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Themenübersicht · Schwerlastregale

Schwerlastregale: Steckregal, Weitspannregal und wo die Grenze liegt

Drei Regale unter einem Wort: Steckregal mit 175 kg je Boden, Weitspannregal mit 500 kg, Palettenregal mit 3.000 kg je Ebene. Welche Klasse in welchen Raum passt.

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175 kg, 500 kg, 3.000 kg. Das sind die Lasten je Ebene, die im Handel unter demselben Wort stehen. Ein Schwerlastregal kann ein Steckregal aus dem Baumarkt sein, ein Weitspannregal aus dem Profi-Programm oder ein Palettenregal für den Stapler.

Diese Übersicht sortiert die drei Klassen nach der Last, die ein einzelner Boden trägt. Für jede Klasse beschreibt sie die Bauart, den Raum, für den sie gebaut ist, und die Grenze, an der die nächste beginnt.

Die Vergleiche und Ratgeber dieses Clusters vertiefen die beiden Klassen, die von Hand beladen werden. Sie stützen sich auf die Anleitungen und Datenblätter der Hersteller, auf zwei Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und auf die Lüftungshinweise des Umweltbundesamts.

Woran die Entscheidung hängt

  • 01

    Tragkraft je Boden

  • 02

    Fachbreite und Tiefe

  • 03

    Bodenmaterial und Feuchte

  • 04

    Standsicherheit und Wandbefestigung

In dieser Reihenfolge planen

  • Das schwerste Teil wiegenDie Last je Boden entscheidet über die Klasse: bis etwa 175 kg Steckregal, bis 500 oder 600 kg Weitspannregal.
  • Breite und Tiefe messenSteckregale haben meist 90 cm Fachbreite und 40 bis 45 cm Tiefe, Weitspannregale 200 cm und mehr bei 60 cm Tiefe.
  • Den Raum prüfenTrocken und belüftet, höchstens 60 Prozent Luftfeuchte nach SCHULTE; Holzböden sind der empfindliche Teil.
  • Die Befestigung planenWand oder Boden, Dübel passend zur Wand; die meisten Anleitungen legen kein Befestigungsmaterial bei.
  • Die Zahl auf dem Karton lesenJe Boden, je Regal oder je Set; gleichmäßig verteilt und ruhend.

Drei Klassen unter einem Wort

Steckregal
160 bis 250 kg je Boden
Meist 180 × 90 × 40 cm, fünf Böden aus MDF oder Spanplatte, „875 kg" als Summe.
Weitspannregal
500 bis 600 kg je Boden
Fachbreite 200 bis 225 cm im Vergleich, Tiefe 60 bis 65 cm; breitere Varianten tragen 450 bis 490 kg.
Palettenregal
rund 3.000 kg je Traversenpaar
Für drei Europaletten bei 2.700 mm, mit Stapler oder Hubwagen; eigenes Cluster.
DGUV-Schwelle
200 kg Fachlast
Darunter kann am handbeladenen Regal im Betrieb das Lastschild entfallen.

Drei Regale unter einem Wort

Für dieses Cluster wurden am 21. Oktober 2026 die Suchvorschläge zu 18 Suchanfängen gesammelt, vom Schwerlastregal über Steck-, Weitspann- und Kellerregal bis zum Fachbodenregal. Zusammen ergaben sie 1.356 Vorschläge, 660 davon beginnen mit „schwerlast".

Innerhalb dieser 660 steht das Wort für sehr verschiedene Dinge. „schwerlastregal 60 tief" meint ein Weitspannregal, „schwerlastregal boden 90 x 40" ein Steckregal, „schwerlastregal jungheinrich" oder „schwerlastregal für paletten" ein Palettenregal.

Die Regelwerke helfen bei der Einordnung nicht. Die DGUV Information 208-061 zählt Fachbodenregale, Palettenregale, Kragarmregale, Durchlaufregale und Einfahrregale auf, ein Schwerlastregal als eigene Bauart nicht. Tegometall nennt seine Systemregale mit Traversen Schwerlastregale, Amazon-Anbieter ihre Steckregale.

Was die Regale tatsächlich unterscheidet, ist die Last, die ein einzelner Boden tragen darf. Sie reicht in den Vergleichen dieses Clusters von 160 kg bis 600 kg, und bei Palettenregalen liegt sie noch einmal eine Größenordnung höher.

Die Klasse eines Schwerlastregals steht in der Last je Boden, nicht im Namen und nicht in der großen Zahl auf dem Karton.

Die Suchvorschläge zeigen auch, wonach gefragt wird. 141 nennen Keller, Feuchte oder draußen, 145 das Material, 154 ein Maß. Nach der Tragkraft fragen nur 19 Vorschläge, meist mit der Zahl schon in der Frage: „175 kg tragkraft pro regalboden mit 5 böden".

Zwei weitere Gruppen sind groß. Rund 227 Vorschläge nennen eine Marke, von SCHULTE und META bis SONGMICS und Arebos, 158 einen Baumarkt oder Discounter. 56 fragen nach einem Eckregal, 46 nach gebrauchten Regalen, 16 nach Rollen.

Unterhalb der Klasse: Fachbodenregale

Unter den Schwerlastregalen liegt eine Klasse, die oft mit ihnen verwechselt wird: das Fachbodenregal mit Stahlböden für leichte Lasten. Im Handel heißt auch es Steckregal.

Die meistbewerteten Angebote dieser Art nennen 50 oder 65 kg je Boden, rund ein Drittel dessen, was ein Steck-Schwerlastregal trägt. Dafür sind die Böden aus Stahl statt aus Holzwerkstoff.

Diese Regale gehören nicht zu diesem Cluster. Wer nur Ordner, Farbdosen oder leichte Kisten lagert, ist mit ihnen gut bedient, und für ihn gilt der Rest dieser Übersicht nicht.

175 kg je Boden: das Steckregal

Die erste Klasse ist das Steckregal im Standardmaß 180 × 90 × 40 cm, mit fünf Böden aus MDF oder Spanplatte und einem Gestell aus verzinktem oder beschichtetem Stahl. Die Stützen sind Winkelprofile, die Traversen werden mit Laschen eingesteckt.

Im Datenvergleich dieses Clusters tragen sechs Regale zwischen 160 und 250 kg je Boden. Vier nennen 175 kg, Ondis24 auf dem beiliegenden Blatt 160 kg, KARAT in der Größe 220 × 120 × 45 cm 250 kg.

Die Spannweite ist eng, und das hat einen Grund: Die sechs Regale teilen sich dieselbe Bauart. Unterschiede liegen in Bodenmaterial, Anleitung, Befestigung und Feuchtehinweis, kaum in der Last.

Auf dem Karton steht meist eine größere Zahl. 875 kg sind fünf Böden zu 175 kg, 1.750 kg beim Doppelpack zwei Regale. Kein einzelner Boden trägt sie.

Auch die Eckregale dieser Klasse tragen dasselbe. SONGMICS, Arebos, Monzana, MASKO und Juskys nennen für das Eckelement 175 kg je Boden wie für das gerade Regal; die 2.625 kg der Dreier-Sets sind drei Regale zu 875 kg. Eine eigene, niedrigere Last für die Ecke nennt nur PROREGAL beim Eckregal DINO, 400 kg gegen 600 kg der geraden Regale derselben Serie.

Was die Regale innen unterscheidet, steht nur in wenigen Dokumenten. EASYmaxx nennt Böden aus 3,2 mm MDF, Arebos ein Gestell aus 0,7 mm verzinktem Stahl; die übrigen Anleitungen nennen weder Boden- noch Blechstärke.

Gebaut ist diese Klasse für den Haushalt. Ondis24 schreibt, der Artikel sei für die private Anwendung ausgelegt, EASYmaxx ebenso; SONGMICS empfiehlt einen gut belüfteten, trockenen Raum mit 30 bis 40 Prozent Luftfeuchte.

Welches der sechs Regale welche Böden, welche Anleitung und welche Befestigung mitbringt, zeigt der Vergleich, welches Steckregal je Boden wie viel trägt.

500 kg je Boden: das Weitspannregal

Die zweite Klasse beginnt dort, wo das Steckregal zu schmal oder zu flach wird. Weitspannregale haben Fachbreiten von 200 cm und mehr, Tiefen um 60 cm und Böden, die auf Stufenholmen oder Trägern mit Unterstreben liegen.

Im Vergleich dieses Clusters tragen fünf Regale zwischen 500 und 600 kg je Boden, breitere Varianten derselben Serien weniger. PROREGAL nennt für den Rhino mit 200 cm Breite 500 kg, für die Variante mit 240 cm 450 kg. META nennt für das MINI-RACK 600 kg bei 220 cm und 490 kg bei 260 cm.

Die Spannweite folgt hier einer Regel, die bei Steckregalen keine Rolle spielt: Mit der Breite sinkt die Last. Bei drei Herstellern trägt der breitere Boden derselben Serie weniger.

Die Klasse teilt sich in zwei Herkünfte. PROREGAL und HEMMDAL verkaufen über Amazon und Händler, mit Böden aus Spanplatte oder MDF. SCHULTE und META kommen aus dem Profi-Programm, SCHULTE mit verzinkten Stahlpaneelen.

Wer privat und wer gewerblich kaufen soll, ist in dieser Klasse verdreht. PROREGAL schreibt in die Anleitungen von Rhino und Dino, das Produkt sei nicht für gewerbliche Zwecke geeignet. Jungheinrich PROFISHOP verkauft das HEMMDAL-Regal ausschließlich an gewerbliche Kunden, auf Amazon steht es für alle.

Bei der Garantie gehen die Angaben ebenso weit auseinander. HEMMDAL und META nennen fünf Jahre, SCHULTE drei; für die beiden PROREGAL-Regale weist der Hersteller keine eigene Garantie aus.

Mit 500 kg je Boden liegen alle diese Regale über der Kennzeichnungsschwelle der DGUV. Im Betrieb gehört ein Belastungsschild an das Regal, SCHULTE verlangt es in der Anleitung für Regale mit mehr als 200 kg Fachlast.

Wie die fünf Regale bei Breite, Boden und Befestigung abschneiden, zeigt der Vergleich, welches Weitspannregal bei welcher Fachbreite wie viel trägt.

3.000 kg je Ebene: das Palettenregal

Die dritte Klasse ist kein Regal für Kisten. Das verstellbare Palettenregal trägt auf einem Traversenpaar meist rund 3.000 kg, verteilt auf drei Europaletten bei 2.700 mm Feldbreite.

Es wird mit Stapler oder Hubwagen beladen, steht verankert auf Beton und hat Belastungstabellen, die nach Ebenen, Fachhöhen und Feldern unterscheiden. SCHULTE schließt für seine Weitspannregale die Bedienung mit Flurförderfahrzeugen ausdrücklich aus; dort beginnt die Grenze zur dritten Klasse.

Auch bei der Prüfung trennen sich die Klassen. Für Regale, die von Hand be- und entladen werden, kann nach der DGUV Information 208-043 in der Regel auf die regelmäßige Prüfung verzichtet werden. Palettenregale, die mit Flurförderzeugen bedient werden, prüft im Betrieb eine befähigte Person.

Tegometall zeigt, wie fließend der Name ist. Die Montage- und Betriebsanleitung für „Schwerlastregale" beschreibt Regale mit Rahmen, Traversen und Aushebesicherungen, für die das Verschieben von Paletten über die Traversen vermieden werden muss.

Für die Palettenregale gibt es auf dieser Seite ein eigenes Cluster mit Systemen, Fachlast, Prüfung, Aufbau und Gebrauchtkauf. Die Übersicht dort beginnt mit der Frage, was ein Regal für Paletten von anderen Regalen trennt.

Die Zahl auf dem Karton

In allen drei Klassen stehen zwei Zahlen nebeneinander, die ständig verwechselt werden: die Last, die ein Boden tragen darf, und die Last des ganzen Regals oder Felds.

Bei Steckregalen ist die große Zahl die Summe der Böden, beim Doppelpack die Summe zweier Regale. Bei Weitspannregalen nennt SCHULTE eine eigene Feldlast aus Tabellen, PROREGAL die Summe der Ebenen.

Beide Zahlen gelten nur unter Bedingungen. Die Last muss gleichmäßig verteilt sein; eine Punktlast in der Mitte des Fachs halbiert nach der DGUV Information 208-043 die zulässige Fachlast. Und die Last muss ruhen: SCHULTE schließt Schiebe- und Stoßlasten aus.

Wie weit die Angaben auseinanderliegen können, zeigt Ondis24. Das beiliegende Blatt nennt 160 kg je Boden, der Shop und der Angebotstitel 175 kg. Für die Planung gilt die niedrigere Zahl aus dem Herstellerdokument.

Ähnlich ist es bei der Breite. Bei PROREGAL, HEMMDAL und META gilt die Fachlast nur für die genannte Fachbreite; HEMMDAL nennt auf derselben Seite 600 kg bei 1.600 mm und 500 kg bei 2.000 mm. Wer eine andere Variante bestellt, sucht die Zahl genau dieser Variante, statt die Serienangabe zu übernehmen.

Die DGUV Information 208-061 zieht die Grenze für die Kennzeichnung bei 200 kg Fachlast oder 1.000 kg Feldlast. Darunter kann am handbeladenen Regal im Betrieb auf die Lastangabe verzichtet werden. Das Steckregal liegt darunter, das Weitspannregal darüber.

Wie die beiden Zahlen entstehen und wo die Angaben der Anbieter sich widersprechen, erklärt der Ratgeber, warum ein Schwerlastregal seine Last je Boden trägt und nicht im Ganzen.

Keller, Garage, Werkstatt

Die meisten Schwerlastregale der ersten beiden Klassen werden für Keller, Garage und Werkstatt verkauft. Die Anleitungen ziehen dabei eine Grenze, die in den Angeboten selten steht.

Die Anleitungen schließen den feuchten Keller aus

Arebos schreibt, das Regal nicht in einen feuchten Raum zu stellen, weil dies die Regalböden beschädigen könnte. Ondis24 erlaubt nur trockene Räume, SCHULTE höchstens 60 Prozent Luftfeuchte. SONGMICS empfiehlt 30 bis 40 Prozent.

Der empfindliche Teil ist der Boden. MDF und Spanplatte nehmen Feuchte auf, das Gestell aus Stahl hält länger. Bei den Weitspannregalen hat nur SCHULTE Stahlböden. SONGMICS empfiehlt auf der eigenen Produktseite, die MDF-Platten bei Verwendung in feuchter Umgebung mit Holzlack oder Versiegelungsmittel zu behandeln, und nennt den Boden damit selbst als Schwachpunkt.

Auch das Gestell hat Grenzen. Tegometall schreibt, die Lackierung sei keine Rostschutzgarantie, und nicht lackierte Stellen könnten schon im Anlieferungszustand Korrosion aufweisen.

Das Umweltbundesamt erklärt, warum ein Keller im Sommer feucht wird: Warme Luft schlägt sich an den kalten Kellerwänden nieder. Gelüftet werden soll im Sommer nachts oder in den kühlen Morgenstunden, und die relative Luftfeuchte sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen.

Für Garage, Gartenhaus und Carport ziehen die Hersteller eine zweite Grenze. PROREGAL verlangt einen Aufstellort ohne permanente Sonne und ohne starke Temperaturschwankungen. SCHULTE beschränkt seine Angaben auf die Innenaufstellung und berücksichtigt weder Wind noch Schnee, META nennt den Innenraum der Umweltkategorie C1.

Was im feuchten Keller zuerst nachgibt und was die Anleitungen dazu verschweigen, beschreibt der Ratgeber, wie lange ein Metallregal im feuchten Keller hält.

Aufbau und Befestigung

Ein Steckregal kann beim Aufbau an drei Stellen scheitern: an einer Lasche, die nicht ganz im Schlitz sitzt, an einem unebenen Fußboden und an der fehlenden Befestigung.

Bei der Befestigung sind sich die Anleitungen nicht einig. Ondis24 schreibt, das Regal muss an der Wand befestigt werden, liefert aber kein Material mit. SONGMICS legt Schrauben und Dübel bei. Tegometall verbietet für seine Traversenregale jede Lastableitung in Gebäudewände und verlangt die Verankerung im Boden.

Arebos fügt einen Satz hinzu, der vor dem ersten Bohrloch steht: Man solle sicherstellen, nicht in Wasserrohre oder Stromkabel zu bohren. Dübel und Schrauben für die Wandmontage verkauft Arebos separat.

Für Weitspannregale nennt SCHULTE drei Wege der Kippsicherung, Bodenverdübelung, Wandverdübelung oder Querverbände. Ab welchem Verhältnis von Höhe zu Tiefe ein Regal gesichert werden muss, steht im Aufbau-Ratgeber.

Werkzeug braucht auch das Stecksystem. Einen Gummihammer verlangen alle gelesenen Steckregal-Anleitungen; EASYmaxx und SONGMICS schreiben dazu, dass er nicht im Lieferumfang ist.

Welcher Montageschritt hinter welchem Fehlerbild steckt, ordnet der Ratgeber, warum ein Steckregal nach dem Aufbau wackelt.

Häufige Fragen

Was ist ein Schwerlastregal?
Ein Sammelbegriff. Im Handel heißen so Steckregale mit etwa 175 kg je Boden, Weitspannregale mit 500 kg je Boden und in Einzelfällen Palettenregale mit 3.000 kg je Traversenpaar. Die DGUV Information 208-061 führt es nicht als eigene Bauart; Tegometall nennt so seine Regale mit Traversen.
Wie viel trägt ein Schwerlastregal?
Je nach Klasse sehr verschieden. Die Steckregale im Vergleich tragen 160 bis 250 kg je Boden, die Weitspannregale 500 bis 600 kg je Boden, breitere Varianten weniger, jeweils gleichmäßig verteilt. Die große Zahl auf dem Karton, etwa 875 kg, ist meist die Summe aller Böden.
Steckregal oder Weitspannregal?
Für Kisten bis etwa 175 kg je Boden und 40 bis 45 cm Tiefe reicht ein Steckregal. Wer breite, tiefe oder schwere Teile einlagert, braucht ein Weitspannregal mit 200 cm Fachbreite, 60 cm Tiefe und 500 kg je Boden.
Ist ein Schwerlastregal für den Keller geeignet?
Nur für einen trockenen Keller. Die Anleitungen von Arebos, Ondis24 und SONGMICS schließen feuchte Räume aus, SCHULTE erlaubt höchstens 60 Prozent Luftfeuchte. Der schwache Teil ist der Boden aus MDF oder Spanplatte, nicht das Gestell.
Braucht ein Schwerlastregal ein Belastungsschild?
Im Betrieb ab der Schwelle der DGUV Information 208-061: Unter 200 kg Fachlast oder 1.000 kg Feldlast kann bei handbeladenen Regalen darauf verzichtet werden. Steckregale liegen darunter, Weitspannregale darüber. Privat gilt keine Pflicht.
Muss ein Schwerlastregal an der Wand befestigt werden?
Die Steckregal-Anleitungen verlangen es überwiegend, Ondis24 schreibt „muss". SCHULTE nennt für Weitspannregale Boden- oder Wandverdübelung oder Querverbände als Kippsicherung. Dübel liegen in den meisten Fällen nicht bei.

Änderungen an dieser Seite

Zuletzt redaktionell geprüft am .

  1. Ersterstellung: Übersicht zum Cluster Schwerlastregale, sortiert nach Last je Boden, belegt an den Suchvorschlägen vom 21.10.2026, den DGUV-Informationen 208-061 und 208-043, den Anleitungen von Tegometall, SCHULTE und SONGMICS, der PROREGAL-Herstellerseite und den Lüftungshinweisen des Umweltbundesamts. Leitbefund: Unter „Schwerlastregal" laufen drei Klassen mit 160 bis 250 kg, 500 bis 600 kg und rund 3.000 kg je Ebene; die Kennzeichnungsschwelle der DGUV von 200 kg Fachlast liegt zwischen den ersten beiden.

Verwendete Quellen

  1. [1]DGUV Information 208-061: Lagereinrichtungen und Ladungsträger (Fassung Juli 2024) · abgerufen 2026-10-21
  2. [2]DGUV Information 208-043: Sicherheit von Regalen (Juni 2020) · abgerufen 2026-10-21
  3. [3]Tegometall: Montage- und Betriebsanleitung für Schwerlastregale (2024) · abgerufen 2026-10-21
  4. [4]SCHULTE: Montageanleitung Weitspannregale (06/2024) · abgerufen 2026-10-21
  5. [5]SONGMICS: Aufbauanleitung Regal GLR042/GLR040 · abgerufen 2026-10-21
  6. [6]PROREGAL: Profi-Schwerlastregal RHINO 180 × 200 × 60, RT16-02 · abgerufen 2026-10-21
  7. [7]Umweltbundesamt: Wie lüfte ich richtig? Tipps und Tricks zur Schimmelvermeidung · abgerufen 2026-10-21