Marktübersicht · Standbohrmaschinen
Säulenbohrmaschinen: fünf bodenstehende Maschinen im Vergleich
Bodenstehende Säulenbohrmaschinen von Holzmann, Optimum, Bernardo, Güde und Cormak – verglichen über Ausladung, niedrigste Drehzahl, Bohrleistung in Stahl und Spindelaufnahme.
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- Fachbereich Werkstatt
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Bodenstehende Bohrmaschinen werden nicht gekauft, weil sie größer aussehen, sondern weil auf der Werkbank eine Zahl ausgeht: die Ausladung. Bei den Bankgeräten liegt sie, wo der Hersteller sie überhaupt nennt, zwischen 104 und 152 mm. Die fünf Maschinen dieses Vergleichs kommen auf 215 bis 260 mm – und alle fünf Hersteller veröffentlichen den Wert, was bei der kleineren Bauform die Ausnahme ist.
Die zweite Zahl steht daneben und wird häufiger übersehen: die niedrigste Drehzahl. Sie entscheidet, ob der ausgewiesene Bohrdurchmesser in Stahl auch getrieben werden kann. Zwischen den 50 min⁻¹ der Holzmann und den 120 min⁻¹ der Optimum liegt der Faktor 2,4 – bei Geräten, die auf dem Papier dieselbe Aufgabe erfüllen. Ausgerechnet die beiden Maschinen mit den größten ausgewiesenen 32 mm in Stahl beginnen bei 60 und bei 110 min⁻¹.
Verglichen werden fünf lieferbare bodenstehende Maschinen von fünf Marken in drei Marktsegmenten, alle über den Fachhandel. Grundlage sind ausschließlich Herstellerdokumente: Produktseiten, Datenblätter, Originalbetriebsanleitungen, AGB und Garantiebedingungen, dazu die frei zugängliche Normzuordnung der DGUV. Wo zwei Dokumente desselben Herstellers verschiedene Zahlen nennen, stehen beide in dieser Übersicht.
Einordnung nach Einsatzprofil
Kein Gesamtsieger, sondern Zuordnung: welches Gerät zu welchem Nutzungsprofil passt.
Topentscheidung
Für Stahl im Dauerbetrieb

Optimum (Optimum Maschinen Germany GmbH, Stürmer-Gruppe)
OPTIdrill DQ 32, Art.-Nr. 3191049
Der einzige Hersteller des Vergleichs, der Spitzen- und Dauerwert trennt: 30 mm in S235JR und 25 mm Dauerbohrleistung. Das ist die ehrlichere Zahl für den, der die Maschine nicht einmal, sondern täglich belastet – und sie steht zusammen mit den vollständigsten Sicherheits- und Genauigkeitsangaben des Felds: Schalter nach IP 54, separater Not-Halt-Schlagschalter und garantierte Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm. Dazu MK 4 in der Spindel, Morsekonus MK 4/B 16 und Schnellspannbohrfutter 1–16 mm im Lieferumfang, eine umlaufende Kühlwasserrinne ab Werk und die höchste ausgewiesene Tischtraglast mit 55 kg. Einzuplanen ist die Drehzahl: Mit 120 min⁻¹ beginnt die DQ 32 höher als jede andere Maschine dieses Vergleichs.
- Bohrleistung in Stahl
- 30 in S235JR · Dauerbohrleistung 25
- Spindelaufnahme und Bohrfutter
- MK 4 in der Spindel · Morsekonus MK 4/B 16 und Schnellspannbohrfutter 1–16 mm im Lieferumfang
- Kühlmittelzuführung ab Werk
- umlaufende Kühlwasserrinne im Bohrtisch, serienmäßig
Dafür
- Einziger Hersteller im Feld, der Spitzen- und Dauerwert trennt: 30 mm Bohrleistung in S235JR und 25 mm Dauerbohrleistung – der zweite Wert ist der für den täglichen Einsatz maßgebliche
- Umlaufende Kühlwasserrinne im Bohrtisch ab Werk, im Feld sonst nur bei Cormak als Schwerkraftsystem serienmäßig vorhanden
- Vollständigste Sicherheits- und Genauigkeitsangaben des Vergleichs: Schalter nach IP 54, separater Not-Halt-Schlagschalter und garantierte Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm
- MK 4 in der Spindel mit Morsekonus MK 4/B 16 und Schnellspannbohrfutter 1–16 mm bereits im Lieferumfang – der größere Kegel und kein Zukauf für den Start
Direktlink zu kirchner24.de, kein Werbelink. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken in dieser Produktgruppe erheblich. Alle Daten zu diesem Modell
Ebenfalls in der engeren Wahl
Für die größte Reichweite über dem Werkstück

Güde (GÜDE GmbH & Co. KG)
Säulenbohrmaschine GSB 32, Art.-Nr. 55435
Größte Ausladung des Vergleichs mit 260 mm, und weil sich ein Werkstück drehen lässt, deckt das bei mittiger Bohrung rechnerisch rund 520 mm Breite ab – 90 mm mehr Reichweite als bei der Holzmann. Dazu die größte Bohrleistung in Stahl im Feld mit 32 mm, der stärkste Motor mit 1.500 W Aufnahmeleistung P1 und die größte Auflagefläche: Bohrtisch 425 × 475 mm, ±45° neigbar und 360° schwenkbar, dazu eine Fußplatte 400 × 595 mm. Güde ist zugleich der einzige Hersteller mit veröffentlichten Geräuschwerten. Zu prüfen sind zwei Punkte: der Bohrfutterkegel B 22 als Sonderweg im Feld und die fehlende Kühlmittelangabe bei der höchsten Bohrleistung des Vergleichs.
- Ausladung, Spindelmitte bis Säule
- 260
- Bohrleistung in Stahl
- 32
- Bohrtisch und zweite Auflagefläche
- 425 × 475 · zusätzlich Fußplatte 400 × 595 als zweite Arbeitsfläche · T-Nuten und Traglast nicht angegeben
Dafür
- Größte Ausladung des Vergleichs mit 260 mm – bei mittiger Bohrung deckt das rechnerisch rund 520 mm Werkstückbreite ab, 90 mm mehr als bei der Holzmann
- Größte ausgewiesene Bohrleistung in Stahl im Feld mit 32 mm, gleichauf mit der Cormak, bei zugleich stärkstem Motor: 1.500 W Aufnahmeleistung P1 an 400 V
- Größte Auflagefläche des Vergleichs: Bohrtisch 425 × 475 mm, dazu eine Fußplatte 400 × 595 mm als zweite Arbeitsfläche, der Tisch ±45° neigbar, 360° schwenkbar und höhenverstellbar
- Einziger Hersteller im Feld, der Geräuschwerte veröffentlicht – LpA 78 dB(A) und LWA 91 dB(A) – dazu Schutzklasse I und Schutzart IP 32
- Drei Ersatzteil-Zeichnungen als PDF direkt auf der Produktseite und ein Hersteller-Direktshop mit deutscher Service-Nummer für Ersatzteile
- Klappbarer Späneschutz und Nullspannungsauslösung serienmäßig: Nach einem Spannungsausfall läuft die Maschine nicht von selbst wieder an
Dagegen
- Der kaufentscheidende Wert steht nur in der Betriebsanleitung: Die Produktseite nennt für die GSB 32 lediglich den Bohrfutterspannbereich 5–20 mm, die 32 mm in Stahl stehen ausschließlich in den Technischen Daten der Anleitung 55423_55435
- Bohrfutterkegel B 22 statt des im Feld üblichen B 16 – ein Ersatzfutter muss B 22 tragen, und der Spannbereich beginnt erst bei 5 mm, sodass dünne Bohrer ohne Zusatzfutter nicht gespannt werden können
- Keine Kühlmittelzuführung in Produktseite oder Anleitung erwähnt, obwohl das Gerät die größte Bohrleistung in Stahl des Vergleichs ausweist
- Die EG-Konformitätserklärung liegt in der Anleitung ab Seite 73 nur als Grafik vor und ist nicht als Text auswertbar; ein separates Konformitäts-PDF bietet die Produktseite nicht an
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Für Gewinde und tiefe Durchgangsbohrungen

Bernardo (PWA HandelsgesmbH)
Getriebe-Säulenbohrmaschine GB 28 S, Art.-Nr. Z-01-124500
Die einzige Maschine des Vergleichs, die ihre zwölf Drehzahlen über ein geschliffenes Zahnradgetriebe und einen 2-Stufen-Motor schaltet statt über Riemenumlage – der Wechsel zwischen 75 und 3.200 min⁻¹ verlangt kein Haubenöffnen. Dazu der größte Bohrhub im Feld mit 130 mm, die stärkste Säule mit 100 mm Durchmesser für 250 mm Ausladung, Gewindeschneiden bis M12 und ein serienmäßiger höhenverstellbarer Futterschutz mit Mikroschalter. Reduzierhülse MK 3/2 und automatischer Werkzeugauswerfer liegen bei. Einzuplanen sind Aufstellung und Quellenlage: 2.020 mm Bauhöhe und rund 215 kg sind die Spitzenwerte des Vergleichs, und ein Datenblatt-PDF stellt der Markeninhaber nicht bereit.
- Bohrhub der Pinole
- 130
- Drehzahlband und Verstellart
- 75–3.200 · 12 schaltbare Stufen über 2-Stufen-Motor und geschliffenes Zahnradgetriebe, ohne Riemenumlage
- CE und belegte Sicherheitsangaben
- CE · höhenverstellbarer Futterschutz mit Mikroschalter serienmäßig · Einzelnormen nicht veröffentlicht, weder Datenblatt-PDF noch Konformitätserklärung online · Gewährleistung 24 Monate ab Übergabe, Abwicklung über den Händler mit Originallieferschein
Dafür
- Einzige Maschine des Vergleichs mit Zahnradgetriebe: zwölf Drehzahlen zwischen 75 und 3.200 min⁻¹ über einen 2-Stufen-Motor und ein geschliffenes Zahnradgetriebe geschaltet, ohne Haube öffnen und Riemen umlegen
- Größter Bohrhub im Feld mit 130 mm – 50 mm mehr als die Holzmann und 10 mm mehr als die drei Geräte mit 120 mm
- Stärkste Säule des Vergleichs mit 100 mm Durchmesser, ausdrücklich als geschliffene Stahlsäule ausgewiesen; die 250 mm Ausladung stehen damit auf der steifsten Basis im Feld
- Serienmäßiger höhenverstellbarer Futterschutz mit Mikroschalter – die einzige mechanisch verriegelte Schutzeinrichtung, die ein Hersteller dieses Vergleichs ausdrücklich benennt
- Lieferumfang ohne Zukauf: Zahnkranzbohrfutter 1–13 mm mit B 16, Reduzierhülse MK 3/2 und automatischer Werkzeugauswerfer, dazu Gewindeschneiden bis M12
- Motorleistung getrennt nach Betriebsart ausgewiesen: 0,85 / 1,1 kW Abgabeleistung S1 100 % und 1,1 / 1,5 kW Aufnahmeleistung S6 40 %
Dagegen
- Höchste und schwerste Maschine des Vergleichs mit 2.020 mm Bauhöhe und rund 215 kg – das ist gut ein halber Meter mehr als bei der Holzmann und das Anderthalbfache des Gewichts der Cormak; Raumhöhe und Transportweg sind vor der Bestellung zu prüfen
- Weder Datenblatt-PDF noch Konformitätserklärung online: Der Markeninhaber bezeichnet sich in seinen eigenen AGB unter Punkt 9.4 als „Händler und nicht Hersteller der Produkte“, alle Kennwerte stammen deshalb aus Produktseite und Kategorieliste
- Kühlmittel ist nicht Serie – der Hersteller führt die Ausführung mit Kühlmitteleinrichtung unter einer eigenen Modellnummer und bietet die Universal-Einrichtung sonst als Zubehör an
- Kleinste Futterweite im Feld mit 1–13 mm am Zahnkranzfutter, und der Zahnkranz braucht einen Schlüssel, während Optimum ein Schnellspannfutter 1–16 mm mitliefert
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Für feine Drehzahlabstufung und Kühlung ab Werk

CORMAK (CORMAK Jerzy Zalewski)
Säulenbohrmaschine DP51020F, 32 mm
Vierundzwanzig Drehzahlen von 60 bis 3.480 min⁻¹ – doppelt so viele Stufen wie bei Bernardo und Güde und die zweitniedrigste Anfangsdrehzahl des Vergleichs, kombiniert mit der größten ausgewiesenen Bohrleistung in Stahl von 32 mm. Cormak ist zugleich der einzige Hersteller im Feld, der einen Werkstoff nennt: Grauguss für Tisch und Basis. Das Schwerkraft-Kühlsystem ist serienmäßig, die Spindel nimmt MK 4 auf, und der Doppeldrehzahlmotor läuft rechts wie links. Gegenzurechnen ist die Quellenlage: Tischneigung und Bohrtiefenanschlag stehen in keiner Herstellerquelle, ein Datenblatt-PDF gibt es nicht und die Betriebsanleitung liegt nur auf Polnisch bei.
- Niedrigste Drehzahl
- 60
- Werkstoff von Tisch und Fuß
- Grauguss für Tisch und Basis
- Bohrtiefenanschlag
- Bezugsgröße: Spindelhub 120 mm, Abstand Spindel–Basis max. 1.075 mm (Herstellerangabe: Dieselben vier Quellen: deutsche und polnische Produktseite zur DP51020F, Standardausstattungsliste und Merkmalstext. Der Spindelhub steht in den Technischen Daten; ein Bohrtiefenanschlag, ein Anschlagring oder eine Tiefenskala werden für dieses Modell nicht genannt. Für die Z5020 Vario führt Cormak dagegen ausdrücklich „Tiefenanschlag und schwenkbarem Tisch“ – der Hersteller benennt das Merkmal also, wo es vorhanden ist. — Der Hub sagt, wie weit die Pinole fährt, nicht, wo sie anschlägt. Eine wiederholgenaue Bohrtiefe – bei Sacklöchern und Gewindegrundbohrungen der eigentliche Zweck einer Ständermaschine – ist damit aus Herstellerquellen nicht belegt. Die vier übrigen Geräte weisen einen einstellbaren Anschlag mit Skala aus.)
Dafür
- Feinstufigstes Drehzahlband des Vergleichs: 24 Stufen von 60 bis 3.480 min⁻¹ aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb – doppelt so viele Stufen wie bei Bernardo und Güde
- Zweitniedrigste Anfangsdrehzahl im Feld mit 60 min⁻¹, kombiniert mit der größten ausgewiesenen Bohrleistung in Stahl von 32 mm
- Einziger Hersteller des Vergleichs, der einen Werkstoff nennt: Tisch und Basis aus Grauguss, belegt in der polnischen Originalfassung der eigenen Produktseite
- Schwerkraft-Kühlsystem serienmäßig, im Feld sonst nur bei Optimum als umlaufende Rinne ab Werk vorhanden
- MK 4 in der Spindel mit 1,5 kW Doppeldrehzahlmotor an 400 V und Rechts-/Linkslauf – die Umkehr ist Voraussetzung für das Ausdrehen eines Gewindebohrers
- Kauf direkt beim Hersteller mit ausgewiesener deutscher WEEE-Registrierung (DE 21575442) und deutschsprachiger Shopfassung
Dagegen
- Tischneigung und Bohrtiefenanschlag stehen in keiner der vier geprüften Herstellerquellen – beides Merkmale, die Cormak für andere eigene Modelle ausdrücklich nennt
- Kein Datenblatt-PDF und keine deutsche Betriebsanleitung zum Download: Die Anleitung liegt laut Lieferumfang nur auf Polnisch bei, alle Kennwerte stammen aus der Produktseite
- Weder T-Nutenbreite noch zulässige Tischbeladung veröffentlicht – welcher Maschinenschraubstock ohne Adapter passt, ist vor der Bestellung nicht bestimmbar
- Keine Lieferzeitangabe auf der Kaufseite: Belegt ist ausschließlich der strukturierte Verfügbarkeitsdatensatz der Seite, eine Tagesangabe wie bei den vier übrigen Händlern fehlt
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Vergleich auf einen Blick
Zwei oder drei direkt vergleichen: Modelle in der ersten Spalte ankreuzen — darunter erscheinen nur diese Modelle mit allen Kennwerten nebeneinander.
errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht istZu wenige Bewertungen für eine belastbare Angabe
Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.
Direktlinks auf die Produktseiten der Händler – keine Werbelinks, keine Provision. Keine Preisangaben – Preise schwanken in diesen Produktgruppen erheblich.
Die Modelle im Einzelnen
Jedes Modell aus der Tabelle mit den entscheidungskritischen Kennwerten, Stärken, Schwächen und der Frage, für wen es die richtige Wahl ist.
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Holzmann (HOLZMANN MASCHINEN GmbH)
Ständerbohrmaschine SB253VH_400V, ArtikelID 17236
Einzige stufenlos geregelte Maschine des Vergleichs: Innerhalb jeder der beiden Riemenstufen regelt ein Frequenzumrichter, und mit 50 min⁻¹ steht hier die niedrigste Anfangsdrehzahl des Felds – ausgelegt auf wechselnde Werkstoffe bei mittlerem Bohrdurchmesser.
Kaufentscheidung
Die einzige Maschine im Feld mit stufenloser Drehzahlregelung: Innerhalb jeder der beiden Riemenstufen regelt ein Frequenzumrichter, und mit 50 min⁻¹ steht hier die niedrigste Anfangsdrehzahl des Vergleichs. Dazu 25 mm Bohrleistung in Stahl, MK 3 in der Spindel und 1,1 kW Abgabeleistung im Dauerbetrieb S1, auf der kompaktesten Standfläche des Felds.
Die Grenzen sind Reichweite und Quellenlage. Mit 215 mm hat die SB253VH die kleinste Ausladung des Vergleichs, getragen von der dünnsten Säule mit 80 mm, und Holzmann veröffentlicht für dasselbe Gerät zwei Drehzahlbänder und zwei Gewichtszuordnungen. Wer weit von der Werkstückkante bohrt, findet bei der Güde GSB 32 260 mm.
- Bohrleistung in Stahl (mm)
- 25
- Ausladung, Spindelmitte bis Säule (mm)
- 215
- Niedrigste Drehzahl (min⁻¹)
- 50
- Drehzahlband und Verstellart (min⁻¹)
- 50–700 in Stufe I und 50–3.000 in Stufe II laut Datenblatt und Produktseite, 50–650 und 650–3.000 laut Betriebsanleitung · zwei Riemenstufen, in jeder stufenlos über Frequenzumrichter
- Spindelaufnahme und Bohrfutter
- MK 3 in der Spindel · Bohrfutter B 16, Spannbereich 1–16 mm
Dafür
- Einzige stufenlose Drehzahlregelung im Vergleich: Ein Frequenzumrichter regelt innerhalb jeder der beiden Riemenstufen, während die übrigen vier Geräte feste Stufen schalten
- Niedrigste Anfangsdrehzahl des Felds mit 50 min⁻¹ – die Drehzahltabelle der eigenen Betriebsanleitung nennt für einen 10-mm-HSS-Bohrer 800 min⁻¹ in Normalstahl und 300 min⁻¹ in Edelstahl, bei doppeltem Durchmesser also die Hälfte davon
- Abgabeleistung 1,1 kW ausdrücklich als S1 100 %, also Dauerbetrieb – im Feld weist nur Bernardo eine S1-Leistung ebenso getrennt aus
- Kaufweg im deutschen Direktshop des Herstellers: Der Betreiber laut Impressum ist die Holzmann Maschinen GmbH selbst, damit liegen Maschine, Datenblatt, Anleitung und Bestellung bei einem Unternehmen
- Kompakteste Maschine des Vergleichs mit 1.620 mm Höhe auf 710 × 390 mm Aufstellmaß – die niedrigste Bauhöhe im Feld bei zugleich niedrigstem Gewicht
Dagegen
- Kleinste Ausladung des Vergleichs mit 215 mm: Die Güde GSB 32 kommt auf 260 mm, und die 215 mm ruhen zudem auf der dünnsten Säule im Feld (80 mm gegen 92 bis 100 mm bei den übrigen vier)
- Zwei Herstellerquellen, zwei Drehzahlbänder: Datenblatt und Produktseite nennen „(I) 50-700 (II) 50-3000“, die Originalbetriebsanleitung „(I) 50-650 U/min (II) 650-3000 U/min“ – geführt ist das Datenblatt, der Widerspruch bleibt
- Dasselbe beim Gewicht: Das Datenblatt weist 82 kg netto und 87 kg brutto aus, die Betriebsanleitung 82 kg brutto und 78 kg netto – dieselbe Zahl einmal als Netto- und einmal als Bruttowert
- Niedrigste Bohrleistung in Stahl im Feld mit 25 mm bei zugleich kürzestem Bohrhub (80 mm), und weder Kühlmittelzuführung noch Tischwerkstoff sind in einer der drei Herstellerquellen belegt

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Optimum (Optimum Maschinen Germany GmbH, Stürmer-Gruppe)
OPTIdrill DQ 32, Art.-Nr. 3191049
Die Maschine mit den vollständigsten Sicherheits- und Genauigkeitsangaben des Vergleichs – als einzige mit getrennt ausgewiesener Dauerbohrleistung, umlaufender Kühlwasserrinne, Not-Halt-Schlagschalter und garantierter Rundlaufgenauigkeit.
Kaufentscheidung
Für den, der die Maschine täglich in Stahl belastet: Optimum trennt als einziger Hersteller des Vergleichs Spitzen- und Dauerwert und nennt neben 30 mm in S235JR eine Dauerbohrleistung von 25 mm. Dazu MK 4 in der Spindel, eine umlaufende Kühlwasserrinne ab Werk, Schalter nach IP 54, ein separater Not-Halt-Schlagschalter und eine garantierte Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm.
Die Grenze ist die Drehzahl. Mit 120 min⁻¹ beginnt die DQ 32 höher als jedes andere Gerät hier, und das Band endet bei 1.810 min⁻¹ in neun festen Riemenstufen. Wer große Durchmesser in zähem Werkstoff bohrt und dafür weit heruntergehen muss, ist bei der Cormak DP51020F mit 60 min⁻¹ und 24 Stufen besser aufgehoben.
- Bohrleistung in Stahl (mm)
- 30 in S235JR · Dauerbohrleistung 25
- Ausladung, Spindelmitte bis Säule (mm)
- 254
- Niedrigste Drehzahl (min⁻¹)
- 120
- Drehzahlband und Verstellart (min⁻¹)
- 120–1.810 · 9 feste Stufen über Keilriemen
- Spindelaufnahme und Bohrfutter
- MK 4 in der Spindel · Morsekonus MK 4/B 16 und Schnellspannbohrfutter 1–16 mm im Lieferumfang
Dafür
- Einziger Hersteller im Feld, der Spitzen- und Dauerwert trennt: 30 mm Bohrleistung in S235JR und 25 mm Dauerbohrleistung – der zweite Wert ist der für den täglichen Einsatz maßgebliche
- Umlaufende Kühlwasserrinne im Bohrtisch ab Werk, im Feld sonst nur bei Cormak als Schwerkraftsystem serienmäßig vorhanden
- Vollständigste Sicherheits- und Genauigkeitsangaben des Vergleichs: Schalter nach IP 54, separater Not-Halt-Schlagschalter und garantierte Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm
- MK 4 in der Spindel mit Morsekonus MK 4/B 16 und Schnellspannbohrfutter 1–16 mm bereits im Lieferumfang – der größere Kegel und kein Zukauf für den Start
- Höchste ausgewiesene Tischtraglast im Feld mit 55 kg, zwei diagonale T-Nuten 14 mm und ein bemaßter Maschinenfuß 575 × 350 mm mit zwei T-Nuten 15 mm als zweite Auflage
- Drei Jahre Garantie bei Online-Registrierung über das Stürmer Service Center mit veröffentlichter deutscher Rufnummer und Anschrift
Dagegen
- Höchste Anfangsdrehzahl des Vergleichs mit 120 min⁻¹ – mehr als das Doppelte der Holzmann (50) und der Cormak (60), was gerade bei den ausgewiesenen 30 mm in Stahl gegen die Maschine arbeitet
- Schmalstes Drehzahlband im Feld: 120–1.810 min⁻¹ in neun festen Stufen über Keilriemen, während Cormak 60–3.480 in 24 Stufen und Bernardo 75–3.200 in zwölf geschalteten Stufen führen
- Der Hersteller verkauft nicht selbst („Der Verkauf erfolgt über den Fachhandel“), Kaufweg und Herstellerdaten liegen damit bei zwei verschiedenen Unternehmen; die drei Jahre Garantie gelten nur für Endkunden in Deutschland und Österreich
- Werkstoff von Tisch und Fuß in keiner der beiden Herstellerquellen, und eine harmonisierte Einzelnorm veröffentlicht Optimum ebenso wenig wie die übrigen vier

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Bernardo (PWA HandelsgesmbH)
Getriebe-Säulenbohrmaschine GB 28 S, Art.-Nr. Z-01-124500
Einzige Maschine des Vergleichs, die ihre zwölf Drehzahlen über ein geschliffenes Zahnradgetriebe und einen 2-Stufen-Motor schaltet statt über Riemenumlage – mit dem größten Bohrhub, der stärksten Säule und Gewindeschneiden bis M12.
Kaufentscheidung
Die Maschine für Gewinde und tiefe Durchgangsbohrungen: zwölf Drehzahlen zwischen 75 und 3.200 min⁻¹, geschaltet über ein geschliffenes Zahnradgetriebe statt über Riemenumlage, dazu der größte Bohrhub des Vergleichs mit 130 mm, Gewindeschneiden bis M12 und die stärkste Säule im Feld mit 100 mm Durchmesser für 250 mm Ausladung.
Die Grenzen sind Aufstellung und Belegbarkeit: 2.020 mm Bauhöhe und rund 215 kg sind die Spitzenwerte dieses Vergleichs, und der Markeninhaber stellt weder Datenblatt-PDF noch Konformitätserklärung online – seine eigenen AGB nennen ihn „Händler und nicht Hersteller der Produkte“. Wer eine niedrigere Halle oder belegte Prüfdaten braucht, nimmt die Optimum OPTIdrill DQ 32.
- Bohrleistung in Stahl (mm)
- 28 · Gewindeschneiden bis M12
- Ausladung, Spindelmitte bis Säule (mm)
- 250
- Niedrigste Drehzahl (min⁻¹)
- 75
- Drehzahlband und Verstellart (min⁻¹)
- 75–3.200 · 12 schaltbare Stufen über 2-Stufen-Motor und geschliffenes Zahnradgetriebe, ohne Riemenumlage
- Spindelaufnahme und Bohrfutter
- MK 3 in der Spindel · Zahnkranzbohrfutter 1–13 mm / B 16, Reduzierhülse MK 3/2 und automatischer Werkzeugauswerfer im Lieferumfang
Dafür
- Einzige Maschine des Vergleichs mit Zahnradgetriebe: zwölf Drehzahlen zwischen 75 und 3.200 min⁻¹ über einen 2-Stufen-Motor und ein geschliffenes Zahnradgetriebe geschaltet, ohne Haube öffnen und Riemen umlegen
- Größter Bohrhub im Feld mit 130 mm – 50 mm mehr als die Holzmann und 10 mm mehr als die drei Geräte mit 120 mm
- Stärkste Säule des Vergleichs mit 100 mm Durchmesser, ausdrücklich als geschliffene Stahlsäule ausgewiesen; die 250 mm Ausladung stehen damit auf der steifsten Basis im Feld
- Serienmäßiger höhenverstellbarer Futterschutz mit Mikroschalter – die einzige mechanisch verriegelte Schutzeinrichtung, die ein Hersteller dieses Vergleichs ausdrücklich benennt
- Lieferumfang ohne Zukauf: Zahnkranzbohrfutter 1–13 mm mit B 16, Reduzierhülse MK 3/2 und automatischer Werkzeugauswerfer, dazu Gewindeschneiden bis M12
- Motorleistung getrennt nach Betriebsart ausgewiesen: 0,85 / 1,1 kW Abgabeleistung S1 100 % und 1,1 / 1,5 kW Aufnahmeleistung S6 40 %
Dagegen
- Höchste und schwerste Maschine des Vergleichs mit 2.020 mm Bauhöhe und rund 215 kg – das ist gut ein halber Meter mehr als bei der Holzmann und das Anderthalbfache des Gewichts der Cormak; Raumhöhe und Transportweg sind vor der Bestellung zu prüfen
- Weder Datenblatt-PDF noch Konformitätserklärung online: Der Markeninhaber bezeichnet sich in seinen eigenen AGB unter Punkt 9.4 als „Händler und nicht Hersteller der Produkte“, alle Kennwerte stammen deshalb aus Produktseite und Kategorieliste
- Kühlmittel ist nicht Serie – der Hersteller führt die Ausführung mit Kühlmitteleinrichtung unter einer eigenen Modellnummer und bietet die Universal-Einrichtung sonst als Zubehör an
- Kleinste Futterweite im Feld mit 1–13 mm am Zahnkranzfutter, und der Zahnkranz braucht einen Schlüssel, während Optimum ein Schnellspannfutter 1–16 mm mitliefert

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Güde (GÜDE GmbH & Co. KG)
Säulenbohrmaschine GSB 32, Art.-Nr. 55435
Größte Ausladung und größte Bohrleistung in Stahl des Vergleichs bei zugleich stärkstem Motor – der Einstiegspunkt des Felds, dessen kaufentscheidender Wert allerdings nur in der Betriebsanleitung steht.
Kaufentscheidung
Der Einstiegspunkt mit der größten Reichweite: 260 mm Ausladung, der höchste Wert des Vergleichs, dazu 32 mm Bohrleistung in Stahl, 1.500 W Aufnahmeleistung und die größte Auflagefläche im Feld mit 425 × 475 mm Bohrtisch und 400 × 595 mm Fußplatte. Güde ist zugleich der einzige Hersteller hier, der Geräuschwerte veröffentlicht.
Zwei Punkte begrenzen das. Der Bohrfutterkegel B 22 ist im Feld ein Sonderweg: Ein Ersatzfutter B 16 passt nicht, und unter 5 mm Schaft lässt sich nichts spannen. Und eine Kühlung nennt Güde in keiner Quelle, obwohl das Gerät die größte Bohrleistung in Stahl ausweist. Ab Werk gekühlt wird nur bei der Optimum DQ 32 und der Cormak DP51020F.
- Bohrleistung in Stahl (mm)
- 32
- Ausladung, Spindelmitte bis Säule (mm)
- 260
- Niedrigste Drehzahl (min⁻¹)
- 110
- Drehzahlband und Verstellart (min⁻¹)
- 110–2.880 · 12 feste Stufen über Keilriemen mit Stufenriemenscheibe
- Spindelaufnahme und Bohrfutter
- MK 3 in der Spindel · Bohrfutterkegel B 22, Spannbereich 5–20 mm – im Feld der einzige B 22
Dafür
- Größte Ausladung des Vergleichs mit 260 mm – bei mittiger Bohrung deckt das rechnerisch rund 520 mm Werkstückbreite ab, 90 mm mehr als bei der Holzmann
- Größte ausgewiesene Bohrleistung in Stahl im Feld mit 32 mm, gleichauf mit der Cormak, bei zugleich stärkstem Motor: 1.500 W Aufnahmeleistung P1 an 400 V
- Größte Auflagefläche des Vergleichs: Bohrtisch 425 × 475 mm, dazu eine Fußplatte 400 × 595 mm als zweite Arbeitsfläche, der Tisch ±45° neigbar, 360° schwenkbar und höhenverstellbar
- Einziger Hersteller im Feld, der Geräuschwerte veröffentlicht – LpA 78 dB(A) und LWA 91 dB(A) – dazu Schutzklasse I und Schutzart IP 32
- Drei Ersatzteil-Zeichnungen als PDF direkt auf der Produktseite und ein Hersteller-Direktshop mit deutscher Service-Nummer für Ersatzteile
- Klappbarer Späneschutz und Nullspannungsauslösung serienmäßig: Nach einem Spannungsausfall läuft die Maschine nicht von selbst wieder an
Dagegen
- Der kaufentscheidende Wert steht nur in der Betriebsanleitung: Die Produktseite nennt für die GSB 32 lediglich den Bohrfutterspannbereich 5–20 mm, die 32 mm in Stahl stehen ausschließlich in den Technischen Daten der Anleitung 55423_55435
- Bohrfutterkegel B 22 statt des im Feld üblichen B 16 – ein Ersatzfutter muss B 22 tragen, und der Spannbereich beginnt erst bei 5 mm, sodass dünne Bohrer ohne Zusatzfutter nicht gespannt werden können
- Keine Kühlmittelzuführung in Produktseite oder Anleitung erwähnt, obwohl das Gerät die größte Bohrleistung in Stahl des Vergleichs ausweist
- Die EG-Konformitätserklärung liegt in der Anleitung ab Seite 73 nur als Grafik vor und ist nicht als Text auswertbar; ein separates Konformitäts-PDF bietet die Produktseite nicht an

Direktlink zu cormak.pl. Kein Werbelink, keine Provision. Kein Preis auf dieser Seite – Preise schwanken stark.
CORMAK (CORMAK Jerzy Zalewski)
Säulenbohrmaschine DP51020F, 32 mm
Die feinstufigste Maschine des Vergleichs: 24 Drehzahlen von 60 bis 3.480 min⁻¹ aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb, mit MK 4 in der Spindel, Grauguss für Tisch und Basis und einem Schwerkraft-Kühlsystem ab Werk.
Kaufentscheidung
Die feinstufigste Maschine des Vergleichs: 24 Drehzahlen von 60 bis 3.480 min⁻¹, doppelt so viele Stufen wie bei Bernardo und Güde, und mit 60 min⁻¹ die zweitniedrigste Anfangsdrehzahl im Feld bei 32 mm Bohrleistung in Stahl. Dazu MK 4 in der Spindel, ein Schwerkraft-Kühlsystem ab Werk und als einzige belegte Werkstoffangabe des Vergleichs Grauguss für Tisch und Basis.
Die Grenze ist die Ausstattung, die der Hersteller nicht benennt: Weder Tischneigung noch Bohrtiefenanschlag stehen in einer der vier geprüften Quellen, T-Nutenbreite und Tischtraglast fehlen ebenfalls, und ein Datenblatt gibt es nicht. Wer den Anschlag für wiederholgenaue Sacklöcher braucht, findet ihn bei der Güde GSB 32 mit Skala ausgewiesen.
- Bohrleistung in Stahl (mm)
- 32
- Ausladung, Spindelmitte bis Säule (mm)
- 254
- Niedrigste Drehzahl (min⁻¹)
- 60
- Drehzahlband und Verstellart (min⁻¹)
- 60–3.480 · 24 Stufen aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb, mit Rechts- und Linkslauf
- Spindelaufnahme und Bohrfutter
- MK 4 in der Spindel · Bohrfutterkapazität 16 mm
Dafür
- Feinstufigstes Drehzahlband des Vergleichs: 24 Stufen von 60 bis 3.480 min⁻¹ aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb – doppelt so viele Stufen wie bei Bernardo und Güde
- Zweitniedrigste Anfangsdrehzahl im Feld mit 60 min⁻¹, kombiniert mit der größten ausgewiesenen Bohrleistung in Stahl von 32 mm
- Einziger Hersteller des Vergleichs, der einen Werkstoff nennt: Tisch und Basis aus Grauguss, belegt in der polnischen Originalfassung der eigenen Produktseite
- Schwerkraft-Kühlsystem serienmäßig, im Feld sonst nur bei Optimum als umlaufende Rinne ab Werk vorhanden
- MK 4 in der Spindel mit 1,5 kW Doppeldrehzahlmotor an 400 V und Rechts-/Linkslauf – die Umkehr ist Voraussetzung für das Ausdrehen eines Gewindebohrers
- Kauf direkt beim Hersteller mit ausgewiesener deutscher WEEE-Registrierung (DE 21575442) und deutschsprachiger Shopfassung
Dagegen
- Tischneigung und Bohrtiefenanschlag stehen in keiner der vier geprüften Herstellerquellen – beides Merkmale, die Cormak für andere eigene Modelle ausdrücklich nennt
- Kein Datenblatt-PDF und keine deutsche Betriebsanleitung zum Download: Die Anleitung liegt laut Lieferumfang nur auf Polnisch bei, alle Kennwerte stammen aus der Produktseite
- Weder T-Nutenbreite noch zulässige Tischbeladung veröffentlicht – welcher Maschinenschraubstock ohne Adapter passt, ist vor der Bestellung nicht bestimmbar
- Keine Lieferzeitangabe auf der Kaufseite: Belegt ist ausschließlich der strukturierte Verfügbarkeitsdatensatz der Seite, eine Tagesangabe wie bei den vier übrigen Händlern fehlt
Technische Daten im Detail
Entscheidungskritische Kennwerte sind markiert. Bei planvollen Anschaffungen fällt die Entscheidung an dieser Tabelle, nicht an der Produktbeschreibung.
Tabelle seitlich scrollbar
| Kennwert | Optimum (Optimum Maschinen Germany GmbH, Stürmer-Gruppe)OPTIdrill DQ 32, Art.-Nr. 3191049 | Bernardo (PWA HandelsgesmbH)Getriebe-Säulenbohrmaschine GB 28 S, Art.-Nr. Z-01-124500 | Güde (GÜDE GmbH & Co. KG)Säulenbohrmaschine GSB 32, Art.-Nr. 55435 | CORMAK (CORMAK Jerzy Zalewski)Säulenbohrmaschine DP51020F, 32 mm | |
|---|---|---|---|---|---|
| Datenlageveröffentlichte Kennwerte | 10 von 12 | 11 von 12 | 11 von 12 | 10 von 12 | 10 von 12 |
| EntscheidungskritischAn diesen Werten hängt die Kaufentscheidung | |||||
| Bohrleistung in Stahl(mm)Der erste Config-Faktor des Clusters und die Zahl, an der die Bauform hängt: Eine bodenstehende Maschine wird gekauft, weil die Bankmaschine bei 13 mm aufhört. Anders als im Vergleich der Bankgeräte veröffentlichen hier alle fünf Hersteller einen echten Bohrdurchmesser statt nur der Futterweite – die Spanne reicht von 25 mm (Holzmann) bis 32 mm (Güde, Cormak). Nur Optimum trennt zusätzlich zwischen Spitzen- und Dauerwert und nennt neben 30 mm in S235JR eine Dauerbohrleistung von 25 mm; das ist der ehrlichere Wert für den, der die Maschine nicht einmal, sondern jeden Tag belastet. Güde führt die 32 mm ausschließlich in der Betriebsanleitung, die Produktseite nennt nur den Futterspannbereich 5–20 mm. | 25 | 30 in S235JR · Dauerbohrleistung 25 | 28 · Gewindeschneiden bis M12 | 32 | 32 |
| Ausladung, Spindelmitte bis Säule(mm)Der Faktor, über den dieser Vergleich abgegrenzt ist. Die Ausladung bestimmt, wie weit von der Werkstückkante entfernt gebohrt werden kann – und weil sich ein Werkstück drehen lässt, deckt sie rechnerisch die doppelte Breite ab, wenn mittig gebohrt werden soll: 215 mm reichen dann für rund 430 mm, 260 mm für rund 520 mm. Das ist eine Schlussfolgerung aus der Geometrie, keine Herstellerangabe. Alle fünf Hersteller veröffentlichen die Zahl, die Spanne beträgt 45 mm und läuft quer zum Marktsegment: Das größte Maß hat mit 260 mm die Güde GSB 32 aus dem Einstiegssegment, das kleinste mit 215 mm die Holzmann. Gegenzurechnen ist die Steifigkeit: Holzmann trägt die 215 mm auf einer 80-mm-Säule, Bernardo die 250 mm auf 100 mm – je weiter der Kopf aussteht, desto mehr arbeitet die Säule gegen die Vorschubkraft. | 215 | 254 | 250 | 260 | 254 |
| Niedrigste Drehzahl(min⁻¹)Die obere Drehzahl ist bei allen fünf Geräten reichlich, die untere ist der Engpass: Je größer der Bohrer und je zäher der Werkstoff, desto langsamer muss die Spindel laufen, sonst verbrennt die Schneide. Die Drehzahltabelle in der Holzmann-Betriebsanleitung nennt für einen 10-mm-HSS-Bohrer 800 min⁻¹ in Normalstahl, 600 in Hartstahl und 300 in Edelstahl; bei doppeltem Durchmesser halbiert sich der Wert. Genau hier trennt sich das Feld: Holzmann beginnt bei 50 min⁻¹ und Cormak bei 60, Bernardo bei 75 – Güde erst bei 110 und Optimum bei 120, also bei mehr als dem Doppelten. Wer die ausgewiesenen 32 mm in Stahl tatsächlich ausfahren will, sollte diese Zeile vor der Bohrleistungszeile lesen. | 50 | 120 | 75 | 110 | 60 |
| Drehzahlband und Verstellart(min⁻¹)Der dritte Config-Faktor, und zwei Fragen in einer Zeile: wie weit das Band reicht und wie umgestellt wird. Nur die Holzmann regelt stufenlos – über einen Frequenzumrichter innerhalb jeder der beiden Riemenstufen, also per Drehknopf im Betrieb. Die übrigen vier schalten fest: Bernardo zwölf Stufen über ein geschliffenes Zahnradgetriebe und einen 2-Stufen-Motor, also ohne Haubenöffnen; Optimum neun, Güde zwölf und Cormak vierundzwanzig Stufen über Riemenumlage, was Haube öffnen, Riemen umlegen und Haube schließen bedeutet. Wer im selben Werkstück von 8 auf 30 mm wechselt, macht das mehrmals pro Bauteil. Holzmann veröffentlicht für dasselbe Gerät zwei unterschiedliche Bandgrenzen – geführt ist das Datenblatt, die Abweichung steht im Feld. | 50–700 in Stufe I und 50–3.000 in Stufe II laut Datenblatt und Produktseite, 50–650 und 650–3.000 laut Betriebsanleitung · zwei Riemenstufen, in jeder stufenlos über Frequenzumrichter | 120–1.810 · 9 feste Stufen über Keilriemen | 75–3.200 · 12 schaltbare Stufen über 2-Stufen-Motor und geschliffenes Zahnradgetriebe, ohne Riemenumlage | 110–2.880 · 12 feste Stufen über Keilriemen mit Stufenriemenscheibe | 60–3.480 · 24 Stufen aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb, mit Rechts- und Linkslauf |
| Spindelaufnahme und BohrfutterDer vierte Config-Faktor. Der Morsekonus in der Spindel entscheidet, was außer dem mitgelieferten Futter noch direkt aufgenommen werden kann – Kegelschaftbohrer, Aufsteckreibahlen, Gewindeschneidapparate – und wie tragfähig die Verbindung unter Vorschub ist. MK 4 (Optimum, Cormak) hat den größeren Kegel und damit die höhere Drehmomentreserve für 30 bis 32 mm in Stahl, MK 3 (Holzmann, Bernardo, Güde) reicht bis in den mittleren Bereich und ist im Zubehörhandel am breitesten bestückt. Zweite Hälfte der Zeile ist die Futteraufnahme, und dort steht die teuerste Falle des Vergleichs: Güde führt als einziges Gerät den Bohrfutterkegel B 22 mit Spannbereich 5–20 mm. Ein Ersatzfutter B 16 passt dort nicht, und ein Bohrer unter 5 mm Schaft lässt sich gar nicht spannen. | MK 3 in der Spindel · Bohrfutter B 16, Spannbereich 1–16 mm | MK 4 in der Spindel · Morsekonus MK 4/B 16 und Schnellspannbohrfutter 1–16 mm im Lieferumfang | MK 3 in der Spindel · Zahnkranzbohrfutter 1–13 mm / B 16, Reduzierhülse MK 3/2 und automatischer Werkzeugauswerfer im Lieferumfang | MK 3 in der Spindel · Bohrfutterkegel B 22, Spannbereich 5–20 mm – im Feld der einzige B 22 | MK 4 in der Spindel · Bohrfutterkapazität 16 mm |
| Weitere KennwerteZur Einordnung, selten allein ausschlaggebend | |||||
| Bohrhub der Pinole(mm)Wie tief die Spindel in einem Zug fährt. Darüber hinaus muss der Tisch nachgesetzt werden, was bei einer angebohrten Bohrung Position und Rechtwinkligkeit kostet. Die Spanne im Feld reicht von 80 mm (Holzmann) bis 130 mm (Bernardo) – für Durchgangsbohrungen in dickwandigem Profil ist das der Unterschied zwischen einem Zug und zwei. | 80 | 120 | 130 | 120 | 120 |
| Bohrtisch und zweite Auflagefläche(mm)Auflagemaß, T-Nuten und – wo veröffentlicht – die zulässige Beladung. Bei einer bodenstehenden Maschine kommt eine zweite Auflage dazu: Für Werkstücke, die höher sind als der Verstellweg zulässt, wird der Bohrtisch weggeschwenkt und auf dem bearbeiteten Maschinenfuß gebohrt. Vier der fünf Hersteller bemaßen diesen Fuß mit, und die T-Nutenbreite entscheidet darüber, welcher Maschinenschraubstock ohne Adapter passt. | 315 × 315, davon Arbeitsfläche 251 × 251 · T-Nut 14 · max. Bohrtischbeladung 30 kg · Aufstellmaß der Maschine 710 × 390 | 355 × 355 · zwei diagonale T-Nuten 14 · Traglast 55 kg · zusätzlich Maschinenfuß 575 × 350 mit zwei T-Nuten 15 als zweite Arbeitsfläche | 375 × 375 · T-Nut 14 · zusätzlich bearbeiteter Maschinenfuß 325 × 330 als zweite Arbeitsfläche · Traglast nicht angegeben | 425 × 475 · zusätzlich Fußplatte 400 × 595 als zweite Arbeitsfläche · T-Nuten und Traglast nicht angegeben | 475 × 425 · Gesamtabmessungen der Maschine 1.670 × 760 × 475 · T-Nuten und Traglast nicht angegeben |
| Werkstoff von Tisch und FußGrauguss dämpft Schwingungen und lässt sich planschleifen, ein geschweißter oder gepresster Tisch tut das nicht – bei 30 mm in Stahl ist das der Unterschied zwischen sauberer Bohrung und Rattermarken. Genau diesen Wert veröffentlicht im Feld nur ein einziger Hersteller: Cormak nennt Grauguss für Tisch und Basis, und das auch nur in der polnischen Fassung der eigenen Produktseite. Die übrigen vier tragen hier einen gekennzeichneten Ersatzwert mit der jeweils nächstliegenden Herstelleraussage als Bezugsgröße. | Bezugsgröße: max. Bohrtischbeladung 30 kg bei 315 × 315 mm Tischfläche (Herstellerangabe: Geprüft wurden die Herstellerproduktseite Staenderbohrmaschine-17236, das Herstellerdatenblatt zur ArtikelID 17236 und die Originalbetriebsanleitung Manual_SB253VH_DE_EN_CZ_ES_FR, Abschnitt 3.3. Bohrtischgröße, Arbeitsfläche, T-Nutenbreite, Schwenkbereich und maximale Bohrtischbeladung stehen dort vollständig; einen Werkstoff für Tisch oder Fuß nennt keine der drei Quellen. — Die zulässige Beladung ist die belastbarste Aussage, die Holzmann zum Tisch macht – sie sagt etwas über die Tragfähigkeit, nichts über Dämpfung und Planlauf. Im Feld benennt den Werkstoff nur Cormak (Grauguss für Tisch und Basis), und das nur in der polnischen Fassung der eigenen Produktseite.) | Bezugsgröße: Traglast 55 kg – „präzise gearbeiteter, stabiler Bohrtisch“ (Herstellerangabe: Geprüft wurden die Herstellerproduktseite optidrill-dq-32-3191049 mit den Abschnitten Spindel, Bohrtisch, Abmessungen und Gewichte sowie der Stürmer-Datenblattexport zur Art.-Nr. 3191049 über OXOMI. Tischmaß, T-Nutenzahl und -breite, Traglast, Kippbarkeit und Drehbarkeit stehen dort; ein Werkstoff für Tisch, Fuß oder Säule wird in keiner der beiden Quellen genannt, auch nicht im Herkunftsdatensatz. — Die höchste ausgewiesene Tischtraglast des Vergleichs ist eine belastbare Bezugsgröße, ersetzt aber keine Werkstoffangabe: Sie sagt, was aufliegen darf, nicht, wie der Tisch unter der Vorschubkraft schwingt. Belegt ist der Werkstoff im Feld nur bei Cormak.) | Bezugsgröße: „Massiver Arbeitstisch“ mit T-Nut 14 mm, Säule aus geschliffenem Stahl (Herstellerangabe: Geprüft wurden die Herstellerproduktseite Getriebe-Saulenbohrmaschine-GB-28-S mit Produkt-Spezifikationen, Produkteigenschaften und Lieferumfang sowie die Kategorieseite Getriebe-Tisch--und-Saulenbohrmaschinen. Zum Tisch sind Maß, T-Nutenbreite, Schwenk- und Drehbereich belegt und die Eigenschaft „Massiver Arbeitstisch (360° drehbar)“; für die Säule ist „Stabile und geschliffene Stahlsäule“ ausgewiesen. Ein Werkstoff für Tisch oder Fuß steht in keiner der beiden Quellen. Ein Datenblatt-PDF und eine Konformitätserklärung stellt Bernardo nicht online – die eigenen AGB nennen in Punkt 9.4 den Grund: „PWA ist Händler und nicht Hersteller der Produkte.“ — Bei der Säule ist der Werkstoff genannt, beim Tisch nur die Eigenschaft „massiv“. Aus einem Werbeadjektiv wird hier kein Grauguss abgeleitet – das wäre eine Behauptung. Belastbar ist die Säulenangabe plus 100 mm Durchmesser, der größte Wert des Vergleichs; das ist eine Steifigkeitsaussage über die Maschine, keine über den Tisch.) | Bezugsgröße: Bohrtisch 425 × 475 mm, Fußplatte 400 × 595 mm, Säule Ø 92 mm (Herstellerangabe: Geprüft wurden die Herstellerproduktseite zur Art.-Nr. 55435 und die Originalbetriebsanleitung 55423_55435_ml.pdf in der Fassung V5 über 82 Seiten, dort der Abschnitt „Technische Daten“ mit der Spalte GSB 32. Bohrtischgröße, Fußplattenmaß, Säulendurchmesser, Neigung und Schwenkbarkeit stehen dort; ein Werkstoff für Tisch oder Fußplatte wird weder auf der Produktseite noch in der Anleitung genannt. — Die drei Maße sind belegt, der Werkstoff nicht – und aus der größten Tischfläche des Vergleichs folgt keine Aussage über Dämpfung oder Planlauf. Anders als bei Holzmann und Optimum fehlt hier zusätzlich eine zulässige Tischbeladung, sodass auch die Tragfähigkeit offenbleibt.) | Grauguss für Tisch und Basis |
| Tischverstellung: Neigung, Drehbarkeit, HöheOb der Tisch geneigt werden kann, entscheidet darüber, ob Schrägbohrungen ohne Vorrichtung möglich sind; ob er sich um die Säule drehen lässt, entscheidet über den Wechsel auf den Maschinenfuß. Vier der fünf Hersteller weisen ±45° aus, drei davon zusätzlich 360° Drehbarkeit. Cormak veröffentlicht für dieses Modell weder das eine noch das andere – für andere eigene Modelle dagegen schon. | schwenkbar ±45°, höhenverstellbar über Zahnstange · Drehbarkeit um die Säule nicht ausdrücklich angegeben | 360° drehbar, ±45° seitlich kippbar | 360° drehbar, schwenkbar von −45° bis +45° | ±45° neigbar, 360° schwenkbar, höhenverstellbar | Bezugsgröße: Abstand Spindel–Basis max. 1.075 mm, Tisch 475 × 425 mm (Herstellerangabe: Geprüft wurden die deutsche Produktseite 233-32-mm-saeulenbohrmaschine mit den Technischen Daten, die polnische Originalfassung 233-wiertarka-kolumnowa-32-mm als Gegenprobe, die Standardausstattungsliste und der Merkmalstext. Tischmaß, Werkstoff und der maximale Abstand Spindel–Basis stehen dort; eine Neigung, Schwenkbarkeit oder Drehbarkeit des Tischs nennt Cormak für die DP51020F in keiner der Quellen. Ein Datenblatt-PDF wird nicht angeboten, die Betriebsanleitung liegt laut Lieferumfang nur auf Polnisch bei und steht nicht zum Download. — Belegt ist die Höhenlage über den Verstellweg Spindel–Basis, nicht die Neigung. Dass der Tisch nicht neigbar wäre, sagt Cormak nicht – für andere eigene Modelle nennt der Hersteller die Neigung ausdrücklich, für dieses nicht. Wer Schrägbohrungen ohne Vorrichtung einplant, findet ±45° bei allen vier übrigen Geräten des Vergleichs ausgewiesen.) |
| Kühlmittelzuführung ab WerkAb etwa 20 mm in Stahl ist Kühlung kein Komfort mehr, sondern die Bedingung für Standzeit und Maßhaltigkeit. Die Zeile trennt drei Zustände, die im Handel gern zu einem verschmelzen: serienmäßig vorhanden (Optimum mit umlaufender Kühlwasserrinne, Cormak mit Schwerkraftsystem), als Zubehör beziehungsweise eigene Modellvariante geführt (Bernardo) und in keiner Herstellerquelle erwähnt (Holzmann, Güde). Die beiden letzten Fälle bedeuten Handzuführung – und einen Tisch, von dem das Mittel unkontrolliert abläuft. | keine ab Werk ausgewiesen · Bezugsgröße: Bohrtisch 315 × 315 mm mit T-Nut 14 mm (Herstellerangabe: Geprüft wurden Produktseite, Datenblatt und Originalbetriebsanleitung zur ArtikelID 17236 auf die Begriffe Kühlmittel, Kühlmitteleinrichtung und Kühlrinne. Die Merkmalslisten führen Frequenzumrichter, Dreiarmhebel, neigbaren Bohrtisch und Zahnstangenverstellung; eine Kühlmittelzuführung oder eine umlaufende Rinne erwähnt keine der drei Quellen. — Dass keine vorhanden ist, sagt Holzmann nicht ausdrücklich – es ist eine Schlussfolgerung aus drei vollständig geprüften Quellen. Praktisch bedeutet das Handzuführung und einen Tisch ohne Ablauf: Das Mittel läuft über die T-Nut ab. Serienmäßig geliefert wird Kühlung im Feld nur bei Optimum und Cormak.) | umlaufende Kühlwasserrinne im Bohrtisch, serienmäßig | nicht serienmäßig · Universal-Kühlmitteleinrichtung als Zubehör, die Serienausführung mit Kühlmittel führt der Hersteller unter eigener Modellnummer 01-12450 | keine ab Werk ausgewiesen · Bezugsgröße: Bohrtisch 425 × 475 mm ohne ausgewiesene Rinne (Herstellerangabe: Geprüft wurden die Produktseite zur Art.-Nr. 55435 mit ihrer Merkmalsliste und die Originalbetriebsanleitung 55423_55435_ml.pdf in der Fassung V5. Die Merkmalsliste führt einstellbaren Bohrtiefenanschlag, klappbaren Späneschutz und Nullspannungsauslösung; eine Kühlmittelzuführung, eine Kühlmittelrinne oder eine Kühlmittelpumpe erwähnt keine der beiden Quellen. — Das ist die kaufkritische Lücke dieses Geräts: Güde weist mit 32 mm die größte Bohrleistung in Stahl des Vergleichs aus und nennt zugleich keine Kühlung. Dass keine vorhanden ist, sagt der Hersteller nicht – es ist eine Schlussfolgerung aus zwei vollständig geprüften Quellen. Ab Werk gekühlt wird im Feld nur bei Optimum und Cormak.) | Schwerkraft-Kühlsystem, serienmäßig |
| BohrtiefenanschlagDer Anschlag ist der Grund, warum eine Ständermaschine gegenüber der Handmaschine gekauft wird: wiederholgenaue Sacklöcher und Gewindegrundbohrungen ohne Anzeichnen. Vier Hersteller weisen ihn mit Skala aus, Holzmann zusätzlich mit Skalenring am Dreiarmhebel. Für die Cormak DP51020F nennt der Hersteller keinen – wohl aber für andere eigene Modelle. | Bohrtiefenanschlag mit Bohrtiefenskalenring · Dreiarmhebel mit Bohrtiefenskalierung | Bohrtiefenanschlag mit leicht einstellbarer und ablesbarer Skala | Einstellbarer Bohrtiefenanschlag, Bohrtiefe über Skala ablesbar | Einstellbarer Bohrtiefenanschlag · dazu klappbarer Späneschutz und Nullspannungsauslösung | Bezugsgröße: Spindelhub 120 mm, Abstand Spindel–Basis max. 1.075 mm (Herstellerangabe: Dieselben vier Quellen: deutsche und polnische Produktseite zur DP51020F, Standardausstattungsliste und Merkmalstext. Der Spindelhub steht in den Technischen Daten; ein Bohrtiefenanschlag, ein Anschlagring oder eine Tiefenskala werden für dieses Modell nicht genannt. Für die Z5020 Vario führt Cormak dagegen ausdrücklich „Tiefenanschlag und schwenkbarem Tisch“ – der Hersteller benennt das Merkmal also, wo es vorhanden ist. — Der Hub sagt, wie weit die Pinole fährt, nicht, wo sie anschlägt. Eine wiederholgenaue Bohrtiefe – bei Sacklöchern und Gewindegrundbohrungen der eigentliche Zweck einer Ständermaschine – ist damit aus Herstellerquellen nicht belegt. Die vier übrigen Geräte weisen einen einstellbaren Anschlag mit Skala aus.) |
| CE und belegte SicherheitsangabenDiese Zeile führt bewusst keine harmonisierte Einzelnorm: Keiner der fünf Hersteller veröffentlicht eine, EN 12717 steht in keiner der geprüften Produktseiten, Datenblätter, Betriebsanleitungen oder Konformitätsteile. Statt einer Spalte mit fünf leeren Feldern steht hier, was tatsächlich belegt ist – und das trennt das Feld deutlich: Optimum nennt Schalter nach IP 54, einen separaten Not-Halt-Schlagschalter und eine garantierte Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm, Bernardo einen höhenverstellbaren Futterschutz mit Mikroschalter, Güde Schutzklasse I, IP 32 und Geräuschwerte, Cormak eine beiliegende Konformitätserklärung samt WEEE-Registrierung, Holzmann nur die CE-Erklärung. Dass die Branche ihre Normbezüge nicht veröffentlicht, ist der Befund – nicht die Lücke. | CE-konform nach EU-Richtlinien, keine Einzelnorm benannt · Gewährleistung 2 Jahre nicht gewerblich, 1 Jahr gewerblich · Abwicklung ausschließlich über den Händler mit RMA-Nummer | CE · Schalter nach IP 54 · separater Not-Halt-Schlagschalter · garantierte Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm · Einzelnormen nicht veröffentlicht · 3 Jahre Stürmer Garantie bei Online-Registrierung, nur für Endkunden in Deutschland und Österreich | CE · höhenverstellbarer Futterschutz mit Mikroschalter serienmäßig · Einzelnormen nicht veröffentlicht, weder Datenblatt-PDF noch Konformitätserklärung online · Gewährleistung 24 Monate ab Übergabe, Abwicklung über den Händler mit Originallieferschein | CE-Kennzeichnung · Schutzklasse I, Schutzart IP 32 · Geräuschwerte LpA 78 dB(A), LWA 91 dB(A) · harmonisierte Einzelnormen nicht auffindbar, die EG-Konformitätserklärung liegt in der Anleitung nur als Grafik vor · Gewährleistung 24 Monate für Verbraucher, 12 Monate gewerblich | CE-Konformitätserklärung liegt der Maschine bei, Bestandteil der Standardausstattung · WEEE-Registrierung Deutschland: Elektro-/Elektronikgeräte DE 21575442, Batterien DE 35169680 · Einzelnormen nicht veröffentlicht · Garantie 12/24 Monate, Abwicklung direkt über den Hersteller |
errechnet aus anderen Angaben desselben Herstellers zu diesem ModellHerstellerangabe, wo keine Zahl veröffentlicht ist
Rechenweg und Einschränkung stehen an jedem Wert; das Verfahren ist in der Methodik beschrieben. Errechnete Werte sind keine Herstellerangaben.
Angaben nach Herstellerdatenblatt, Stand siehe Datenstand oben.
Vor der Bestellung einplanen
Eine bodenstehende Bohrmaschine bringt ihre Standfläche mit – aber weder den Strom noch den Weg dorthin. Diese sechs Posten entscheiden darüber, ob die Maschine am vorgesehenen Platz überhaupt in Betrieb gehen kann.
- Drehstromanschluss 400 V
- Alle fünf Geräte laufen an 400 V, keines an 230 V
- Das ist die härteste Voraussetzung dieses Vergleichs und der Punkt, an dem eine Bestellung am häufigsten scheitert: Eine haushaltsübliche Schuko-Steckdose reicht nicht. Holzmann weist 400 V / 3 / 50 Hz bei 1,1 kW Abgabeleistung S1 100 % aus, Optimum 400 V bei 1,1 kW Abgabeleistung, Bernardo 400 V bei 0,85 / 1,1 kW Abgabeleistung S1 100 % und 1,1 / 1,5 kW Aufnahmeleistung S6 40 %, Güde 400 V / 50 Hz bei 1.500 W Aufnahmeleistung P1 mit Schutzklasse I und IP 32, Cormak 400 V bei 1,5 kW Doppeldrehzahlmotor. Zu beachten ist, dass die Hersteller unterschiedliche Größen nennen: Optimum und Bernardo geben die Abgabeleistung an, Güde die Aufnahme – die Zahlen sind nicht direkt vergleichbar. Wer keinen Drehstrom hat, findet 230-V-Schwestermodelle derselben Baureihen (Holzmann SB253VH_230V, Güde GSB 25); sie stehen nicht in diesem Vergleich.
- Transportgewicht und Aufstellung
- Von rund 78 bis rund 215 kg
- Holzmann 82 kg netto laut Datenblatt gegen 78 kg netto laut Betriebsanleitung, Güde 114 kg netto und 120 kg brutto, Optimum rund 120 kg, Cormak 144 kg netto, Bernardo rund 215 kg. Damit ist keines der fünf Geräte von einer Person zu stellen, und die schweren gehören auf einen tragfähigen, waagerechten Untergrund. Die Standflächen: Holzmann 710 × 390 mm Aufstellmaß, Optimum 850 × 390 mm, Bernardo 450 × 600 mm, Güde Fußplatte 400 × 595 mm, Cormak 760 × 475 mm. Vor der Bestellung zu klären sind Anlieferung bis zum Aufstellort, Türbreiten und – wo die Maschine in einen Keller oder ein Obergeschoss soll – die Treppe.
- Raumhöhe und Arbeitshöhe
- Bauhöhe 1.620 bis 2.020 mm
- Holzmann 1.620 mm, Optimum rund 1.660 mm, Cormak 1.670 mm, Güde 1.700 mm, Bernardo 2.020 mm. Über der Maschine muss zusätzlich Platz für Riemenwechsel oder Werkzeugwechsel bleiben – bei den vier riemengeschalteten Geräten wird die Haube nach oben geöffnet. Die zweite Zahl ist die Arbeitshöhe: Der Abstand Spindel zu Bodenplatte beträgt bei Holzmann 1.175 mm, bei Optimum maximal 1.170 mm, bei Bernardo 1.210 mm und bei Cormak maximal 1.075 mm; er bestimmt, wie hoch ein Werkstück sein darf, das auf dem Maschinenfuß statt auf dem Bohrtisch gebohrt wird. In einer Werkstatt mit Balkendecke ist die Bernardo GB 28 S der Grenzfall des Felds.
- Bohrfutter, Kegeldorn und Ersatzfutter
- Zweimal MK 4, dreimal MK 3 – und einmal B 22 statt B 16
- Die Spindelaufnahme entscheidet über das Zubehör: Optimum und Cormak führen MK 4, Holzmann, Bernardo und Güde MK 3. Bernardo liefert eine Reduzierhülse MK 3/2 und einen automatischen Werkzeugauswerfer mit, Optimum den Morsekonus MK 4/B 16 samt Schnellspannbohrfutter 1–16 mm. Die teuerste Falle liegt bei Güde: Der Bohrfutterkegel ist B 22, nicht das im Feld übliche B 16 – ein Ersatzfutter muss diesen Kegel tragen, und der Spannbereich beginnt erst bei 5 mm. Zahnkranzfutter (Bernardo) brauchen einen Schlüssel, der aufbewahrt und im Verlustfall passend nachbestellt werden muss. Für Cormak ist nur die Bohrfutterkapazität 16 mm veröffentlicht, keine Futteraufnahme.
- Kühlmittel und Späneabfuhr
- Zweimal ab Werk, einmal als Zubehör, zweimal gar nicht ausgewiesen
- Optimum liefert eine umlaufende Kühlwasserrinne im Bohrtisch, Cormak ein Schwerkraft-Kühlsystem – beides serienmäßig. Bernardo führt die Ausführung mit Kühlmitteleinrichtung unter einer eigenen Modellnummer und bietet eine Universal-Einrichtung als Zubehör. Holzmann und Güde erwähnen in Produktseite, Datenblatt und Betriebsanleitung keine Kühlung; bei beiden bleibt nur die Handzuführung, und ohne Rinne läuft das Mittel über die T-Nuten ab. Bei den 32 mm in Stahl, die Güde und Cormak ausweisen, ist das kein Nebenpunkt: Ohne Kühlung sinkt die Standzeit des Bohrers, und die Bohrung wird konisch.
- Modellverwechslung vor der Bestellung
- Vier Fallen im Feld
- Holzmann führt die SB253VH in einer 400-V- und einer 230-V-Ausführung; gemeint ist hier die SB253VH_400V mit ArtikelID 17236, nicht die SB4132SM_400V (ArtikelID 1107). Bernardo führt die GB 28 S unter demselben Namen als Tisch- und als Säulenausführung in getrennten Kategorien und zusätzlich als „GB 28 S mit Kühlmitteleinrichtung“ unter 01-12450; gemeint ist die Säulenausführung Z-01-124500. Güde unterscheidet GSB 32 (55435), GSB 25 (55423) und GSB 20/812 (55210), wobei Betriebsanleitung und Konformitätsteil für 55423 und 55435 gemeinsam gelten. Optimum führt neben der DQ 32 (3191049) die DQ 25 (3191047) und die getriebegetriebene DH-Reihe. Die Bestellnummer ist bei allen vier das sichere Merkmal, der Modellname nicht.
Alle Kennwerte aus Produktseiten, Datenblättern, Originalbetriebsanleitungen, AGB und Garantiebedingungen der jeweiligen Hersteller; Lieferbarkeit und Kaufweg von den fünf verlinkten Händlerseiten, erhoben am 02.08.2026. Wo zwei Dokumente desselben Herstellers verschiedene Zahlen nennen, stehen beide in dieser Übersicht.
„Säulenbohrmaschine“ steht auch auf Geräten, die auf der Werkbank stehen
Der Produktname trennt diese Bauform nicht. Im Kategoriebaum des größten Marktplatzes liegen unter „Tischbohrmaschinen“ unter anderem die Einhell TC-BD 450, die TC-BD 500, die TE-BD 750 E und die Scheppach DP19Vario – alle vier tragen „Säulenbohrmaschine“ im Titel und stehen auf der Werkbank. Der danebenliegende Knoten „Säulenbohrmaschinen“ führt über 1.000 Treffer, und die meistbewerteten darunter sind eine Dornpresse, eine Schlüsselkopiermaschine und ein Doppelhaken. Wer nach dem Wort sucht, findet drei verschiedene Dinge und eine Maschine, die keine ist.
Getrennt wird deshalb über die Aufstellung, und die ist eindeutig: auf der Werkbank, auf dem Boden, am Werkstück. Alle fünf Geräte hier stehen auf einer eigenen Bodenplatte und messen zwischen 1.620 und 2.020 mm Bauhöhe bei rund 78 bis 215 kg Eigengewicht. Eine Bankmaschine bezieht ihre Standfläche von der Werkbank und wiegt im selben Cluster zwischen 11 und 45 kg. Das ist eine andere Maschinenklasse mit anderem Anschluss und anderem Aufstellaufwand.
Die Bauform erkennt man nicht am Namen, sondern an der Ausladung: 104 bis 152 mm auf der Werkbank, 215 bis 260 mm auf dem Boden.
Wer eines der vier oben genannten Geräte sucht, ist in diesem Vergleich falsch – sie gehören in den Vergleich der Tischbohrmaschinen, wo die Bohrleistung in Stahl der entscheidende Wert ist und die Ausladung bei zwei von fünf Herstellern gar nicht veröffentlicht wird. Hier gilt das Gegenteil: Die Ausladung ist bei allen fünf Geräten belegt, und sie ist der Grund, warum die Maschine überhaupt auf dem Boden steht.
Warum in diesem Vergleich keine Sterne stehen
Bodenstehende Bohrmaschinen werden über den Fachhandel verkauft, nicht über Amazon: Das einzige echte Bodengerät dort ist die Holzmann SB162VN mit 29 Bewertungen, alles dreistellig Bewertete steht auf der Werkbank. Eine Sternezahl aus wenigen Dutzend Stimmen täuscht Sicherheit vor, die sie nicht hat. Deshalb bleibt das Bewertungsfeld hier bei allen fünf Geräten leer, und die Einordnung hängt an belegten Kennwerten: Ausladung, niedrigste Drehzahl, Bohrleistung in Stahl und Spindelaufnahme – jeder Wert mit Herstellerquelle, jede Lücke gekennzeichnet.
Der Bezugsweg folgt daraus. Zwei der fünf Maschinen laufen über markengebundene Onlineshops, die den Herstellernamen im Domainnamen führen, aber laut Impressum von einem Händler betrieben werden: Sowohl der Holzmann- als auch der Güde-Shop weisen dieselbe Holzmaster24 GmbH in Tambach-Dietharz als Anbieter aus, mit identischer Umsatzsteuer- Identifikationsnummer und Handelsregisternummer. Dort ist dieselbe SB253VH lieferbar, die auf der österreichischen Herstellerseite als nicht verfügbar geführt wird – der Shopname ist also eine Sortimentsangabe, keine Aussage über den Betreiber. Cormak verkauft direkt aus Polen mit deutschsprachiger Shopfassung und ausgewiesener deutscher WEEE-Registrierung. Optimum verkauft ausdrücklich nicht selbst – auf der Produktseite steht „Der Verkauf erfolgt über den Fachhandel“ –, und Bernardo läuft über einen autorisierten Händler, weil der Markeninhaber im eigenen Auftritt kein Kaufformular ausliefert.
Praktisch heißt das: Es gibt in diesem Feld keine gesammelte Käufererfahrung, an der sich eine Entscheidung festmachen ließe, und auch keine Prüfstelle, die ein GS-Zeichen mit Zertifikatsnummer beisteuert. Was bleibt, sind die Herstellerdokumente – und die sind, wie die folgenden Abschnitte zeigen, unterschiedlich vollständig.
Die Ausladung reicht bis zur doppelten Werkstückbreite – und gegen sie steht die Säule
Die Ausladung ist der Abstand von der Spindelmitte zur Säule. Sie sagt, wie weit von der Werkstückkante entfernt gebohrt werden kann, und sie lässt sich durch nichts ausgleichen: kein Zubehör, kein anderes Futter, kein längerer Bohrer verschiebt die Säule. Im Feld reicht sie von 215 mm bei der Holzmann über 250 mm bei Bernardo und je 254 mm bei Optimum und Cormak bis zu 260 mm bei der Güde. Die Spanne von 45 mm läuft quer zum Marktsegment: Das größte Maß hat das Einstiegsgerät.
260 mm ≙ rund 520 mmWerkstückbreite bei mittiger Bohrung
Gegenzurechnen ist die Steifigkeit. Je weiter der Bohrkopf aussteht, desto größer ist das Moment, mit dem die Vorschubkraft die Säule verbiegt. Die Bernardo trägt ihre 250 mm auf einer geschliffenen Stahlsäule mit 100 mm Durchmesser, dem größten Wert des Vergleichs; Optimum, Güde und Cormak liegen bei je 92 mm, Holzmann bei 80 mm. Die kleinste Ausladung des Felds steht damit zugleich auf der dünnsten Säule, die größte auf einer Säule aus dem Mittelfeld. Wer Reichweite braucht, kauft sie also nicht automatisch mit der passenden Steifigkeit ein.
Der Engpass liegt unten: 50 gegen 120 min⁻¹
Nach oben ist das Feld unauffällig: Alle fünf Maschinen erreichen zwischen 1.810 und 3.480 min⁻¹. Unten trennen sie sich deutlich. Die Holzmann SB253VH beginnt bei 50 min⁻¹, die Cormak DP51020F bei 60, die Bernardo GB 28 S bei 75 – die Güde GSB 32 erst bei 110 und die Optimum DQ 32 bei 120, also bei mehr als dem Doppelten des niedrigsten Werts. Je größer der Bohrer und je zäher der Werkstoff, desto langsamer muss die Spindel laufen, sonst überhitzt die Schneide, bevor der Span bricht.
Den Maßstab liefert einer der fünf Hersteller selbst mit. Die Drehzahltabelle in der Holzmann-Betriebsanleitung nennt für einen 10-mm-HSS-Bohrer 2.000 min⁻¹ in Holz, 1.000 in Gusseisen, 800 in Normalstahl, 600 in hartem Stahl und 300 in Edelstahl. Bei doppeltem Durchmesser halbiert sich der Wert, wenn die Schnittgeschwindigkeit gleich bleiben soll. Für einen 20-mm-Bohrer in Edelstahl landet man damit bei 150 min⁻¹ – einem Wert, den drei der fünf Maschinen erreichen und zwei nicht.
3,9 bis 11,1 m/minSchnittgeschwindigkeit an der eigenen Leistungsgrenze
Diese Rechnung veröffentlicht kein Hersteller des Felds, obwohl sie nur zwei Zahlen benutzt, die auf jedem der fünf Datenblätter stehen. Wie sich Werkstoff, Durchmesser und Vorschub in eine Drehzahl übersetzen, steht im Ratgeber Drehzahl beim Bohren berechnen.
Wie die Drehzahl gewechselt wird, entscheidet über die Bedienzeit
Das Drehzahlband beantwortet nur die halbe Frage. Die andere Hälfte ist, was ein Wechsel kostet. Drei der fünf Maschinen schalten über Riemenumlage: Optimum neun Stufen zwischen 120 und 1.810 min⁻¹, Güde zwölf zwischen 110 und 2.880 über eine Stufenriemenscheibe, Cormak vierundzwanzig zwischen 60 und 3.480 aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb. Ein Wechsel heißt dort: Haube öffnen, Riemen umlegen, Haube schließen. Wer im selben Bauteil von 8 auf 30 mm geht, macht das mehrmals.
Zwei Geräte lösen das anders. Die Bernardo GB 28 S schaltet ihre zwölf Drehzahlen zwischen 75 und 3.200 min⁻¹ über einen 2-Stufen-Motor und ein geschliffenes Zahnradgetriebe, also ohne Haubenöffnen. Die Holzmann regelt als einzige stufenlos: Innerhalb jeder der beiden Riemenstufen sitzt ein Frequenzumrichter, die Drehzahl lässt sich im Betrieb am Drehknopf einstellen. Das ist die bequemste Lösung des Felds und zugleich diejenige mit der kleinsten Ausladung.
| Modell | Drehzahlband und Verstellart | Spindelaufnahme und Bohrfutter |
|---|---|---|
| Holzmann (HOLZMANN MASCHINEN GmbH) Ständerbohrmaschine SB253VH_400V, ArtikelID 17236 | 50–700 in Stufe I und 50–3.000 in Stufe II laut Datenblatt und Produktseite, 50–650 und 650–3.000 laut Betriebsanleitung · zwei Riemenstufen, in jeder stufenlos über Frequenzumrichter | MK 3 in der Spindel · Bohrfutter B 16, Spannbereich 1–16 mm |
| Optimum (Optimum Maschinen Germany GmbH, Stürmer-Gruppe) OPTIdrill DQ 32, Art.-Nr. 3191049 | 120–1.810 · 9 feste Stufen über Keilriemen | MK 4 in der Spindel · Morsekonus MK 4/B 16 und Schnellspannbohrfutter 1–16 mm im Lieferumfang |
| Bernardo (PWA HandelsgesmbH) Getriebe-Säulenbohrmaschine GB 28 S, Art.-Nr. Z-01-124500 | 75–3.200 · 12 schaltbare Stufen über 2-Stufen-Motor und geschliffenes Zahnradgetriebe, ohne Riemenumlage | MK 3 in der Spindel · Zahnkranzbohrfutter 1–13 mm / B 16, Reduzierhülse MK 3/2 und automatischer Werkzeugauswerfer im Lieferumfang |
| Güde (GÜDE GmbH & Co. KG) Säulenbohrmaschine GSB 32, Art.-Nr. 55435 | 110–2.880 · 12 feste Stufen über Keilriemen mit Stufenriemenscheibe | MK 3 in der Spindel · Bohrfutterkegel B 22, Spannbereich 5–20 mm – im Feld der einzige B 22 |
| CORMAK (CORMAK Jerzy Zalewski) Säulenbohrmaschine DP51020F, 32 mm | 60–3.480 · 24 Stufen aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb, mit Rechts- und Linkslauf | MK 4 in der Spindel · Bohrfutterkapazität 16 mm |
Die Zahl der Stufen sagt weniger über die Qualität als über die Feinheit der Abstufung. Vierundzwanzig Stufen über ein Band von 60 bis 3.480 min⁻¹ liegen enger beieinander als neun Stufen zwischen 120 und 1.810 – aber jede einzelne verlangt denselben Handgriff. Umgekehrt ist ein schmaleres Band kein Nachteil, solange es an der richtigen Stelle liegt: Wer ausschließlich Stahl bohrt, braucht die 3.480 min⁻¹ nie.
400 V sind hier die Regel, nicht die Ausnahme
Die härteste Anschlussbedingung dieses Vergleichs steht in keiner Überschrift: Alle fünf Maschinen laufen an Drehstrom, keine an 230 V. Eine haushaltsübliche Schuko-Steckdose genügt nicht, und ein Adapter löst das nicht. Holzmann weist 400 V / 3 / 50 Hz bei 1,1 kW Abgabeleistung im Dauerbetrieb S1 aus, Optimum 400 V bei 1,1 kW Abgabeleistung, Güde 400 V / 50 Hz bei 1.500 W Aufnahmeleistung P1 mit Schutzklasse I und Schutzart IP 32, Cormak 400 V bei 1,5 kW Doppeldrehzahlmotor mit Rechts- und Linkslauf. Die Umkehr ist bei diesem Gerät kein Beiwerk, sondern die Voraussetzung dafür, einen Gewindebohrer wieder auszudrehen.
Zwei Leistungsangaben, die nicht dieselbe Größe messen
Wer keinen Drehstromanschluss in der Werkstatt hat, steht damit vor einer Entscheidung, die vor der Maschinenauswahl liegt. Zwei der Hersteller führen 230-V-Schwestermodelle derselben Baureihen – Holzmann die SB253VH_230V, Güde die GSB 25 –, die aber nicht in diesem Vergleich stehen und andere Kennwerte tragen. Die Alternative ist eine CEE-Steckdose am Aufstellort. Ob eine ortsfeste Maschine überhaupt nötig ist oder ein Ständer mit vorhandener Handmaschine genügt, ist die vorgelagerte Frage; sie wird im Ratgeber Bohrständer oder Standbohrmaschine beantwortet. Bei bodenstehenden Maschinen des Nachbarbereichs stellt sich dieselbe Frage, fällt aber anders aus – wie, zeigt der Vergleich der Drechselbänke mit Untergestell.
Was auf die Spindel passt – und wo ein Ersatzfutter nicht passt
Zubehör lässt sich nur vorbestellen, wenn die Aufnahme einen Namen hat. Hier haben alle fünf Maschinen einen: Optimum und Cormak führen MK 4 in der Spindel, Holzmann, Bernardo und Güde MK 3. Der größere Kegel bringt mehr Reibfläche und damit mehr Reserve unter Vorschub mit; der kleinere ist im Zubehörhandel breiter bestückt. Beide nehmen Kegelschaftwerkzeuge direkt auf – Kegelschaftbohrer, Aufsteckreibahlen, Gewindeschneidapparate –, ohne dass ein Bohrfutter dazwischensitzt.
Zwei Kegel an derselben Maschine, die regelmäßig verwechselt werden
Morsekonus in der Spindel
MK 3 oder MK 4 sitzt in der Spindel und nimmt das Werkzeug oder den Futterdorn auf. Bernardo liefert dazu eine Reduzierhülse MK 3/2 und einen automatischen Werkzeugauswerfer, Optimum den Morsekonus MK 4/B 16. Diese Seite entscheidet, wie groß das Werkzeug sein darf, das ohne Futter läuft.
Bohrfutterkegel am Futter
B 16 oder B 22 ist der kurze Kegel zwischen Dorn und Bohrfutter. Er entscheidet, welches Ersatzfutter passt. Vier Geräte des Felds tragen B 16, die Güde GSB 32 als einzige B 22 mit Spannbereich 5–20 mm. Ein B-16-Futter passt dort nicht, und ein Bohrer mit weniger als 5 mm Schaft lässt sich ohne Zusatzfutter gar nicht spannen.
Die Futterseite trennt das Feld zusätzlich in der Bedienung. Optimum liefert ein Schnellspannbohrfutter 1–16 mm mit, Holzmann ein Futter B 16 mit demselben Spannbereich, Bernardo ein Zahnkranzbohrfutter 1–13 mm, das einen Schlüssel braucht. Für die Cormak ist nur die Bohrfutterkapazität von 16 mm veröffentlicht, eine Futteraufnahme nennt der Hersteller nicht – wer dort ein Ersatzfutter plant, muss am Gerät nachmessen. Welche Aufnahme sich auf welche umrüsten lässt und woran ein Futterwechsel scheitert, klärt der Ratgeber Bohrfutter und Spindelaufnahme.
Fünf Hersteller, keine einzige harmonisierte Norm
In den Konformitätsangaben dieses Felds steht keine Einzelnorm. Geprüft wurden Produktseiten, Datenblätter, Originalbetriebsanleitungen und Konformitätsteile aller fünf Hersteller – EN 12717 taucht in keiner dieser Quellen auf, ebenso wenig eine andere harmonisierte EN. Belegt sind ausschließlich die CE-Kennzeichnung und punktuelle Sicherheitsangaben. Bei der Güde liegt die EG-Konformitätserklärung in der Betriebsanleitung ab Seite 73 nur als Grafik vor und ist nicht als Text auswertbar.
Die normative Zuordnung existiert trotzdem, sie kommt nur von anderer Stelle. Die DGUV-Zusammenstellung FBHM-120 führt in Abschnitt 2.1 die DIN EN 12717 „Sicherheit von Werkzeugmaschinen – Bohrmaschinen“ in der Ausgabe 2009-07 als C-Norm der ortsfesten Bohrmaschinen, und die zugehörige Betreiber-Checkliste nennt als Anwendungsbereich wörtlich konventionelle Tisch- und Ständerbohrmaschinen. Ihre Prüfpunkte sind Maschinenschraubstock, Verdeckung der Bohrspindel, Wiederanlaufschutz und standsichere Aufstellung.
Woher die Normzuordnung stammt – und woher nicht
Was stattdessen belegt ist, trennt das Feld deutlicher als jede Normnummer. Optimum nennt Schalter nach IP 54, einen separaten Not-Halt-Schlagschalter und eine garantierte Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm. Bernardo führt einen höhenverstellbaren Futterschutz mit Mikroschalter serienmäßig. Güde weist Schutzklasse I, Schutzart IP 32, eine Nullspannungsauslösung, einen klappbaren Späneschutz und als einziger Hersteller Geräuschwerte aus: 78 dB(A) Schalldruck und 91 dB(A) Schallleistung. Holzmann nennt allein die CE-Erklärung.
Wenn zwei Dokumente desselben Herstellers verschiedene Zahlen nennen
Bei drei der fünf Geräte weicht die Quellenlage genau dort ab, wo die Entscheidung hängt. Holzmann veröffentlicht für die SB253VH zwei Drehzahlbänder: Datenblatt und Produktseite nennen „(I) 50-700 (II) 50-3000“, die Originalbetriebsanleitung „(I) 50-650 (II) 650-3000“. Geführt wird hier das Datenblatt, weil zwei übereinstimmende Herstellerquellen gegen eine stehen. Die untere Grenze ist davon nicht betroffen: 50 min⁻¹ nennen beide.
Dasselbe Gerät trägt den zweiten Widerspruch beim Gewicht. Das Datenblatt weist 82 kg netto und 87 kg brutto aus, die Betriebsanleitung 82 kg brutto und 78 kg netto – dieselbe Zahl einmal als Netto- und einmal als Bruttowert. Beide Angaben stehen deshalb in der Planungs-Box.
Zwei Arten von Lücke, die nicht dasselbe bedeuten
Eine Quelle schweigt
Bei der Güde GSB 32 steht die Bohrleistung von 32 mm in Stahl ausschließlich in den Technischen Daten der Betriebsanleitung 55423_55435. Die Produktseite nennt nur den Bohrfutterspannbereich 5–20 mm. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Quelle, die den kaufentscheidenden Wert nicht führt – wer nur die Produktseite liest, findet ihn nicht.
Es gibt nur eine Quelle
Bei der Bernardo GB 28 S gibt es überhaupt nur eine Quelle: Produktseite und Kategorieliste. Ein Datenblatt-PDF und eine Konformitätserklärung stellt der Markeninhaber nicht online, und seine eigenen AGB nennen den Grund in Punkt 9.4: „PWA ist Händler und nicht Hersteller der Produkte.“ Das ist eine Aussage über die Datenlage, nicht über die Maschine.
Ein vierter Fall betrifft die Cormak. Deren Grauguss-Angabe für Tisch und Basis – die einzige belegte Werkstoffangabe des ganzen Vergleichs – steht nur in der polnischen Fassung der eigenen Produktseite. Umgekehrt fehlen dort Tischneigung und Bohrtiefenanschlag in allen vier geprüften Quellen, obwohl derselbe Hersteller beide Merkmale für andere eigene Modelle ausdrücklich benennt. Bemerkenswert ist außerdem, wie nah die DP51020F an der Holzmann SB4132SM liegt: Drehzahlband, Spindelhub, Spindelaufnahme, Säulendurchmesser und Bohrtischgröße stimmen überein – deshalb steht hier nur eine der beiden Maschinen.
Was nach der Lieferung an Aufwand und Verbrauch dazukommt
Der erste laufende Posten ist die Kühlung, und er ist bei dieser Bauform kein Komfortpunkt. Ab etwa 20 mm in Stahl entscheidet sie über die Standzeit des Bohrers und die Maßhaltigkeit der Bohrung. Serienmäßig gelöst ist sie bei zwei Geräten: Optimum mit einer umlaufenden Kühlwasserrinne im Bohrtisch, Cormak mit einem Schwerkraftsystem. Bernardo führt die Ausführung mit Kühlmitteleinrichtung unter einer eigenen Modellnummer und bietet eine Universal-Einrichtung als Zubehör. Holzmann und Güde erwähnen in keiner ihrer Herstellerquellen eine – dort bleibt die Handzuführung, und ohne Rinne läuft das Mittel über die T-Nuten ab. Ausgerechnet die Güde weist mit 32 mm die größte Bohrleistung des Felds aus.
Der zweite Posten ist der Antrieb. Vier der fünf Maschinen arbeiten mit Keilriemen, die verschleißen; die Bernardo schaltet über ein Zahnradgetriebe. Der dritte Posten ist der Ersatzteilweg, und dort spreizt das Feld am weitesten: Güde verlinkt drei Ersatzteil-Zeichnungen als PDF direkt auf der Produktseite und nennt eine eigene deutsche Service-Nummer. Holzmann wickelt ausschließlich über den Händler ab und verlangt dafür eine RMA-Nummer. Cormak führt Reklamationen direkt beim Hersteller in Polen – und dort fehlt zusätzlich die deutsche Betriebsanleitung: Sie liegt nur auf Polnisch bei und steht nicht zum Download.
Garantie, Service und wer im Reklamationsfall zuständig ist
Die Zuständigkeit im Schadensfall unterscheidet sich hier stärker als die Technik. Optimum gewährt drei Jahre Garantie bei Online-Registrierung über das Stürmer Service Center, mit veröffentlichter deutscher Anschrift und Rufnummer – allerdings ausdrücklich nur für Endkunden in Deutschland und Österreich. Güde nennt 24 Monate Gewährleistung für Verbraucher und 12 Monate bei gewerblicher Nutzung und wickelt über den eigenen Service ab, mit Seriennummer, Artikelnummer und Baujahr vom Typenschild. Holzmann führt dieselbe Zweiteilung mit zwei Jahren nicht gewerblich und einem Jahr gewerblich, verlangt aber die Abwicklung ausschließlich über den Händler und jede Rücksendung mit RMA-Nummer.
Bei Bernardo gilt die Gewährleistung von 24 Monaten ab Übergabe, abzuwickeln über den Händler mit Originallieferschein und in Originalverpackung. Cormak nennt 12 oder 24 Monate und wickelt direkt über den Hersteller in Polen ab. Wer diese Zeilen gegen die Kaufwege hält, sieht die eigentliche Trennlinie: Bei Holzmann, Güde und Cormak liegen Maschine, Dokument und Bestellung beim selben Unternehmen; bei Optimum und Bernardo liegen Kennwerte und Kaufweg bei zwei verschiedenen Firmen. Bei Optimum kommt hinzu, dass das Datenblatt der Unternehmensgruppe China als Herkunftsland ausweist – eine Angabe, die im Feld sonst keiner macht.
Die Reihenfolge, in der sich dieses Feld sortiert
Aus den fünf Datensätzen ergibt sich eine Prüfreihenfolge, die anders verläuft als die Filterlogik der Shops. Am Anfang steht nicht die Wattzahl, sondern der Anschluss: Ohne 400 V ist die Auswahl leer. Danach folgt die Ausladung, weil sie sich durch nichts ausgleichen lässt und mit dem Säulendurchmesser zusammen gelesen werden muss. An dritter Stelle steht das Paar aus härtestem Werkstoff und größtem geplanten Durchmesser – daraus folgt die nötige Drehzahl nach unten, und erst diese Zahl trennt das Feld in drei Geräte unter 80 min⁻¹ und zwei darüber.
Erst danach lohnen Spindelaufnahme und Futterkegel, weil sie das gesamte spätere Zubehör festlegen, dann die Kühlung, dann Bohrhub, Tischmaß und Neigbarkeit. Ganz am Ende steht, was der Handel zuerst anbietet: Stufenzahl und Motorleistung.
Kurz gefasst
Für Löcher jenseits der 32 mm, die dieses Feld nach oben begrenzen, oder für Bauteile, die nicht zur Maschine kommen, endet die Bauform hier: Dann steht die Maschine auf dem Werkstück statt auf dem Boden, und die Auswahl dafür steht im Vergleich der Magnetbohrmaschinen.
Wie sich Werkbank-, Boden- und Werkstückaufstellung insgesamt gegeneinander abgrenzen und welche Bauform zu welcher Aufgabe gehört, ordnet die Übersicht zu Standbohrmaschinen ein. Dieser Vergleich setzt eine Stufe später an: Er beantwortet, welche von fünf bodenstehenden Maschinen zur bereits getroffenen Bauformentscheidung passt.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob eine Maschine wirklich auf dem Boden steht?
Welche Ausladung brauche ich für eine bestimmte Werkstückbreite?
Warum ist die niedrigste Drehzahl wichtiger als die höchste?
Brauchen alle Säulenbohrmaschinen einen 400-V-Anschluss?
Warum stehen in diesem Vergleich keine Sternebewertungen?
Nach welcher Norm sind bodenstehende Bohrmaschinen gebaut?
Passt jedes Bohrfutter auf jede Säulenbohrmaschine?
Ist eine Kühlmittelzuführung ab Werk nötig?
Änderungen an dieser Seite
Zuletzt redaktionell geprüft am .
- Quellenpflege: Die Herstellerproduktseite zur Optimum OPTIdrill DQ 32 ist nicht mehr erreichbar (HTTP 404 unter allen bekannten Pfaden, das Modell erscheint auch in der Herstellersuche nicht mehr). Die am 02.08.2026 dort erhobenen Angaben bleiben als Quelle geführt, der tote Link ist entfernt.
- Querverweis auf „Drechselbank mit Untergestell: 5 Standmodelle im Vergleich 2026“ im Abschnitt „400 V sind hier die Regel, nicht die Ausnahme“ ergänzt.
- Sachkorrektur: Die beiden markengebundenen Onlineshops für Holzmann und Güde werden laut Impressum von derselben Holzmaster24 GmbH betrieben, nicht von den Herstellern. Abschnitt „Warum in diesem Vergleich keine Sterne stehen“ und der Anleser entsprechend richtiggestellt.
- Ersterstellung des Vergleichs: fünf bodenstehende Maschinen von Holzmann, Optimum, Bernardo, Güde und Cormak über zwölf Kennwerte eingeordnet, Ausladung als kritischer Faktor geführt, ohne Sternebewertung wegen fehlender Bewertungsbasis im Fachhandel, Normlage allein über DGUV FBHM-120 zugeordnet und der Widerspruch zwischen Holzmann-Datenblatt und -Betriebsanleitung beim Drehzahlband mit Quellenvorrang benannt.
Verwendete Quellen
- [1]HOLZMANN MASCHINEN GmbH, Herstellerdatenblatt Ständerbohrmaschine SB253VH_400V, ArtikelID 17236, EAN 9120058379826 – max. Bohrleistung Stahl 25 mm, Ausladung 215 mm, Spindelhub 80 mm, Drehzahlbereiche (I) 50–700 und (II) 50–3000 min⁻¹ über Riemenumlage mit Frequenzumrichter, Bohrspindelaufnahme MK3 mit Bohrfutter B16 Ø 1–16 mm, Motorleistung S1 1100 W bei 400 V/3/50 Hz, Säulendurchmesser 80 mm, Aufstellmaß 710 × 390 × 1620 mm, Nettogewicht 82 kg und Bruttogewicht 87 kg · abgerufen 2026-08-02
- [2]Optimum Maschinen Germany GmbH (Stürmer-Gruppe), Herstellerproduktseite OPTIdrill DQ 32, Art.-Nr. 3191049, GTIN 4030635038594 – Bohrleistung Stahl S235JR 30 mm bei 25 mm Dauerbohrleistung, Ausladung 254 mm, Pinolenhub 120 mm, Drehzahlbereich 120–1810 min⁻¹ in 9 Stufen über Keilriemen, Spindelaufnahme MK 4 mit Morsekonus MK 4/B16, Abgabeleistung 1,1 kW bei 400 V, Bohrtisch 355 × 355 mm mit umlaufender Kühlwasserrinne, 360° drehbar und ±45° kippbar bei 55 kg Traglast, Maschinenfuß 575 × 350 mm, Säulendurchmesser 92 mm, Höhe ca. 1660 mm, Gewicht ca. 120 kg, Schalter nach IP 54 mit separatem Not-Halt-Schlagschalter und garantierter Rundlaufgenauigkeit besser 0,03 mm · abgerufen 2026-08-02
- [3]PWA HandelsgesmbH, Markeninhaberin von Bernardo, Produktseite Getriebe-Säulenbohrmaschine GB 28 S, Art.Nr. Z-01-124500 – Bohrleistung max. 28 mm, Gewindeschneiden max. M12, Ausladung 250 mm, Pinolenhub 130 mm, 12 schaltbare Spindeldrehzahlen 75–3200 min⁻¹ über 2-Stufen-Motor und geschliffenes Zahnradgetriebe, Morsekonus MK 3 mit Zahnkranzbohrfutter 1–13 mm/B 16 und automatischem Werkzeugauswerfer, Motor-Abgabeleistung S1 100 % 0,85/1,1 kW und Aufnahmeleistung S6 40 % 1,1/1,5 kW bei 400 V, Arbeitstisch 375 × 375 mm mit T-Nut 14 mm, 360° drehbar und −45° bis +45° schwenkbar, Säulendurchmesser 100 mm, Maschinenabmessung 450 × 600 × 2020 mm, Gewicht ca. 215 kg, höhenverstellbarer Futterschutz mit Mikroschalter. Ein Datenblatt-PDF und eine veröffentlichte Konformitätserklärung existieren zu diesem Gerät nicht – diese Seite ist die einzige Herstellerquelle · abgerufen 2026-08-02
- [4]GÜDE GmbH & Co. KG, Originalbetriebsanleitung GSB 25/GSB 32, Fassung 55423_55435 - V5, 82 Seiten, Abschnitt „Technische Daten“ Spalte GSB 32 – max. Bohr-Ø in Stahl 32 mm (steht ausschließlich hier, nicht auf der Produktseite), Ausladung 260 mm, Spindelhub 120 mm, Spindeldrehzahl 110–2880 min⁻¹ in 12 Stufen, Spindelaufnahme MK 3 mit Bohrfutterkegel B 22 und Spannbereich 5–20 mm, Motorleistung 1500 W P1 bei 400 V, Schutzklasse I und Schutzart IP 32, Bohrtischgröße 425 × 475 mm, Fußplatte 400 × 595 mm, Säulendurchmesser 92 mm, Höhe 1700 mm, Gewicht netto/brutto 114/120 kg, Schalldruckpegel LpA 78 dB(A) und LWA 91 dB(A), Gewährleistung 12 Monate gewerblich und 24 Monate für Verbraucher. Die EG-Konformitätserklärung ab S. 73 liegt nur als Grafik vor und nennt keine einzelne harmonisierte Norm im Text · abgerufen 2026-08-02
- [5]CORMAK Jerzy Zalewski, Herstellerproduktseite Säulenbohrmaschine DP51020F, deutsche Fassung, Abschnitt „Technische Daten“ – max. Bohrdurchmesser 32 mm, Abstand Spindel–Säule 254 mm, Spindelhub 120 mm, Drehzahlbereich 60–3480 min⁻¹ mit 24 Drehzahlen aus Doppeldrehzahlmotor und Riemenantrieb, Spindelaufnahme MK4 mit Bohrfutterkapazität 16 mm, Motor 1,5 kW bei 400 V mit Rechts- und Linkslauf, Tischabmessungen 475 × 425 mm, serienmäßiges Schwerkraft-Kühlsystem, Säulendurchmesser 92 mm, Gesamtabmessungen 1670 × 760 × 475 mm, Nettogewicht 144 kg, CE-Konformitätserklärung im Lieferumfang, WEEE-Registrierung DE 21575442, Garantie 12/24 Monate. Einen Tiefenanschlag und eine Tischneigung führt die Seite nicht · abgerufen 2026-08-02
- [6]DGUV Fachbereich AKTUELL FBHM-120 „Maschinen der Zerspanung − Checklisten“, Fachbereich Holz und Metall – Abschnitt 2.1 auf S. 3 führt DIN EN 12717 „Sicherheit von Werkzeugmaschinen – Bohrmaschinen“ (2009-07) als C-Norm der ortsfesten Bohrmaschinen, und die Betreiber-Checkliste A 2.2 auf S. 33–35 nennt als Anwendungsbereich wörtlich konventionelle Tisch- und Ständerbohrmaschinen, mit den Prüfpunkten Maschinenschraubstock, Verdeckung der Bohrspindel, Wiederanlaufschutz und standsichere Aufstellung. Das ist die Normzuordnung, die keiner der fünf Hersteller dieses Vergleichs selbst veröffentlicht – sie führen ausschließlich CE, teils Schutzklasse, Schutzart und Geräuschwerte · abgerufen 2026-08-02
Bildnachweis
Die Produktabbildungen stammen von den Servern der Hersteller und Händler. Sie sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber und werden hier ausschließlich zur Produktidentifikation eingebunden – unverändert, ohne Beschnitt und ohne Bearbeitung.
- ©Holzmann (HOLZMANN MASCHINEN GmbH) Ständerbohrmaschine SB253VH_400V, ArtikelID 17236: Holzmann Maschinen GmbH, abgerufen von https://www.holzmannshop24.de/p/holzmann-staenderbohrmaschine-sb253vh-400v-2-stufige-variable-drehzahlregelung-oder-bohrtisch-neigbar
- ©Optimum (Optimum Maschinen Germany GmbH, Stürmer-Gruppe) OPTIdrill DQ 32, Art.-Nr. 3191049: Optimum Maschinen Germany GmbH / Stürmer Maschinen GmbH, abgerufen von https://www.kirchner24.de/saeulenbohrmaschine-optimum-optidrill-dq-32-3191049_1012024_20344/
- ©Bernardo (PWA HandelsgesmbH) Getriebe-Säulenbohrmaschine GB 28 S, Art.-Nr. Z-01-124500: PWA HandelsgesmbH (Marke Bernardo), abgerufen von https://www.bernardo.shop/metallbearbeitung/bohr-und-fraesmaschinen/bohrmaschinen/getriebe-tisch-und-saeulenbohrmaschinen/bernardo-metall-gb-28-s.html
- ©Güde (GÜDE GmbH & Co. KG) Säulenbohrmaschine GSB 32, Art.-Nr. 55435: GÜDE GmbH & Co. KG, abgerufen von https://www.guedestore.de/p/guede-q9-saeulenbohrmaschine-gsb-32-55435
- ©CORMAK (CORMAK Jerzy Zalewski) Säulenbohrmaschine DP51020F, 32 mm: CORMAK Jerzy Zalewski, abgerufen von https://www.cormak.pl/de/saulenbohrmaschine/233-32-mm-saeulenbohrmaschine.html