Zum Inhalt springen

Marktübersicht · Wärmepumpen

Inverter-Wärmepumpen mit COP 21,2 und COP 4,5 im selben Datenblatt

Fünf Fachhandelsgeräte nennen beide Betriebspunkte. Die beworbenen Spitzenwerte spannen um den Faktor 2,8 — die Werte für den April liegen alle zwischen 4,5 und 8,1.

Erstellt am
Erstellt am

Fünf Inverter-Wärmepumpen aus dem Fachhandel, fünf Marken — und alle fünf veröffentlichen etwas, das im Versandhandel kein einziges Gerät tut: die Leistungszahl für zwei Betriebspunkte.

Die beworbene Zahl und die Zahl für das Frühjahr, je Herstellerangabe
GerätCOP bei 26–27 °C LuftCOP bei 15 °C Luft
Kaut KTX Pro 107,4 – 21,2nicht angegeben
Aquark Mr. Silence 307,2 – 19,75,2 – 8,1
Midas MIDA.Cosma 136,6 – 18,55,1 – 8,1
AquaForte Full Inverter6,55 – 14,45,2 – 7,97
myPool IC68 PRO-LINE5,7 – 7,64,5 – 6,1

Die linke Spalte spannt von 7,6 bis 21,2, also um den Faktor 2,8. Die rechte spannt von 4,5 bis 8,1. Die Geräte unterscheiden sich dort deutlich, wo sie selten arbeiten, und kaum dort, wo sie gebraucht werden.

Einordnung nach Einsatzprofil

Kein Gesamtsieger, sondern Zuordnung: welches Gerät zu welchem Nutzungsprofil passt.

Topentscheidung

Einziges Gerät mit R290 und mit Messabstand

Kaut KTX Pro 10

Kaut

KTX Pro 10

Premium

Zwei Dinge unterscheiden dieses Gerät vom übrigen Feld, und beide betreffen die Langfristigkeit. Erstens das Kältemittel: R290 ist Propan und fällt nicht unter die F-Gas-Verordnung, während die vier anderen Geräte R32 führen. Bei einer Anlage, die zehn Jahre und länger im Garten steht, ist das die Frage, ob eine Nachfüllung in zehn Jahren noch selbstverständlich ist. Zweitens die Schallangabe: Kaut ist neben Aquark der einzige Hersteller, der überhaupt einen Messabstand nennt, und der einzige, der beide Abstände nebeneinanderstellt — 36,9 bis 43,9 dB(A) in einem Meter und 23,9 dB(A) in zehn Metern. Dazu der weiteste Arbeitsbereich des Feldes gemeinsam mit Aquark, von minus zwanzig bis dreiundvierzig Grad, und ein Wasserdurchfluss von zwei bis vier Kubikmetern je Stunde. Einzuplanen ist eine Lücke, die ausgerechnet beim bestdokumentierten Gerät auffällt: Der COP für fünfzehn Grad Luft fehlt. Genannt ist nur die Normbedingung mit 7,4 bis 21,2, und der Spitzenwert entsteht dort bei halber Drehzahl — der Hersteller schreibt 14,1 als Durchschnitt bei fünfzig Prozent Drehzahl selbst dazu.

Kältemittel
R290 (Propan)
Schalldruckpegel
36,9 – 43,9 dB(A) in 1 m · 23,9 dB(A) in 10 m
Arbeitsbereich
−20 bis 43 °C

Dafür

  • Einziges Gerät des Vergleichs mit R290 — Propan fällt nicht unter die F-Gas-Verordnung
  • Nennt als eines von zwei Geräten einen Messabstand und gibt beide Abstände an
  • Weitester Arbeitsbereich des Vergleichs gemeinsam mit Aquark, bis −20 °C
Daten & Verfügbarkeit prüfenKaut KTX Pro 10, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop, kein Werbelink. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken in dieser Produktgruppe erheblich. Alle Daten zu diesem Modell

Ebenfalls in der engeren Wahl

Vollständigste Kennlinie des Vergleichs

Aquark Mr. Silence 30, 11,8 kW

Aquark

Mr. Silence 30, 11,8 kW

Premium

Kein anderes Datenblatt des Feldes gibt so viel her. Aquark nennt für beide Betriebspunkte je zwei Heizleistungen und je eine COP-Spanne: 11,8 kW im Turbo-Modus und 8,1 kW im Perfect-Modus bei siebenundzwanzig Grad Luft, 8,1 und 6,6 kW bei fünfzehn Grad. Damit lässt sich zum ersten Mal ablesen, was der Betriebspunktwechsel kostet — die Turbo-Leistung fällt von 11,8 auf 8,1 kW, also auf neunundsechzig Prozent. Die COP-Spanne fällt von 19,7 bis 7,2 auf 8,1 bis 5,2. Dazu schreibt der Hersteller den Durchschnitt bei halber Drehzahl hin, 14,5, und macht damit sichtbar, woher der Spitzenwert stammt. Ebenfalls genannt: Schallwerte für einen und für zehn Meter, Arbeitsbereich bis minus zwanzig Grad, Mitsubishi-Kompressor, Titan-Wärmetauscher, sieben Jahre Garantie auf alle Bauteile und fünfzehn auf Kompressor und Wärmetauscher. Gegenzurechnen ist das Kältemittel R32 und der Umstand, dass die beworbene Zahl in der Überschrift der Händlerseite mit „bis zu 20" noch über dem eigenen Datenblattwert liegt.

COP bei 15 °C Luft
5,2 – 8,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C / 70 % rF)
Heizleistung
11,8 kW Turbo · 8,1 kW Perfect (bei 27 °C); 8,1 · 6,6 kW (bei 15 °C)
Arbeitsbereich
−20 bis 43 °C

Dafür

  • Vollständigste Kennlinie des Feldes: zwei Betriebspunkte mit je zwei Heizleistungen und je einer COP-Spanne
  • Nennt den Durchschnitts-COP bei halber Drehzahl mit 14,5 und macht damit die Herkunft des Spitzenwerts sichtbar
  • Sieben Jahre Garantie auf alle Bauteile, fünfzehn Jahre auf Kompressor und Wärmetauscher

Dagegen

  • Kältemittel R32 und damit unter der F-Gas-Verordnung
  • Die Werbezahl der Händlerseite mit „bis zu 20" liegt über dem eigenen Datenblattwert von 19,7
  • Zum Schallwert nennt der Hersteller mehrere Zahlen für verschiedene Modi und Abstände nebeneinander
Daten & Verfügbarkeit prüfenAquark Mr. Silence 30, 11,8 kW, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Kleinste Spanne, engster Arbeitsbereich

myPool Inverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kW

myPool

Inverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kW

Mittelklasse

Dieses Gerät nennt die niedrigsten Zahlen des Vergleichs und ist gerade deshalb aufschlussreich. Mit 5,7 bis 7,6 bei sechsundzwanzig Grad und 4,5 bis 6,1 bei fünfzehn Grad beträgt der Abstand zwischen den Betriebspunkten nur den Faktor 1,25 — bei Kaut sind es 2,9. Wer die Spitzenwerte nebeneinanderlegt, hält dieses Gerät für das schwächste des Feldes. Wer die Werte bei fünfzehn Grad vergleicht, sieht 4,5 bis 6,1 gegen 5,1 bis 8,1 bei den anderen, also einen deutlich kleineren Abstand. myPool nennt die beiden Bedingungen zudem im Klartext und nicht nur in einer Fußzeile. Die Grenzen liegen woanders: Der Arbeitsbereich beginnt erst bei minus drei Grad und ist damit der engste des Vergleichs, der geforderte Durchfluss von zwei Kubikmetern je Stunde ist die niedrigste Anforderung im Feld, und die Herstellergarantie umfasst fünf Jahre auf Ersatzteile — gegenüber sieben und fünfzehn Jahren beim Spitzenreiter.

COP bei 26–27 °C Luft
5,7 – 7,6 (Luft 26 °C / Wasser 26 °C)
COP bei 15 °C Luft
4,5 – 6,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)
Arbeitsbereich
−3 bis 43 °C

Dafür

  • Nennt beide Betriebspunkte im Klartext statt in einer Fußzeile
  • Kleinster Abstand zwischen den Betriebspunkten im Feld — Faktor 1,25 gegenüber 2,9 beim Spitzenreiter
  • Niedrigste Durchflussanforderung des Vergleichs mit 2 m³/h

Dagegen

  • Engster Arbeitsbereich des Vergleichs mit einer Untergrenze von −3 °C
  • Niedrigste COP-Werte des Feldes an beiden Betriebspunkten
  • Fünf Jahre Garantie auf Ersatzteile gegenüber sieben und fünfzehn Jahren beim Spitzenreiter
Daten & Verfügbarkeit prüfenmyPool Inverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kW, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Größte Heizleistung des Vergleichs

Midas MIDA.Cosma 13, 13 kW

Midas

MIDA.Cosma 13, 13 kW

Mittelklasse

Dreizehn Kilowatt sind der höchste Wert des Feldes und decken damit die größten Becken ab, die in diesem Vergleich vorkommen. Die Kennlinie ist vollständig angegeben — 6,6 bis 18,5 bei siebenundzwanzig Grad Luft, 5,1 bis 8,1 bei fünfzehn Grad — und der Wert bei fünfzehn Grad liegt gemeinsam mit Aquark an der Spitze des Vergleichs. Der Arbeitsbereich reicht bis minus fünfzehn Grad und liegt damit im oberen Drittel. Einzuplanen sind zwei Dinge. Der Schallwert von fünfundvierzig Dezibel steht ohne Messabstand, was ihn gegen die Werte von Kaut und Aquark nicht vergleichbar macht; der Größenordnung nach dürfte es ein Wert für einen Meter sein, gesagt wird es nicht. Und ein Wasserdurchfluss ist nicht angegeben, obwohl er über die Nachrüstbarkeit an der vorhandenen Filterpumpe entscheidet. Beworben wird das Gerät im Fließtext mit einem „COP-Wert von bis zu 18,5" — dem oberen Ende der Spanne am warmen Betriebspunkt.

Heizleistung
13 kW
COP bei 15 °C Luft
5,1 – 8,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)
Schalldruckpegel
45 dB(A), Messabstand nicht angegeben

Dafür

  • Größte Heizleistung des Vergleichs mit 13 kW
  • Frühjahrswert von 5,1 bis 8,1 gemeinsam mit Aquark an der Spitze des Feldes
  • Arbeitsbereich bis −15 °C im oberen Drittel des Vergleichs

Dagegen

  • Schallwert von 45 dB(A) ohne Messabstand und damit nicht gegen die Werte mit Abstand zu halten
  • Kein Wasserdurchfluss angegeben
  • Beworben wird im Fließtext mit „COP-Wert von bis zu 18,5", dem oberen Ende der Spanne am warmen Punkt
Daten & Verfügbarkeit prüfenMidas MIDA.Cosma 13, 13 kW, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Vergleich auf einen Blick

Zwei oder drei direkt vergleichen: Modelle in der ersten Spalte ankreuzen — darunter erscheinen nur diese Modelle mit allen Kennwerten nebeneinander.

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht istZu wenige Bewertungen für eine belastbare Angabe

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Direktlinks auf die Produktseiten der Händler – keine Werbelinks, keine Provision. Keine Preisangaben – Preise schwanken in diesen Produktgruppen erheblich.

Die Modelle im Einzelnen

Jedes Modell aus der Tabelle mit den entscheidungskritischen Kennwerten, Stärken, Schwächen und der Frage, für wen es die richtige Wahl ist.

Kaut KTX Pro 10
Daten & Verfügbarkeit prüfenKaut KTX Pro 10, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Kaut

KTX Pro 10

Premium

Einziges Gerät des Vergleichs mit R290 und eines von zweien mit genanntem Messabstand.

Kaufentscheidung

Das einzige Gerät mit R290 und eines von zweien mit Messabstand — 36,9 bis 43,9 dB(A) in einem Meter, 23,9 in zehn. Weitester Arbeitsbereich bis −20 °C. Dagegen: Der COP für 15 °C Luft fehlt als einziges im Feld.

Passt dorthin, wo das Gerät zehn Jahre und länger stehen soll, die Frage nach dem Kältemittel mitentscheidet und der Aufstellort nah an der Grundstücksgrenze liegt — der Messabstand ist hier die brauchbarere Angabe als die kleinere Zahl. Passt nicht zu jemandem, der die Frühjahrszahl vor dem Kauf sehen will, denn genau sie fehlt.

COP bei 15 °C Luft
Kein COP für 15 °C Luft angegeben (Herstellerangabe: Die Datentabelle nennt ausschließlich die Normbedingung mit Luft 26 °C, Wasser 26 °C und 80 Prozent relativer Feuchte; ein zweiter Betriebspunkt fehlt. — Die vier anderen Geräte des Vergleichs nennen ihn und liegen dort zwischen 4,5 und 8,1. Eine Übertragung wäre eine Annahme, keine Angabe.)
COP bei 26–27 °C Luft
7,4 – 21,2 (Luft 26 °C / Wasser 26 °C / 80 % rF)
Kältemittel
R290 (Propan)

Dafür

  • Einziges Gerät des Vergleichs mit R290 — Propan fällt nicht unter die F-Gas-Verordnung
  • Nennt als eines von zwei Geräten einen Messabstand und gibt beide Abstände an
  • Weitester Arbeitsbereich des Vergleichs gemeinsam mit Aquark, bis −20 °C

Dagegen

  • Kein COP für 15 °C Luft angegeben — als einziges Gerät des Vergleichs
  • Beworben wird mit „COP bis 21,2", dem Spitzenwert bei Teillast am warmen Betriebspunkt
  • Propan ist brennbar und stellt eigene Anforderungen an den Aufstellort
Aquark Mr. Silence 30, 11,8 kW
Daten & Verfügbarkeit prüfenAquark Mr. Silence 30, 11,8 kW, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Aquark

Mr. Silence 30, 11,8 kW

Premium

Vollständigste Kennlinie des Vergleichs — zwei Betriebspunkte mit je zwei Heizleistungen.

Kaufentscheidung

Die vollständigste Kennlinie: zwei Betriebspunkte mit je zwei Heizleistungen und je einer COP-Spanne, dazu der Durchschnitt bei halber Drehzahl. Sichtbar wird damit der Abfall von 11,8 auf 8,1 kW. Dagegen: R32 und eine Werbezahl über dem eigenen Datenblatt.

Passt zu einem großen Becken und zu jemandem, der vorher rechnen will — es ist das einzige Gerät, dessen Datenblatt beide Leistungen an beiden Betriebspunkten hergibt. Passt nicht dorthin, wo das Kältemittel die Langfristfrage ist oder wo die Werbezahl der Händlerseite als Zusage verstanden werden soll.

COP bei 15 °C Luft
5,2 – 8,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C / 70 % rF)
COP bei 26–27 °C Luft
7,2 – 19,7 (Luft 27 °C / Wasser 27 °C / 80 % rF)
Kältemittel
R32

Dafür

  • Vollständigste Kennlinie des Feldes: zwei Betriebspunkte mit je zwei Heizleistungen und je einer COP-Spanne
  • Nennt den Durchschnitts-COP bei halber Drehzahl mit 14,5 und macht damit die Herkunft des Spitzenwerts sichtbar
  • Sieben Jahre Garantie auf alle Bauteile, fünfzehn Jahre auf Kompressor und Wärmetauscher

Dagegen

  • Kältemittel R32 und damit unter der F-Gas-Verordnung
  • Die Werbezahl der Händlerseite mit „bis zu 20" liegt über dem eigenen Datenblattwert von 19,7
  • Zum Schallwert nennt der Hersteller mehrere Zahlen für verschiedene Modi und Abstände nebeneinander
Midas MIDA.Cosma 13, 13 kW
Daten & Verfügbarkeit prüfenMidas MIDA.Cosma 13, 13 kW, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Midas

MIDA.Cosma 13, 13 kW

Mittelklasse

Größte Heizleistung des Vergleichs bei einem Frühjahrswert an der Spitze des Feldes.

Kaufentscheidung

Dreizehn Kilowatt, der höchste Wert des Vergleichs, bei einem COP von 5,1 bis 8,1 im Frühjahr — gemeinsam mit Aquark an der Spitze. Arbeitsbereich bis −15 °C. Dagegen: 45 dB(A) ohne Messabstand und kein angegebener Wasserdurchfluss.

Passt zum größten Becken dieses Felds und dorthin, wo der Frühjahrswert zählt — mit 5,1 bis 8,1 liegt er an der Spitze. Passt nicht dorthin, wo die Filterpumpe knapp bemessen ist und die Durchflussanforderung vorher feststehen muss, oder wo der Schallwert gegen andere Angaben gehalten werden soll.

COP bei 15 °C Luft
5,1 – 8,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)
COP bei 26–27 °C Luft
6,6 – 18,5 (Luft 27 °C / Wasser 26 °C)
Kältemittel
R32

Dafür

  • Größte Heizleistung des Vergleichs mit 13 kW
  • Frühjahrswert von 5,1 bis 8,1 gemeinsam mit Aquark an der Spitze des Feldes
  • Arbeitsbereich bis −15 °C im oberen Drittel des Vergleichs

Dagegen

  • Schallwert von 45 dB(A) ohne Messabstand und damit nicht gegen die Werte mit Abstand zu halten
  • Kein Wasserdurchfluss angegeben
  • Beworben wird im Fließtext mit „COP-Wert von bis zu 18,5", dem oberen Ende der Spanne am warmen Punkt
AquaForte Full Inverter, 5,5 kW
Daten & Verfügbarkeit prüfenAquaForte Full Inverter, 5,5 kW, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

AquaForte

Full Inverter, 5,5 kW

Einsteiger

Kleinste Leistung des Vergleichs bei vollständig angegebener Kennlinie.

Kaufentscheidung

Die kleinste Leistung des Vergleichs mit 5,5 kW, bei einer Kennlinie über beide Betriebspunkte und einem Frühjahrswert von 5,2 bis 7,97. Dagegen: der zweitengste Arbeitsbereich bis −10 °C, 47 dB(A) ohne Messabstand und kein Durchfluss angegeben.

Passt zum kleineren Becken mit sommerlicher Nutzung, bei dem die volle Kennlinie trotzdem nachlesbar sein soll. Passt nicht dorthin, wo im April geheizt wird, wo der Aufstellort nah an der Grenze liegt oder wo die vorhandene Pumpe erst noch geprüft werden müsste.

COP bei 15 °C Luft
5,2 – 7,97 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)
COP bei 26–27 °C Luft
6,55 – 14,4 (Luft 27 °C / Wasser 26 °C)
Kältemittel
R32

Dafür

  • Vollständige Kennlinie über beide Betriebspunkte trotz kleinster Leistungsklasse
  • Frühjahrswert von 5,2 bis 7,97 im oberen Mittelfeld
  • Kleinste Bauform des Vergleichs für Becken am unteren Rand der Klasse

Dagegen

  • Zweitengster Arbeitsbereich mit einer Untergrenze von −10 °C
  • Höchster Schallwert des Vergleichs mit 47 dB, und ohne Messabstand
  • Kein Wasserdurchfluss angegeben
myPool Inverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kW
Daten & Verfügbarkeit prüfenmyPool Inverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kW, öffnet die Produktseite von Poolpowershop in einem neuen Tab

Direktlink zu Poolpowershop. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

myPool

Inverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kW

Mittelklasse

Kleinster Abstand zwischen den beiden Betriebspunkten und beide Bedingungen im Klartext.

Kaufentscheidung

Nennt die niedrigsten Zahlen und benennt seine beiden Betriebspunkte am klarsten — Faktor 1,25 zwischen ihnen gegenüber 2,9 beim Spitzenreiter. Dagegen: der engste Arbeitsbereich ab −3 °C und fünf Jahre Garantie gegenüber sieben und fünfzehn.

Passt dorthin, wo eine belastbare Zahl mehr zählt als eine hohe, und zu einer vorhandenen Filterpumpe am unteren Ende — zwei Kubikmeter je Stunde ist die niedrigste Anforderung des Felds. Passt nicht zu einer Saison, die im März beginnt, und nicht dorthin, wo eine lange Garantie auf den Kompressor gewünscht ist.

COP bei 15 °C Luft
4,5 – 6,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)
COP bei 26–27 °C Luft
5,7 – 7,6 (Luft 26 °C / Wasser 26 °C)
Kältemittel
R32

Dafür

  • Nennt beide Betriebspunkte im Klartext statt in einer Fußzeile
  • Kleinster Abstand zwischen den Betriebspunkten im Feld — Faktor 1,25 gegenüber 2,9 beim Spitzenreiter
  • Niedrigste Durchflussanforderung des Vergleichs mit 2 m³/h

Dagegen

  • Engster Arbeitsbereich des Vergleichs mit einer Untergrenze von −3 °C
  • Niedrigste COP-Werte des Feldes an beiden Betriebspunkten
  • Fünf Jahre Garantie auf Ersatzteile gegenüber sieben und fünfzehn Jahren beim Spitzenreiter

Technische Daten im Detail

Entscheidungskritische Kennwerte sind markiert. Bei planvollen Anschaffungen fällt die Entscheidung an dieser Tabelle, nicht an der Produktbeschreibung.

Tabelle seitlich scrollbar

KennwertKaut KTX Pro 10KautKTX Pro 10Aquark Mr. Silence 30, 11,8 kWAquarkMr. Silence 30, 11,8 kWMidas MIDA.Cosma 13, 13 kWMidasMIDA.Cosma 13, 13 kWAquaForte Full Inverter, 5,5 kWAquaForteFull Inverter, 5,5 kWmyPool Inverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kWmyPoolInverter Connect PRO-LINE IC68, 6,7 kW
Datenlageveröffentlichte Kennwerte6 von 77 von 76 von 76 von 77 von 7
EntscheidungskritischAn diesen Werten hängt die Kaufentscheidung
COP bei 15 °C LuftDer Wert für April, Mai und September — die Monate, in denen eine Poolheizung gebraucht wird. Über alle Geräte des Vergleichs liegt er zwischen 4,5 und 8,1. Genau diese Zahl wird nirgends beworben.Kein COP für 15 °C Luft angegeben (Herstellerangabe: Die Datentabelle nennt ausschließlich die Normbedingung mit Luft 26 °C, Wasser 26 °C und 80 Prozent relativer Feuchte; ein zweiter Betriebspunkt fehlt. — Die vier anderen Geräte des Vergleichs nennen ihn und liegen dort zwischen 4,5 und 8,1. Eine Übertragung wäre eine Annahme, keine Angabe.)5,2 – 8,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C / 70 % rF)5,1 – 8,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)5,2 – 7,97 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)4,5 – 6,1 (Luft 15 °C / Wasser 26 °C)
COP bei 26–27 °C LuftDie Normbedingung nach EN 14511 liegt bei 26 °C Luft und 26 °C Wasser, also an einem Sommertag. Hier stehen die Zahlen, mit denen geworben wird — und sie spannen im Feld von 7,6 bis 21,2. Der obere Wert jeder Spanne gilt bei Teillast, nicht bei voller Leistung.7,4 – 21,2 (Luft 26 °C / Wasser 26 °C / 80 % rF)7,2 – 19,7 (Luft 27 °C / Wasser 27 °C / 80 % rF)6,6 – 18,5 (Luft 27 °C / Wasser 26 °C)6,55 – 14,4 (Luft 27 °C / Wasser 26 °C)5,7 – 7,6 (Luft 26 °C / Wasser 26 °C)
KältemittelR32 ist ein teilfluorierter Kohlenwasserstoff und fällt unter die F-Gas-Verordnung, R290 ist Propan und fällt nicht darunter. Bei einem Gerät mit sieben bis fünfzehn Jahren Garantie ist das keine Randfrage.R290 (Propan)R32R32R32R32
Weitere KennwerteZur Einordnung, selten allein ausschlaggebend
HeizleistungDie Nennleistung am warmen Betriebspunkt. Sie sinkt bei 15 °C Luft deutlich — bei einem Gerät des Vergleichs von 11,8 auf 8,1 kW. Welche Leistung ein bestimmtes Becken braucht, ist eine eigene Rechnung und steht nicht hier.9,6 kW11,8 kW Turbo · 8,1 kW Perfect (bei 27 °C); 8,1 · 6,6 kW (bei 15 °C)13 kW5,5 kW6,7 kW
SchalldruckpegelZwei Hersteller nennen einen Messabstand, drei nicht. Ein Wert in zehn Metern und ein Wert ohne Abstand unterscheiden sich um rund zwanzig Dezibel und sind nicht vergleichbar.36,9 – 43,9 dB(A) in 1 m · 23,9 dB(A) in 10 m42,5 dB(A) in 1 m bei 50 % Drehzahl · 16,0 – 22,5 dB(A) in 10 m45 dB(A), Messabstand nicht angegeben47 dB, Messabstand nicht angegeben26 dB(A), Messabstand nicht angegeben
ArbeitsbereichDie Lufttemperaturspanne, in der das Gerät anläuft. Sie entscheidet über die Randmonate und spannt im Vergleich von −3 bis −20 °C an der Untergrenze.−20 bis 43 °C−20 bis 43 °C−15 bis 43 °C−10 bis 43 °C−3 bis 43 °C
WasserdurchflussDie Wassermenge, die durch den Wärmetauscher laufen muss. Sie ist gegen die vorhandene Filterpumpe zu halten und entscheidet mit darüber, ob sich die Anlage nachrüsten lässt.2 – 4 m³/h2 – 4 m³/hKein Wasserdurchfluss angegeben (Herstellerangabe: Die Datentabelle nennt Effizienz, Arbeitsbereich, Kältemittel und Schallwert, aber keine Anforderung an die Wassermenge durch den Wärmetauscher. — Zwei Geräte des Vergleichs fordern 2 bis 4 m³/h, eines 2 m³/h. Ohne Angabe lässt sich nicht prüfen, ob die vorhandene Filterpumpe reicht.)Kein Wasserdurchfluss angegeben (Herstellerangabe: Die Datentabelle führt Effizienz, Arbeitsbereich und Kältemittel, aber keine Anforderung an die Wassermenge. — Ohne diese Angabe lässt sich vor dem Kauf nicht prüfen, ob die vorhandene Filterpumpe den Wärmetauscher versorgt.)2 m³/h

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Angaben nach Herstellerdatenblatt, Stand siehe Datenstand oben.

Was vor der Gerätewahl feststehen sollte

Eine Wärmepumpe steht im Freien, läuft stundenlang und bleibt zehn Jahre. Fünf Größen entscheiden über die Wahl, und keine davon ist die Zahl, mit der geworben wird.

Den Betriebspunkt zur Zahl verlangen
Spanne im Feld: 7,6 bis 21,2
Ein COP ohne Lufttemperatur, Wassertemperatur und Luftfeuchte ist keine Angabe. Alle fünf Geräte hier nennen die Bedingungen; im Versandhandel tut es keines von sieben geprüften. Verglichen wird der Wert bei 15 °C Luft, nicht der Spitzenwert.
Die Fördermenge der Filterpumpe ablesen
2 bis 4 m³/h im Feld
Der Wärmetauscher braucht einen Mindestdurchfluss, sonst schaltet der Durchflusswächter ab. Die Zahl steht auf dem Typenschild der vorhandenen Pumpe. Drei der fünf Hersteller nennen ihre Anforderung, zwei nicht.
Den Aufstellort vor dem Kauf festlegen
Werte zwischen 26 und 47 dB(A)
Die Zahlen sind untereinander nicht vergleichbar, weil nur zwei Hersteller einen Messabstand nennen. Entscheidend ist ohnehin die Entfernung zur Grundstücksgrenze und zum eigenen Schlafzimmerfenster — und ob eine Hauswand den Schall zurückwirft.
Den Arbeitsbereich gegen die eigene Saison halten
Untergrenzen von −3 bis −20 °C
Wer im April anheizt, braucht eine Untergrenze unter dem, was nachts vorkommt. Zwischen −3 und −20 °C liegen im Feld die Untergrenzen — das ist der Unterschied zwischen einem Sommergerät und einem, das die Saison verlängert.
Das Kältemittel als Langfristfrage behandeln
Vier mal R32, einmal R290
R32 fällt unter die F-Gas-Verordnung mit ihren Ausstiegsfristen, R290 nicht. Bei Garantien von fünf bis fünfzehn Jahren betrifft das die Frage, ob in zehn Jahren noch nachgefüllt werden kann.

Was in dieser Tabelle steht

Die Zahl, mit der Wärmepumpen verglichen werden, heißt COP — Leistungszahl, das Verhältnis von abgegebener Wärme zu aufgenommenem Strom. Ein COP von 5 bedeutet: aus einer Kilowattstunde Strom werden fünf Kilowattstunden Wärme. Der Rest kommt aus der Luft.

Anders als ein Wirkungsgrad ist der COP keine Eigenschaft des Geräts, sondern eine Eigenschaft eines Betriebszustands. Er hängt an der Lufttemperatur, an der Wassertemperatur, an der Luftfeuchte und daran, wie stark das Gerät gerade läuft. Dieselbe Maschine liefert an einem Julinachmittag einen anderen COP als an einem Aprilmorgen.

Genau deshalb stehen in der Tabelle oben zwei Spalten. Die linke gilt für sechsundzwanzig bis siebenundzwanzig Grad Lufttemperatur — die Normbedingung, unter der gemessen wird. Die rechte gilt für fünfzehn Grad. Was ein COP genau ist und warum er ohne diese Angabe nichts aussagt, hängt an einer einzigen Größe: der Temperaturdifferenz, die der Kältekreis überwinden muss.

Zwei Betriebspunkte, und nur einer wird beworben

Sechsundzwanzig Grad Lufttemperatur bei sechsundzwanzig Grad Wassertemperatur — das ist ein Sommertag, an dem das Becken ohnehin warm ist. Fünfzehn Grad Luft bei sechsundzwanzig Grad Wasser ist der April, der Mai, der September. Es sind die Monate, in denen eine Poolheizung überhaupt gekauft wird.

Faktor 2,8Spannweite der beworbenen Spitzenwerte

Von 7,6 bei myPool bis 21,2 bei Kaut. Zwischen den Frühjahrswerten derselben Geräte liegt dagegen nur die Spanne von 4,5 bis 8,1.

Das ist der eigentliche Befund dieses Vergleichs. Wer die linke Spalte liest, sieht Geräte, die sich um fast das Dreifache unterscheiden. Wer die rechte liest, sieht fünf Geräte, die recht nah beieinanderliegen. Beworben wird ausnahmslos die linke.

Auf den Händlerseiten liest sich das so: „Bis zu 20-mal effizienter" beim einen Gerät, „COP-Wert von bis zu 18,5" beim anderen. Beide Aussagen sind belegt — sie stehen so im Datenblatt. Sie gelten nur für einen Zustand, den die Anlage im April nicht erreicht.

Ein zweiter Punkt betrifft die Wassertemperatur, und er wird leicht überlesen. Die Normbedingung nennt sechsundzwanzig Grad Wasser — das ist die Zieltemperatur eines fertig geheizten Beckens. Im April steht das Becken aber bei fünfzehn oder achtzehn Grad, und ein kälteres Becken ist für die Wärmepumpe der günstigere Fall: Je kleiner die Differenz zwischen Verdampfer und Verflüssiger, desto höher der COP.

Der Frühjahrswert in der rechten Spalte ist deshalb keine reine Verschlechterung. Er verrechnet zwei gegenläufige Einflüsse — kältere Luft senkt den COP, kälteres Wasser hebt ihn. Was in den Datenblättern steht, ist die Kombination aus beidem für einen Zwischenzustand, nicht der schlechteste denkbare Fall.

Die Spanne selbst ist der Bauartnachweis

Auffällig ist, dass in jeder Zelle der Tabelle keine Zahl steht, sondern eine Spanne: 7,4 bis 21,2, 5,2 bis 8,1. Diese Spannen sind kein Messfehler und keine Serienstreuung. Sie sind die Handschrift der Bauart.

Eine Inverter-Wärmepumpe regelt ihre Kompressordrehzahl stufenlos. Läuft sie langsam, arbeitet der Kältekreis mit kleinerer Temperaturdifferenz und wird dadurch effizienter — sie liefert weniger Wärme, aber je Kilowattstunde Strom mehr davon. Der obere Wert jeder Spanne ist deshalb ein Teillastwert.

Zwei Hersteller schreiben das ausdrücklich hin. Aquark nennt einen „durchschnittlichen COP bei 50 % Geschwindigkeit" von 14,5, Kaut einen „COP bei 50 % Drehzahl" von 14,1. Beide Zahlen liegen ungefähr in der Mitte ihrer Spanne — und beide liegen weit unter dem beworbenen Spitzenwert.

Was der Spitzenwert beschreibt

Warme Luft, gedrosselte Drehzahl, geringe Wärmeabgabe. Das Gerät läuft dann sehr sparsam — und braucht sehr lange, weil es wenig Leistung liefert.

Es ist der Zustand, in dem eine Wärmepumpe die Temperatur eines bereits warmen Beckens hält. Zum Aufheizen taugt er nicht.

Was der untere Wert beschreibt

Volle Drehzahl, volle Heizleistung. Hier liefert das Gerät die Kilowatt, die im Datenblatt stehen — und verbraucht dafür entsprechend mehr Strom je Kilowattstunde Wärme.

Es ist der Zustand des Aufheizens im Frühjahr. Über alle fünf Geräte liegt der untere Wert bei fünfzehn Grad Luft zwischen 4,5 und 5,2.

Zur Gegenprobe eignet sich ein Gerät, das nicht in dieser Tabelle steht: Die On/Off-Wärmepumpe desselben Händlers nennt keine Spanne, sondern je eine Zahl — 5,3 bei sechsundzwanzig Grad, 4,5 bei fünfzehn. Weil sie keine Teillast fährt, sondern nur ein und aus kennt. Die Spanne ist damit kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Bauartmerkmal.

Warum das ehrlichste Gerät am schlechtesten aussieht

Von den fünf Geräten nennt eines durchgehend die niedrigsten Zahlen: 5,7 bis 7,6 am warmen Punkt, 4,5 bis 6,1 bei fünfzehn Grad. In einer nach Spitzenwerten sortierten Liste steht es auf dem letzten Platz.

1,25 gegen 2,9Abstand zwischen den beiden Betriebspunkten

Bei myPool liegt der Spitzenwert des warmen Punkts nur um den Faktor 1,25 über dem des Frühjahrs. Bei Kaut, dessen Frühjahrswert gar nicht angegeben ist, beträgt allein die Spanne am warmen Punkt den Faktor 2,9.

Ein kleiner Abstand zwischen den Betriebspunkten kann zweierlei bedeuten. Entweder das Gerät verliert bei Kälte tatsächlich weniger — oder der Hersteller hat den oberen Wert nicht bis an die Grenze der Teillast getrieben. Von außen lässt sich das nicht entscheiden, und dieser Vergleich behauptet es auch nicht.

Belegbar ist nur die Folge: Wer Geräte nach ihrem beworbenen Höchstwert ordnet, ordnet sie auch danach, wie weit der jeweilige Hersteller die Teillast ausgereizt hat. Das ist keine Rangfolge der Effizienz.

Für die Auswahl folgt daraus eine unbequeme Konsequenz. Zwei Geräte mit gleichem Frühjahrswert, aber verschiedenem Spitzenwert unterscheiden sich nicht darin, wie sparsam sie heizen, sondern darin, wie weit ihr Hersteller die Teillast dokumentiert hat. Midas und Aquark liegen bei fünfzehn Grad beide bei 5,1 beziehungsweise 5,2 bis 8,1 — praktisch gleichauf. Ihre beworbenen Spitzenwerte trennen 18,5 und 19,7.

Wer die Geräte nach der linken Spalte ordnet, bekommt eine Rangfolge. Wer sie nach der rechten ordnet, bekommt bei drei von fünf Geräten praktisch Gleichstand. Nur eines fällt dort merklich ab, und es ist dasselbe, das auch am warmen Punkt die niedrigsten Zahlen nennt.

Der Zehn-Meter-Wert ist keine Messung

Beim Schallpegel wiederholt sich das Muster in anderer Form. Drei der fünf Hersteller nennen eine nackte Zahl — 26, 45 und 47 Dezibel. Zwei nennen zwei Zahlen mit Abstand.

Die beiden Hersteller mit Messabstand, Werte wie angegeben
Gerätin 1 min 10 mDifferenz
Kaut KTX Pro 1043,9 dB(A)23,9 dB(A)20,0 dB
Aquark Mr. Silence 3042,5 dB(A)22,5 dB(A)20,0 dB

Beide Differenzen betragen exakt zwanzig Dezibel. Das ist kein Zufall, sondern der Rechenwert: Bei freier Kugelausbreitung fällt der Schalldruckpegel je Verzehnfachung des Abstands um zwanzig Dezibel. Der Zehn-Meter-Wert ist also nicht gemessen, sondern aus dem Ein-Meter-Wert errechnet.

Das ist nicht unredlich — es ist die übliche Umrechnung. Es heißt nur, dass die kleine Zahl keine zusätzliche Information trägt, sondern dieselbe in anderer Darstellung. Und es heißt, dass die Rechnung freie Ausbreitung unterstellt: keine Hauswand, keine Terrasse, kein Zaun, der den Schall zurückwirft.

Für die drei Geräte ohne Abstand lässt sich der Wert nicht einordnen. Fünfundvierzig Dezibel in einem Meter und fünfundvierzig Dezibel in zehn Metern sind zwei völlig verschiedene Geräte. Für den Aufstellort heißt das: Vergleichbar sind nur Werte mit demselben Abstand, und entscheidend ist ohnehin die Entfernung zur Grundstücksgrenze.

Womit ein Einwand fällig ist. Keiner dieser vier Werte ist die Größe, an der sich die Zulässigkeit einer Aufstellung entscheidet — das ist der Beurteilungspegel am nächstgelegenen schutzbedürftigen Gebäude, und der liegt nach Nummer 2.3 der TA Lärm beim Nachbarn und nicht an der Maschine. Welche Richtwerte dort gelten, wie sich Dezibel addieren und warum ein Meter mehr Abstand mehr bringt als jede Gerätewahl, ist an der Vorschrift selbst nachgezeichnet: Schallwert, Abstand und TA Lärm.

Ein Hinweis zur Einordnung der kleinen Zahlen. Ein Wert von dreiundzwanzig Dezibel klingt nach Bibliothek, und die Händlerseite stellt genau diesen Vergleich her — Flüstern liege in derselben Größenordnung. Das stimmt für den rechnerischen Wert in zehn Metern Entfernung im Freifeld. Es stimmt nicht für den Menschen, der zwei Meter neben dem Gerät auf der Terrasse sitzt, und es stimmt nicht für eine Aufstellung in einer Ecke zwischen zwei Wänden.

Vier mal R32, einmal R290

Alle fünf Geräte nennen ihr Kältemittel — im Versandhandel tut das keines von sieben geprüften. Vier führen R32, eines führt R290.

R32 ist ein teilfluorierter Kohlenwasserstoff und damit ein F-Gas. R290 ist Propan, ein natürliches Kältemittel, das nicht unter die F-Gas-Verordnung fällt. Der Unterschied wird relevant, sobald man die Nutzungsdauer betrachtet: Der Fachhandel weist für ein Gerät dieses Vergleichs sieben Jahre Garantie auf alle Bauteile und fünfzehn Jahre auf Kompressor und Wärmetauscher aus.

Was die Verordnung konkret vorschreibt, mit welchen Fristen und für welche Gerätegrößen, gehört nicht in eine Vergleichstabelle. Festhalten lässt sich hier nur, dass vier der fünf Geräte einen Stoff führen, für den ein Ausstiegspfad existiert, und eines nicht.

Eine Zahl sei trotzdem genannt, weil sie in dieser Klasse regelmäßig falsch wiedergegeben wird: Der 1. Januar 2027 beendet den Verkauf bestimmter R32-Bauarten, nicht ihren Betrieb, und das Serviceverbot der Verordnung setzt erst bei einem Treibhauspotenzial von 2.500 ein — R32 liegt bei 675. Wer wissen will, woher diese Schwellen kommen und welcher Anhang was regelt, findet den Verordnungstext ausgewertet unter Kältemittel, GWP und Ausstiegsfristen.

Der Arbeitsbereich entscheidet über die Randmonate

Die Untergrenzen der fünf Geräte liegen bei minus drei, minus zehn, minus fünfzehn und zweimal minus zwanzig Grad. Das ist die Lufttemperatur, unterhalb derer die Anlage nicht mehr anläuft.

Wer sein Becken ab Mai nutzt, kommt mit jeder dieser Grenzen aus. Wer im März oder April anheizen will, trifft in Deutschland regelmäßig auf Nachtwerte um null Grad — und ein Gerät mit einer Untergrenze bei minus drei Grad steht dann öfter still als eines mit minus zwanzig.

Die Obergrenze liegt bei allen fünf bei dreiundvierzig Grad und spielt in Mitteleuropa keine Rolle. Die Untergrenze ist damit die einzige Zahl dieses Kennwerts, die eine Entscheidung trägt.

Zu unterscheiden ist sie von der Frage, ob das Gerät bei niedriger Lufttemperatur noch sinnvoll arbeitet. Anlaufen und wirtschaftlich heizen sind zweierlei: Bei fünfzehn Grad Luft liegen die COP-Werte des Feldes zwischen 4,5 und 8,1, bei null Grad nennt sie kein Hersteller mehr. Der Arbeitsbereich sagt, wo die Anlage einschaltet, nicht, was sie dort kostet.

Hinzu kommt ein Betriebszustand, den die Datenblätter nur streifen. Unterhalb von etwa sieben Grad Lufttemperatur schlägt sich Feuchtigkeit als Reif auf dem Verdampfer nieder, und das Gerät muss abtauen — es kehrt dafür kurzzeitig den Kältekreis um und heizt in dieser Zeit nicht. Zwei Hersteller des Vergleichs benennen ihr Verfahren dafür überhaupt, einer nennt es eine Rückwärtszyklus-Enteisung. Wie oft abgetaut wird und wie viel Zeit das kostet, steht in keinem der fünf Datenblätter.

Der gefährlichere Zustand ist ohnehin nicht der Betrieb bei Frost, sondern der Stillstand: Solange Wasser durch den Wärmetauscher strömt, gefriert es nicht. Steht die Filterpumpe in einer Frostnacht, ist das Gerät ungeschützt — und das ist der Schaden, der eine Poolwärmepumpe tatsächlich zerstört. Was daraus für Enteisung, Kondensat und die Reihenfolge beim Einwintern folgt, steht in Arbeitsbereich, Abtauen und Einwinterung.

Ein praktischer Punkt kommt hinzu, der in keiner Tabelle steht: Propan ist brennbar. R290 fällt zwar nicht unter die F-Gas-Verordnung, dafür stellt es eigene Anforderungen an den Aufstellort und an die Füllmenge. Für ein Gerät, das ohnehin im Freien steht, ist das meist unproblematisch — für eine Aufstellung in einem geschlossenen Technikraum ist es die Frage, die vor dem Kauf zu klären ist.

Durchfluss und Anschluss

Eine Wärmepumpe sitzt im Kreislauf der vorhandenen Filterpumpe. Sie braucht eine Mindestwassermenge durch ihren Wärmetauscher, sonst meldet der Durchflusswächter Störung.

Drei der fünf Hersteller nennen ihre Anforderung — zweimal zwei bis vier Kubikmeter je Stunde, einmal zwei. Bei zwei Geräten fehlt die Angabe. Für die Nachrüstung ist das die entscheidende Zahl, weil sie gegen das Typenschild der vorhandenen Pumpe gehalten werden muss und nicht gegen die Beckengröße.

Am Anschluss hängt eine zweite Frage, die kein Datenblatt dieses Vergleichs beantwortet: womit das Beckenwasser im Gerät in Berührung kommt. Titan verträgt salzhaltiges Wasser, Edelstahl in Grenzen, Kupfer nicht — welche Kombinationen zusammenpassen, ist bei den Werkstoffen im Wasserkreis aufgeschlüsselt, und wie sich das an einem konkreten Bauteil auswirkt, zeigen die Pool-Wärmetauscher.

Der Anschluss selbst erfolgt bei allen fünf Geräten in den Rücklauf hinter dem Filter, also nach der Filterpumpe und vor der Einlaufdüse. Der Wasseranschluss liegt im Feld bei fünfzig Millimetern; ein Gerät nennt zusätzlich 48,3 Millimeter, was auf eine Verschraubung für beide gängigen Maße hindeutet. Wer eine bestehende Verrohrung hat, prüft dieses Maß vor allem anderen — es entscheidet darüber, ob ein Übergangsstück nötig wird.

Was die Garantien abdecken

Zwei der fünf Händlerseiten nennen eine Herstellergarantie. Die eine spricht von sieben Jahren auf sämtliche Bauteile und fünfzehn Jahren auf Inverter-Kompressor und Wärmetauscher. Die andere von fünf Jahren auf Ersatzteile.

Der Unterschied zwischen „auf sämtliche Bauteile" und „auf Ersatzteile" ist erheblich und wird selten ausbuchstabiert. Bei den übrigen drei Geräten steht zur Garantie über die gesetzliche Gewährleistung hinaus nichts.

Bei einem Gerät mit Kältekreis ist das kein Nebenkennwert. Ein Kompressorschaden nach acht Jahren ist der Fall, der über die Gesamtkosten entscheidet — und der einzige Kennwert des Datenblatts, der ihn adressiert, ist die Garantiedauer.

Auffällig ist, wer die lange Garantie gibt. Die fünfzehn Jahre auf Kompressor und Wärmetauscher stehen bei dem Gerät, das auch die vollständigste Kennlinie veröffentlicht. Die fünf Jahre auf Ersatzteile stehen bei dem, das die niedrigsten und am klarsten benannten Zahlen führt. Ein Zusammenhang zwischen Auskunftsfreude und Garantiedauer lässt sich daraus nicht ableiten — wohl aber die Beobachtung, dass beide Angaben bei denselben zwei Anbietern überhaupt vorkommen und bei den übrigen drei fehlen.

Ein zweiter Punkt gehört zur Einordnung: Eine Herstellergarantie ist etwas anderes als die gesetzliche Gewährleistung, und sie ist an Bedingungen geknüpft, die auf der Produktseite selten stehen — jährliche Wartung, fachgerechte Installation, Registrierung binnen einer Frist. Was im Einzelfall gilt, steht in den Garantiebedingungen des Herstellers und nicht im Datenblatt.

Worauf die Wahl hinausläuft

Die Reihenfolge der Prüfung ergibt sich aus dem, was sich belegen lässt. Zuerst der Arbeitsbereich, weil er über die Monate entscheidet, in denen die Anlage überhaupt arbeitet. Dann der Durchfluss, weil er über die Nachrüstbarkeit entscheidet. Dann das Kältemittel, weil es über die Jahre danach entscheidet.

Der COP kommt danach — und zwar der Wert bei fünfzehn Grad Luft, nicht der beworbene Spitzenwert. Über alle fünf Geräte liegt er zwischen 4,5 und 8,1. Das ist eine Spanne, in der es Unterschiede gibt, aber keine Größenordnungen.

Zwei Punkte fallen erst bei der Installation an und stehen deshalb am Ende der Reihenfolge. Der eine ist der eigene Stromkreis — eine Wärmepumpe steht im Freien und nah am Becken, wo eigene Anforderungen an Betriebsmittel gelten (Elektrik und Schutzbereiche). Der andere ist die Heizleistung, die sich überhaupt erst beurteilen lässt, wenn Volumen, Oberfläche, Abdeckung und Zieltemperatur des Beckens feststehen; diese Rechnung steht bei der Heizleistung für das eigene Becken und wird hier nicht wiederholt.

Wer statt einer fest verrohrten Anlage ein Gerät für das Aufstellbecken sucht, trifft auf die andere Hälfte dieses Marktes — und dort ist die Datenlage eine grundlegend andere. Von sieben dort geprüften Geräten nennt kein einziges eine Lufttemperatur zu seinem beworbenen COP, und keines nennt sein Kältemittel. Dieselben sieben Spalten, mit den Lücken an derselben Stelle sichtbar gemacht, stehen bei den Aufstellbecken-Geräten aus dem Versandhandel. Und wer an dieser Stelle merkt, dass die eigentliche Frage nicht lautet, welches Gerät den höchsten COP hat, sondern was ein COP überhaupt aussagt, findet die Antwort eine Ebene tiefer: unter COP und Betriebspunkt steht, warum 19,7 und 5,2 dasselbe Gerät beschreiben. Der Einstieg in das gesamte Thema mit allen sieben Bausteinen liegt bei den Wärmepumpen.

Häufige Fragen

Warum steht in den Datenblättern eine COP-Spanne statt einer Zahl?
Weil eine Inverter-Wärmepumpe ihre Kompressordrehzahl stufenlos regelt. Bei niedriger Drehzahl arbeitet der Kältekreis mit kleinerer Temperaturdifferenz und wird effizienter — er liefert weniger Wärme, aber je Kilowattstunde Strom mehr davon. Der obere Wert jeder Spanne ist deshalb ein Teillastwert. Zwei Hersteller des Vergleichs schreiben das hin: „durchschnittlicher COP bei 50 % Geschwindigkeit: 14,5" und „COP bei 50 % Drehzahl: 14,1". Ein On/Off-Gerät hat dagegen keine Spanne, sondern je einen Wert.
Welchen COP-Wert soll ich vergleichen?
Den bei 15 °C Lufttemperatur. Er beschreibt April, Mai und September — die Monate, in denen eine Poolheizung überhaupt gebraucht wird. Über die fünf Geräte dieses Vergleichs liegt er zwischen 4,5 und 8,1. Der beworbene Spitzenwert gilt dagegen bei 26 bis 27 °C Luft und bei Teillast; er spannt im Feld von 7,6 bis 21,2, also um den Faktor 2,8. Beide Zahlen stehen in denselben Datenblättern.
Was bedeutet „COP bis zu 20"?
Es ist das obere Ende der Spanne am warmen Betriebspunkt, erreicht bei gedrosselter Drehzahl. Die Aussage ist belegt — sie steht so im Datenblatt —, beschreibt aber einen Zustand, in dem das Gerät wenig Wärme liefert und ein bereits warmes Becken auf Temperatur hält. Zum Aufheizen im Frühjahr taugt dieser Betriebszustand nicht, und dort liegt der COP desselben Geräts deutlich niedriger.
Sind 23,9 dB(A) in zehn Metern gemessen?
Vermutlich nicht. Zwei Hersteller des Vergleichs nennen beide Abstände, und bei beiden beträgt die Differenz zwischen dem Ein-Meter- und dem Zehn-Meter-Wert exakt 20,0 dB. Das ist der Rechenwert für freie Kugelausbreitung, bei der der Schalldruckpegel je Verzehnfachung des Abstands um zwanzig Dezibel fällt. Der Zehn-Meter-Wert trägt damit keine zusätzliche Information und unterstellt eine Umgebung ohne Hauswand, Terrasse oder Zaun. Diese Einordnung ist eine Beobachtung dieses Projekts, keine Herstellerangabe.
Warum nennen drei Hersteller keinen Messabstand?
Das lässt sich von außen nicht beantworten. Belegt ist nur die Folge: 45 dB(A) in einem Meter und 45 dB(A) in zehn Metern beschreiben zwei völlig verschiedene Geräte, und ohne Abstand ist nicht zu entscheiden, welcher Fall vorliegt. Der Größenordnung nach dürften die Werte von 45 und 47 dB(A) für einen Meter gelten, weil sie den Ein-Meter-Werten der beiden anderen Hersteller entsprechen — gesagt wird es nicht.
Welche Rolle spielt das Kältemittel?
Vier der fünf Geräte führen R32, eines führt R290. R32 ist ein teilfluorierter Kohlenwasserstoff und damit ein F-Gas, R290 ist Propan und fällt nicht unter die F-Gas-Verordnung. Relevant wird der Unterschied über die Nutzungsdauer: Für ein Gerät dieses Vergleichs weist der Fachhandel sieben Jahre Garantie auf alle Bauteile und fünfzehn Jahre auf Kompressor und Wärmetauscher aus. Propan ist zugleich brennbar und stellt eigene Anforderungen an den Aufstellort.
Wie wichtig ist der Arbeitsbereich?
Er entscheidet über die Randmonate. Die Untergrenzen der fünf Geräte liegen bei −3, −10, −15 und zweimal −20 °C; die Obergrenze liegt überall bei 43 °C und spielt in Mitteleuropa keine Rolle. Wer ab Mai nutzt, kommt mit jeder Untergrenze aus. Wer im März oder April anheizen will, trifft regelmäßig auf Nachtwerte um null Grad — dann steht ein Gerät mit einer Grenze bei −3 °C häufiger still als eines mit −20 °C.
Passt die Wärmepumpe an meine vorhandene Filterpumpe?
Das entscheidet der geforderte Wasserdurchfluss, nicht die Beckengröße. Drei der fünf Hersteller nennen ihn — zweimal 2 bis 4 m³/h, einmal 2 m³/h —, bei zwei Geräten fehlt die Angabe. Die Zahl ist gegen die Fördermenge auf dem Typenschild der vorhandenen Pumpe zu halten. Unterschreitet der Durchfluss die Anforderung, meldet der Durchflusswächter Störung und die Anlage läuft nicht an.

Änderungen an dieser Seite

Zuletzt redaktionell geprüft am .

  1. Ersterstellung. Fünf Geräte von fünf Marken über Händler-Direktlink; im Fachhandel liegen keine Bewertungsstände vor, das ist im Artikel ausgewiesen. Alle Kennwerte am 03.09.2026 an der jeweiligen Produktseite abgelesen. COP-Werte werden ausschließlich mit dem Betriebspunkt wiedergegeben, unter dem der Hersteller sie nennt; eine Umrechnung auf einen anderen Punkt unterbleibt, weil der Zusammenhang an Verdampfungs- und Verflüssigungstemperatur hängt und kein Hersteller ein Kennfeld veröffentlicht. Die Feststellung, dass der Zehn-Meter-Schallwert aus dem Ein-Meter-Wert errechnet ist, beruht auf der bei beiden Herstellern exakt gleichen Differenz von 20,0 dB und dem Rechenwert für freie Kugelausbreitung; sie ist als Beobachtung dieses Projekts gekennzeichnet. Eine Heizleistungsberechnung findet bewusst nicht statt, sie gehört zum Ratgeber „Heizleistung berechnen".

Verwendete Quellen

  1. [1]Poolpowershop, Produktseite Kaut KTX Pro 10 — COP 7,4–21,2 bei Luft 26 °C / Wasser 26 °C / 80 % rF, R290, Schalldruckpegel für 1 m und 10 m · abgerufen 2026-09-03
  2. [2]Poolpowershop, Produktseite Aquark Mr. Silence 30 — Kennlinie über zwei Betriebspunkte mit je zwei Heizleistungen, Ø COP bei 50 % Drehzahl 14,5 · abgerufen 2026-09-03
  3. [3]Poolpowershop, Produktseite Midas MIDA.Cosma 13 — COP 6,6–18,5 und 5,1–8,1, Arbeitsbereich −15 bis 43 °C · abgerufen 2026-09-03
  4. [4]Poolpowershop, Produktseite AquaForte Full Inverter 5,5 kW — COP 6,55–14,4 und 5,2–7,97, Arbeitsbereich −10 bis 43 °C · abgerufen 2026-09-03
  5. [5]Poolpowershop, Produktseite myPool Inverter Connect PRO-LINE IC68 — beide Betriebspunkte im Klartext, Arbeitsbereich −3 bis 43 °C, 5 Jahre Herstellergarantie · abgerufen 2026-09-03
  6. [6]Poolpowershop, Produktseite myPool Mini Connect 25 — On/Off-Gerät mit je einem COP-Wert statt einer Spanne, als Gegenprobe herangezogen · abgerufen 2026-09-03

Bildnachweis

Die Produktabbildungen stammen von den Servern der Hersteller und Händler. Sie sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber und werden hier ausschließlich zur Produktidentifikation eingebunden – unverändert, ohne Beschnitt und ohne Bearbeitung.