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Marktübersicht · Schweißgeräte

WIG Schweißgerät Vergleich 2026: 5 Geräte mit HF und AC/DC

Fünf WIG-Schweißgeräte im Vergleich: Zündart, AC-Fähigkeit und Einschaltdauer mit Bezugstemperatur — dazu die EMV-Klasse A, die drei der fünf Hersteller ausdrücklich nennen.

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Fachbereich Werkstatt
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Ein WIG-Gerät wird an zwei Merkmalen erkannt, und beide stehen im Datenblatt, nicht im Produkttitel: Hochfrequenzzündung und AC-Fähigkeit. Ohne Hochfrequenz wird der Lichtbogen gezündet, indem die Wolframelektrode das Werkstück berührt — das verschiebt kleine Teile und kann Wolfram in der Naht hinterlassen. Ohne Wechselstrom bleibt die Oxidschicht auf Aluminium stehen, und dann wird dort nicht geschweißt. Genau diese beiden Merkmale sind das Aufnahmekriterium dieser Übersicht.

Der Kennwert, an dem die fünf Geräte danach auseinanderlaufen, ist nicht der Schweißstrom, sondern die Bezugstemperatur der Einschaltdauer. Drei Hersteller weisen sie im Datenblatt aus, einer nur in einer Betriebsanleitung, einer gar nicht. Eine Prozentzahl ohne Temperatur lässt sich neben eine Prozentzahl mit Temperatur nicht legen, und damit ist die Frage, wem man welche Zahl abnimmt, hier vor der Frage nach der Leistung zu klären.

Verglichen werden fünf lieferbare WIG-Geräte von fünf Marken in drei Marktsegmenten, alle über den Fachhandel. Grundlage sind ausschließlich Herstellerdokumente — Datenblätter, Prospekte, Original-Betriebsanleitungen, Kataloge und Produktseiten —, dazu Normverlagsangaben zu EN 60974-10 und DIN EN ISO 6848 sowie das frei zugängliche Fachwissen eines Schweißgeräteherstellers. Wo zwei Dokumente desselben Herstellers verschiedene Zahlen nennen, stehen beide in dieser Übersicht. Wo ein Wert fehlt, steht ein gekennzeichneter Ersatzwert statt eines Strichs.

Einordnung nach Einsatzprofil

Kein Gesamtsieger, sondern Zuordnung: welches Gerät zu welchem Nutzungsprofil passt.

Topentscheidung

Aluminium fahren und dabei die vollständigste Datenlage bekommen

GYS (GYS SAS) GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)

GYS (GYS SAS)

GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)

Mittelklasse

Das einzige Gerät des Vergleichs, das die Einschaltdauer getrennt für Wechsel- und Gleichstrom ausweist: WIG DC mit 100 Prozent bei 95 A, WIG AC mit 13 Prozent bei 200 A, jeweils bei 40 °C, mit Spieldauer 10 Minuten und mit Normbezug im Datenblatt. Die EMV-Klasse A steht im Klartext, nicht nur in einer Normzeile. Einzuplanen sind die 13 Prozent im AC-Betrieb — einen Dauerbetriebswert gibt es dort nicht — und die Nummernfalle: Nur Ref. 061828 trägt „MADE IN FRANCE“, die namensähnlichen Modelle im selben Katalog sind andere Geräte.

AC-fähig (Aluminium)
ja
Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
WIG DC: 25 % / 160 A · 60 % / 100 A · 100 % / 95 A — WIG AC: 13 % / 200 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 min, mit Normbezug
EMV-Emissionsklasse nach EN 60974-10
A

Dafür

  • Einziges Gerät im Vergleich mit getrennter Einschaltdauer für AC und DC
  • Bezugstemperatur 40 °C, Spieldauer 10 Minuten und Normbezug stehen im Datenblatt
  • AC-fähig — Aluminium ist fahrbar, dazu HF- und Lift-Zündung
  • EMV-Klasse A im Klartext genannt, nicht nur über eine Normzeile
Daten & Verfügbarkeit prüfenGYS (GYS SAS) GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828), öffnet die Produktseite von ACH AUTOCOLOR Marc Becker KG, Meckenheim in einem neuen Tab

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Ebenfalls in der engeren Wahl

Höchster belegter Dauerstrom im Vergleich

Lorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald) Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0)

Lorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald)

Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0)

Premium

Mit 100 Prozent Einschaltdauer bei 140 A und 40 °C steht hier der höchste belegte Dauerstrom des Felds; das nächstniedrigere Gerät mit Temperaturbezug kommt auf 115 A. Dazu die einzige EMV-Angabe im Vergleich, die den Ausgabestand der Norm mitnennt: EN 60974-10:2014, Klasse A. HF und ContacTIG sind ab Werk dabei, das Datenblatt trennt 230-V- und 115-V-Betrieb mit eigenen Stromwerten. Gegenzurechnen sind reines DC ohne Aluminium und eine Betriebsanleitung, die erst nach Eingabe einer Seriennummer lesbar wird.

Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
100 % / 140 A · 60 % / 160 A · 25 % bei Maximalstrom · Bezug 40 °C
Zündart
HF und ContacTIG
EMV-Emissionsklasse nach EN 60974-10
A

Dafür

  • Höchster belegter Dauerstrom im Vergleich: 100 Prozent Einschaltdauer bei 140 A und 40 °C
  • Einzige EMV-Angabe im Feld mit Ausgabestand der Norm: EN 60974-10:2014, Klasse A
  • Datenblatt trennt 230-V- und 115-V-Betrieb mit eigenen Stromwerten
  • HF und ContacTIG ab Werk, dazu „Accu-ready“ in der Typbezeichnung
  • 3 Jahre Garantie, 5 Jahre auf Hauptgleichrichter und Haupttransformator

Dagegen

  • Reines DC — Aluminium ist ausgeschlossen und nicht nachrüstbar
  • Betriebsanleitung erst nach Eingabe einer Seriennummer abrufbar, also nicht vor dem Kauf
  • Maximaler Netzstrom, Absicherung, Kühlungsart und Regelbereich nicht erfasst
  • Produktseite nennt 150 A bei 60 Prozent — das ist der 115-V-Wert, nicht der für 230 V

WIG-DC mit vollständiger Einschaltdauerreihe aus dem Datenblatt

Merkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz) Merkle LiteTIG 190 DC

Merkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz)

Merkle LiteTIG 190 DC

Premium

Die einzige vollständige Reihe im Feld, die vom Höchststrom bis zum Dauerbetrieb durchgeschrieben ist: 25 Prozent bei 190 A, 60 Prozent bei 140 A, 100 Prozent bei 115 A — mit 40 °C und 10 Minuten Spieldauer im Prospekt, nicht in einer Anleitung. HF-Zündung und LiftTIG sind beide vom Hersteller ausgewiesen. Einzuplanen ist die Unterlagenlage: EMV-Klasse, maximaler Netzstrom, Absicherung und Kühlungsart sind in keiner frei zugänglichen Herstellerquelle auffindbar, weil die Betriebsanleitung als Druckversion verkauft wird.

Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
25 % / 190 A · 60 % / 140 A · 100 % / 115 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 min
Zündart
HF und LiftTIG
AC-fähig (Aluminium)
nein — reines DC

Dafür

  • Vollständige Einschaltdauerreihe bis zum Dauerbetrieb: 25 Prozent bei 190 A, 60 Prozent bei 140 A, 100 Prozent bei 115 A
  • Bezugstemperatur 40 °C und Spieldauer 10 Minuten stehen im Datenblatt, nicht in einer Anleitung
  • HF-Zündung und LiftTIG ab Werk, beide vom Hersteller ausgewiesen
  • 115 A dauerhaft — der zweithöchste belegte 100-Prozent-Wert im Vergleich
  • Direktbezug beim Hersteller mit Lieferzeit 1 bis 3 Werktage

Dagegen

  • Reines DC — Aluminium ist ausgeschlossen und nicht nachrüstbar
  • EMV-Klasse, maximaler Netzstrom, Absicherung und Kühlungsart in keiner Herstellerquelle auffindbar
  • Betriebsanleitung nicht frei abrufbar, sie wird als Druckversion verkauft
  • Gewicht und Baulänge widersprechen sich zwischen Prospekt 2024 und Kaufseite: 7,4 kg / 410 mm gegen 6,9 kg / 360 mm
Daten & Verfügbarkeit prüfenMerkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz) Merkle LiteTIG 190 DC, öffnet die Produktseite von Wilhelm Merkle Schweisstechnik GmbH, München in einem neuen Tab

Direktlink zu Wilhelm Merkle Schweisstechnik GmbH, München. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Größter dokumentierter Regelbereich nach unten

IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH) IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)

IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH)

IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)

Einsteiger

Der einzige belegte Bereichsanfang unter 10 A im ganzen Feld: 5 bis 200 A nach Datentabelle und Originalbetriebsanleitung, dazu AC/DC und drei Zündverfahren — HF, Lift und Touch. Auch die einzige ausgewiesene Netzspannung des Vergleichs steht hier, mit AC 220 / 230 / 240 V. Gegenzurechnen ist die dünnste Beleglage im Feld: Die Einschaltdauerwerte tragen keine Bezugstemperatur, der Hersteller nennt für dieses Modell keine einzige Norm, und die Feature-Box derselben Produktseite widerspricht dem Regelbereich mit 20 bis 200 A.

Schweißstrombereich WIG
5–200
AC-fähig (Aluminium)
ja
Netzanschluss
AC 220 / 230 / 240 V

Dafür

  • Breitester dokumentierter Regelbereich im Vergleich: 5 bis 200 A nach Datentabelle und Anleitung
  • Einziges Gerät mit drei Zündverfahren: HF, Lift und Touch
  • AC/DC-fähig — Aluminium ist fahrbar
  • Einzige ausgewiesene Netzspannung im Feld: AC 220 / 230 / 240 V
  • 7 Jahre Garantie nach § 443 BGB, direkt gegenüber dem Garantiegeber

Dagegen

  • Einschaltdauerwerte ohne jede Bezugstemperatur — nicht mit den anderen vier Geräten vergleichbar
  • Für dieses Modell nennt der Hersteller überhaupt keine Norm und keine EMV-Klasse; beide Konformitätserklärungen liefern HTTP 404
  • Regelbereich widersprüchlich: 5 bis 200 A gegen 20 bis 200 A auf derselben Produktseite
  • Garantie deckt nur Platine und Inverter, nicht Gehäuse, Display, Anschlüsse, Massekabel und Schlauchpakete
Daten & Verfügbarkeit prüfenIPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH) IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303), öffnet die Produktseite von IPO Technik-Handels GmbH (Marke und Händler identisch) in einem neuen Tab

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Höchste Prozentzahl bei vollem Strom — Werte aber nur über ein fremdbenanntes Handbuch

Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla) Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)

Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla)

Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)

Mittelklasse

Mit 35 Prozent bei 200 A steht hier die höchste Prozentzahl bei vollem Strom, dazu 60 Prozent bei 125 A und AC/DC mit HF- und Lift-Zündung. Wer Aluminium und Edelstahl im Wechsel fährt und dabei oben im Strombereich arbeitet, hat die längste dokumentierte Brennzeit bei 200 A. Einzuplanen ist die Herkunft der Zahlen: Bezugstemperatur und EMV-Klasse stehen nicht im Datenblatt, sondern nur in dem Handbuch, das Telwin diesem Artikel zuordnet und das intern durchgehend „PROTIG 201 AC/DC“ heißt. Ein 100-Prozent-Wert fehlt.

Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
35 % / 200 A · 60 % / 125 A · Bezug 40 °C
AC-fähig (Aluminium)
ja
Betriebsanleitung und Normbezug
Zugeordnetes Handbuch 955149_L.PDF für Art. 816242 und 816208 — das Dokument führt intern „PROTIG 201 AC/DC - 201L AC/DC“, der gekaufte Modellname kommt darin nicht vor

Dafür

  • Höchste Prozentzahl bei vollem Strom im Vergleich: 35 Prozent bei 200 A
  • Zweiter belegter Punkt der Reihe mit 60 Prozent bei 125 A
  • AC/DC mit HF- und Lift-Zündung — Aluminium ist fahrbar
  • EMV-Klasse A ausdrücklich benannt, mit Wortlaut zum Einsatzbereich
  • Kürzeste ausgewiesene Lieferzeit im Fachhandelsfeld: 2 bis 4 Tage

Dagegen

  • Bezugstemperatur und EMV-Klasse stammen aus einem Handbuch, das intern „PROTIG 201 AC/DC“ heißt
  • Kein 100-Prozent-Wert und keine Trennung der Einschaltdauer nach AC und DC
  • Gewicht, Maße, Netzangaben, Regelbereich und Kühlungsart nicht erfasst
  • Garantieverlängerung ausgeschlossen: Art. 816242 steht nicht auf der Liste der verlängerbaren Geräte
Daten & Verfügbarkeit prüfenTelwin (Telwin S.p.A., Villaverla) Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242), öffnet die Produktseite von eazy2trade, Bitterfeld-Wolfen in einem neuen Tab

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Vergleich auf einen Blick

Marktübersicht wig schweißgerät – Stand 2026-08-19
Für Direktvergleich auswählenProduktSegmentZündartEinschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)AC-fähig (Aluminium)Zum AnbieterAnbieter
Merkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz) Merkle LiteTIG 190 DCMerkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz)Merkle LiteTIG 190 DCDetailsPremiumHF und LiftTIG25 % / 190 A · 60 % / 140 A · 100 % / 115 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 minnein — reines DCZum AngebotMerkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz) Merkle LiteTIG 190 DC, öffnet die Produktseite von Wilhelm Merkle Schweisstechnik GmbH, München in einem neuen Tab
Lorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald) Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0)Lorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald)Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0)DetailsPremiumHF und ContacTIG100 % / 140 A · 60 % / 160 A · 25 % bei Maximalstrom · Bezug 40 °Cnein — reines DCZum AngebotLorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald) Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0), öffnet die Produktseite von HIWESO GmbH, Gotha in einem neuen Tab
GYS (GYS SAS) GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)GYS (GYS SAS)GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)DetailsMittelklasseHF und LiftWIG DC: 25 % / 160 A · 60 % / 100 A · 100 % / 95 A — WIG AC: 13 % / 200 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 min, mit NormbezugjaZum AngebotGYS (GYS SAS) GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828), öffnet die Produktseite von ACH AUTOCOLOR Marc Becker KG, Meckenheim in einem neuen Tab
Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla) Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla)Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)DetailsMittelklasseHF und Lift35 % / 200 A · 60 % / 125 A · Bezug 40 °CjaZum AngebotTelwin (Telwin S.p.A., Villaverla) Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242), öffnet die Produktseite von eazy2trade, Bitterfeld-Wolfen in einem neuen Tab
IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH) IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH)IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)DetailsEinsteigerHF, Lift und Touch35 % / 200 A · 60 % / 160 A · 100 % / 130 A · Bezug Ersatzwert, siehe ersatz.einschaltdauerjaZum AngebotIPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH) IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303), öffnet die Produktseite von IPO Technik-Handels GmbH (Marke und Händler identisch) in einem neuen Tab

Zwei oder drei direkt vergleichen: Modelle in der ersten Spalte ankreuzen — darunter erscheinen nur diese Modelle mit allen Kennwerten nebeneinander.

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht istZu wenige Bewertungen für eine belastbare Angabe

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Direktlinks auf die Produktseiten der Händler – keine Werbelinks, keine Provision. Keine Preisangaben – Preise schwanken in diesen Produktgruppen erheblich.

Die Modelle im Einzelnen

Jedes Modell aus der Tabelle mit den entscheidungskritischen Kennwerten, Stärken, Schwächen und der Frage, für wen es die richtige Wahl ist.

Merkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz) Merkle LiteTIG 190 DC
Daten & Verfügbarkeit prüfenMerkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz) Merkle LiteTIG 190 DC, öffnet die Produktseite von Wilhelm Merkle Schweisstechnik GmbH, München in einem neuen Tab

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Merkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz)

Merkle LiteTIG 190 DC

Premium

WIG-DC-Gerät des Herstellerdirektvertriebs für Stahl und Edelstahl, mit HF-Zündung und LiftTIG und einer vollständigen Einschaltdauerreihe bei 40 °C im Prospekt.

Kaufentscheidung

Wer WIG-DC an Stahl und Edelstahl fährt und eine Einschaltdauer sucht, die vollständig und mit Bezugstemperatur im Datenblatt steht, findet sie hier: 25 Prozent bei 190 A, 60 Prozent bei 140 A und 100 Prozent bei 115 A, jeweils bei 40 °C und im 10-Minuten-Zyklus. Die HF-Zündung ist ab Werk dabei, LiftTIG ebenso.

Die Grenze ist die Unterlagenlage: EMV-Klasse, maximaler Netzstrom und Kühlungsart sind in keiner frei zugänglichen Herstellerquelle auffindbar, weil die Betriebsanleitung als Druckversion verkauft wird. Wer diese Angaben vor dem Kauf lesen will, ist beim Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro besser aufgehoben, der die EMV-Klasse A mit Normstand ausweist. Aluminium schweißt keines der beiden.

Zündart
HF und LiftTIG
AC-fähig (Aluminium)
nein — reines DC
Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
25 % / 190 A · 60 % / 140 A · 100 % / 115 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 min

Dafür

  • Vollständige Einschaltdauerreihe bis zum Dauerbetrieb: 25 Prozent bei 190 A, 60 Prozent bei 140 A, 100 Prozent bei 115 A
  • Bezugstemperatur 40 °C und Spieldauer 10 Minuten stehen im Datenblatt, nicht in einer Anleitung
  • HF-Zündung und LiftTIG ab Werk, beide vom Hersteller ausgewiesen
  • 115 A dauerhaft — der zweithöchste belegte 100-Prozent-Wert im Vergleich
  • Direktbezug beim Hersteller mit Lieferzeit 1 bis 3 Werktage

Dagegen

  • Reines DC — Aluminium ist ausgeschlossen und nicht nachrüstbar
  • EMV-Klasse, maximaler Netzstrom, Absicherung und Kühlungsart in keiner Herstellerquelle auffindbar
  • Betriebsanleitung nicht frei abrufbar, sie wird als Druckversion verkauft
  • Gewicht und Baulänge widersprechen sich zwischen Prospekt 2024 und Kaufseite: 7,4 kg / 410 mm gegen 6,9 kg / 360 mm

Lorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald)

Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0)

Premium

WIG-DC-Gerät mit dem höchsten belegten Dauerstrom des Vergleichs, HF- und ContacTIG-Zündung und einer EMV-Angabe mit Normstand — als einziges Gerät im Feld.

Kaufentscheidung

Der höchste belegte Dauerstrom im Vergleich: 100 Prozent Einschaltdauer bei 140 A, bezogen auf 40 °C. Wer lange Nähte an Edelstahl zieht, ohne dass der Thermoschutz die Arbeit taktet, bekommt hier die belastbarste Zahl des Feldes — dazu die einzige EMV-Angabe mit Normstand, EN 60974-10:2014 Klasse A.

Zwei Einschränkungen: Das Gerät ist reines DC, Aluminium ist damit ausgeschlossen — dafür stehen das GYS PROTIG 201 AC/DC FV und das Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC bereit. Und die Betriebsanleitung liegt hinter einer Seriennummer-Abfrage, ist also erst nach dem Kauf zu lesen; maximaler Netzstrom und Regelbereich bleiben vorher offen.

Zündart
HF und ContacTIG
AC-fähig (Aluminium)
nein — reines DC
Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
100 % / 140 A · 60 % / 160 A · 25 % bei Maximalstrom · Bezug 40 °C

Dafür

  • Höchster belegter Dauerstrom im Vergleich: 100 Prozent Einschaltdauer bei 140 A und 40 °C
  • Einzige EMV-Angabe im Feld mit Ausgabestand der Norm: EN 60974-10:2014, Klasse A
  • Datenblatt trennt 230-V- und 115-V-Betrieb mit eigenen Stromwerten
  • HF und ContacTIG ab Werk, dazu „Accu-ready“ in der Typbezeichnung
  • 3 Jahre Garantie, 5 Jahre auf Hauptgleichrichter und Haupttransformator

Dagegen

  • Reines DC — Aluminium ist ausgeschlossen und nicht nachrüstbar
  • Betriebsanleitung erst nach Eingabe einer Seriennummer abrufbar, also nicht vor dem Kauf
  • Maximaler Netzstrom, Absicherung, Kühlungsart und Regelbereich nicht erfasst
  • Produktseite nennt 150 A bei 60 Prozent — das ist der 115-V-Wert, nicht der für 230 V
GYS (GYS SAS) GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)
Daten & Verfügbarkeit prüfenGYS (GYS SAS) GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828), öffnet die Produktseite von ACH AUTOCOLOR Marc Becker KG, Meckenheim in einem neuen Tab

Direktlink zu ACH AUTOCOLOR Marc Becker KG, Meckenheim. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

GYS (GYS SAS)

GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)

Mittelklasse

AC/DC-Gerät mit der vollständigsten Datenlage im Vergleich: Einschaltdauer getrennt für Wechsel- und Gleichstrom, mit Bezugstemperatur, Spieldauer und Normbezug.

Kaufentscheidung

Das am besten belegte Gerät im Feld und zugleich AC-fähig: Aluminium ist damit fahrbar, und die Einschaltdauer steht für beide Betriebsarten getrennt im Datenblatt — WIG DC mit 100 Prozent bei 95 A, WIG AC mit 13 Prozent bei 200 A, jeweils bei 40 °C und mit Normbezug. Die EMV-Klasse A nennt der Hersteller im Klartext.

Die 13 Prozent im AC-Betrieb sind die Grenze: Auf zehn Minuten Spieldauer heißt das rund 78 Sekunden Lichtbogen, dann Pause. Wer im Wechselstrombetrieb länger arbeiten will, findet im Feld keinen besser belegten Wert — das Telwin nennt 35 Prozent bei 200 A, trennt dabei aber nicht nach AC und DC.

Zündart
HF und Lift
AC-fähig (Aluminium)
ja
Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
WIG DC: 25 % / 160 A · 60 % / 100 A · 100 % / 95 A — WIG AC: 13 % / 200 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 min, mit Normbezug

Dafür

  • Einziges Gerät im Vergleich mit getrennter Einschaltdauer für AC und DC
  • Bezugstemperatur 40 °C, Spieldauer 10 Minuten und Normbezug stehen im Datenblatt
  • AC-fähig — Aluminium ist fahrbar, dazu HF- und Lift-Zündung
  • EMV-Klasse A im Klartext genannt, nicht nur über eine Normzeile
  • Nur Ref. 061828 trägt „MADE IN FRANCE“ — die Herkunft ist an der Nummer prüfbar

Dagegen

  • Im Wechselstrombetrieb nur 13 Prozent Einschaltdauer bei 200 A und kein Dauerbetriebswert
  • Maximaler Netzstrom für dieses Modell nicht veröffentlicht
  • Regelbereich und Kühlungsart nicht erfasst, ebenso die Netzspannung
  • Namensähnliche Modelle im selben Katalog stammen aus anderer Fertigung — verbindlich ist nur die Referenznummer
Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla) Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)
Daten & Verfügbarkeit prüfenTelwin (Telwin S.p.A., Villaverla) Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242), öffnet die Produktseite von eazy2trade, Bitterfeld-Wolfen in einem neuen Tab

Direktlink zu eazy2trade, Bitterfeld-Wolfen. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla)

Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)

Mittelklasse

AC/DC-Gerät mit der höchsten Prozentzahl bei vollem Strom im Vergleich — die Bezugstemperatur und die EMV-Klasse stehen allerdings nur in einem Handbuch, das intern ein anderes Modell führt.

Kaufentscheidung

AC/DC mit HF-Zündung und der höchsten Prozentzahl bei vollem Strom im Vergleich: 35 Prozent bei 200 A, dazu 60 Prozent bei 125 A. Wer Aluminium und Edelstahl im Wechsel fährt und dabei oben im Strombereich arbeitet, hat hier die längste dokumentierte Brennzeit bei 200 A.

Der Haken liegt in der Herkunft der Zahlen: Bezugstemperatur und EMV-Klasse stehen nicht im Datenblatt, sondern nur in dem Handbuch, das Telwin diesem Artikel zuordnet — und das intern durchgehend „PROTIG 201 AC/DC“ heißt. Wer Werte will, die unter dem gekauften Modellnamen stehen, greift zum GYS PROTIG 201 AC/DC FV mit vollständigem Datenblatt.

Zündart
HF und Lift
AC-fähig (Aluminium)
ja
Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
35 % / 200 A · 60 % / 125 A · Bezug 40 °C

Dafür

  • Höchste Prozentzahl bei vollem Strom im Vergleich: 35 Prozent bei 200 A
  • Zweiter belegter Punkt der Reihe mit 60 Prozent bei 125 A
  • AC/DC mit HF- und Lift-Zündung — Aluminium ist fahrbar
  • EMV-Klasse A ausdrücklich benannt, mit Wortlaut zum Einsatzbereich
  • Kürzeste ausgewiesene Lieferzeit im Fachhandelsfeld: 2 bis 4 Tage

Dagegen

  • Bezugstemperatur und EMV-Klasse stammen aus einem Handbuch, das intern „PROTIG 201 AC/DC“ heißt
  • Kein 100-Prozent-Wert und keine Trennung der Einschaltdauer nach AC und DC
  • Gewicht, Maße, Netzangaben, Regelbereich und Kühlungsart nicht erfasst
  • Garantieverlängerung ausgeschlossen: Art. 816242 steht nicht auf der Liste der verlängerbaren Geräte
IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH) IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)
Daten & Verfügbarkeit prüfenIPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH) IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303), öffnet die Produktseite von IPO Technik-Handels GmbH (Marke und Händler identisch) in einem neuen Tab

Direktlink zu IPO Technik-Handels GmbH (Marke und Händler identisch). Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.

IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH)

IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)

Einsteiger

AC/DC-Einstiegsgerät mit dem breitesten dokumentierten Regelbereich und drei Zündverfahren — bei zugleich dünnster Dokumentationslage im Vergleich.

Kaufentscheidung

Der breiteste dokumentierte Regelbereich im Vergleich: 5 bis 200 A nach Datentabelle und Anleitung, dazu AC/DC sowie HF-, Lift- und Touch-Zündung und 100 Prozent Einschaltdauer bei 130 A. Wer dünnes Blech mit sehr kleinen Strömen fahren will, findet hier den einzigen belegten Bereichsanfang unter 10 A.

Dafür ist die Beleglage die dünnste im Feld: Der Hersteller nennt für dieses Modell überhaupt keine Norm und keine EMV-Klasse, und die Einschaltdauerwerte stehen ohne jede Bezugstemperatur — neben die 40-°C-Werte der vier anderen Geräte gehören sie nicht. Auch der Regelbereich widerspricht sich: Die Feature-Box nennt 20 bis 200 A. Wer geprüfte Zahlen braucht, nimmt das GYS PROTIG 201 AC/DC FV.

Zündart
HF, Lift und Touch
AC-fähig (Aluminium)
ja
Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)
35 % / 200 A · 60 % / 160 A · 100 % / 130 A · Bezug Ersatzwert, siehe ersatz.einschaltdauer

Dafür

  • Breitester dokumentierter Regelbereich im Vergleich: 5 bis 200 A nach Datentabelle und Anleitung
  • Einziges Gerät mit drei Zündverfahren: HF, Lift und Touch
  • AC/DC-fähig — Aluminium ist fahrbar
  • Einzige ausgewiesene Netzspannung im Feld: AC 220 / 230 / 240 V
  • 7 Jahre Garantie nach § 443 BGB, direkt gegenüber dem Garantiegeber

Dagegen

  • Einschaltdauerwerte ohne jede Bezugstemperatur — nicht mit den anderen vier Geräten vergleichbar
  • Für dieses Modell nennt der Hersteller überhaupt keine Norm und keine EMV-Klasse; beide Konformitätserklärungen liefern HTTP 404
  • Regelbereich widersprüchlich: 5 bis 200 A gegen 20 bis 200 A auf derselben Produktseite
  • Garantie deckt nur Platine und Inverter, nicht Gehäuse, Display, Anschlüsse, Massekabel und Schlauchpakete

Technische Daten im Detail

Entscheidungskritische Kennwerte sind markiert. Bei planvollen Anschaffungen fällt die Entscheidung an dieser Tabelle, nicht an der Produktbeschreibung.

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KennwertMerkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz) Merkle LiteTIG 190 DCMerkle (Merkle Schweißanlagen-Technik GmbH, Kötz)Merkle LiteTIG 190 DCLorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald) Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0)Lorch (Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald)Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro Accu-ready (108.2005.0)GYS (GYS SAS) GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)GYS (GYS SAS)GYS PROTIG 201 AC/DC FV (061828)Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla) Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)Telwin (Telwin S.p.A., Villaverla)Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC (816242)IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH) IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)IPOTOOLS (IPO Technik-Handels GmbH)IPOTOOLS ACDCTIG-200P (1303)
Datenlageveröffentlichte Kennwerte6 von 128 von 127 von 126 von 128 von 12
EntscheidungskritischAn diesen Werten hängt die Kaufentscheidung
ZündartHF zündet den Lichtbogen aus der Distanz, Lift und Touch setzen die Elektrode auf dem Werkstück auf. Entscheidungsregel: Wer kleine oder lose Teile schweißt, wer an Sichtnähten arbeitet oder Wolframeinschlüsse im Bauteil nicht hinnehmen kann, braucht HF. Wer ausschließlich fest eingespannte Teile fügt, kommt mit Aufsetzzündung aus — dann ist aber ein Elektrodengerät mit Lift-TIG die passendere Bauform, nicht eines aus diesem Vergleich.HF und LiftTIGHF und ContacTIGHF und LiftHF und LiftHF, Lift und Touch
AC-fähig (Aluminium)Wechselstrom bricht die Oxidschicht auf, ohne die Aluminium nicht schweißbar ist. Entscheidungsregel: Steht Aluminium auf dem Werkstückplan — auch nur gelegentlich —, muss das Gerät AC können. Ein DC-Gerät lässt sich dafür nicht nachrüsten, weder mit Zubehör noch mit Einstellungen. Umgekehrt gilt: Wer ausschließlich Stahl und Edelstahl fügt, kauft mit AC eine Funktion, die er nie einschaltet.nein — reines DCnein — reines DCjajaja
Einschaltdauer (mit Strom und Bezugstemperatur)Die Prozentzahl ist ohne den zugehörigen Strom und ohne Bezugstemperatur keine Aussage. Entscheidungsregel: Nebeneinanderlegen darf man nur Werte gleicher Bezugstemperatur. Fehlt die Temperatur, gehört der Wert nicht in den Vergleich, sondern in die Rückfrage an den Hersteller — und die Kaufentscheidung fällt dann über die Zeilen, die belegt sind. Der zweite Blick gilt dem 100-Prozent-Wert: Er allein beschreibt Dauerbetrieb.25 % / 190 A · 60 % / 140 A · 100 % / 115 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 min100 % / 140 A · 60 % / 160 A · 25 % bei Maximalstrom · Bezug 40 °CWIG DC: 25 % / 160 A · 60 % / 100 A · 100 % / 95 A — WIG AC: 13 % / 200 A · Bezug 40 °C, Spieldauer 10 min, mit Normbezug35 % / 200 A · 60 % / 125 A · Bezug 40 °C35 % / 200 A · 60 % / 160 A · 100 % / 130 A · Bezug Ersatzwert, siehe ersatz.einschaltdauer
Weitere KennwerteZur Einordnung, selten allein ausschlaggebend
Verfahren ab WerkWIG Gleichstrom (DC)WIG Gleichstrom (DC)WIG Wechsel- und Gleichstrom (AC/DC)WIG Wechsel- und Gleichstrom (AC/DC)WIG Wechsel- und Gleichstrom (AC/DC)
KühlungKein Hersteller im Vergleich veröffentlicht diesen WertKühlungsart nicht ausgewiesen; die belastbare Aussage über die Dauerkühlleistung ist die eigene Reihe des Herstellers: 115 A bei 100 Prozent Einschaltdauer und 40 °C (Herstellerangabe: Prospekt-Techniktabelle und Kaufseite nennen zur Kühlung nichts; Welle 2 weist die Kühlungsart bei diesem Gerät ausdrücklich als in keiner Herstellerquelle auffindbar aus. Die Betriebsanleitung, die sie enthalten dürfte, wird als Druckversion verkauft, das Herstellerportal ist Login-geschützt. — Taugt als Leistungsaussage: 115 A dauerhaft bei 40 °C ist der Strom, den die Kühlung trägt — der zweithöchste belegte Dauerwert im Vergleich. Taugt nicht als Bauartangabe: Ob der Lüfter dauerhaft oder temperaturgeführt läuft und ob ein Luftkanal vom Elektronikraum getrennt ist, sagt keine Herstellerquelle. Dass die ED-Reihe die Kühlleistung beschreibt, ist unsere Schlussfolgerung, keine Herstelleraussage.)Kühlungsart nicht erfasst; die belastbare Aussage über die Dauerkühlleistung ist 140 A bei 100 Prozent Einschaltdauer und 40 °C — der höchste Dauerstromwert des Vergleichs (Herstellerangabe: Datenblatt und Handbuch 909.4169.9-06 führen die Einschaltdauerreihe samt Bezugstemperatur; zur Kühlung ist in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 nichts erfasst, und die Betriebsanleitung liegt hinter einer Seriennummer-Abfrage. — Taugt als Leistungsaussage und als Vergleichsgröße: 140 A dauerhaft bei 40 °C ist der Wert, den keines der vier anderen Geräte erreicht. Taugt nicht als Bauartangabe — ob und wie temperaturgeführt gekühlt wird, sagt keine zugängliche Herstellerquelle. Die Zuordnung von ED-Reihe und Kühlleistung ist unsere Schlussfolgerung.)Kühlungsart nicht erfasst; die belastbare Aussage über die Dauerkühlleistung ist 95 A bei 100 Prozent Einschaltdauer und 40 °C im Gleichstrombetrieb — im Wechselstrombetrieb gibt es keinen Dauerwert, dort endet die Reihe bei 13 Prozent und 200 A (Herstellerangabe: Das Datenblatt führt die Einschaltdauer für beide Betriebsarten getrennt, mit 40 °C und 10 Minuten Spieldauer; zur Kühlungsart ist in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 nichts erfasst. — Taugt als Leistungsaussage und zeigt die eigentliche Grenze dieses Geräts: Der Dauerbetrieb existiert nur im DC-Zweig. Taugt nicht als Bauartangabe. Dass die fehlende 100-Prozent-Angabe im AC-Zweig bedeutet, dass es dort keinen Dauerbetrieb gibt, ist unsere Lesart der Herstellertabelle und als solche gekennzeichnet.)Kühlungsart nicht erfasst; die belastbare Aussage ist die eigene Reihe: 125 A bei 60 Prozent Einschaltdauer. Einen 100-Prozent-Wert nennt der Hersteller für dieses Gerät nicht — ein Dauerbetriebsstrom ist damit nicht ausgewiesen (Herstellerangabe: Datenblatt und zugeordnetes Handbuch führen zwei Punkte der Einschaltdauerreihe, 35 Prozent bei 200 A und 60 Prozent bei 125 A. Zur Kühlungsart ist in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 nichts erfasst. — Taugt als Belastungsaussage für den mittleren Strombereich und macht die Lücke sichtbar: Ohne 100-Prozent-Wert lässt sich nicht sagen, bei welchem Strom das Gerät ununterbrochen läuft. Taugt nicht als Bauartangabe und nicht als Dauerstromwert. Dass eine fehlende 100-Prozent-Zeile keinen Dauerbetrieb bedeutet, ist unsere Lesart, keine Herstelleraussage.)Kühlungsart nicht erfasst; als Leistungsaussage bleibt 130 A bei 100 Prozent Einschaltdauer — allerdings ohne Bezugstemperatur und damit nicht mit den anderen vier Geräten vergleichbar (Herstellerangabe: Die Anleitung führt die Einschaltdauerreihe ohne Temperaturbezug und nennt zur Kühlung nichts; in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 ist zur Kühlungsart ebenfalls nichts erfasst. — Taugt als Aussage über das Gerät gegen sich selbst: 130 A ist der Strom, den der Hersteller als dauerhaft fahrbar ausweist. Taugt nicht für den Quervergleich — ohne Bezugstemperatur ist offen, ob dieser Wert unter denselben Bedingungen ermittelt wurde wie die 115 A bei Merkle oder die 140 A bei Lorch.)
Schweißstrombereich WIG(A)Regelbereich nicht getrennt ausgewiesen; belegte Obergrenze 190 A aus der eigenen Einschaltdauerreihe und aus der Typbezeichnung (Herstellerangabe: Die Techniktabelle des Prospekts führt 190 A bei 25 Prozent Einschaltdauer als höchsten Stromwert; die Typbezeichnung „LiteTIG 190 DC“ nennt dieselbe Zahl. Ein Bereichsanfang ist in keiner der ausgewerteten Quellen erfasst. — Taugt als Obergrenze und für die Einordnung der Geräteklasse. Taugt nicht als Bereichsanfang — und genau der entscheidet bei dünnem Blech darüber, ob unten noch geschweißt oder nur durchgebrannt wird. Die Gleichsetzung von ED-Höchststrom und Regelbereichsende ist eine Schlussfolgerung aus Herstellerwerten desselben Modells.)Regelbereich nicht erfasst; belegte Bezugsgrößen sind 160 A bei 60 Prozent Einschaltdauer am 230-V-Netz und die Typbezeichnung 200 (Herstellerangabe: Das Datenblatt nennt die Einschaltdauer bei Maximalstrom mit 25 Prozent, ohne den Maximalstrom zu beziffern; der höchste ausgeschriebene Stromwert ist 160 A. Ein Bereichsanfang ist in den ausgewerteten Quellen nicht erfasst. — Taugt zur Einordnung der Geräteklasse und als belegte Zwischenstufe. Taugt nicht als Bereichsende: Dass die Typbezeichnung 200 den Maximalstrom nennt, ist eine naheliegende, aber unbelegte Annahme und wird hier nicht als Wert geführt. Der Bereichsanfang, der über dünnes Blech entscheidet, bleibt offen.)Regelbereich nicht erfasst; belegte Obergrenzen aus der eigenen Einschaltdauerreihe: 160 A im Gleichstrom-, 200 A im Wechselstrombetrieb (Herstellerangabe: Das Datenblatt nennt als höchste Stromwerte 160 A bei 25 Prozent (DC) und 200 A bei 13 Prozent (AC). Ein Bereichsanfang ist in den ausgewerteten Quellen nicht erfasst, ebenso wenig eine getrennte Regelbereichsangabe. — Taugt als Obergrenze je Betriebsart und macht sichtbar, dass die Typbezeichnung 201 den AC-Zweig meint, nicht den DC-Zweig. Taugt nicht als Bereichsanfang. Die Gleichsetzung von ED-Höchststrom und Regelbereichsende ist eine Schlussfolgerung aus Herstellerwerten desselben Datenblatts.)Regelbereich nicht erfasst; belegte Obergrenze 200 A aus der eigenen Einschaltdauerreihe, ohne Trennung nach Wechsel- und Gleichstrom (Herstellerangabe: Der höchste ausgewiesene Stromwert ist 200 A bei 35 Prozent Einschaltdauer. Ein Bereichsanfang und eine Trennung der Bereiche nach AC und DC sind in den ausgewerteten Quellen nicht erfasst; die Typbezeichnung nennt mit 222 eine dritte, nicht zugeordnete Zahl. — Taugt als Obergrenze und als Warnung vor der Typbezeichnung: Die 222 im Namen ist in keiner Herstellerquelle als Stromwert belegt. Taugt nicht als Bereichsanfang und nicht als AC-Angabe. Die Gleichsetzung von ED-Höchststrom und Regelbereichsende ist eine Schlussfolgerung.)5–200
NetzanschlussKeine Netzangabe; belegt ist ausschließlich die Gerätenorm EN 60974-1 mit dem Zusatzzeichen „S“ und die CE-Kennzeichnung (aus Norm: Merkle nennt in der Zeile „Norm“ ausschließlich „EN 60974-1 ‚S‘ / CE“. Netzspannung, Phasenzahl und Frequenz sind weder im Prospekt noch auf der Kaufseite erfasst; die Betriebsanleitung ist kostenpflichtig. — Taugt als Beleg dafür, dass das Gerät nach der Gerätenorm für Lichtbogenschweißeinrichtungen erklärt ist und das Zusatzzeichen „S“ trägt. Taugt nicht zur Anschlussplanung: Ob einphasig an 230 V oder dreiphasig, ist vor dem Kauf nur über den Händler zu klären. Der Normtext, aus dem sich die Bedeutung des Zeichens „S“ ergibt, liegt nicht vor und wird hier nicht ausgelegt.)230 V und 115 V — das Datenblatt führt beide SpaltenNetzspannung und Phasenzahl nicht erfasst; verbindlich ist die Prüfung über die Referenznummer 061828, nicht über den Modellnamen — nur diese Referenz ist das hier verglichene Gerät (Herstellerangabe: Im Katalog des Herstellers stehen unter ähnlichen Namen die PROTIG 200 AC/DC und 230 AC/DC FV mit abweichender Herkunftsangabe; nur Ref. 061828 trägt „MADE IN FRANCE“. Netzdaten sind in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 zu keiner der Referenzen erfasst. — Taugt als Bedienvorschrift bei Nachfrage und Bestellung: Wer beim Händler nach den Netzdaten fragt, muss die Referenznummer nennen, sonst bekommt er die Daten eines anderen Geräts. Taugt nicht als Netzangabe. Was das Kürzel „FV“ in der Typbezeichnung bedeutet, ist in keiner ausgewerteten Quelle aufgelöst und wird hier nicht gedeutet.)Netzangaben unter dem gekauften Modellnamen nicht erfasst; die einzige Dokumentquelle zum Artikel ist das Handbuch 955149, das intern „PROTIG 201 AC/DC“ führt. Vor dem Anschluss die Netzdaten unter der Artikelnummer 816242 vom Händler bestätigen lassen (Herstellerangabe: Telwin ordnet Art. 816242 und 816208 offiziell das Handbuch 955149_L.PDF zu; darin kommen „TECHNOLOGY TIG 222“ und „816208“ null Mal vor. Netzspannung, Phasenzahl und Frequenz sind in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 nicht erfasst. — Taugt als Bedienvorschrift: Bei diesem Gerät ist jede Angabe über die Artikelnummer zu bestätigen, nicht über den Modellnamen. Taugt nicht als Netzangabe. Ob die Werte des zugeordneten Handbuchs für den ausgelieferten Artikel gelten, ist eine Redaktionsentscheidung und keine belegte Tatsache; hier werden diese Werte nur mit Quellenkennzeichnung geführt.)AC 220 / 230 / 240 V
Maximaler Netzstrom I1max und empfohlene AbsicherungKein Hersteller im Vergleich veröffentlicht diesen WertI1max und Absicherung nicht auffindbar; Auslegungsgröße ist der Höchststrom 190 A bei 25 Prozent Einschaltdauer. Vor der Bestellung das Typenschild oder die Netzdaten beim Hersteller anfordern und den Anschluss mit einer Elektrofachkraft festlegen (Herstellerangabe: Welle 2 weist I1max und die empfohlene Absicherung bei diesem Gerät ausdrücklich als in keiner Herstellerquelle auffindbar aus. Prospekt, Kaufseite und Herstellerportal führen sie nicht; die Anleitung ist nur als Druckversion erhältlich. — Taugt als Bedienvorschrift vor dem Kauf und als Auslegungsanlass: Ein Gerät mit 190 A Höchststrom ist keine Selbstverständlichkeit an einer 16-A-Dose. Taugt nicht als Netzstromangabe. Ein Rückschluss vom Schweißstrom auf den Netzstrom ist ohne Wirkungsgrad und Leistungsfaktor nicht zulässig und wird hier nicht gezogen.)I1max und Absicherung nicht erfasst; belegt ist dafür, dass die Netzfrage hier zweispaltig zu stellen ist — das Datenblatt führt 230 V und 115 V getrennt, mit unterschiedlichen Strömen je Spannung (Herstellerangabe: Aus dem Datenblatt belegt: 160 A bei 60 Prozent für 230 V, 150 A bei 60 Prozent für 115 V. Ein maximaler Netzstrom, ein Effektivwert und eine Sicherungsempfehlung sind in den ausgewerteten Quellen nicht erfasst; die Anleitung ist erst mit Seriennummer abrufbar. — Taugt als Auslegungsanlass und als Bedienvorschrift: Wer Werte aus Datenblatt oder Produktseite übernimmt, muss zuerst prüfen, auf welche Netzspannung sie sich beziehen — das ist derselbe Fehler, der die 150-A-Angabe auf der Produktseite erzeugt hat. Taugt nicht als Netzstromangabe.)I1max nicht veröffentlicht; Auslegungsgrößen sind 200 A bei 13 Prozent im Wechselstrom- und 160 A bei 25 Prozent im Gleichstrombetrieb. Vor dem Anschluss die Netzdaten unter Ref. 061828 anfordern und die Absicherung mit einer Elektrofachkraft festlegen (Herstellerangabe: Welle 2 führt GYS ausdrücklich unter den Herstellern, die I1max für dieses Modell nicht veröffentlichen. Weder Datenblatt noch Produktdatenindex noch Kaufseite nennen Netzstrom, Effektivwert oder eine Sicherungsempfehlung. — Taugt als Bedienvorschrift und als Auslegungsanlass: 200 A im AC-Betrieb sind an einer Haushaltsdose keine Selbstverständlichkeit. Taugt nicht als Netzstromangabe. Ein Rückschluss vom Schweißstrom auf den Netzstrom ist ohne Wirkungsgrad und Leistungsfaktor nicht zulässig.)I1max und Absicherung nicht erfasst; Auslegungsgröße ist der Höchststrom 200 A bei 35 Prozent Einschaltdauer. Vor dem Anschluss die Netzdaten unter Art. 816242 anfordern und die Absicherung mit einer Elektrofachkraft festlegen (Herstellerangabe: Weder Datenblatt noch Kaufseite nennen Netzstrom, Effektivwert oder eine Sicherungsempfehlung; die einzige weitere Dokumentquelle ist das Handbuch 955149, das ein anderes Modell benennt und dessen Netzwerte deshalb nicht ohne Kennzeichnung übernommen werden. — Taugt als Bedienvorschrift und als Auslegungsanlass: 200 A bei 35 Prozent ist die höchste Dauerbelastung im Feld und damit auch die größte Netzlast. Taugt nicht als Netzstromangabe. Ein Rückschluss vom Schweißstrom auf den Netzstrom ist ohne Wirkungsgrad und Leistungsfaktor nicht zulässig.)Kein I1max und keine Sicherungsempfehlung; die einzige netzstromseitige Zahl der Anleitung lautet „Strompanel Verteilung: weniger als 40 A“ — vor dem Anschluss mit einer Elektrofachkraft klären, was das für die vorhandene 16-A-Leitung bedeutet (Herstellerangabe: Aus der Volltextsuche der Originalbetriebsanleitung: Neben Netzspannung und Umgebungstemperatur ist „Strompanel Verteilung: weniger als 40 A“ die dritte und letzte Fundstelle. Ein als I1max bezeichneter Wert und ein Effektivwert fehlen; Welle 2 führt IPOTOOLS unter den Herstellern, die I1max nicht veröffentlichen. — Taugt als Bedienvorschrift und als Größenordnung: Der Hersteller plant selbst mit einer Verteilung unterhalb von 40 A, also mit deutlich mehr als einer üblichen 16-A-Absicherung. Taugt nicht als I1max — die Angabe beschreibt eine Verteilung, nicht den Netzstrom des Geräts, und dass die eine für die andere steht, wäre eine unbelegte Gleichsetzung.)
EMV-Emissionsklasse nach EN 60974-10Keine Emissionsklasse genannt; erklärt ist ausschließlich EN 60974-1 „S“ / CE — die EMV-Produktnorm EN 60974-10 fehlt in der Normzeile (aus Norm: Die Normzeile des Herstellers lautet vollständig „EN 60974-1 ‚S‘ / CE“. Eine Klasse A oder B ist in keiner Herstellerquelle auffindbar; ein GS-Zeichen ebenfalls nicht. — Taugt als Aufforderung, den Aufstellort selbst zu beurteilen, und als Beleg dafür, dass die Gerätenorm angewandt wurde. Taugt nicht als Freigabe für Wohnbereiche. Drei der fünf Geräte dieses Vergleichs sind ausdrücklich Klasse A; daraus zu schließen, dieses Gerät sei es ebenfalls, wäre unbelegt und wird hier nicht getan.)AAAKeine Emissionsklasse und keine einzige Norm zum Modell; die beiden verlinkten EU-Konformitätserklärungen liefern HTTP 404 — die Konformitätserklärung vor dem Kauf schriftlich beim Hersteller anfordern (Herstellerangabe: Volltextsuche in der Originalbetriebsanleitung nach „60974“, „Konformit“, „RoHS“, „CE“, „Richtlinie“ und „Norm“: kein Treffer. Die Dateien „EU-Konformitaetserklaerung_WIG.pdf“ und „…_TIG.pdf“ liefern je HTTP 404. Welle 2 führt das als größten Dokumentationsmangel im Feld. — Taugt als Bedienvorschrift und als Befund: Das Fehlen jeder Normnennung ist selbst eine Aussage über die Dokumentationslage — bei einem Gerät mit HF-Zündung, das genau deshalb EMV-relevant ist. Taugt nicht als Einstufung in Klasse A oder B und erst recht nicht als Freigabe für Wohnbereiche.)
Gewicht(kg)7,4 (Prospekt 10/2024) gegen 6,9 (Prospekt 12/2019 und Kaufseite)6,8 (Datenblatt) gegen 7,3 mit Netzkabel (Handbuch 909.4169.9-06)15 (Datenblatt) gegen 15,56 (Produktdatenindex)Kein Gewicht erfasst; vor der Bestellung das Versandgewicht bei eazy2trade abfragen. Einordnung: Die beiden anderen AC/DC-Geräte dieses Vergleichs mit belegtem Gewicht liegen bei rund 15 kg beziehungsweise zwischen 13,5 und 19,2 kg (Herstellerangabe: Zu Gewicht und Maßen ist in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 — Datenblatt und Kaufseite — nichts erfasst; das zugeordnete Handbuch führt ein anderes Modell und wird für diese Angabe nicht herangezogen. — Taugt als Bedienvorschrift vor der Bestellung, weil der Händler den ausgelieferten Karton wiegt. Taugt nicht als Gerätegewicht. Die Einordnung über die beiden anderen AC/DC-Geräte ist ein Größenvergleich und ausdrücklich keine Herstellerangabe zu diesem Modell.)19 gegen 13,5 netto gegen 19,2
Betriebsanleitung und NormbezugBetriebsanleitung nicht frei abrufbar, als Druckversion verkauft (SKU N850.0.3031); Normzeile „EN 60974-1 ‚S‘ / CE“Datenblatt frei; Betriebsanleitung nur hinter einer Seriennummer-Abfrage, vor dem Kauf nicht prüfbarDatenblatt frei abrufbar, mit Normbezug an der Einschaltdauer und EMV-Klasse im KlartextZugeordnetes Handbuch 955149_L.PDF für Art. 816242 und 816208 — das Dokument führt intern „PROTIG 201 AC/DC - 201L AC/DC“, der gekaufte Modellname kommt darin nicht vorOriginalbetriebsanleitung frei abrufbar, nennt aber für dieses Modell keine einzige Norm; die verlinkten EU-Konformitätserklärungen liefern HTTP 404
Fernregler- oder PedalanschlussKein Hersteller im Vergleich veröffentlicht diesen WertKeine Buchse erfasst; vor dem Kauf eines Fußpedals oder Fernreglers die Buchse am Gerät fotografieren und Polzahl sowie Steckertyp mit dem Händler abgleichen (Herstellerangabe: Zu Fernregler-, Pedal- oder Steuerbuchse ist in den ausgewerteten Quellen der Welle 2 — Prospekt 10/2024, Prospekt 12/2019 und Kaufseite — nichts erfasst; die Betriebsanleitung ist nicht frei abrufbar. — Taugt als Bedienvorschrift vor dem Zubehörkauf: Die Belegung solcher Buchsen ist nicht genormt, Fremdpedale passen deshalb häufig nicht, und manche Geräte verlangen zusätzlich eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins. Taugt nicht als Aussage darüber, ob dieses Gerät eine Buchse hat — eine fehlende Angabe ist keine Abwesenheit.)Keine Buchse erfasst; vor dem Kauf eines Fußpedals oder Fernreglers die Buchse am Gerät fotografieren und Polzahl sowie Steckertyp mit HIWESO abgleichen (Herstellerangabe: Zu Fernregler-, Pedal- oder Steuerbuchse ist in Datenblatt und Kaufseite nichts erfasst; die Betriebsanleitung, die die Buchsenbelegung enthalten könnte, ist erst nach Eingabe einer Seriennummer und damit erst nach dem Kauf zugänglich. — Taugt als Bedienvorschrift vor dem Zubehörkauf: Die Belegung ist nicht genormt, manche Geräte verlangen eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins. Taugt nicht als Aussage über Vorhandensein oder Bauform der Buchse. Dass die Unterlagen erst nach dem Kauf lesbar sind, ist bei genau dieser Frage der teuerste Punkt im Datensatz.)Keine Buchse erfasst; vor dem Kauf eines Fußpedals oder Fernreglers die Buchse am Gerät fotografieren und Polzahl sowie Steckertyp unter Nennung der Ref. 061828 mit dem Händler abgleichen (Herstellerangabe: Zu Fernregler-, Pedal- oder Steuerbuchse ist in Datenblatt, Produktdatenindex und Kaufseite nichts erfasst. Für Zubehör gilt dieselbe Nummernfalle wie für das Gerät: Die namensähnlichen Modelle sind andere Geräte. — Taugt als Bedienvorschrift vor dem Zubehörkauf: Die Belegung ist nicht genormt, manche Geräte verlangen eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins, und Zubehör für ein namensähnliches Modell muss nicht passen. Taugt nicht als Aussage über Vorhandensein oder Bauform der Buchse.)Keine Buchse erfasst; vor dem Kauf eines Fußpedals oder Fernreglers die Buchse am Gerät fotografieren und Polzahl sowie Steckertyp unter Nennung der Art. 816242 mit dem Händler abgleichen (Herstellerangabe: Zu Fernregler-, Pedal- oder Steuerbuchse ist in Datenblatt und Kaufseite nichts erfasst. Das zugeordnete Handbuch beschreibt ein anders benanntes Modell und ist für eine Buchsenbelegung deshalb die unsicherste Quelle im ganzen Feld. — Taugt als Bedienvorschrift vor dem Zubehörkauf: Die Belegung ist nicht genormt, manche Geräte verlangen eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins. Taugt nicht als Aussage über Vorhandensein oder Bauform der Buchse — und schon gar nicht auf Grundlage eines Handbuchs, das ein anderes Modell führt.)Keine Buchse erfasst; vor dem Kauf eines Fußpedals oder Fernreglers die Buchse am Gerät fotografieren und Polzahl sowie Steckertyp mit dem Hersteller abgleichen, der hier zugleich der Händler ist (Herstellerangabe: Zu Fernregler-, Pedal- oder Steuerbuchse ist in Anleitung, Datentabelle und Produktseite nichts erfasst. Die Servicezeiten für die Rückfrage widersprechen sich zwischen Impressum und Garantieseite bei identischer Rufnummer. — Taugt als Bedienvorschrift vor dem Zubehörkauf: Die Belegung ist nicht genormt, manche Geräte verlangen eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins. Taugt nicht als Aussage über Vorhandensein oder Bauform der Buchse. Immerhin ist hier nur eine Stelle zuständig, weil Marke und Händler identisch sind.)

errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist

Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.

Angaben nach Herstellerdatenblatt, Stand siehe Datenstand oben. Bei 3 von 12 Kennwerten veröffentlicht kein einziger Hersteller im Vergleich eine Angabe.

Was nach dem Gerät noch dazukommt

Ein WIG-Gerät ist ohne Gas, Verschleißteile und einen geklärten Netzanschluss nicht arbeitsfähig. Diese vier Posten entscheiden darüber, ob nach der Lieferung tatsächlich geschweißt werden kann — und drei davon veröffentlicht kein Hersteller des Felds vollständig.

Argon und die Flasche: ohne sie läuft keines der fünf Geräte
Flasche, Druckminderer und ein geklärtes Flaschenmodell
WIG arbeitet unter Argon, und zwar in jeder Betriebsart — anders als beim Fülldrahtschweißen gibt es hier keinen gaslosen Weg. Zur Anschaffung gehören deshalb Flasche und Druckminderer, dazu die Entscheidung zwischen Eigentums-, Miet- und Poolflasche, die über den späteren Tauschweg und die Folgekosten bestimmt. Für die Lagerung gilt: In Arbeitsräumen sind Druckgasflaschen nach TRGS 510 nur in Sicherheitsschränken der Feuerwiderstandsklasse G30 oder höher zulässig — wer diesen Platz nicht hat, muss die Flasche anders unterbringen. Zu Gasvor- und Gasnachströmzeit und zur Bauart des Gasventils ist zu keinem der fünf Geräte etwas dokumentiert; das gehört vor den Kauf abgefragt, nicht danach, weil an der Nachströmzeit die Anlauffarben an Edelstahl hängen.
Wolframelektroden und Verschleißteile sind laufende Kosten
Elektrode, Spannhülse, Spannhülsengehäuse, Gasdüse
Elektrode, Spannhülse, Spannhülsengehäuse und Gasdüse sind Verschleiß und werden regelmäßig nachgekauft. Die Elektrodenlegierung richtet sich nach der Betriebsart: Wer die drei AC-fähigen Geräte dieses Vergleichs für Aluminium einsetzt, arbeitet mit anderer Belastung an der Elektrodenspitze als im reinen Gleichstrombetrieb der beiden DC-Geräte, und eine falsch eingestellte AC-Balance zerstört die Elektrode schneller als jede Überlastung. Zu keinem der fünf Geräte ist ein Elektrodendurchmesser mit zugehörigem Strombereich dokumentiert — die Zuordnung von Durchmesser, Anschliff und Strom gehört deshalb aus dem Ratgeber geholt und nicht aus dem Datenblatt erwartet. Die Einteilung der Legierungen und ihre Farbkennzeichnung sind über DIN EN ISO 6848 und die Herstellertabelle belegt.
Absicherung: die Zahl, die bei fünf von fünf Geräten fehlt
Kein I1max, keine Sicherungsempfehlung im ganzen Feld
Kein einziger der fünf Hersteller veröffentlicht für sein Gerät einen maximalen Netzstrom I1max, und keiner nennt eine Sicherungsempfehlung. Die einzige netzstromseitige Zahl im ganzen Feld steht in der IPOTOOLS-Anleitung und lautet „Strompanel Verteilung: weniger als 40 A“; die einzige ausgewiesene Netzspannung stammt ebenfalls von dort. Bei Merkle ist der Wert ausdrücklich in keiner Herstellerquelle auffindbar. Wer eines dieser Geräte an eine vorhandene 16-A-Leitung hängt, sollte vorher die Netzdaten unter der Artikel- oder Referenznummer beim Händler anfordern und den Anschluss mit einer Elektrofachkraft festlegen. Dazu kommt die EMV-Emissionsklasse: Drei der fünf Geräte sind ausdrücklich Klasse A, also laut Herstellerdokumenten nur für Industriegebiete vorgesehen; bei den beiden anderen ist die Klasse nicht auffindbar. Als Klasse B ist keines ausgewiesen.
Fußpedal und Fernregler: die Steckerbelegung ist nicht genormt
Bei fünf von fünf Geräten keine Buchse dokumentiert
Zu keinem der fünf Geräte ist eine Fernregler- oder Pedalbuchse dokumentiert — weder Polzahl noch Steckertyp noch die Frage, ob eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins verlangt wird. Da die Belegung herstellerspezifisch ist, funktionieren Fremdpedale in vielen Fällen nicht, und nachträglich ist das kaum zu lösen. Wer mit Pedal arbeiten will, klärt zwei Dinge vor der Bestellung: ob das Gerät überhaupt eine Steuerbuchse hat und welches Pedal der Hersteller dafür selbst führt. Bei GYS und Telwin ist die Rückfrage zusätzlich an die Nummer zu binden — die namensähnlichen Modelle im GYS-Katalog sind andere Geräte, und das Telwin-Handbuch trägt intern einen anderen Modellnamen als der gekaufte Artikel.

Alle Kennwerte aus Datenblättern, Prospekten, Original-Betriebsanleitungen, Katalogen und Produktseiten der jeweiligen Hersteller, geprüft am 08.08.2026 und am 19.08.2026. Wo zwei Dokumente desselben Herstellers verschiedene Zahlen nennen, stehen beide in dieser Übersicht. Keines der fünf Geräte trägt eine Produktbewertung; ein Rating wird deshalb bei keinem geführt.

Woran ein WIG-Gerät erkannt wird — und woran nicht

Die Bauform entscheidet sich an zwei Zeilen im Datenblatt: Zündart und Stromart. Ein Gerät mit Hochfrequenzzündung baut den Lichtbogen auf, bevor die Wolframelektrode das Werkstück berührt. Ein Gerät ohne HF verlangt das Aufsetzen: Elektrode auf das Blech, Strom an, abheben. Zwischen beiden liegt kein Komfortunterschied, sondern ein Arbeitsergebnis. Beim Aufsetzen verschiebt sich ein kleines oder loses Teil, und aus der berührten Spitze kann Wolfram in der Naht bleiben — an einer Sichtnaht ist das nicht zu reparieren.

Alle fünf Geräte dieser Übersicht tragen HF ab Werk, und alle fünf tragen zusätzlich ein Aufsetzverfahren: Merkle LiftTIG, Lorch ContacTIG, GYS und Telwin Lift, IPOTOOLS Lift und Touch. Das ist kein Zufall, sondern der Grund, warum die Zeile im Datenblatt so genau gelesen werden muss. Ein Gerät, das ausschließlich Lift-TIG kann, ist in der Regel ein Elektrodeninverter mit WIG-Zusatz — es steht in derselben Suchergebnisliste, hat aber eine andere Bauform, eine andere Brennerlogik und eine andere kritische Kennzahl. Für diese Geräte gilt der Vergleich der Elektroden-Schweißgeräte mit Lift-TIG-Zusatz, dort ist die Leerlaufspannung der entscheidende Wert und nicht die Zündart.

Zwei Zündarten am selben Brenner, mit verschiedenem Ergebnis

Hochfrequenzzündung (HF)

Der Lichtbogen entsteht aus der Distanz, die Elektrode berührt das Werkstück nie. Kein Verschieben kleiner Teile, kein Wolframeintrag in die Naht, saubere Startpunkte an Sichtnähten. Die Gegenrechnung steht in einer anderen Zeile: Die HF-Zündung ist der Grund, warum EMV-Emissionsklasse und Aufstellort bei WIG-Geräten zum Thema werden.

Aufsetzzündung (Lift, ContacTIG, Touch)

Die Elektrode wird aufgesetzt, der Lichtbogen zieht beim Abheben. Funktioniert an fest eingespannten Teilen zuverlässig und ohne HF-Störfeld. An losen Kleinteilen verschiebt das Aufsetzen das Werkstück, und die berührte Spitze kann Wolfram abgeben. Alle fünf Geräte hier führen ein solches Verfahren zusätzlich — keines führt es allein.

Die dritte Abgrenzung ist die einfachste: Kein Gerät dieser Übersicht hat einen Drahtvorschub. Sobald ein Motor Draht durch ein Schlauchpaket schiebt, gelten andere Kennwerte, andere Verschleißteile und eine andere Einschaltdauerfrage; diese Geräte stehen im Vergleich der Schutzgasschweißgeräte mit Drahtvorschub. Wer nach dem Produkttitel geht, landet hier regelmäßig falsch: Es gibt Marken, die ihre WIG-Geräte unter der Bezeichnung Schutzgasschweißgerät führen — technisch nicht falsch, weil auch WIG unter Schutzgas arbeitet, für die Kaufentscheidung aber irreführend.

AC oder DC: die einzige Entscheidung, die endgültig ist

Aluminium trägt eine Oxidschicht, die bei deutlich höherer Temperatur schmilzt als das Metall darunter. Wechselstrom bricht sie auf, weil sich die Polarität ständig umkehrt: Die eine Halbwelle reinigt die Oberfläche, die andere bringt den Einbrand. Ein reines Gleichstromgerät kann das nicht, und es kann es auch später nicht — weder mit einem anderen Brenner noch mit einer anderen Elektrode noch mit einer Einstellung. Diese Zeile im Datenblatt zerlegt das Feld deshalb vor jedem anderen Kennwert in zwei Hälften.

Zwei der fünf Geräte sind reines DC: das Merkle LiteTIG 190 DC und das Lorch MicorTIG 200 DC ControlPro. Drei können AC und DC: das GYS PROTIG 201 AC/DC FV, das Telwin TECHNOLOGY TIG 222 AC/DC und das IPOTOOLS ACDCTIG-200P. Bemerkenswert ist, wie unterschiedlich die drei AC-Geräte diese Fähigkeit belegen. Nur GYS weist die Einschaltdauer getrennt für beide Betriebsarten aus — und macht damit sichtbar, dass der Wechselstrombetrieb das Gerät anders belastet: 100 Prozent bei 95 A im Gleichstrom, aber 13 Prozent bei 200 A im Wechselstrom, ohne jeden Dauerbetriebswert. Telwin nennt 35 Prozent bei 200 A, sagt aber nicht, welcher Zweig gemeint ist. IPOTOOLS trennt ebenfalls nicht.

Die AC-Fähigkeit ist die einzige Zeile dieses Vergleichs, die eine Kaufentscheidung endgültig macht. Alles andere lässt sich mit Zubehör, Rückfrage oder Arbeitsweise noch drehen — Aluminium auf einem DC-Gerät nicht.

Die Umkehrung gilt genauso und wird seltener gesagt: Wer ausschließlich Stahl und Edelstahl fügt, bezahlt mit AC eine Funktion, die er nie einschaltet — und nimmt dafür in Kauf, dass die beiden am besten belegten Dauerströme des Felds bei den DC-Geräten stehen. Die Werkstückliste gehört deshalb vor die Gerätewahl, nicht danach.

Die AC-Balance: der Parameter, den kein Datenblatt beziffert

Wer AC gekauft hat, trifft an der Aluminiumnaht auf eine Einstellung, die in keinem der fünf Datenblätter vorkommt und in praktisch keinem Vergleichsartikel erklärt wird: die Balance. Sie beschreibt, wie sich der Wechselstrom auf seine beiden Halbwellen verteilt. Die eine Halbwelle übernimmt die Reinigungswirkung und bricht die Oxidschicht auf, die andere bringt Wärme ins Werkstück und damit den Einbrand. Verschiebt man das Verhältnis zur Reinigungsseite, wird die Oberfläche sauberer, aber die Wärme wandert von der Naht in die Wolframelektrode. Verschiebt man es zur Einbrandseite, bleibt die Elektrode standfest, und die Oxidschicht wird nicht mehr zuverlässig aufgebrochen.

Genau dieses Verhältnis wird am Gerät eingestellt, und es ist geräteabhängig: Skala, Bezeichnung und Wirkrichtung unterscheiden sich zwischen Herstellern, teilweise sogar zwischen zwei Baureihen desselben Herstellers. Was das im Einzelnen heißt, lässt sich nicht allgemein beziffern — dazu existiert keine frei zugängliche, zitierfähige Quelle mit Werten, und keiner der drei AC-Hersteller dieses Vergleichs weist für sein Gerät eine Skala oder eine Wirkrichtung aus. Wer belastbare Zahlen sucht, findet sie nur in der Betriebsanleitung des konkreten Geräts, und die ist bei drei der fünf Modelle vor dem Kauf nicht vollständig einsehbar.

Die Balance entscheidet über die Standzeit der Elektrode

Eine falsch eingestellte Balance zerstört die Wolframelektrode schneller als jede Überlastung: Die Spitze verrundet oder bildet eine Kugel, und der Lichtbogen wird unruhig. Vor dem Kauf eines AC-Geräts gehören deshalb zwei Fragen an den Händler — ob die Balance überhaupt einstellbar ist und in welcher Skala das Gerät sie führt. Welche Elektrodenlegierung dazu passt, regelt die Einteilung nach DIN EN ISO 6848 mit ihrer Farbkennzeichnung, nicht das Gerätedatenblatt.

Die Bezugstemperatur trennt das Feld in drei Stufen

Die Einschaltdauer wird als Prozentzahl verkauft, und als Prozentzahl allein ist sie keine Aussage. Sie braucht drei Angaben: den Strom, bei dem sie gilt, die Spieldauer, auf die sie sich bezieht, und die Umgebungstemperatur, bei der gemessen wurde. Dieselben 60 Prozent bedeuten bei 125 A etwas anderes als bei 160 A, und dieselben 60 Prozent bedeuten bei einer wärmeren Bezugstemperatur mehr Reserve als bei einer kühleren. Genau an dieser dritten Angabe läuft das Feld auseinander, und zwar in drei sauber belegten Stufen.

Im Datenblatt ausgewiesen: Merkle nennt 40 °C und 10 Minuten Spieldauer in der Techniktabelle des Prospekts, Lorch führt 40 °C in Datenblatt und Handbuch, GYS nennt 40 °C, 10 Minuten und zusätzlich einen Normbezug. Nur in der Betriebsanleitung versteckt: Telwin nennt im Datenblatt zum Artikel keine Bezugstemperatur; die 40 °C stehen ausschließlich im zugeordneten Handbuch. Gar nicht genannt: In der Originalbetriebsanleitung des IPOTOOLS kommt die Zeichenfolge 40 dreimal vor — in der Netzspannungszeile, in der zulässigen Umgebungstemperatur von minus 10 bis 40 °C im Abschnitt Arbeitsumfeld und in der Angabe zur Stromverteilung. Keine dieser drei Stellen steht im Zusammenhang mit der Einschaltdauer.

Nebeneinanderlegen darf man nur Prozentwerte gleicher Bezugstemperatur. Fehlt die Temperatur, gehört der Wert nicht in den Vergleich, sondern in die Rückfrage an den Hersteller — und die Entscheidung fällt über die Zeilen, die belegt sind.

Eine vierte Falle steckt in der Spieldauer. Ausgewiesen ist sie nur bei Merkle und GYS, dort jeweils mit 10 Minuten; Lorch und Telwin nennen sie nicht, IPOTOOLS ebenfalls nicht. Hinter derselben Prozentzahl kann sich damit eine andere nutzbare Schweißzeit verbergen. Wie sich Einschaltdauer, Bezugsstrom und Spieldauer zu einer belastbaren Aussage verrechnen und woran erkennbar ist, wann eine Angabe nicht vergleichbar ist, rechnet der Ratgeber Einschaltdauer und Schweißstrom an Herstellertabellen durch.

Der 100-Prozent-Wert ist die einzige Zahl, die Dauerbetrieb beschreibt

Aus der Einschaltdauerreihe interessiert für die Kaufentscheidung vor allem ein Punkt: der Strom, bei dem 100 Prozent stehen. Er beschreibt, was das Gerät ununterbrochen fährt, ohne dass der Thermoschutz die Arbeit taktet. Alle anderen Punkte der Reihe sagen nur, wie lange es darüber hinaus geht.

140 A gegen 95 ADauerstrom bei 100 Prozent Einschaltdauer und 40 °C

Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten belegten Dauerstrom des Vergleichs liegen 45 A — bei zwei Geräten, deren Typbezeichnungen beide mit 200 beziehungsweise 201 aufmachen. Merkle liegt mit 115 A dazwischen, ebenfalls bei 40 °C. Die Typenzahl im Modellnamen sagt über den Dauerbetrieb nichts; sie bezieht sich, wo überhaupt zuzuordnen, auf den Höchststrom bei kleiner Einschaltdauer.Quelle: Lorch, Datenblatt und Handbuch 909.4169.9-06 zum MicorTIG 200 DC ControlPro; GYS, Datenblatt zur Ref. 061828, Zeile WIG DC

Zwei Geräte fallen aus diesem Vergleich heraus, und zwar aus verschiedenen Gründen. Telwin nennt für dieses Modell überhaupt keinen 100-Prozent-Wert; die Reihe endet bei 60 Prozent und 125 A. Damit ist nicht ausgewiesen, bei welchem Strom das Gerät dauerhaft läuft. IPOTOOLS nennt zwar 130 A bei 100 Prozent — das wäre der zweithöchste Wert des Felds —, aber ohne jede Bezugstemperatur. Neben die 40-°C-Werte der anderen gehört diese Zahl nicht; sie beschreibt das Gerät gegen sich selbst, nicht gegen die Konkurrenz.

Dahinter steht ein Kennwert, den kein Hersteller des Felds veröffentlicht: die Kühlung. Ob der Lüfter dauerhaft oder temperaturgeführt läuft, sagt keine der ausgewerteten Quellen. Diese Übersicht führt an dieser Stelle deshalb den 100-Prozent-Wert der jeweils eigenen Reihe als Leistungsaussage — ausdrücklich als Schlussfolgerung gekennzeichnet und nicht als Bauartangabe des Herstellers.

Klasse A heißt: nicht für den Wohnbereich vorgesehen

Die HF-Zündung, die ein WIG-Gerät erst zum WIG-Gerät macht, hat eine Nebenwirkung, die im Kaufprozess praktisch nie auftaucht: Sie erzeugt ein Störfeld. Die EMV-Produktnorm EN 60974-10 teilt Lichtbogenschweißeinrichtungen deshalb in zwei Emissionsklassen ein, und die Zuordnung entscheidet nicht über das Schweißen, sondern über den Aufstellort. Genau deshalb gehört dieses Thema in einen WIG-Vergleich und nicht in einen über Geräte ohne Hochfrequenz.

Im Feld sieht die Verteilung so aus. Lorch nennt „EN 60974-10:2014 CL.A“ und ist damit das einzige Gerät, dessen EMV-Angabe den Ausgabestand der Norm mitführt. GYS schreibt im Klartext, dass dieses Gerät als Klasse-A-Gerät eingestuft wird. Telwin führt den Wortlaut „Gerät der Klasse A: … für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich“ — allerdings in jenem Handbuch, das intern ein anderes Modell benennt. Bei Merkle ist die Klasse in keiner Herstellerquelle auffindbar; die Normzeile lautet dort ausschließlich „EN 60974-1 ‚S‘ / CE“, die EMV-Produktnorm fehlt darin. Bei IPOTOOLS ist sie ebenfalls nicht auffindbar, weil der Hersteller für dieses Modell keine einzige Norm nennt.

Drei von fünf Geräten sind ausdrücklich Klasse A, bei zwei ist die Klasse nicht auffindbar. Als Klasse B ist keines der fünf ausgewiesen — und Klasse A heißt in den Herstellerdokumenten dieses Felds „nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen“.

Für ein Publikum, das in der Garage am Reihenhaus schweißt, ist das die wichtigste Nebenbotschaft dieses Vergleichs. Aus einer fehlenden Angabe folgt dabei nichts: Dass drei Geräte Klasse A sind, macht die beiden anderen nicht automatisch dazu — und schon gar nicht zu Klasse-B-Geräten. Was die Einstufung für den Anschluss im Wohngebiet bedeutet und wie sie mit Netzform und Absicherung zusammenhängt, ordnet der Ratgeber Netzanschluss mit 230 oder 400 Volt ein.

I1max: die Zahl, die fünf von fünf Herstellern nicht veröffentlichen

Der Kennwert, der darüber entscheidet, ob ein Gerät an der vorhandenen Steckdose überhaupt läuft, ist nicht der Schweißstrom, sondern der maximale Netzstrom I1max. Er steht auf jedem Typenschild — und in den ausgewerteten Herstellerquellen dieses Felds steht er nirgends. Keiner der fünf Hersteller veröffentlicht ihn vor dem Kauf, und keiner nennt eine Sicherungsempfehlung.

0 von 5Hersteller mit veröffentlichtem maximalem Netzstrom

Die einzige netzstromseitige Zahl im ganzen Feld steht in der IPOTOOLS-Anleitung und lautet „Strompanel Verteilung: weniger als 40 A“ — das beschreibt eine Verteilung, nicht den Netzstrom des Geräts, und die eine für die andere zu nehmen wäre eine unbelegte Gleichsetzung. Vom Schweißstrom auf den Netzstrom zu schließen, ist ohne Wirkungsgrad und Leistungsfaktor ebenfalls nicht zulässig; diese Übersicht rechnet das deshalb nicht vor.Quelle: Auswertung von Datenblättern, Prospekten, Produktseiten und frei abrufbaren Betriebsanleitungen der fünf Geräte, Stand 19.08.2026; bei Merkle ist der Wert ausdrücklich als in keiner Herstellerquelle auffindbar dokumentiert

Auch die Netzspannung ist dünn belegt. Ausgewiesen ist sie bei genau einem Gerät: IPOTOOLS nennt AC 220 / 230 / 240 V in der Originalbetriebsanleitung. Lorch führt im Datenblatt zwei Spalten, 230 V und 115 V, mit unterschiedlichen Strömen je Spannung — und genau daraus entsteht ein Lesefehler, der auf der eigenen Produktseite bereits passiert ist: Die dort genannten 150 A bei 60 Prozent sind der 115-V-Wert, für 230 V stehen im Datenblatt 160 A. Bei Merkle, GYS und Telwin ist die Netzspannung in den ausgewerteten Quellen gar nicht erfasst.

Praktisch heißt das: Die Netzdaten werden vor der Bestellung angefordert, und zwar unter der Artikel- oder Referenznummer statt unter dem Modellnamen. Der Anschluss selbst gehört mit einer Elektrofachkraft festgelegt — ein Gerät, das oben im Bereich 200 A abgibt, ist an einer 16-A-Leitung keine Selbstverständlichkeit.

Fußpedal und Fernregler: die Belegung ist nicht genormt

Ein Fußpedal ist beim WIG-Schweißen kein Komfortzubehör, sondern das Werkzeug, mit dem der Strom während der Naht geführt wird — beim Anschmelzen hoch, am Nahtende herunter, damit kein Endkrater bleibt. Ein Fernregler am Brenner erfüllt denselben Zweck im Stehen. Beides setzt eine Steuerbuchse am Gerät voraus, und genau dort endet die Dokumentation dieses Felds vollständig.

Zu keinem der fünf Geräte ist eine Fernregler- oder Pedalbuchse ausgewiesen: nicht die Polzahl, nicht der Steckertyp, nicht die Frage, ob das Gerät eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins erwartet, bevor es ein angeschlossenes Pedal überhaupt annimmt. Das ist keine Nachlässigkeit einzelner Hersteller, sondern die Marktlage: Die Belegung solcher Buchsen ist nicht genormt, sie ist herstellerspezifisch, und sie wird in Datenblättern grundsätzlich nicht geführt. Aus der fehlenden Angabe folgt umgekehrt nichts — dass ein Hersteller die Buchse nicht dokumentiert, heißt nicht, dass das Gerät keine hat.

Fremdpedale passen häufig nicht, und nachträglich ist das kaum zu lösen

Vor dem Kauf eines Pedals oder Fernreglers die Buchse am Gerät fotografieren und Polzahl sowie Steckertyp mit dem Händler abgleichen — bei GYS unter Nennung der Ref. 061828, bei Telwin unter Art. 816242, weil in beiden Fällen namensähnliche Modelle beziehungsweise ein anders benanntes Handbuch im Umlauf sind. Die zweite Frage lautet, welches Pedal der Hersteller selbst für dieses Gerät führt. Bei IPOTOOLS ist immerhin nur eine Stelle zuständig, weil Marke und Händler identisch sind.

Vier Kennwerte, die in dieser Tabelle bewusst fehlen

Eine Vergleichstabelle wird nicht besser, wenn sie Zeilen führt, in denen bei allen Geräten dasselbe Nichts steht. Vier Kennwerte, die in Vergleichen zu dieser Bauform regelmäßig auftauchen, sind hier deshalb nicht aufgenommen — und die Begründung ist bei allen vieren dieselbe Zahl: fünf von fünf.

Der E-Hand-Strombereich entfällt, weil in den ausgewerteten Herstellerquellen bei keinem der fünf Geräte ein Elektrodenbetrieb ausgewiesen ist. Die Leerlaufspannung entfällt, weil sie bei fünf von fünf nicht erfasst ist — und weil sie bei HF-Zündung für den Zündvorgang ohnehin nachrangig ist; sie ist der kritische Kennwert der Geräte ohne HF, nicht dieser. Die Schutzart ist ebenfalls bei fünf von fünf nicht erfasst. Und die Pulsfunktion ist genau einmal angedeutet, nämlich über das P in der IPOTOOLS-Typbezeichnung 200P — ein Buchstabe im Modellnamen ist keine Herstellerangabe zu Pulsfrequenz oder Regelbereich.

Dieselbe Lage gilt für drei weitere Punkte, die in der Praxis über die Nahtqualität entscheiden: die Skala und Wirkrichtung der AC-Balance, die Gasnachströmzeit samt Bauart des Gasventils und die Länge des Schlauchpakets. Zu keinem davon liefert einer der fünf Hersteller eine Angabe. Sobald mindestens drei Hersteller liefern, gehören sie als eigene Zeile in die Matrix; bis dahin tragen sie den Fließtext und die Planungsbox.

Diese Lücken sind selbst ein Ergebnis. Sie fallen nicht mit dem Marktsegment zusammen: Das am besten belegte Gerät des Vergleichs ist ein Mittelklassegerät, das am schlechtesten belegte das Einsteigergerät — aber das Premiumgerät von Merkle hat mehr Lücken als das Mittelklassegerät von GYS. Die Beleglage ist im WIG-Fachhandel also keine Frage der Geräteklasse, sondern eine Frage des Herstellers.

Wenn das Handbuch ein anderes Gerät führt

Bei einem Feld, in dem so viele Kennwerte fehlen, wird die Frage wichtig, welche Unterlagen vor dem Kauf überhaupt lesbar sind. Die Antwort fällt bei allen fünf Geräten anders aus, und in einem Fall führt sie zu einem Befund, der die Verwendung der Zahlen betrifft.

Telwin ordnet dem Artikel 816242 offiziell das Handbuch 955149_L.PDF zu. Das Dokument trägt intern durchgehend die Modellbezeichnung „PROTIG 201 AC/DC - 201L AC/DC“; die Bezeichnung „TECHNOLOGY TIG 222“ kommt darin null Mal vor. Ausgerechnet aus diesem Dokument stammen die beiden Angaben, die in dieser Übersicht am schwersten wiegen: die Bezugstemperatur von 40 °C und die Einstufung in EMV-Klasse A. Beide werden hier geführt, aber nur mit dieser Kennzeichnung — im Datensatz steht sie getrennt vom Wert. Ob die Werte des zugeordneten Handbuchs für den ausgelieferten Artikel gelten, ist eine Redaktionsentscheidung und keine belegte Tatsache; sauber klären lässt sich das nur über eine Rückfrage beim Hersteller unter Nennung der Artikelnummer.

Ein Negativbefund betrifft alle fünf Geräte: Ein GS-Zeichen mit Prüfstelle und Zertifikatsnummer ist bei keinem auffindbar, einzeln geprüft. Das ist keine Aussage über die Sicherheit der Geräte — das GS-Zeichen ist freiwillig —, wohl aber eine über die Prüfbarkeit vor dem Kauf.

Was nach dem Gerät an Verbrauch und Aufwand dazukommt

WIG arbeitet unter Argon, in jeder Betriebsart und ohne Ausnahme. Anders als beim Fülldrahtschweißen gibt es hier keinen gaslosen Weg, und damit ist die Flasche kein Zubehör, sondern Teil der Anschaffung: Flasche, Druckminderer und die Entscheidung zwischen Eigentums-, Miet- und Poolflasche, die über den späteren Tauschweg bestimmt. Für die Lagerung gilt die TRGS 510 — in Arbeitsräumen sind Druckgasflaschen nur in Sicherheitsschränken der Feuerwiderstandsklasse G30 oder höher zulässig. Wer diesen Platz nicht hat, muss die Flasche anders unterbringen, und das entscheidet sich vor dem Gerätekauf. Welches Flaschenmodell welche Folgekostenart nach sich zieht, ordnet der Ratgeber Schutzgas oder Fülldraht ein.

Der zweite Posten ist Verschleiß, und er ist bei WIG kleinteiliger als bei jedem anderen Verfahren: Wolframelektrode, Spannhülse, Spannhülsengehäuse und Gasdüse werden regelmäßig nachgekauft. Die Elektrodenlegierung richtet sich nach der Betriebsart — wer eines der drei AC-Geräte für Aluminium einsetzt, belastet die Elektrodenspitze anders als im reinen Gleichstrombetrieb der beiden DC-Geräte. Zu keinem der fünf Geräte ist ein Elektrodendurchmesser mit zugehörigem Strombereich dokumentiert; die Zuordnung von Durchmesser, Anschliff und Strom kommt deshalb aus der Norm und der Herstellertabelle zur Farbkennzeichnung, nicht aus dem Gerätedatenblatt.

Der dritte Posten ist der, an dem eine Anschaffung am unauffälligsten teuer wird: das Gasmanagement. Ob das Gerät ein Magnetventil mit einstellbarer Nachströmzeit führt oder das Gas am Brenner von Hand geschlossen wird, ist bei keinem der fünf dokumentiert — und an der Nachströmzeit hängen die Anlauffarben an Edelstahl ebenso wie die Frage, ob eine volle Flasche über Nacht leer sein kann. Dazu kommt der Schweißrauch: Er entsteht auch bei WIG, und die Absaugung im Entstehungsbereich ist ein Thema der Werkstattplanung, nicht des Geräts.

Warum in diesem Vergleich keine Sterne stehen

Keines der fünf Geräte hat eine Bewertungsbasis — fünf von fünf. Der Merkle-Shop schreibt „Seien Sie der erste, der dieses Produkt bewertet“, der ACH-Shop zeigt den Zähler 0, eazy2trade meldet „Zu diesem Artikel existieren noch keine Bewertungen“, und bei Lorch und IPOTOOLS fehlt jede Bewertungsauszeichnung schon im Quelltext der Seite. Das ist kein Auswahlfehler und kein Zufall, sondern die Struktur dieses Markts: WIG-Geräte mit HF-Zündung oder AC laufen über den Fachhandel, und WIG-Fachhandelsshops arbeiten durchgehend ohne Produktbewertungen. Wer Sterne zu dieser Bauform findet, findet sie fast ausschließlich bei einer einzigen Marke im Amazon-Feld — dann vergleicht er aber keine fünf Marken mehr, sondern eine. Für die Entscheidung heißt das, dass sie an Zahlen hängt, die im Herstellerdokument nachprüfbar stehen: Zündart, AC-Fähigkeit, Einschaltdauer mit Strom und Bezugstemperatur, und die EMV-Emissionsklasse. Genau diese Angaben trennen die fünf Geräte deutlicher, als eine Sternezahl es könnte — zwischen einem Datenblattwert bei 40 °C und einer Prozentzahl ohne jeden Temperaturbezug liegt der Unterschied zwischen einer vergleichbaren und einer unvergleichbaren Angabe. Und die Klasse-A-Zeile, die drei der fünf Hersteller ausdrücklich führen, sagt mehr über die Eignung für eine Garage im Wohngebiet aus als jede Bewertung: Sie heißt in den Herstellerdokumenten „nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen“.

Die Reihenfolge, in der entschieden wird, verläuft damit anders als jede Shop-Filterleiste. Am Anfang steht die Werkstückliste: Steht Aluminium darauf, halbiert sich das Feld sofort. Danach kommt die Zündart. Erst an dritter Stelle steht die Einschaltdauer, und dort zuerst die Bezugstemperatur, dann der 100-Prozent-Wert. Netzanschluss und EMV-Klasse entscheiden zum Schluss über den Aufstellort — und sind genau deshalb vor der Bestellung beim Händler zu klären, nicht nach der Lieferung.

Kurz gefasst

Zündart und AC-Fähigkeit trennen die Bauform, die Bezugstemperatur trennt die belegten von den unbelegten Zahlen, und die EMV-Klasse trennt die Werkstatt vom Wohngebiet. Wo ein Hersteller eine dieser Angaben schuldig bleibt, ist das selbst ein Ergebnis — vier Kennwerte fehlen bei fünf von fünf, und der maximale Netzstrom bei allen.

Bleibt die Frage, die vor der Auswahl steht: ob es überhaupt ein WIG-Gerät sein soll. Sobald ein Drahtvorschub dazugehört oder weder HF noch AC gebraucht werden, gelten andere Kennwerte und ein anderes Feld. Welche Bauform sich aus welcher Arbeit ergibt, ordnet die Übersicht der Schweißgeräte-Bauformen ein.

Häufige Fragen

Was bedeutet AC/DC bei einem WIG-Schweißgerät?
DC ist Gleichstrom und deckt Stahl, Edelstahl und die meisten Buntmetalle ab. AC ist Wechselstrom: Die Polarität kehrt sich ständig um, wodurch die Oxidschicht auf Aluminium aufgebrochen wird. Ohne AC lässt sich Aluminium nicht schweißen, und ein reines DC-Gerät ist dafür nicht nachrüstbar — weder mit Zubehör noch mit einer Einstellung. Zwei der fünf verglichenen Geräte sind reines DC, drei können AC und DC.
Brauche ich Hochfrequenzzündung, oder reicht Lift-TIG?
HF zündet den Lichtbogen aus der Distanz, ohne dass die Wolframelektrode das Werkstück berührt. Lift und Touch setzen die Elektrode auf. Wer kleine oder lose Teile schweißt, an Sichtnähten arbeitet oder Wolframeinschlüsse im Bauteil nicht hinnehmen kann, braucht HF. Wer ausschließlich fest eingespannte Teile fügt, kommt mit Aufsetzzündung aus — dann ist aber ein Elektrodengerät mit Lift-TIG-Zusatz die passendere Bauform.
Was ist die AC-Balance, und warum steht sie in keinem Datenblatt?
Die Balance beschreibt, wie sich der Wechselstrom auf seine beiden Halbwellen verteilt: Die eine übernimmt die Reinigungswirkung und bricht die Oxidschicht auf, die andere bringt den Einbrand. Sie wird am Gerät eingestellt, und Skala wie Wirkrichtung sind geräteabhängig. Keiner der drei AC-Hersteller dieses Vergleichs weist sie für sein Modell aus; belastbare Werte stehen nur in der Betriebsanleitung des konkreten Geräts. Eine falsch eingestellte Balance zerstört die Wolframelektrode schneller als jede Überlastung.
Worauf muss ich bei der Einschaltdauer achten?
Auf drei Angaben statt auf eine: den Strom, bei dem die Prozentzahl gilt, die Spieldauer, auf die sie sich bezieht, und die Bezugstemperatur, bei der gemessen wurde. Nebeneinanderlegen darf man nur Werte gleicher Bezugstemperatur. Drei der fünf Hersteller nennen 40 °C im Datenblatt, einer nur in einer Betriebsanleitung, einer gar nicht. Der zweite Blick gilt dem 100-Prozent-Wert — er allein beschreibt Dauerbetrieb.
Darf ich ein WIG-Gerät der EMV-Klasse A in einer Garage im Wohngebiet betreiben?
Die EMV-Emissionsklasse nach EN 60974-10 entscheidet nicht über das Schweißen, sondern über den Aufstellort. Klasse A heißt nach den Herstellerdokumenten dieses Felds „nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen“ beziehungsweise „für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich“. Drei der fünf verglichenen Geräte sind ausdrücklich Klasse A, bei zwei ist die Klasse nicht auffindbar; als Klasse B ist keines ausgewiesen. Grund für die Einstufung ist die HF-Zündung.
Passt jedes Fußpedal an jedes WIG-Gerät?
Nein. Die Belegung der Fernregler- und Pedalbuchse ist nicht genormt, sondern herstellerspezifisch, und manche Geräte verlangen zusätzlich eine Erkennungsbrücke zwischen zwei Pins, bevor sie ein angeschlossenes Pedal annehmen. Zu keinem der fünf verglichenen Geräte ist Polzahl oder Steckertyp dokumentiert. Vor dem Zubehörkauf die Buchse fotografieren, Polzahl und Steckertyp mit dem Händler abgleichen und dabei die Artikel- oder Referenznummer nennen.
Reicht eine 16-A-Steckdose für ein WIG-Gerät mit 200 A?
Das lässt sich aus dem Schweißstrom nicht ableiten. Maßgeblich ist der maximale Netzstrom I1max, und den veröffentlicht keiner der fünf Hersteller dieses Vergleichs; eine Sicherungsempfehlung nennt ebenfalls keiner. Die einzige netzstromseitige Zahl im Feld stammt aus der IPOTOOLS-Anleitung und beschreibt eine Verteilung, nicht das Gerät. Netzdaten deshalb unter der Artikel- oder Referenznummer beim Händler anfordern und den Anschluss mit einer Elektrofachkraft festlegen.
Welches Gas brauche ich für WIG?
WIG arbeitet unter Argon, und zwar in jeder Betriebsart — anders als beim Fülldrahtschweißen gibt es keinen gaslosen Weg. Zur Anschaffung gehören deshalb Flasche und Druckminderer sowie die Entscheidung zwischen Eigentums-, Miet- und Poolflasche, die über den Tauschweg bestimmt. Für die Lagerung gilt die TRGS 510: In Arbeitsräumen sind Druckgasflaschen nur in Sicherheitsschränken der Feuerwiderstandsklasse G30 oder höher zulässig.

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Zuletzt redaktionell geprüft am .

  1. Ersterstellung. Fünf WIG-Geräte aus dem Fachhandel mit zwölf Kennwerten aus Herstellerdokumenten; 25 Lückenzellen tragen einen gekennzeichneten Ersatzwert. Die Bezugstemperatur der Einschaltdauer ist je Gerät mit ihrer Fundstelle ausgewiesen, die Telwin-Werte aus dem zugeordneten Handbuch 955149_L.PDF sind als solche gekennzeichnet. Kein Rating: keines der fünf Geräte hat eine Bewertungsbasis.

Verwendete Quellen

  1. [1]DIN EN ISO 6848 — Wolfram-Elektroden, Einteilung · abgerufen 2026-08-19
  2. [2]EWM: Farbkennzeichnung für Wolframelektroden · abgerufen 2026-08-19
  3. [3]EWM: Gefahrenhinweis HF-Zündung an WIG-Stromquellen · abgerufen 2026-08-19
  4. [4]DIN EN 60974-10 — EMV-Anforderungen · abgerufen 2026-08-19
  5. [5]EWM: Fachwissen Schutzgase WIG · abgerufen 2026-08-19
  6. [6]EWM: Fachwissen WIG-Schweißen, Grundlagen · abgerufen 2026-08-19

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