gibt sie weiter. Bei einem Gerät auf Gummipuffern — wie es ein Hersteller dieses Vergleichs ausdrücklich hervorhebt — bleibt ein Teil davon im Puffer hängen. Wer den Kompressor auf eine Holzdiele oder eine dünne Decke stellt, macht aus dem Boden dagegen eine Membran. Das ist kein Kennwert, der im Datenblatt steht, und in vielen Werkstätten der größere Hebel als der Unterschied zwischen 57 und 66 Dezibel.

Genauso wenig im Datenblatt steht, wie oft das Gerät anspringt. Ein Kompressor ist im Betrieb nicht dauernd laut, sondern nur, während er fördert. Wer selten und kurz entnimmt, hört ihn wenige Sekunden je Arbeitsgang. Wer kontinuierlich entnimmt, hört ihn dauerhaft — und dann ist der Schallpegel tatsächlich das, wofür ihn die Werbung ausgibt. Die Bauform entscheidet damit weniger über die Lautstärke als über die Zeit, in der sie anliegt.

Was im ganzen Feld fehlt

Über die fünfzehn Geräte des gesamten Kompressoren-Bereichs hinweg ergibt sich eine Lückenbilanz, die für diesen Vergleich stellvertretend ist.

Kesselvolumen, Betriebsdruck und irgendeine Dezibelzahl nennen alle fünfzehn. Eine Luftmenge nennen elf. Die Schmierart zehn. Einen Schallpegel mit benannter Bezugsgröße nennen drei. Eine Liefermenge bei Betriebsdruck nennen zwei — und eine davon gilt für null bar. Ein Gewicht nennt eines. Eine Einschaltdauer nennt keines.

Die Einschaltdauer fehlt im gesamten Cluster

Ein Kolbenkompressor dieser Klasse ist kein Dauerläufer. Wie lange er am Stück fördern darf, bevor er abkühlen muss, sagt die Betriebsart — üblicherweise als S-Klassifikation mit Prozentangabe. Kein einziger der fünfzehn geprüften Hersteller nennt sie. Scheppach führt immerhin den Begriff „Leistungsaufnahme in Betriebsart 1", erklärt die Betriebsart aber nicht.

Diese Bilanz ist kein Vorwurf an einzelne Hersteller. Sie ist die Folge davon, dass für Werkstattkompressoren keine Angabepflicht besteht — weder für den Schallpegel noch für die Liefermenge noch für die Betriebsart. Wo nichts vorgeschrieben ist, entsteht keine gemeinsame Sprache, und ohne gemeinsame Sprache gibt es keine vergleichbaren Datenblätter.

Bemerkenswert ist deshalb, welche Hersteller mehr liefern, als sie müssten. Zwei der fünf weisen beide Schallgrößen aus. Einer veröffentlicht eine vollständige Luftleistungskurve über sieben Druckstufen. Einer benennt seine Bezugsgröße im Klartext. Das sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern Entscheidungen — und sie sind ein brauchbares Kriterium für die Frage, wie ernst ein Hersteller seine technische Kommunikation nimmt.

Woher die Bewertungen in dieser Übersicht stammen

Die Sternwerte und Bewertungszahlen stammen von den Amazon-Produktseiten der fünf Geräte, einzeln abgerufen am 30. August 2026. Sie sind keine eigene Prüfung und werden hier nicht als solche ausgegeben.

Die Basis ist ungleich verteilt: Ein Gerät trägt über 4.300 Bewertungen, die übrigen vier liegen zwischen 165 und 718. Ein Ranking nach Sternen wäre in dieser Lage wenig aussagekräftig — ein Wert aus 165 Rückmeldungen und einer aus 4.323 sind nicht gleich belastbar, auch wenn beide 4,6 lauten.

Ausgeschieden sind aus demselben Grund drei Geräte, die im Suchergebnis mit sehr guten Sternwerten auffielen: ein Silent-Modell mit 4,9 bei elf Bewertungen, eines mit 4,6 bei 50 und eines mit 4,9 bei 23. Wer nach Sternen sortiert, holt in diesem Marktausschnitt zuverlässig die dünnste Datengrundlage nach vorn.

Welches Gerät zu welcher Arbeit passt

Die Entscheidung läuft in diesem Vergleich nicht über die Dezibelzahl, sondern über zwei andere Fragen: Wie lange wird am Stück entnommen, und muss das Gerät bewegt werden?

Wer kurz und mobil arbeitet — Reifen, Ausblasen, gelegentlich Tackern —, ist mit dem 6-Liter-Gerät richtig. Es ist das einzige des Vergleichs, das leise und tragbar zugleich ist. Wer über Minuten entnimmt, braucht die 24 Liter, und dann entscheidet die Angabenlage: Zwei Hersteller nennen beide Schallgrößen, einer benennt seine Bezugsgröße, zwei nennen Zahlen ohne Einordnung.

Für alles, was mehr Dauerleistung verlangt als ein Flüstergerät liefert, ist diese Bauform die falsche. Dann führt der Weg zum stehenden Gerät mit 50 Litern — die fünf Kandidaten stehen im Vergleich der Werkstattkompressoren, und dort reichen die Schallwerte von 59 bis 97 Dezibel, was denselben Befund noch deutlicher zeigt.

Welche Bauform überhaupt zur eigenen Arbeit passt und woran sich die drei im Datenblatt unterscheiden, ordnet die Einordnung der Kompressor-Bauformen ein.

Und noch ein Hinweis, der über diesen Vergleich hinausgeht: Der Kompressor allein macht keine brauchbare Druckluft. Zwischen Kessel und Werkzeug gehören ein Wasserabscheider und ein Druckminderer, bei vielen Werkzeugen zusätzlich ein Öler. Kondensat aus dem Kessel läuft sonst in das Gerät und lässt es von innen rosten — bei einem Kompressor, der nur gelegentlich läuft, ist das der häufigste Ausfallgrund überhaupt.

Kaufen Sie nicht die kleinste Dezibelzahl, sondern die klarste Angabe. Ein Hersteller, der 49 und 69 nebeneinanderstellt, sagt Ihnen mehr als einer, der nur 49 schreibt.

Häufige Fragen

Was bedeutet die Dezibelangabe bei einem Kompressor?
Je nachdem, welche Größe gemeint ist, zwei verschiedene Dinge. Der Schalldruckpegel Lp(A) beschreibt, was in einem bestimmten Abstand ankommt, und hängt von diesem Abstand ab. Der Schallleistungspegel Lw(A) beschreibt, was das Gerät insgesamt abstrahlt, und ist immer die größere Zahl. Bei den beiden Geräten dieses Vergleichs, die beide Werte nennen, liegen 19 beziehungsweise 20 Dezibel dazwischen: 66 gegen 85 und 49 gegen 69.
Sind 49 dB und 82 dB vergleichbar?
Nein, solange nicht feststeht, welche Größe jeweils gemeint ist. Ein Gerät mit 82 dB Schallleistung kann in derselben Umgebung leiser sein als eines mit 66 dB Schalldruck aus einem Meter Abstand. Ein Gerät dieses Vergleichs führt beide Zahlen auf derselben Seite: 69 dB im Produkttitel und 82 dB in den technischen Daten, ohne dass eine davon benannt wäre.
Gibt es eine Vorschrift, den Schallpegel anzugeben?
Für Geräte, die zur Verwendung im Freien vorgesehen sind, ja. Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung führt Kompressoren unter 350 Kilowatt in ihrem Anhang unter Nummer 09 und verlangt für sie sowohl die Einhaltung eines Geräuschgrenzwerts als auch die Kennzeichnung. Ein Werkstattkompressor für den Innenraum fällt nicht in den Anwendungsbereich — für ihn besteht keine Angabepflicht. Das ist der Grund, warum die Angaben im Feld so weit auseinandergehen.
Darf ich einen Kompressor sonntags im Garten betreiben?
In Wohngebieten nicht. Paragraf 7 der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung verbietet den Betrieb von Geräten aus ihrem Anhang im Freien an Sonn- und Feiertagen ganztägig und an Werktagen zwischen 20 und 7 Uhr. Kompressoren stehen im Anhang. Die zusätzliche Mittagsruhe gilt nach dem Verordnungstext nur für vier andere Anhangnummern. Für den Betrieb in einer geschlossenen Garage greift die Regelung nicht — sie gilt ausdrücklich nur im Freien.
Was ist der Unterschied zwischen Ansaugleistung und Liefermenge?
Die Ansaugleistung beschreibt, was der Verdichter ansaugt, die Liefermenge, was bei Betriebsdruck herauskommt. Für den Werkzeugbetrieb zählt die zweite. Wie groß der Unterschied ist, zeigt die einzige Kennlinie, die ein Hersteller dieses Clusters veröffentlicht: Von 230 Litern je Minute Ansaugleistung bleiben bei 6 bar 50 Liter, bei 7 bar 40 Liter. Das sind rund zwanzig beziehungsweise siebzehn Prozent.
Reicht ein 6-Liter-Kessel?
Für kurze Entnahmen ja, für kontinuierliche nicht. Der Kessel puffert die Spitze ab und gibt dem Verdichter Zeit nachzufördern. Beim Reifenfüllen, Ausblasen und gelegentlichen Tackern trägt er die Arbeit fast allein. Wer über Minuten entnimmt, etwa beim Lackieren oder Schleifen, hat ihn nach kurzer Zeit leer — dann bestimmt allein der Verdichter das Tempo.
Warum ist ein Flüsterkompressor leiser als ein normaler?
Vor allem wegen der Drehzahl. Ein langsam laufendes Aggregat ist leiser als ein schnell laufendes gleicher Leistung. Ein Hersteller dieses Vergleichs nennt als Gründe für seine 49 dB(A) ausdrücklich ein Doppelkolbenaggregat und Gummipuffer am Kessel. Dazu kommt bei manchen Geräten eine Schallhaube, die allerdings das Gewicht erhöht.
Wie lange darf ein Kompressor am Stück laufen?
Das sagt die Betriebsart, üblicherweise als S-Klassifikation mit Prozentangabe. Über die fünfzehn Geräte des gesamten Kompressoren-Bereichs nennt sie kein einziger Hersteller. Ein Hersteller führt immerhin den Begriff „Leistungsaufnahme in Betriebsart 1", erklärt die Betriebsart aber nicht. Diese Lücke ist der auffälligste Befund der gesamten Datenerhebung.

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  1. Datenstand aus Welle 3. Fünf Geräte einzeln an Hersteller- und Händlerquellen geprüft. Der Schallpegel wird bewusst nicht gerankt: Drei der fünf Hersteller benennen die Bezugsgröße, zwei nicht. Wo sie fehlt, ist der Wert nicht mit dem eines anderen Herstellers vergleichbar. Text folgt in Welle 4.

Verwendete Quellen

  1. [1]32. BImSchV — Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung, amtliche Fassung · abgerufen 2026-08-30
  2. [2]ISO 1217:2009-07 — Verdrängerkompressoren, Abnahmetests · abgerufen 2026-08-30
  3. [3]Scheppach Herstellershop, Kompressor HC26Si — Luftleistungskurve und beide Schallgrößen · abgerufen 2026-08-30
  4. [4]Einhell, Produktseite TE-AC 135/24 Silent Plus — Schallwert als LpA benannt · abgerufen 2026-08-30