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Marktübersicht · Absauganlagen

Werkstattsauger Klasse L: 5 Modelle am Betriebspunkt verglichen

Fünf Werkstattsauger der Staubklasse L: Unterdruck und Volumenstrom am Schlauch statt am Gebläse, Filterabreinigung, Gerätesteckdose und Schallpegel.

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Fachbereich Werkstatt
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Ein Werkstattsauger wird nach einer Zahl gekauft, die es am Arbeitsplatz nicht gibt. Auf den Produktseiten steht der Unterdruck in Millibar und daneben die Luftmenge in Litern je Sekunde – beides gemessen am Gebläse, also ohne Schlauch, ohne Filter und ohne Düse. Am 35-mm-Schlauch bleibt davon rund die Hälfte übrig. Diesen zweiten Wert veröffentlichen dieselben Hersteller ebenfalls, aber nur in der Betriebsanleitung.

Diese Übersicht ordnet fünf lieferbare Nass-Trockensauger der Staubklasse L über drei Marktsegmente und vier Hersteller ein. Verglichen wird am Betriebspunkt, nicht am Werbewert: In der Tabelle stehen Unterdruck und Volumenstrom so, wie sie am Schlauch beziehungsweise am Gerät gemessen sind. Der auffälligste Befund ist damit nicht, wie weit die Geräte auseinanderliegen, sondern wie dicht sie beieinanderliegen – 34 bis 36 l/s und 190 bis 230 mbar bei den drei Profigeräten.

Zwei der fünf Geräte lassen sich auf dieser Skala gar nicht einordnen, weil ihr Hersteller keinen Volumenstrom veröffentlicht: in keiner Einheit und in keinem Dokument. Und zwei Hersteller schließen in ihren eigenen Unterlagen genau den Fall aus, für den ein Sauger der Klasse L in der Holzwerkstatt gekauft wird. Beides steht in diesem Vergleich nicht in einer Fußnote, sondern in eigenen Abschnitten.

Einordnung nach Einsatzprofil

Kein Gesamtsieger, sondern Zuordnung: welches Gerät zu welchem Nutzungsprofil passt.

Topentscheidung

Beste Datenlage im Feld

Bosch Professional (Robert Bosch Power Tools) GAS 35 L SFC+ Professional

Bosch Professional (Robert Bosch Power Tools)

GAS 35 L SFC+ Professional

Premium
4.7(1.166)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Am Arbeitspunkt liegen die drei Profigeräte dicht beieinander, deshalb entscheidet, was daneben belegt ist: Bosch ist der Einzige, der seinen Volumenstrom mit Messbedingung veröffentlicht, hat mit 6.150 cm² die größte veröffentlichte Filterfläche, den niedrigsten Schalldruckpegel und als Einziger eine Abschaltautomatik, die beim Nasssaugen wirklich abschaltet. Dass die Produktseite mit Turbinenwerten wirbt und zwei verschiedene Gewichte führt, gehört in dieselbe Zeile.

Volumenstrom am Schlauch
36 am Sauger (130 m³/h)
Filterfläche
6.150

Dafür

  • Einziges Gerät im Vergleich, dessen Volumenstrom mit Messbedingung veröffentlicht ist: 36 l/s, gemessen mit Saugschlauch Ø 35 mm und 3 m Länge
  • Größte veröffentlichte Filterfläche im Feld mit 6.150 cm² gegen 3.500 cm² beim metabo; die beiden übrigen Hersteller nennen gar keine
  • Einzige echte Abschaltautomatik beim Nasssaugen: Füllstandssensoren schalten das Gerät ab, die vier anderen verschließen nur den Saugkanal über einen Schwimmer
  • Niedrigster Schalldruckpegel im Vergleich, typischerweise unter 70 dB(A), ermittelt nach EN 60704

Ebenfalls in der engeren Wahl

Für den Sauger, der mitgeht

Kärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG) NT 22/1 Ap L

Kärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG)

NT 22/1 Ap L

Mittelklasse
4.4(425)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Mit 5,7 kg das leichteste Gerät im Vergleich und eines von zwei mit veröffentlichten Abmessungen, dazu die halbautomatische Filterabreinigung, die es sonst nur beim Bosch gibt. Die Kehrseite steht daneben: Dieses Modell hat keine Gerätesteckdose – Sauger und Maschine schalten getrennt, und die Ausführung mit Steckdose unterscheidet sich im Namen um zwei Buchstaben.

Eigengewicht
5,7 (typisches Betriebsgewicht)
Gerätesteckdose
keine, nur im Schwestermodell Ap Te L

Dafür

  • Mit 5,7 kg das leichteste Gerät im Vergleich, weniger als die Hälfte des Bosch, und mit 380 × 370 × 480 mm eines von nur zwei Geräten mit veröffentlichten Geräteabmessungen
  • Halbautomatische Filterabreinigung wie beim Bosch; der PES-Patronenfilter ist feuchtigkeitsbeständig, auswaschbar und für die Staubklasse L einzeln zertifiziert
  • Betriebspunkt in der Betriebsanleitung unter der eigenen Überschrift „Leistungsdaten Gerät“ ausgewiesen: 130 m³/h bei 190 mbar
  • Genau ein Gewichtswert im ganzen Dokumentensatz, dazu Behälterwerkstoff und Füllmenge Flüssigkeit veröffentlicht

Dagegen

  • Keine Gerätesteckdose: Sauger und Elektrowerkzeug schalten getrennt. Die Steckdose gibt es nur im Schwestermodell NT 22/1 Ap Te L, das sich im Namen um zwei Buchstaben unterscheidet
  • Die bestimmungsgemäße Verwendung schließt aus, wofür viele einen L-Sauger kaufen: „Es dürfen keine krebserzeugende Stoffe aufgesaugt werden.“ Buchen- und Eichenstaub gelten als krebserzeugend
  • Produktseite und Betriebsanleitung nennen zwei Messpunkte, ohne das dazuzusagen: 249 mbar und 72 l/s gegen 190 mbar und 36 l/s
  • Kürzester Saugschlauch im Vergleich mit 1,9 m; die Filterfläche steht in keiner Quelle, auch nicht auf der eigenen Ersatzteilseite des Filters

Einziger mit Freigabe für den gewerblichen Gebrauch

metabo (Metabowerke GmbH) ASA 30 L PC

metabo (Metabowerke GmbH)

ASA 30 L PC

Mittelklasse
4.3(202)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Der einzige Hersteller im Feld, der den gewerblichen Gebrauch ausdrücklich vorsieht, Holzstäube in der bestimmungsgemäßen Verwendung benennt und den Betriebspunkt an Schlauch und Gebläse getrennt ausweist. Dazu der höchste Anschlusswert der Gerätesteckdose und die einzige Antistatik-Grundausstattung. Die Grenze zieht der Hersteller selbst auf dem Warnschild: zur Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft ist auch dieses Gerät nicht geeignet.

Staubklasse und Normgrundlage
L nach EN 60335-2-69:2012
Gerätesteckdose
AUTO, max. 2.300 W (Summe 3.500 W)

Dafür

  • Einziger Hersteller im Feld, der den gewerblichen Gebrauch ausdrücklich vorsieht und Holzstäube in der bestimmungsgemäßen Verwendung benennt
  • Betriebspunkt vollständig und mit benanntem Messpunkt ausgewiesen: 34 l/s und 210 mbar am Schlauch, 70 l/s und 225 mbar am Gebläse
  • Höchster Anschlusswert der Gerätesteckdose im Vergleich mit 2.300 W bei einer Gesamtgrenze von 3.500 W
  • Einziges Gerät mit Antistatik-Grundausstattung; Nachlaufautomatik entleert nach dem Nasssaugen den Saugschlauch

Dagegen

  • Das eigene Warnschild schließt genau den Fall aus, für den viele einen Sauger in der Holzwerkstatt kaufen: „Das Gerät ist nicht geeignet zur Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft.“
  • Lautestes Gerät im Vergleich mit 78,1 dB(A); der Hersteller weist selbst darauf hin, dass beim Arbeiten 80 dB(A) überschritten werden können
  • Kleinster Schlauchdurchmesser im Feld mit 32 mm – Zubehör und Maschinenstutzen im 35-mm-Raster passen nur über einen Adapter
  • Abgereinigt wird nur von Hand, und die vollständige Kennwerttabelle mit dem Betriebspunkt steht allein in der Betriebsanleitung, die von der Produktseite aus nicht anklickbar verlinkt ist

Vergleich auf einen Blick

Marktübersicht werkstattsauger – Stand 2026-07-28
Für Direktvergleich auswählenProduktSegmentBewertungUnterdruck am Schlauch(mbar)Volumenstrom am Schlauch(l/s)Staubklasse und NormgrundlageZum AnbieterAnbieter
Bosch Professional (Robert Bosch Power Tools) GAS 35 L SFC+ ProfessionalBosch Professional (Robert Bosch Power Tools)GAS 35 L SFC+ ProfessionalDetailsPremium
4.7(1.166)
230 am Sauger36 am Sauger (130 m³/h)L nach IEC/EN 60335-2-69Zum AngebotBosch Professional (Robert Bosch Power Tools) GAS 35 L SFC+ Professional, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
Einhell TE-VC 2025 SACLEinhellTE-VC 2025 SACLDetailsEinsteiger
4.3(561)
200, Messpunkt nicht genanntnur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342460, Originalbetriebsanleitung SPK2 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 200 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Damit fehlt die Hälfte des Betriebspunkts: Der Unterdruck allein sagt nicht, wie viel Luft am 36-mm-Schlauch ankommt. Ein Vergleich mit den 34 bis 36 l/s der drei Profigeräte ist für dieses Gerät nicht möglich.)L „nach europäischer Norm“ ohne Nummer; Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2Zum AngebotEinhell TE-VC 2025 SACL, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
Kärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG) NT 22/1 Ap LKärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG)NT 22/1 Ap LDetailsMittelklasse
4.4(425)
190 am Gerät36 am Gerät (130 m³/h)L nach EN 60335-2-69Zum AngebotKärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG) NT 22/1 Ap L, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
Einhell TE-VC 2340 SACLEinhellTE-VC 2340 SACLDetailsEinsteiger
4.4(414)
225, Messpunkt nicht genanntnur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342470, Originalbetriebsanleitung SPK13 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 225 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Dieselbe Lücke wie beim TE-VC 2025 SACL, also ein Muster über die Baureihe und kein Einzelfall. Ohne Luftwert bleibt offen, ob der höhere Unterdruck am Schlauch überhaupt ankommt.)L „nach europäischer Norm“ ohne Nummer; Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2Zum AngebotEinhell TE-VC 2340 SACL, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab
metabo (Metabowerke GmbH) ASA 30 L PCmetabo (Metabowerke GmbH)ASA 30 L PCDetailsMittelklasse
4.3(202)
210 am Schlauch34 am Schlauch (122 m³/h)L nach EN 60335-2-69:2012Zum Angebotmetabo (Metabowerke GmbH) ASA 30 L PC, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

Zwei oder drei direkt vergleichen: Modelle in der ersten Spalte ankreuzen — darunter erscheinen nur diese Modelle mit allen Kennwerten nebeneinander.

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Werbelinks zu amazon.de. Bewertungen stammen aus verifizierten Käuferbewertungen und öffentlichen Quellen; die Quellenangabe steht bei jedem Produkt im Detailblock. Keine Preisangaben – Preise schwanken in diesen Produktgruppen erheblich.

Die Modelle im Einzelnen

Jedes Modell aus der Tabelle mit den entscheidungskritischen Kennwerten, Stärken, Schwächen und der Frage, für wen es die richtige Wahl ist.

Bosch Professional (Robert Bosch Power Tools)

GAS 35 L SFC+ Professional

Premium
4.7(1.166)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Größter Behälter und größte veröffentlichte Filterfläche im Vergleich, mit halbautomatischer Abreinigung und der einzigen echten Abschaltautomatik beim Nasssaugen.

Kaufentscheidung

Die Wahl, wenn die Datenlage mitentscheiden soll: Bosch ist der einzige Hersteller im Feld, der seinen Volumenstrom mit Messbedingung veröffentlicht – 36 l/s, gemessen mit Saugschlauch Ø 35 mm und 3 m Länge. Dazu kommen die größte veröffentlichte Filterfläche mit 6.150 cm², der niedrigste Schalldruckpegel und als Einziger eine Abschaltautomatik, die beim Nasssaugen tatsächlich abschaltet.

Die Grenze liegt beim beworbenen Wert: Auf der Produktseite stehen 74 l/s und 254 hPa, das sind Turbinenwerte; am Sauger bleiben 36 l/s und 230 hPa. Auch das Gewicht führt Bosch zweimal, 11,6 kg gegen 12,2 kg nach EPTA. Und die Staubklasse ist nur für das Trockensaugen nachgewiesen. Wer den Sauger tragen statt rollen will, nimmt den Kärcher NT 22/1 Ap L mit 5,7 kg.

Unterdruck am Schlauch (mbar)
230 am Sauger
Volumenstrom am Schlauch (l/s)
36 am Sauger (130 m³/h)
Staubklasse und Normgrundlage
L nach IEC/EN 60335-2-69

Dafür

  • Einziges Gerät im Vergleich, dessen Volumenstrom mit Messbedingung veröffentlicht ist: 36 l/s, gemessen mit Saugschlauch Ø 35 mm und 3 m Länge
  • Größte veröffentlichte Filterfläche im Feld mit 6.150 cm² gegen 3.500 cm² beim metabo; die beiden übrigen Hersteller nennen gar keine
  • Einzige echte Abschaltautomatik beim Nasssaugen: Füllstandssensoren schalten das Gerät ab, die vier anderen verschließen nur den Saugkanal über einen Schwimmer
  • Niedrigster Schalldruckpegel im Vergleich, typischerweise unter 70 dB(A), ermittelt nach EN 60704

Dagegen

  • Der Wert auf der Produktseite gilt nicht am Schlauch: 74 l/s und 254 hPa sind Turbinenwerte, am Sauger bleiben 36 l/s und 230 hPa
  • Zwei Gewichtsangaben desselben Herstellers: 11,6 kg auf der Produktseite gegen 12,2 kg nach EPTA 01/2003 in der Betriebsanleitung
  • Der Hersteller schränkt die Staubklasse selbst ein: „Die Anforderungen an den Durchlassgrad (Staubklasse L) wurde nur für das Trockensaugen nachgewiesen.“
  • Antistatik nur über einen Zubehörschlauch; Behältermaterial und Geräteabmessungen veröffentlicht Bosch nicht, angegeben ist allein das Verpackungsmaß
Einhell TE-VC 2025 SACL
Daten & Verfügbarkeit prüfenEinhell TE-VC 2025 SACL, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

Werbelink zu amazon.de. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Einhell

TE-VC 2025 SACL

Einsteiger
4.3(561)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Kleinstes Gerät der beiden Einhell mit dem höchsten Anschlusswert für das Elektrowerkzeug – vom Hersteller ausdrücklich nicht für den gewerblichen Einsatz konstruiert.

Kaufentscheidung

Sinnvoll in der Heimwerkstatt, in der das Elektrowerkzeug mehr Strom zieht als der Sauger: 2.200 W an der Automatiksteckdose sind der höchste Anschlusswert im Vergleich und 300 W mehr als beim größeren Schwestermodell. Der 25-Liter-Behälter besteht aus Edelstahl, sein Werkstoff ist damit veröffentlicht – anders als bei Bosch und metabo.

Die Grenze zieht der fehlende Betriebspunkt: Einhell nennt zu diesem Gerät keinen Volumenstrom, in keiner Einheit und in keinem Dokument, und die 200 mbar stehen ohne Messpunkt. Dazu schließt die Betriebsanleitung gewerbliche Nutzung ausdrücklich aus, und die Konformitätserklärung führt EN 60335-2-2 statt der Staubklassen-Norm. Wer den Arbeitspunkt belegt haben will, findet ihn beim metabo ASA 30 L PC an Schlauch und Gebläse getrennt ausgewiesen.

Unterdruck am Schlauch (mbar)
200, Messpunkt nicht genannt
Volumenstrom am Schlauch (l/s)
nur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342460, Originalbetriebsanleitung SPK2 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 200 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Damit fehlt die Hälfte des Betriebspunkts: Der Unterdruck allein sagt nicht, wie viel Luft am 36-mm-Schlauch ankommt. Ein Vergleich mit den 34 bis 36 l/s der drei Profigeräte ist für dieses Gerät nicht möglich.)
Staubklasse und Normgrundlage
L „nach europäischer Norm“ ohne Nummer; Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2

Dafür

  • Höchster Anschlusswert für das Elektrowerkzeug im Vergleich: 2.200 W an der Automatiksteckdose, 300 W mehr als beim größeren Schwestermodell
  • Behälterwerkstoff veröffentlicht: 25 l Edelstahl mit Wasserablassschraube, während Bosch und metabo dazu schweigen
  • Filterreinigung per Knopfdruck bei laufendem Gerät; HEPA-Faltenfilter, Schaumstofffilter und Vliesbeutel liegen bei
  • Einschaltautomatik mit voreingestellter Nachlaufverzögerung beim Ausschalten des Elektrowerkzeugs

Dagegen

  • Kein Volumenstrom veröffentlicht – weder am Gebläse noch am Schlauch, in keiner Einheit und in keinem Dokument; damit fehlt die Hälfte des Betriebspunkts
  • Die 200 mbar stehen ohne Messpunkt: Ob sie am Gebläse oder am Schlauch gelten, sagt Einhell nicht, und genau dazwischen liegen bei den drei Profigeräten 10 bis 24 Prozent
  • Die EU-Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2, die Produktnorm für Haushaltsstaubsauger; die Staubklassen sind in EN 60335-2-69 Anhang AA definiert, die Bosch, Kärcher und metabo ausdrücklich führen
  • Die Betriebsanleitung schließt gewerbliche, handwerkliche und industrielle Nutzung ausdrücklich von der Gewährleistung aus

Kärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG)

NT 22/1 Ap L

Mittelklasse
4.4(425)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Leichtestes und kleinstes Gerät im Vergleich, mit halbautomatischer Filterabreinigung und ohne Gerätesteckdose.

Kaufentscheidung

Das Gerät für den Sauger, der mitgetragen wird: 5,7 kg sind weniger als die Hälfte des Bosch, und mit 380 × 370 × 480 mm ist es eines von nur zwei Geräten mit veröffentlichten Abmessungen. Die halbautomatische Abreinigung hat sonst nur Bosch, und der Betriebspunkt steht in der Anleitung unter eigener Überschrift: 130 m³/h bei 190 mbar.

Die Grenze ist die fehlende Gerätesteckdose – Sauger und Maschine schalten getrennt, und im Namen unterscheidet sich das Modell mit Steckdose um genau zwei Buchstaben. Dazu schließt Kärcher krebserzeugende Stoffe aus, was Buchen- und Eichenstaub einschließt, und die Filterfläche nennt er nirgends. Wer eine Steckdose braucht, nimmt den Bosch mit 2.200 W oder den metabo ASA 30 L PC mit 2.300 W.

Unterdruck am Schlauch (mbar)
190 am Gerät
Volumenstrom am Schlauch (l/s)
36 am Gerät (130 m³/h)
Staubklasse und Normgrundlage
L nach EN 60335-2-69

Dafür

  • Mit 5,7 kg das leichteste Gerät im Vergleich, weniger als die Hälfte des Bosch, und mit 380 × 370 × 480 mm eines von nur zwei Geräten mit veröffentlichten Geräteabmessungen
  • Halbautomatische Filterabreinigung wie beim Bosch; der PES-Patronenfilter ist feuchtigkeitsbeständig, auswaschbar und für die Staubklasse L einzeln zertifiziert
  • Betriebspunkt in der Betriebsanleitung unter der eigenen Überschrift „Leistungsdaten Gerät“ ausgewiesen: 130 m³/h bei 190 mbar
  • Genau ein Gewichtswert im ganzen Dokumentensatz, dazu Behälterwerkstoff und Füllmenge Flüssigkeit veröffentlicht

Dagegen

  • Keine Gerätesteckdose: Sauger und Elektrowerkzeug schalten getrennt. Die Steckdose gibt es nur im Schwestermodell NT 22/1 Ap Te L, das sich im Namen um zwei Buchstaben unterscheidet
  • Die bestimmungsgemäße Verwendung schließt aus, wofür viele einen L-Sauger kaufen: „Es dürfen keine krebserzeugende Stoffe aufgesaugt werden.“ Buchen- und Eichenstaub gelten als krebserzeugend
  • Produktseite und Betriebsanleitung nennen zwei Messpunkte, ohne das dazuzusagen: 249 mbar und 72 l/s gegen 190 mbar und 36 l/s
  • Kürzester Saugschlauch im Vergleich mit 1,9 m; die Filterfläche steht in keiner Quelle, auch nicht auf der eigenen Ersatzteilseite des Filters
Einhell TE-VC 2340 SACL
Daten & Verfügbarkeit prüfenEinhell TE-VC 2340 SACL, Werbelink, öffnet amazon.de in einem neuen Tab

Werbelink zu amazon.de. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Einhell

TE-VC 2340 SACL

Einsteiger
4.4(414)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Größter Behälter und größter Aktionsradius im Vergleich, dafür die kleinste Leistungsreserve für das angeschlossene Elektrowerkzeug.

Kaufentscheidung

Der Sauger für große Mengen: 40 l Edelstahl sind das größte Behältervolumen im Vergleich, davon 31 l für Wasser freigegeben. Aus 6 m Netzkabel und 3 m Schlauch ergibt sich mit 9 m der größte Aktionsradius im Feld, und die Filterreinigung läuft wie beim kleineren Modell per Knopfdruck bei laufendem Gerät.

Die Grenze ist die Steckdose: Weil das Gerät selbst 1.500 W zieht, bleiben von der Gesamtgrenze 3.400 W nur 1.900 W für die Maschine – 300 W weniger als beim TE-VC 2025 SACL. Auch hier fehlt der Volumenstrom vollständig, und die Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2 statt EN 60335-2-69. Wer beides belegt braucht, greift zum Bosch GAS 35 L SFC+.

Unterdruck am Schlauch (mbar)
225, Messpunkt nicht genannt
Volumenstrom am Schlauch (l/s)
nur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342470, Originalbetriebsanleitung SPK13 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 225 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Dieselbe Lücke wie beim TE-VC 2025 SACL, also ein Muster über die Baureihe und kein Einzelfall. Ohne Luftwert bleibt offen, ob der höhere Unterdruck am Schlauch überhaupt ankommt.)
Staubklasse und Normgrundlage
L „nach europäischer Norm“ ohne Nummer; Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2

Dafür

  • Größtes Behältervolumen im Vergleich: 40 l Edelstahl, davon 31 l Füllvolumen für Wasser, mit Wasserablassschraube
  • Größter Aktionsradius im Feld mit 9 m aus 6 m Netzkabel und 3 m Saugschlauch
  • Höchste Anschlussleistung des Geräts selbst mit 1.500 W und der höhere der beiden beworbenen Einhell-Unterdruckwerte mit 225 mbar
  • Filterreinigung per Knopfdruck bei laufendem Gerät, HEPA-Faltenfilter und Schaumstofffilter für das Nasssaugen im Lieferumfang

Dagegen

  • Weil das Gerät selbst 1.500 W zieht, bleiben von der Gesamtgrenze 3.400 W nur 1.900 W für das Elektrowerkzeug – 300 W weniger als beim kleineren TE-VC 2025 SACL
  • Kein Volumenstrom veröffentlicht, in keiner Einheit und in keinem Dokument; die 225 mbar stehen ohne Messpunkt
  • Die EU-Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2 statt EN 60335-2-69, in der die Staubklassen definiert sind
  • Gewerbliche, handwerkliche und industrielle Nutzung ist in der Betriebsanleitung ausdrücklich ausgeschlossen; zum Gewicht stehen 10,1 kg und 11,3 kg unaufgelöst nebeneinander

metabo (Metabowerke GmbH)

ASA 30 L PC

Mittelklasse
4.3(202)

Quelle: Verifizierte Käuferbewertungen auf amazon.de

Einziges Gerät im Vergleich, das sein Hersteller ausdrücklich für den gewerblichen Gebrauch bestimmt und dessen Betriebspunkt an Schlauch und Gebläse getrennt ausgewiesen ist.

Kaufentscheidung

Das einzige Gerät im Vergleich, das sein Hersteller ausdrücklich für den gewerblichen Gebrauch bestimmt und in der bestimmungsgemäßen Verwendung Holzstäube benennt. Der Betriebspunkt ist vollständig ausgewiesen – 34 l/s und 210 mbar am Schlauch, 70 l/s und 225 mbar am Gebläse. Die Steckdose trägt mit 2.300 W den höchsten Anschlusswert, und die Antistatik-Grundausstattung hat sonst keiner.

Die Grenze steht auf dem eigenen Warnschild: Das Gerät sei „nicht geeignet zur Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft". Dazu ist es mit 78,1 dB(A) das lauteste im Feld, der 32-mm-Schlauch der schmalste, und abgereinigt wird nur von Hand. Wer die Abreinigung nicht selbst auslösen will, nimmt den Bosch GAS 35 L SFC+ oder den Kärcher NT 22/1 Ap L.

Unterdruck am Schlauch (mbar)
210 am Schlauch
Volumenstrom am Schlauch (l/s)
34 am Schlauch (122 m³/h)
Staubklasse und Normgrundlage
L nach EN 60335-2-69:2012

Dafür

  • Einziger Hersteller im Feld, der den gewerblichen Gebrauch ausdrücklich vorsieht und Holzstäube in der bestimmungsgemäßen Verwendung benennt
  • Betriebspunkt vollständig und mit benanntem Messpunkt ausgewiesen: 34 l/s und 210 mbar am Schlauch, 70 l/s und 225 mbar am Gebläse
  • Höchster Anschlusswert der Gerätesteckdose im Vergleich mit 2.300 W bei einer Gesamtgrenze von 3.500 W
  • Einziges Gerät mit Antistatik-Grundausstattung; Nachlaufautomatik entleert nach dem Nasssaugen den Saugschlauch

Dagegen

  • Das eigene Warnschild schließt genau den Fall aus, für den viele einen Sauger in der Holzwerkstatt kaufen: „Das Gerät ist nicht geeignet zur Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft.“
  • Lautestes Gerät im Vergleich mit 78,1 dB(A); der Hersteller weist selbst darauf hin, dass beim Arbeiten 80 dB(A) überschritten werden können
  • Kleinster Schlauchdurchmesser im Feld mit 32 mm – Zubehör und Maschinenstutzen im 35-mm-Raster passen nur über einen Adapter
  • Abgereinigt wird nur von Hand, und die vollständige Kennwerttabelle mit dem Betriebspunkt steht allein in der Betriebsanleitung, die von der Produktseite aus nicht anklickbar verlinkt ist

Technische Daten im Detail

Entscheidungskritische Kennwerte sind markiert. Bei planvollen Anschaffungen fällt die Entscheidung an dieser Tabelle, nicht an der Produktbeschreibung.

Tabelle seitlich scrollbar

KennwertBosch Professional (Robert Bosch Power Tools) GAS 35 L SFC+ ProfessionalBosch Professional (Robert Bosch Power Tools)GAS 35 L SFC+ ProfessionalEinhell TE-VC 2025 SACLEinhellTE-VC 2025 SACLKärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG) NT 22/1 Ap LKärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG)NT 22/1 Ap LEinhell TE-VC 2340 SACLEinhellTE-VC 2340 SACLmetabo (Metabowerke GmbH) ASA 30 L PCmetabo (Metabowerke GmbH)ASA 30 L PC
Datenlageveröffentlichte Kennwerte12 von 129 von 1211 von 129 von 1212 von 12
EntscheidungskritischAn diesen Werten hängt die Kaufentscheidung
Unterdruck am Schlauch(mbar)Der Entscheidungsfaktor dieses Vergleichs: Er bestimmt, ob der Sauger durch einen 35-mm-Schlauch und einen teilweise zugesetzten Filter noch Späne mitnimmt. Angegeben ist der Betriebspunkt am Schlauch beziehungsweise am Gerät – er steht bei Bosch, Kärcher und metabo nur in der Betriebsanleitung. Die Produktseiten nennen 254, 249 und 225 mbar am Gebläse, also 10 bis 24 Prozent mehr. Am Arbeitspunkt liegen die drei Profigeräte zwischen 190 und 230 mbar: Die beworbene Spreizung von 200 bis 254 mbar existiert dort nicht. 1 mbar entspricht 1 hPa.230 am Sauger200, Messpunkt nicht genannt190 am Gerät225, Messpunkt nicht genannt210 am Schlauch
Volumenstrom am Schlauch(l/s)Die zweite Hälfte des Betriebspunkts: Der Unterdruck sagt nichts darüber, wie viel Luft am Werkzeug ankommt. Zwischen Gebläse und Schlauchende halbiert er sich bei allen drei Herstellern, die beide Werte veröffentlichen – Bosch 74 auf 36, Kärcher 72 auf 36, metabo 70 auf 34 l/s. Nur Bosch nennt die Messbedingung dazu (Ø 35 mm, 3 m). Einhell veröffentlicht zu beiden Geräten überhaupt keinen Volumenstrom, in keiner Einheit und in keinem Dokument.36 am Sauger (130 m³/h)nur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342460, Originalbetriebsanleitung SPK2 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 200 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Damit fehlt die Hälfte des Betriebspunkts: Der Unterdruck allein sagt nicht, wie viel Luft am 36-mm-Schlauch ankommt. Ein Vergleich mit den 34 bis 36 l/s der drei Profigeräte ist für dieses Gerät nicht möglich.)36 am Gerät (130 m³/h)nur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342470, Originalbetriebsanleitung SPK13 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 225 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Dieselbe Lücke wie beim TE-VC 2025 SACL, also ein Muster über die Baureihe und kein Einzelfall. Ohne Luftwert bleibt offen, ob der höhere Unterdruck am Schlauch überhaupt ankommt.)34 am Schlauch (122 m³/h)
Staubklasse und NormgrundlageKlasse L gilt für Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert über 1 mg/m³ und ist in EN 60335-2-69 Anhang AA definiert. Bosch, Kärcher und metabo nennen diese Norm; die EU-Konformitätserklärungen beider Einhell nennen stattdessen EN 60335-2-2, die Produktnorm für Haushaltsstaubsauger, in der die Staubklassen nicht vorkommen. Für Buche und Eiche trägt die Klasse ohnehin nicht: metabo schließt die Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft aus, Kärcher krebserzeugende Stoffe, Bosch weist den Durchlassgrad nur für das Trockensaugen nach.L nach IEC/EN 60335-2-69L „nach europäischer Norm“ ohne Nummer; Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2L nach EN 60335-2-69L „nach europäischer Norm“ ohne Nummer; Konformitätserklärung nennt EN 60335-2-2L nach EN 60335-2-69:2012
Weitere KennwerteZur Einordnung, selten allein ausschlaggebend
Filterfläche(cm²)Je größer die Fläche, desto langsamer strömt die Luft durch den Filter und desto später setzt er zu. Veröffentlicht wird sie nur von Bosch und metabo. Kärcher nennt auf der Ersatzteilseite des eigenen Filters Maß, Werkstoff und Gewicht, aber keine Fläche – bei einem Gerät, dessen Kaufargument die Abreinigung ist.6.150Filterreinigung per Knopfdruck statt Flächenangabe (Herstellerangabe: Das Datenblatt nennt nur „Inkl. HEPA-Faltenfilter, Schaumstofffilter und Vliesbeutel“; auf nachlassende Saugleistung antwortet die Betriebsanleitung in 6.6 mit „Bei nachlassender Saugleistung kann die Filterreinigung per Knopfdruck aktiviert werden“. Eine Fläche steht in keinem der vier geprüften Dokumente — Der Hersteller verlagert die Standzeit des Filters auf die Bedienung, statt die Fläche zu benennen. Für den Vergleich mit den 6.150 cm² des Bosch taugt das nicht.)PES-Patronenfilter, 120 × 120 × 113 mm (Herstellerangabe: Die Kärcher-Zubehörseite zum Patronenfilter 2.889-219.0 führt Maß 120 × 120 × 113 mm, Werkstoff PES, Gewicht 0,2 kg und die Staubklasse-L-Zertifizierung; eine Filterfläche steht dort ebenso wenig wie in der Produktinformation 1.378-600.0 und in der Betriebsanleitung — Das Bauteilmaß begrenzt die Fläche nach oben, ersetzt sie aber nicht: Ohne Faltenzahl und Faltentiefe lässt sie sich nicht errechnen. Bei einem Gerät, dessen Kaufargument die halbautomatische Abreinigung ist, ist das die auffälligste Lücke im Feld.)Filterreinigung per Knopfdruck statt Flächenangabe (Herstellerangabe: Das Datenblatt nennt nur „Inkl. HEPA-Faltenfilter, Schaumstofffilter & Vliesbeutel“ und „Mit Filterreinigungssystem zur Wiederherstellung der Saugleistung“; eine Fläche steht weder dort noch in der Betriebsanleitung SPK13 oder im Serviceportal — Der Hersteller verlagert die Standzeit des Filters auf die Bedienung, statt die Fläche zu benennen. Ein Vergleich mit den 6.150 cm² des Bosch oder den 3.500 cm² des metabo ist damit nicht möglich.)3.500
FilterabreinigungHalbautomatisch heißt, dass der Sauger die Abreinigung selbst auslöst; manuell heißt, dass sie nur stattfindet, wenn jemand daran denkt und die Arbeit dafür unterbricht. Bei drei der fünf Geräte hängt die Saugleistung damit an der Bedienung.halbautomatisch (SFC+)manuell per Knopfdruck bei laufendem Geräthalbautomatisch (Ap)manuell per Knopfdruck bei laufendem Gerätmanuell (PressClean)
Behältervolumen(l)Angegeben ist das Bruttovolumen; nutzbar ist weniger, sobald Filterkorb und Beutel eingerechnet sind – beim Bosch 23 statt 35 l. Den Behälterwerkstoff nennen nur Einhell (Edelstahl) und Kärcher (Kunststoff).35 brutto, 23 netto25 (Edelstahl)22 (Kunststoff)40 (Edelstahl)30
GerätesteckdoseOhne sie müssen Sauger und Maschine getrennt eingeschaltet werden – im Feld betrifft das den Kärcher, bei dem die Steckdose nur das Schwestermodell Ap Te L hat. Der Anschlusswert begrenzt zugleich, welche Maschine überhaupt angesteckt werden darf.Schutzkontakt, 100 bis 2.200 WAutomatik, max. 2.200 W (Summe 3.400 W)keine, nur im Schwestermodell Ap Te LAutomatik, max. 1.900 W (Summe 3.400 W)AUTO, max. 2.300 W (Summe 3.500 W)
Anschlussleistung Gerät(W)Was der Sauger selbst zieht, fehlt an der Steckdose: Die Gesamtgrenze aus der 16-A-Absicherung ist bei beiden Einhell dieselbe, deshalb bleiben dem größeren Gerät 300 W weniger für das Elektrowerkzeug.1.200 (max. 1.380)1.2001.200 (max. 1.300)1.5001.200
SaugschlauchDer Durchmesser entscheidet über die Anschlüsse: 35 mm ist das verbreitete Raster für Maschinenstutzen und Zubehör, die 32 mm des metabo und die 36 mm der beiden Einhell brauchen dafür passende Muffen. Am Schlauch hängt auch die Antistatik – metabo führt sie als Grundausstattung, Bosch empfiehlt einen Antistatik-Schlauch als Zubehör, Kärcher und Einhell äußern sich dazu nicht.Ø 35 mm, 3,0 mØ 36 mm, 3,0 mØ 35 mm, 1,9 mØ 36 mm, 3,0 mØ 32 mm, 3,2 m
Schalldruckpegel(dB(A))Nur bedingt vergleichbar: Bosch und metabo messen nach EN 60704, Kärcher weist seinen Wert unter „Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-69" aus, Einhell nennt keine Messnorm. Den Messabstand nennt kein einziger der fünf Hersteller – ohne ihn ist ein Schalldruckpegel keine vollständige Angabe.unter 70 (K 3, EN 60704)72 (K 2, ohne Messnorm)71 (K 1, EN 60335-2-69)72 (K 2, ohne Messnorm)78,1 (K 2,5, EN 60704)
Eigengewicht(kg)Drei der fünf Geräte tragen zwei verschiedene Gewichte desselben Herstellers. Nur Bosch nennt zu einem davon eine Messvorschrift (EPTA 01/2003), deshalb steht dort dieser Wert; bei beiden Einhell fehlt jede Vorschrift, dort stehen beide Zahlen als Herstellerangabe nebeneinander.12,2 (EPTA 01/2003)6,9 bis 9,3 kg (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342460 nennt „Produktgewicht 6.9 kg“, die Originalbetriebsanleitung SPK2 Kap. 4 nennt „Gewicht: ca. 9,3 kg“. Beide Angaben stammen von Einhell, keine ist als netto oder brutto gekennzeichnet; das Bruttogewicht der Einzelverpackung führt das Datenblatt getrennt mit 11,45 kg — Eine Herstellerangabe gegen eine Herstellerangabe – ein Mittelwert wäre erfunden. Für die Frage, ob sich das Gerät eine Treppe hochtragen lässt, gilt der obere Wert.)5,7 (typisches Betriebsgewicht)10,1 bis 11,3 kg (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342470 nennt „Produktgewicht 10.1 kg“, die Originalbetriebsanleitung SPK13 Kap. 4 nennt „Gewicht: ca. 11,3 kg“. Beide Angaben stammen von Einhell, keine ist als netto oder brutto gekennzeichnet — Eine Herstellerangabe gegen eine Herstellerangabe, dieselbe Abweichung wie beim Schwestermodell – ein Mittelwert wäre erfunden. Für das Tragen gilt der obere Wert.)10,8 (ohne Netzkabel)
NasssaugenAlle fünf dürfen nass saugen, aber nur der Bosch schaltet dabei über Füllstandssensoren wirklich ab – und auch er nicht bei nicht leitenden Flüssigkeiten wie Öl oder Bohremulsion. Die übrigen vier verschließen lediglich den Saugkanal über einen Schwimmer; abschalten muss der Benutzer.ja, Abschaltung über Füllstandssensorenja, Schwimmerventil ohne Abschaltungja, Schwimmer, Flüssigkeit bis 45 °Cja, Schwimmerventil ohne Abschaltungja, Schwimmersystem und Nachlaufautomatik

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Angaben nach Herstellerdatenblatt, Stand siehe Datenstand oben.

Vor dem Kauf einplanen

Ein Werkstattsauger kommt selten allein an die Maschine. Diese fünf Posten entscheiden darüber, ob er am Tag der Lieferung das tut, wofür er gekauft wurde.

Adapter für den Maschinenstutzen
Bei drei von fünf Geräten wahrscheinlich
Bosch und Kärcher liefern Ø 35 mm, die beiden Einhell 36 mm, metabo 32 mm. Zubehör und Absaugstutzen von Handmaschinen sind überwiegend auf das 35-mm-Raster ausgelegt. Wer eine vorhandene Maschine anschließen will, misst deren Stutzen vor der Bestellung und plant die passende Muffe mit ein.
Filter, Vliesbeutel und Schaumstofffilter
Verbrauchsteile bei allen fünf Geräten
Der Faltenfilter beziehungsweise Patronenfilter ist ein Verschleißteil, der Vliesbeutel ohnehin. Kärcher führt den PES-Patronenfilter unter der eigenen Bestellnummer 2.889-219.0, Bosch und metabo führen ihre Faltenfilter als Ersatzteil. Beim Nasssaugen ist zusätzlich ein Wechsel fällig: Bei Einhell kommt der Schaumstofffilter hinein, bei Kärcher muss die Vliesfiltertüte heraus.
Steckdose und Absicherung
Summe aus Sauger und Maschine begrenzt
Die Gerätesteckdose ist kein Verteiler: Bei beiden Einhell liegt die Gesamtaufnahme bei 3.400 W, bei metabo bei 3.500 W an 16 A. Was der Sauger selbst zieht, fehlt der Maschine. Der Kärcher NT 22/1 Ap L hat gar keine Steckdose – dort laufen zwei Geräte an zwei Steckdosen und werden getrennt geschaltet.
Antistatik am Saugschlauch
Nur bei metabo in der Grundausstattung
metabo führt eine Antistatik-Grundausstattung, die aber ausdrücklich nur mit geeignetem Zubehör wirkt. Bosch empfiehlt beim Saugen von Feinstäuben und trockenen Materialien generell einen antistatischen Saugschlauch – als Zubehör. Kärcher und Einhell äußern sich zur Antistatik in keinem der geprüften Dokumente.
Grenze der Staubklasse L
Buche und Eiche sind nicht abgedeckt
Zwei Hersteller schließen krebserzeugende Stoffe beziehungsweise die Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft in ihren eigenen Dokumenten aus, ein dritter weist den Durchlassgrad nur für das Trockensaugen nach. Wer regelmäßig Hartholz bearbeitet, plant kein Gerät der Klasse L ein, sondern einen Entstauber der Staubklasse M.

Alle Angaben aus Produktseiten, Produktdatenblättern, Originalbetriebsanleitungen und EU-Konformitätserklärungen der vier Hersteller, Stand siehe Datenstand oben.

Der Wert auf der Produktseite gilt nicht am Schlauch

Drei der fünf Hersteller messen Unterdruck und Volumenstrom an zwei Punkten: am Gebläse beziehungsweise an der Turbine und am Schlauch beziehungsweise am Gerät. Der erste Wert beschreibt das Bauteil, der zweite den Arbeitsplatz. Veröffentlicht werden beide, aber nicht am selben Ort. Auf der Produktseite steht durchweg der größere Wert, der kleinere steht in der Betriebsanleitung.

Bosch führt in den technischen Daten „max. Unterdruck – Sauger 230 hPa, Turbine 254 hPa" und „max. Durchflussmenge – Sauger 36 l/s, Turbine 74 l/s", dazu die Fußnote „gemessen mit einem Saugschlauch Ø 35 mm und 3 m Länge". metabo trennt in derselben Tabelle pU1 von pU2 und Vl/s1 von Vl/s2 und schreibt in die Legende, welcher Wert am Schlauch und welcher am Gebläse gilt: 210 gegen 225 mbar, 34 gegen 70 l/s. Kärcher stellt seine Zahlen unter die Überschrift „Leistungsdaten Gerät" – 130 m³/h bei 19,0 kPa –, sagt aber als Einziger nicht dazu, dass die 249 mbar und 72 l/s der Produktinformation an einem anderen Punkt gemessen sind.

Zwei Messpunkte je Gerät: links der beworbene Wert am Gebläse, rechts der Betriebspunkt wie in der Vergleichstabelle. Einhell ordnet seinen einzigen Druckwert keinem der beiden Punkte zu; Ersatzwerte sind gekennzeichnet
ModellVolumenstrom am GebläseVolumenstrom am SchlauchUnterdruck am GebläseUnterdruck am Schlauch
Bosch Professional (Robert Bosch Power Tools) GAS 35 L SFC+ Professional74 l/s36 am Sauger (130 m³/h)254 hPa230 am Sauger
Einhell TE-VC 2025 SACLnicht veröffentlichtnur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342460, Originalbetriebsanleitung SPK2 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 200 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Damit fehlt die Hälfte des Betriebspunkts: Der Unterdruck allein sagt nicht, wie viel Luft am 36-mm-Schlauch ankommt. Ein Vergleich mit den 34 bis 36 l/s der drei Profigeräte ist für dieses Gerät nicht möglich.)nicht zugeordnet200, Messpunkt nicht genannt
Kärcher (Alfred Kärcher SE & Co. KG) NT 22/1 Ap L72 l/s36 am Gerät (130 m³/h)249 mbar190 am Gerät
Einhell TE-VC 2340 SACLnicht veröffentlichtnur der Unterdruckwert, kein Luftwert (Herstellerangabe: Produktdatenblatt 2342470, Originalbetriebsanleitung SPK13 Kap. 4 und das Einhell-Serviceportal führen als einzigen Leistungswert „Max. Saugleistung 225 mbar“; ein Volumenstrom steht dort in keiner Einheit – weder l/s noch l/min noch m³/h — Dieselbe Lücke wie beim TE-VC 2025 SACL, also ein Muster über die Baureihe und kein Einzelfall. Ohne Luftwert bleibt offen, ob der höhere Unterdruck am Schlauch überhaupt ankommt.)nicht zugeordnet225, Messpunkt nicht genannt
metabo (Metabowerke GmbH) ASA 30 L PC70 l/s34 am Schlauch (122 m³/h)225 mbar210 am Schlauch

74 auf 36 l/sVolumenstrom vom Gebläse zum Schlauchende

Derselbe Sauger, dieselbe Tabelle, zwei Zeilen Abstand. Bei Kärcher fällt der Wert von 72 auf 36 l/s, bei metabo von 70 auf 34 – drei Hersteller, dasselbe Muster, dieselbe Größenordnung. Wer 266 m³/h erwartet, arbeitet tatsächlich mit rund 130 m³/h.Quelle: Originalbetriebsanleitung Bosch GAS 35 L SFC+, Technische Daten

Der Gebläsewert ist deshalb keine Falschangabe, sondern ein anderer Messpunkt. Nur ist es nicht der, an dem gearbeitet wird: Schlauch, Filter und Düse hängen im Betrieb immer dran. Wer zwei Produktseiten nebeneinanderlegt, vergleicht damit Turbinen. Wer zwei Betriebsanleitungen nebeneinanderlegt, vergleicht Sauger. Bei metabo ist das besonders mühsam, weil die Betriebsanleitung mit der vollständigen Kennwerttabelle von der Produktseite aus nicht anklickbar verlinkt ist – und gerade sie enthält den Betriebspunkt.

Am Arbeitspunkt liegen die drei Profigeräte zwei l/s auseinander

Sobald alle Werte am selben Punkt stehen, verschwindet der Abstand, mit dem der Markt arbeitet. Bosch liefert 36 l/s bei 230 mbar, Kärcher 36 l/s bei 190 mbar, metabo 34 l/s bei 210 mbar. Das sind zwei Liter je Sekunde Unterschied zwischen dem größten und dem kleinsten Volumenstrom und 40 mbar zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Unterdruck – bei Geräten aus drei Marktsegmenten und von drei Herstellern.

34 bis 36 l/sVolumenstrom am Schlauch, drei Hersteller

Beworben wird eine Spreizung von 200 bis 254 mbar und von 70 bis 74 l/s. Am Arbeitspunkt bleiben davon 190 bis 230 mbar und 34 bis 36 l/s übrig. Die Rangfolge dreht sich dabei sogar um: Kärcher wirbt mit dem zweithöchsten Unterdruck und liegt am Gerät am niedrigsten.Quelle: Betriebsanleitungen Bosch GAS 35 L SFC+, Kärcher NT 22/1 Ap L, metabo ASA 30 L PC

Für die Auswahl heißt das, dass der Kennwert, der auf jeder Verpackung steht, in diesem Feld kaum trennt. Zwei l/s liegen innerhalb dessen, was ein zugesetzter Filter, ein längerer Schlauch oder eine engere Düse ohnehin kosten. Entschieden wird deshalb an dem, was daneben belegt ist: an der Filterfläche und der Art der Abreinigung, an der Gerätesteckdose und ihrem Anschlusswert, am Schlauchdurchmesser, am Gewicht und daran, welche Stäube der Hersteller in seiner bestimmungsgemäßen Verwendung überhaupt zulässt.

Die Auslegung nach Volumenstrom bleibt trotzdem der richtige Weg – nur mit der Zahl vom richtigen Messpunkt und für die richtige Bauform. Wie sich aus dem Stutzendurchmesser einer Maschine der nötige Volumenstrom errechnet und warum ein Sauger dabei in einer ganz anderen Größenordnung arbeitet als eine Anlage, steht im Ratgeber Absauganlage richtig auslegen. Für die Auswahl aus diesem Feld genügt die Merkgröße: Ein Sauger arbeitet mit rund 130 m³/h, eine Späneabsauganlage mit dem Acht- bis Neunfachen davon.

Zwei Geräte im Feld haben gar keinen veröffentlichten Luftwert

Einhell nennt für den TE-VC 2025 SACL 200 mbar und für den TE-VC 2340 SACL 225 mbar. Das ist die einzige Leistungsangabe der beiden Geräte. Einen Volumenstrom veröffentlicht der Hersteller weder in Litern je Sekunde noch in Litern je Minute noch in Kubikmetern je Stunde – nicht im Produktdatenblatt, nicht in der Originalbetriebsanleitung, nicht im Serviceportal. Geprüft wurden zu beiden Modellen jeweils vier Herstellerquellen.

Dazu kommt, dass auch der veröffentlichte Wert unvollständig ist: Die Anleitung führt „Unterdruck max. 200 hPa (mbar)" ohne jede Bedingung. Ob am Gebläse oder am Schlauch gemessen wurde, sagt Einhell nicht – und genau zwischen diesen beiden Punkten liegen bei den drei anderen Herstellern 10 bis 24 Prozent.

Ein Unterdruck ohne Messpunkt und ohne zugehörigen Volumenstrom beschreibt keinen Betriebspunkt, sondern eine einzelne Eigenschaft der Turbine.

Praktisch wird das an einer Stelle, an der die Tabelle sonst zu einer falschen Schlussfolgerung einlädt: Die 225 mbar des TE-VC 2340 SACL stehen dicht bei den 230 mbar des Bosch. Der eine Wert ist am Sauger gemessen und mit Schlauchlänge und Durchmesser belegt, der andere ohne jede Bedingung angegeben. In der Spezifikationstabelle steht deshalb bei beiden Einhell-Geräten ein gekennzeichneter Ersatzwert statt einer Zahl – nicht weil der Wert nicht gefunden wurde, sondern weil ihn der Hersteller nicht veröffentlicht.

Ein Ausschlussgrund ist das nicht. Beide Geräte tragen eine ausgewiesene Staubklasse, eine Automatiksteckdose, ein Filterreinigungssystem und eine breite Bewertungsbasis. Es ist aber ein Grund, sie nicht über den Unterdruck mit den drei Profigeräten zu vergleichen: Für diesen Vergleich fehlt die Hälfte der Angabe.

Was die Klasse L abdeckt – und wo die Hersteller selbst aussteigen

Die Staubklasse hängt nicht am Staub, sondern an dessen Arbeitsplatzgrenzwert. Klasse L ist für Stäube mit einem Grenzwert über 1 mg/m³ vorgesehen; die Klassen und ihre maximalen Durchlassgrade sind in EN 60335-2-69 Anhang AA festgelegt. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung führt sie in einer frei zugänglichen Übersicht: unter 1 Prozent für L, unter 0,1 Prozent für M, unter 0,005 Prozent für H. Bosch und Einhell zitieren die Grenzwertbedingung in ihren Anleitungen wörtlich.

Hartholzstaub aus Buche und Eiche hat nach TRGS 553 einen Arbeitsplatzgrenzwert von 2 mg/m³ und liegt damit über der Schwelle. Nach der Zahl allein müsste die Klasse L also reichen. Sie reicht trotzdem nicht, und zwar nicht wegen des Grenzwerts, sondern wegen der Einstufung: Hartholzstäube gelten als krebserzeugend. Genau an dieser Stelle steigen die Hersteller in ihren eigenen Dokumenten aus.

metabo druckt das Warnschild für Maschinen der Staubklasse L in der Betriebsanleitung ab: „Das Gerät ist nicht geeignet zur Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft." Kärcher formuliert es in der bestimmungsgemäßen Verwendung als Einschränkung: „Es dürfen keine krebserzeugende Stoffe aufgesaugt werden." Bosch schränkt die Klasse selbst ein und weist den Durchlassgrad nur für das Trockensaugen nach. Drei Hersteller, drei Formulierungen, dieselbe Grenze.

Bei Buche und Eiche trägt keines der fünf Geräte

TRGS 553 verlangt für Handkreissäge, Handhobelmaschine, Handoberfräse und Flachdübelfräsmaschine den Anschluss an einen Mobilentstauber der Staubklasse M; bei Schleifmaschinen gilt das ab mehr als einer halben Stunde je Schicht. Ein Gerät der Klasse L erfüllt das nicht, unabhängig davon, welchen Unterdruck es erreicht und wie gut seine Abreinigung arbeitet. Wer regelmäßig Hartholz bearbeitet, kauft an dieser Stelle die falsche Geräteklasse.

Die vollständige Kette – Staubklassen und Durchlassgrade, der Grenzwert für Hartholzstaub, die Einstufung als krebserzeugend, die Bedingungen für eine Luftrückführung und die Frage, welche Prüfzeichen Pflicht und welche freiwillig sind – steht im Ratgeber Holzstaub absaugen: was vorgeschrieben ist. Für die Auswahl aus diesem Feld genügt die Reihenfolge: erst klären, welche Stäube anfallen, dann die Klasse festlegen und erst danach über Unterdruck und Behältergröße reden.

Zwei Normen, zwei Geltungsbereiche

Alle fünf Geräte tragen die Angabe „Staubklasse L". Die Grundlage dafür ist aber nicht dieselbe. Bosch nennt in der Betriebsanleitung IEC/EN 60335-2-69 und schreibt dazu, wofür Sauger dieser Klasse eingesetzt werden dürfen. Kärcher nennt EN 60335-2-69 in der bestimmungsgemäßen Verwendung und weist auch seinen Schalldruckpegel unter dieser Norm aus. metabo führt EN 60335-2-69:2012 in der Konformitätserklärung und die Klassenangabe mit dem Zusatz „Gemäß EN 60335-2-69" in der Legende der Kennwerttabelle.

Einhell bewirbt die Klasse L „nach europäischer Norm", ohne eine Nummer zu nennen. Die EU-Konformitätserklärung in der eigenen Betriebsanleitung nennt Normen, aber nicht die, in der die Staubklassen stehen: EN 60335-1, EN 60335-2-2 und EN 62233, dazu die Normen für Störfestigkeit und Netzrückwirkungen. EN 60335-2-2 ist die Produktnorm für Staubsauger im Haushalt und für ähnliche Zwecke; die Staubklassen sind dort nicht definiert. Das ist keine Unterstellung, sondern eine Feststellung über zwei Dokumente desselben Herstellers, und sie gilt für beide Einhell-Geräte gleichermaßen.

Was die Hersteller selbst über den Einsatzbereich schreiben

Ausdrücklich für den gewerblichen Gebrauch

metabo: „Dieses Produkt ist für den gewerblichen Gebrauch bestimmt." In der bestimmungsgemäßen Verwendung sind Holzstäube und Stäube mit Arbeitsplatzgrenzwerten über 1 mg/m³ ausdrücklich benannt. Kärcher schreibt, das Gerät sei für den gewerblichen Gebrauch geeignet, etwa in Fabriken, Läden, Büros und Vermietergeschäften.

Ausdrücklich nicht für den gewerblichen Gebrauch

Einhell, in beiden Betriebsanleitungen: „Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben … eingesetzt wird."

Für den privaten Gebrauch ändert das an der Funktion nichts. Für jeden, der den Sauger im Betrieb einsetzt, ändert es zwei Dinge gleichzeitig: Die Gewährleistung entfällt nach dem Wortlaut des Herstellers, und die Klassenangabe steht auf einer anderen Normgrundlage als bei den drei Profigeräten. Wer den Nachweis der nächsthöheren Klasse braucht, findet die Geräte mit ausgewiesener M-Prüfung im Vergleich der Entstauber der Staubklasse M. Dort ist die Klasse das Aufnahmekriterium und nicht ein Merkmal unter vielen.

Die Gerätesteckdose entscheidet über den Arbeitsablauf

Vier der fünf Geräte haben eine Steckdose mit Ein- und Ausschaltautomatik: Das Elektrowerkzeug startet den Sauger, und beim Ausschalten läuft er mit Verzögerung nach. Bosch gibt dafür 100 bis 2.200 W frei, Einhell 2.200 W beim kleineren und 1.900 W beim größeren Gerät, metabo 2.300 W. Der Kärcher NT 22/1 Ap L hat keine.

Diese Lücke ist der am schwersten auffindbare Befund des ganzen Datensatzes. Auf der Produktseite, im Produktinformations-PDF und im Handelstitel kommt das Wort „Steckdose" nicht vor. Belegt ist ihr Fehlen durch zwei Stellen in der Betriebsanleitung: eine Klammer in der Bauteilliste, „11 Steckdose (nur Ap Te L)", und eine leere Tabellenzelle in den technischen Daten, wo für das Schwestermodell 100 bis 2.100 W stehen. Beide Modelle stehen im Handel nebeneinander und unterscheiden sich im Namen um zwei Buchstaben.

3.400 WGesamtaufnahme beider Einhell-Geräte

Die Grenze ergibt sich aus der Absicherung und ist bei beiden Geräten dieselbe. Weil das größere 1.500 statt 1.200 W für sich braucht, bleiben für das Elektrowerkzeug 1.900 statt 2.200 W. Wer eine 2-kW-Maschine anschließen will, braucht hier das kleinere Modell – eine Folgerung, die in keinem Werbetext steht.Quelle: Betriebsanleitungen TE-VC 2025 SACL und TE-VC 2340 SACL, Technische Daten

metabo liegt mit 3.500 W Gesamtaufnahme bei 16 A eine Stufe darüber, Bosch nennt für die Start-Stopp-Automatik neben der Obergrenze auch eine Untergrenze von 100 W. Die zählt bei kleinen Maschinen: Ein Werkzeug unterhalb dieser Schwelle löst die Automatik nicht sicher aus. Beim Kärcher entfällt die Frage ganz – dort laufen Sauger und Maschine an zwei Steckdosen und werden getrennt geschaltet, was bei kurzen Arbeitsgängen mehr Handgriffe bedeutet als die Arbeit selbst.

Filterfläche und Abreinigung: zwei Zahlen, drei Leerstellen

Die Filterfläche entscheidet darüber, wie schnell der Filter zusetzt: Je größer sie ist, desto langsamer strömt dieselbe Luftmenge hindurch. Veröffentlicht wird sie von zwei Herstellern. Bosch nennt 6.150 cm², in der Betriebsanleitung als 0,615 m² geführt, metabo 3.500 cm². Kärcher und Einhell nennen sie in keinem Dokument – bei Kärcher stehen auf der Ersatzteilseite des Patronenfilters das Maß 120 × 120 × 113 mm, der Werkstoff PES und das Gewicht von 0,2 kg, aber keine Fläche. Aus einem Bauteilmaß lässt sie sich ohne Faltenzahl und Faltentiefe nicht errechnen.

Wer die Abreinigung auslöst, entscheidet über die Saugleistung im Betrieb

Halbautomatisch: Bosch und Kärcher

Der Sauger löst die Abreinigung selbst aus – bei Bosch als SFC+, bei Kärcher als Ap-Funktion. Der Bediener merkt davon wenig, und die Saugleistung hängt nicht daran, dass jemand daran denkt. Beide Hersteller führen die Abreinigung als Kaufargument im Modellnamen.

Manuell: metabo und beide Einhell

Abgereinigt wird auf Knopfdruck. Bei metabo heißt das PressClean: Taste dreimal drücken und dabei die Saugöffnung zuhalten, in den Arbeitspausen. Bei Einhell läuft die Filterreinigung nur bei laufendem Gerät. Das kostet jedes Mal eine Unterbrechung – und unterbleibt sie, sinkt die Saugleistung unbemerkt.

Beide Bauarten haben ihre Berechtigung, aber sie beschreiben unterschiedliche Arbeitsabläufe. Wer mit einem Schleifer über Stunden am selben Werkstück arbeitet, merkt das Zusetzen des Filters als langsam nachlassende Absaugung und reinigt in einer ohnehin anstehenden Pause. Wer den Sauger für kurze, häufig wechselnde Arbeitsgänge nutzt, hat diese Pause nicht und lässt die Abreinigung im Zweifel aus. Genau dafür ist die halbautomatische Variante gebaut.

Bemerkenswert bleibt die Verteilung der Angaben: Das Gerät mit der auffälligsten Abreinigungslösung im Feld ist zugleich das, dessen Filterfläche nirgends steht. Bei einem Kaufargument, das der Hersteller im Modellnamen führt, ist das die größte Lücke dieses Datensatzes.

Schlauch, Durchmesser und Antistatik: was am Werkzeug ankommt

Der Saugschlauch ist die Schnittstelle zur Maschine, und die Durchmesser gehen im Feld auseinander. Bosch und Kärcher liefern Ø 35 mm, die beiden Einhell 36 mm, metabo 32 mm. Das 35-mm-Maß ist das verbreitete Raster für Absaugstutzen und Zubehör; die anderen beiden Durchmesser brauchen dafür eine passende Muffe. Beim metabo kommt hinzu, dass ein schmalerer Querschnitt bei gleichem Unterdruck weniger Luft durchlässt – die 34 l/s am Schlauch sind zugleich der niedrigste Wert der drei belegten Geräte.

Auch die Länge trennt: Kärcher liefert 1,9 m, Bosch und beide Einhell 3,0 m, metabo 3,2 m. Zusammen mit dem Netzkabel ergibt das den Aktionsradius, den nur Einhell ausdrücklich beziffert – 8 m beim TE-VC 2025 SACL und 9 m beim TE-VC 2340 SACL. Ein kurzer Schlauch zwingt dazu, den Sauger häufiger nachzuziehen, und ein nachgezogener Sauger kippt an der Kante der Werkbank leichter um als einer, der stehen bleibt.

Die Antistatik hängt ebenfalls am Schlauch. metabo führt eine Antistatik-Grundausstattung, die aber nur mit geeignetem Zubehör wirkt. Bosch empfiehlt beim Saugen von Feinstäuben und trockenen Materialien generell einen antistatischen Saugschlauch als Zubehör. Kärcher und Einhell äußern sich dazu in keinem der geprüften Dokumente. Für trockene Feinstäube in einer beheizten Werkstatt ist das kein Randthema, denn die Aufladung entsteht im Schlauch und nicht im Gerät.

Was an einen Sauger dieser Bauart gar nicht passt, ist die stationäre Maschine mit 100-mm-Stutzen. Ein Sauger erzeugt viel Druck bei wenig Luft, eine Späneabsauganlage viel Luft bei wenig Druck; die passenden Geräte für Kreissäge sowie Abricht- und Dickenhobelmaschine stehen im Vergleich der Späneabsauganlagen. Ein Adapter von 100 auf 35 mm löst das Problem nicht, sondern verschärft es.

Was nach dem Kauf regelmäßig anfällt

Ein Werkstattsauger ist ein Gerät mit Verbrauchsteilen. Der Faltenfilter beziehungsweise Patronenfilter ist bei allen fünf Modellen ein Verschleißteil, der Vliesbeutel ohnehin. Kärcher führt den PES-Patronenfilter unter der Bestellnummer 2.889-219.0 und weist ihn als feuchtigkeitsbeständig, auswaschbar und für die Staubklasse L einzeln zertifiziert aus. Bosch und metabo führen ihre Faltenfilter als Ersatzteil, Einhell legt HEPA-Faltenfilter, Schaumstofffilter und Vliesbeutel bei.

Der zweite wiederkehrende Aufwand ist der Umbau für das Nasssaugen. Bei Kärcher muss die Vliesfiltertüte vor jedem Nasseinsatz heraus, bei Einhell kommt der Schaumstofffilter hinein. Nur der Bosch schaltet über Füllstandssensoren tatsächlich ab, und auch er nicht bei nicht leitenden Flüssigkeiten wie Öl oder Bohremulsion. Die übrigen vier verschließen über einen Schwimmer den Saugkanal: Das Motorgeräusch ändert sich, abschalten muss der Benutzer. Kärcher begrenzt Flüssigkeiten zusätzlich auf 45 °C, metabo lässt eine Nachlaufautomatik den Saugschlauch entleeren.

Der dritte Posten ist Arbeitszeit statt Material: Bei drei der fünf Geräte gehört das Abreinigen zur Bedienung. Wer diese Handgriffe nicht einplant, bekommt keine Störung gemeldet, sondern eine langsam nachlassende Absaugung – und damit genau den Zustand, in dem Feinstaub an der Düse vorbeigeht. Der Filterzustand ist deshalb der Wartungspunkt, der über die tatsächliche Wirkung entscheidet, nicht die Behältergröße.

Gewicht, Schallpegel und Messabstand: was sich nicht vergleichen lässt

Drei der fünf Geräte tragen zwei verschiedene Gewichtsangaben desselben Herstellers. Bosch nennt auf der Produktseite 11,6 kg und in der Betriebsanleitung 12,2 kg nach dem EPTA-Verfahren 01/2003. Einhell führt für den TE-VC 2025 SACL 6,9 kg im Datenblatt und ca. 9,3 kg in der Anleitung, für den TE-VC 2340 SACL 10,1 gegen 11,3 kg. Nur Bosch nennt überhaupt eine Messvorschrift; Kärcher und metabo führen je genau einen Wert, 5,7 kg als typisches Betriebsgewicht und 10,8 kg ohne Netzkabel.

Beim Schalldruckpegel ist die Lage ähnlich, nur ohne Widerspruch: Die Werte reichen von typischerweise unter 70 dB(A) beim Bosch über 71 dB(A) beim Kärcher und 72 dB(A) bei beiden Einhell bis 78,1 dB(A) beim metabo. Sie stehen allerdings auf unterschiedlichen Grundlagen. Bosch und metabo nennen EN 60704, Kärcher weist seinen Wert unter „Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-69" aus, Einhell nennt keine Messnorm. Den Messabstand nennt kein einziger der fünf Hersteller.

Ohne Messabstand ist ein Schalldruckpegel keine vollständige Angabe, weil er mit der Entfernung fällt. Was die Norm dazu vorgibt, wie sich die Werte einordnen lassen und ab welchem Pegel die Absaugung zum eigentlichen Lärmproblem der Werkstatt wird, steht im Ratgeber Schallpegel von Absauganlagen. metabo weist als Einziger selbst darauf hin, dass beim Arbeiten 80 dB(A) überschritten werden können.

Kurz gefasst

Am Betriebspunkt trennt dieses Feld kaum: zwei l/s und 40 mbar zwischen drei Geräten aus drei Segmenten. Getrennt wird es über das, was daneben belegt ist – Messbedingung, Filterfläche, Art der Abreinigung, Gerätesteckdose, Schlauchdurchmesser und die Frage, welche Stäube der Hersteller in seinen eigenen Unterlagen überhaupt zulässt.

Welche Bauform überhaupt zur eigenen Werkstatt passt und wie sich Sauger, Späneabsauganlage und Entstauber gegeneinander abgrenzen, steht in der Übersicht zu Absauganlagen und Entstaubern. Für die Entscheidung an dieser Stelle bleibt die Reihenfolge maßgeblich: erst die Staubart und damit die Klasse festlegen, dann den Anschluss an der Maschine klären, dann Steckdose und Abreinigung – und erst danach auf den Unterdruck sehen. Wer umgekehrt vorgeht, kauft nach einer Zahl, die am Arbeitsplatz nicht gilt.

Häufige Fragen

Welche Staubklasse braucht ein Werkstattsauger?
Die Klasse hängt am Arbeitsplatzgrenzwert des Staubs, nicht am Gerät. Klasse L ist für Stäube mit einem Grenzwert über 1 mg/m³ vorgesehen und lässt nach DIN EN 60335-2-69 Anhang AA einen Durchlassgrad unter 1 Prozent zu. Für Hartholzstaub aus Buche und Eiche reicht sie nicht: TRGS 553 verlangt für Handkreissäge, Handhobelmaschine, Handoberfräse und Flachdübelfräsmaschine den Anschluss an einen Mobilentstauber der Staubklasse M.
Warum saugt ein Werkstattsauger schwächer, als die Produktseite verspricht?
Weil dort ein anderer Messpunkt steht. Bosch, Kärcher und metabo veröffentlichen zwei Werte je Gerät: einen am Gebläse beziehungsweise an der Turbine und einen am Schlauch beziehungsweise am Gerät. Zwischen beiden halbiert sich der Volumenstrom – 74 auf 36, 72 auf 36 und 70 auf 34 l/s. Der zweite Wert steht nur in der Betriebsanleitung.
Wie viel Unterdruck braucht ein Werkstattsauger?
Am Arbeitspunkt liegen die drei belegten Geräte dieses Vergleichs zwischen 190 und 230 mbar, der Volumenstrom zwischen 34 und 36 l/s. Die beworbene Spreizung von 200 bis 254 mbar gilt am Gebläse und damit ohne Schlauch, Filter und Düse. Wer nach dem Werbewert auswählt, vergleicht Turbinen statt Sauger.
Darf man mit einem Sauger der Klasse L Holzstaub aufsaugen?
Die Hersteller selbst schränken das ein. metabo druckt das Warnschild ab: „Das Gerät ist nicht geeignet zur Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft.“ Kärcher schreibt in die bestimmungsgemäße Verwendung: „Es dürfen keine krebserzeugende Stoffe aufgesaugt werden.“ Bosch weist den Durchlassgrad der Klasse L nur für das Trockensaugen nach. Für Buche und Eiche ist damit keines der fünf Geräte die passende Klasse.
Was ist der Unterschied zwischen halbautomatischer und manueller Filterabreinigung?
Halbautomatisch heißt, dass der Sauger die Abreinigung selbst auslöst – im Vergleich beim Bosch als SFC+ und beim Kärcher als Ap-Funktion. Manuell heißt Knopfdruck durch den Bediener: bei metabo als PressClean mit zugehaltener Saugöffnung, bei Einhell nur bei laufendem Gerät. Bei drei der fünf Geräte hängt die Saugleistung damit daran, dass jemand die Arbeit dafür unterbricht.
Braucht ein Werkstattsauger eine Gerätesteckdose?
Nur mit ihr starten Sauger und Maschine gemeinsam. Vier der fünf Geräte haben eine: Bosch 100 bis 2.200 W, Einhell 2.200 beziehungsweise 1.900 W, metabo 2.300 W. Der Kärcher NT 22/1 Ap L hat keine – die Steckdose gibt es nur im Schwestermodell Ap Te L. Belegt ist das ausschließlich über die Klammer „nur Ap Te L“ in der Bauteilliste und eine leere Tabellenzelle.
Kann ein Werkstattsauger eine Späneabsauganlage ersetzen?
Nein, die beiden Bauformen arbeiten gegenläufig. Ein Sauger erzeugt viel Unterdruck bei wenig Luft und bedient einen Schlauch von 32 bis 36 mm; am Betriebspunkt sind das rund 130 m³/h. Eine Späneabsauganlage bewegt ein Vielfaches davon bei geringem Druck und bedient einen Stutzen von 100 mm. Ein Adapter zwischen beiden Größen löst das nicht.

Änderungen an dieser Seite

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  1. Erstveröffentlichung. Unterdruck und Volumenstrom stehen in Tabelle und Text am Betriebspunkt (Schlauch beziehungsweise Gerät), nicht am Gebläse; die Werte der Produktseiten sind als Gebläsewerte gekennzeichnet und getrennt ausgewiesen.
  2. Korrektur gegenüber der Recherchefassung: Beim Eigengewicht widersprechen sich drei der fünf Geräte (Bosch, beide Einhell) und damit zwei der vier Hersteller – nicht vier von fünf Herstellern. Gezählt sind Geräte mit zwei abweichenden Herstellerangaben.

Verwendete Quellen

  1. [1]Bosch Professional, Produktseite GAS 35 L SFC+ (Bestellnummer 0 601 9C3 000) – Unterdruck (Turbine) 254 mbar, Luftstromgeschwindigkeit (Turbine) 74 l/s, Filterfläche 6.150 cm², Nenneingangsleistung 1.200 W, Gewicht 11,6 kg · abgerufen 2026-07-28
  2. [2]Kärcher, Originalbetriebsanleitung NT 22/1 Ap L und NT 22/1 Ap Te L (BTA-5521447-000-03) – Luftmenge 130 m³/h und Unterdruck 19,0 kPa, Bauteil „11 Steckdose (nur Ap Te L)“, Betriebsgewicht 5,7 kg, Staubklasse L nach EN 60335-2-69 · abgerufen 2026-07-28
  3. [3]metabo, Originalbetriebsanleitung AS/ASA 20-30 L M H PC (17027876_00_0524) – Kennwerttabelle mit 210/225 mbar und 34/70 l/s für den ASA 30 L PC samt Legende „am Schlauch“ und „am Gebläse“, Warnschild „Das Gerät ist nicht geeignet zur Reduzierung von Holzstaub in der Atemluft“ · abgerufen 2026-07-28
  4. [4]Einhell Germany, Originalbetriebsanleitung TE-VC 2025 SACL (Art.-Nr. 2342460, SPK2) – „Unterdruck max. 200 hPa (mbar)“ ohne Messbedingung und ohne Volumenstrom, Ausschluss des gewerblichen Einsatzes, Konformitätserklärung mit EN 60335-2-2 · abgerufen 2026-07-28
  5. [5]IFA – Institut für Arbeitsschutz der DGUV, „Staubklassen für Industriestaubsauger, Entstauber und Kehrsaugmaschinen“ (Juli 2023) – Durchlassgrade unter 1 Prozent (L), unter 0,1 Prozent (M) und unter 0,005 Prozent (H) · abgerufen 2026-07-28
  6. [6]TRGS 553 „Holzstaub“, Ausgabe Juli 2022, Abschnitt 4.3 – Arbeitsplatzgrenzwert 2 mg/m³ für Hartholzstaub, Anschlusspflicht an einen Mobilentstauber der Staubklasse M sowie die Halbstundenregel für Schleifmaschinen · abgerufen 2026-07-28