Themenübersicht · Pkw-Anhänger
Pkw-Anhänger von 750 bis 3.500 kg im Überblick
Pkw-Anhänger nach Gewichtsklassen: was bei 750, 3.500 und 4.250 kg für Bremse, Führerschein und Auto gilt, welche Bauarten der Handel führt und wie Tempo 100 und HU dazukommen.
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Pkw-Anhänger heißt in diesem Bereich: ein Anhänger, der hinter einem Auto mit Führerscheinklasse B gezogen wird, mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3.500 Kilogramm. Wohnwagen, Fahrradanhänger und Anhänger hinter Lkw gehören nicht dazu.
Innerhalb dieser Grenze ordnet der Handel nach Bauart: Tieflader, Hochlader, Kipper, Kofferanhänger, Fahrzeugtransporter. Anders ordnen die Regeln. Fahrerlaubnis-Verordnung, Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung und die Tempo-100-Verordnung teilen Anhänger nach Gewicht ein, und die wichtigsten Grenzen liegen bei 750, 3.500 und 4.250 Kilogramm.
Diese Übersicht folgt den Gewichten, weil an ihnen die Fragen hängen, die vor jedem Kauf beantwortet sein müssen: Darf mein Auto das ziehen, reicht mein Führerschein, und was bleibt für die Ladung? Für jede Klasse zeigt sie, welche Regeln greifen und wo die Vergleiche und Ratgeber dieses Bereichs weiterführen.
Woran die Entscheidung hängt
- 01
Zulässige Gesamtmasse
- 02
Leergewicht und Nutzlast
- 03
Anhängelast des Zugfahrzeugs
- 04
Aufbauart
- 05
Führerscheinklasse
In dieser Reihenfolge planen
- Die Ladung festlegenWas wird transportiert, wie schwer, wie lang, offen oder geschlossen? Daraus folgen Bauart und die nötige Nutzlast.
- Die Papiere des Autos lesenAnhängelast gebremst (O.1) und ungebremst (O.2), zulässige Gesamtmasse (F.2), Leermasse (G), Stützlast (Feld 13).
- Den Führerschein prüfenBis 750 kg Anhänger genügt Klasse B; darüber zählt die Summe mit dem Auto: 3.500 kg für B, 4.250 kg mit Schlüsselzahl 96, sonst BE.
- Gewichtsklasse und Anhänger wählenNutzlast aus Gesamtgewicht minus Leergewicht rechnen und gegen die Anhängelast des Autos halten; der kleinere Wert gilt.
- Tempo 100 und Hauptuntersuchung einplanenFaktor X, Reifenalter, Stoßdämpfer und Eintrag für Tempo 100; HU-Frist je nach Gewicht und Bremse.
Was ab dem ersten Tag dazugehört
- Unterlegkeile
- zwei, ab 750 kg zGG
- Nach § 41 Abs. 14 StVZO für Starrdeichselanhänger über 750 kg zulässige Gesamtmasse, in Halterungen am Fahrzeug.
- Hauptuntersuchung
- 36/24 oder 24 Monate
- Ungebremst oder bis 0,75 t erstmals nach 36, danach alle 24 Monate; schwerere gebremste Anhänger alle 24 Monate (StVZO Anlage VIII).
- Reifenalter
- unter sechs Jahren
- Bedingung für Tempo 100 bei jeder einzelnen Fahrt, ablesbar am Herstellungsdatum auf der Reifenflanke.
- Auflaufbremse
- nach rund 100 km prüfen
- Böckmann nennt danach ein Nachstellen alle 5.000 km, mindestens jährlich.
Was der Handel unter Pkw-Anhänger führt
Auf Amazon sucht man die Warengruppe fast vergeblich. Unter „pkw anhänger" fanden sich bei der Marktprüfung im Oktober 2026 praktisch nur die Modelle einer Marke, mit 20 bis 29 Bewertungen je Anhänger, dazu Zubehör. Hornbach führt 58 Anhänger, die sichtbaren fast alle von Humbaur und gekennzeichnet mit „Nicht online bestellbar".
Bei OBI ergab die Suche nach „pkw anhänger" 72 Treffer. Worauf es beim Kauf ankommt, verraten die Filter des Shops: Bremse, maximales zulässiges Gesamtgewicht, maximale Nutzlast und Stützrad. Eine Produktliste zeigte der Shop erst nach Auswahl eines Marktes an.
Der Fachhandel zeigt ein anderes Bild. AnhängerOutlet in Gunzenhausen, ein Händler mit Onlineshop und Warenkorb, führte am 4. Oktober 2026 in drei Kategorien:
| Kategorie | Einträge | Häufigste Marken |
|---|---|---|
| Tieflader | 118 | Anssems 40, Brenderup 20, TPV 15, Saris und Koch je 11, Humbaur 10 |
| Hochlader | 176 | Anssems 53, Eduard 36, Hulco 22, Variant 14, Brenderup 13 |
| Kofferanhänger (mit Kühl- und Deckelanhängern) | 75 | Brenderup 13, Variant und Anssems je 11, Hapert 10, Humbaur und Böckmann je 9 |
Gezählt sind die Einträge auf den Kategorieseiten, Sonderangebote eingeschlossen. Ein Modell kann in mehreren Ausstattungen auftauchen, und manche Anhänger stehen in zwei Kategorien.
Gezeigt ist damit das Gewicht der Bauarten im Sortiment, kein Marktanteil.
Was auffällt: Die Marken, die bei Hornbach kaum zu sehen waren, prägen das Sortiment des Fachhändlers. Anssems, Brenderup, Saris und Böckmann sind dort breit vertreten, und für die Vergleiche dieses Bereichs kamen die Kaufquellen deshalb aus dem Fachhandel und aus dem Shop von Anssems. Auch die Hersteller selbst verkaufen unterschiedlich. Anssems betreibt einen eigenen Shop mit Warenkorb und nennt zwölf Megastores in Deutschland. Brenderup bietet Click & Collect an: online bestellen, beim Vertragshändler abholen, Kaufvertrag mit dem Händler. Humbaur, Böckmann und Stema verweisen auf ihre Händlersuche.
Sterne und Bewertungszahlen stehen in keinem der Vergleiche; dafür gibt es in dieser Warengruppe keine belastbare Grundlage.
Bis 750 Kilogramm: ohne Bremse, ohne Rechnung
Am kleinsten ist die erste Klasse, und sie hat die wenigsten Bedingungen. Anhänger bis 750 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse dürfen ohne eigene Bremse fahren, solange ihre Achslast höchstens halb so viel beträgt, wie das Auto leer wiegt, und sie gehen mit Klasse B an jedem Auto bis 3.500 Kilogramm. Eine Summenrechnung verlangt § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung für sie nicht.
Welche Grenze zählt, entscheidet das Auto. § 42 Abs. 2 StVZO begrenzt die ungebremste Anhängelast auf die Hälfte aus Leergewicht plus 75 Kilogramm; volle 750 Kilogramm sind damit erst ab 1.425 Kilogramm Leergewicht möglich. Dazu kommt der Wert in Feld O.2 des Fahrzeugscheins.
Auch in dieser Klasse gibt es eine Stützlast, und mit ihr eine Pflicht am Anhänger: Liegt sie bei gleichmäßiger Beladung über 50 Kilogramm, verlangt § 44 Abs. 2 StVZO eine höhenverstellbare Stützeinrichtung, in der Praxis ein Stützrad. Zur Hauptuntersuchung muss ein ungebremster Anhänger erstmals nach 36 Monaten.
Was in dieser Klasse auf die Ladung entfällt, zeigt der Vergleich von fünf ungebremsten Tiefladern mit 750 Kilogramm. Dort liegt die Nutzlast zwischen 595 und 625 Kilogramm, und bei einem Hersteller gibt es dieselbe Ladefläche auch mit 500 Kilogramm Eintrag.
750 Kilogramm sind das Gesamtgewicht
Über 750 Kilogramm: Bremse und die Summe von 3.500
Über 750 Kilogramm ändert sich dreierlei. Der Anhänger braucht eine eigene Bremse; eine Auflaufbremse lässt § 41 Abs. 10 StVZO bei Anhängern bis 3,5 Tonnen zu, sofern sie jedes Rad bremst. Er braucht zwei Unterlegkeile. Und der Führerschein wird zur Rechnung.
Zur Bremse gehört eine Einschränkung, die selten bedacht wird: In einem Zug darf nach § 41 Abs. 10 StVZO nur ein Anhänger mit Auflaufbremse mitgeführt werden. Und die Bremse will gewartet werden; Böckmann nennt eine erste Kontrolle nach rund 100 Kilometern.
Mit Klasse B ist ein solcher Anhänger erlaubt, wenn beide Fahrzeugscheine zusammengerechnet höchstens 3.500 Kilogramm zulässige Gesamtmasse ausweisen. Ein Anhänger mit 1.300 Kilogramm passt damit an ein Auto bis 2.200 Kilogramm, einer mit 1.350 an eines bis 2.150.
Was sich an der Grenze von 750 Kilogramm ändert.
Anhänger bis 750 kg
- ohne eigene Bremse möglich
- Klasse B an jedem Auto der Klasse B
- Hälfte-Regel nach § 42 Abs. 2 StVZO
- erste Hauptuntersuchung nach 36 Monaten
Anhänger über 750 kg
- eigene Bremse, zwei Unterlegkeile
- Summe mit dem Auto höchstens 3.500 kg für Klasse B
- Anhängelast gebremst aus Feld O.1
- Hauptuntersuchung alle 24 Monate
Gebremste Einachser mit 1.200 bis 1.350 Kilogramm stellt der Datenvergleich gebremster Tieflader gegen die Anhängelast des Autos nebeneinander. Dort zeigt sich, dass der Anhänger mit der höchsten Nutzlast im Datenblatt nicht automatisch am meisten laden darf.
Bis 4.250 Kilogramm: B96, darüber BE
Wer mit Auto und Anhänger über 3.500 Kilogramm kommt, braucht mehr als Klasse B. Mit der Schlüsselzahl 96 wächst die Klasse um 750 Kilogramm, auf Kombinationen bis 4.250 Kilogramm. Nach § 6a der Fahrerlaubnis-Verordnung setzt sie eine Fahrerschulung voraus, deren Inhalt Anlage 7a festlegt.
Nach Anlage 7a umfasst die Schulung mindestens sieben Stunden, davon 2,5 Stunden Theorie und 3,5 Stunden praktische Übungen; eine Prüfung nennt die Verordnung nicht. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren, im Begleiteten Fahren bei 17.
Darüber gibt es die Klasse BE. Sie erlaubt Anhänger bis 3.500 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse an einem Zugfahrzeug der Klasse B, ohne die Summe zu begrenzen.
Ein Beispiel: 2.500 Kilogramm stehen im Fahrzeugschein des Autos, 1.350 in dem des Anhängers, zusammen sind das 3.850. Klasse B reicht dafür nicht, B96 schon. Mit einem Tandemanhänger von 2.000 Kilogramm wären es 4.500, und dann bleibt nur BE.
Gerechnet wird in allen drei Fällen mit den Werten aus den Papieren, nicht mit dem tatsächlichen Gewicht. Ein leerer Anhänger zählt mit seiner eingetragenen Gesamtmasse. Wie die drei Grenzen zusammenspielen und was für die alte Klasse 3 gilt, erklärt der Ratgeber, welcher Führerschein zu welcher Kombination aus Auto und Anhänger gehört.
Hinter einem Pkw endet die Skala bei 3.500 Kilogramm tatsächlichem Gesamtgewicht des Anhängers. Das schreibt § 42 Abs. 1 StVZO vor, unabhängig vom Führerschein.
Tieflader, Hochlader, Koffer
Quer zu den Gewichtsklassen liegen die Bauarten. Beim Tieflader liegt die Ladefläche zwischen den Rädern, die Ladehöhe ist niedrig, die Breite durch die Radkästen begrenzt. Beim Hochlader liegt die Fläche über den Rädern und kann breiter sein. Der Kofferanhänger ist ein geschlossener Kasten, meist mit Tür oder Rampe am Heck.
Im Sortiment des Fachhändlers sind Hochlader die größte Gruppe, vor den Tiefladern und den Kofferanhängern. Für Ladung, die von Hand gehoben wird, zählt beim Tieflader die Ladehöhe: Böckmann nennt für den TL-AL 2111/75 500 Millimeter, Brenderup für den 1203SUB750 545, Anssems für den GT 750.211×126 49 Zentimeter.
Für die Gewichtsrechnung zählt vor allem das Eigengewicht des Aufbaus. Bei offenen Tiefladern mit 750 Kilogramm sind es 125 bis 155 Kilogramm, bei gebremsten mit 1.200 bis 1.350 Kilogramm 213 bis 280. Kofferanhänger wiegen deutlich mehr: 300 bis 385 Kilogramm bei 750, 344 bis 449 bei 1.350.
Gleiche Gewichtsklasse, Werte laut Hersteller.
Offener Tieflader, 750 kg
- Leergewicht 125 bis 155 kg
- Nutzlast 595 bis 625 kg
- Plane als Zubehör, zählt dann zum Leergewicht
Kofferanhänger, 750 kg
- Leergewicht 300 bis 385 kg
- Nutzlast 365 bis 450 kg
- Laderaum rund fünf Kubikmeter, verschlossen
Vier Kofferanhänger mit diesen Werten vergleicht der Vergleich der Kofferanhänger, bei denen der Aufbau einen großen Teil des Gesamtgewichts ausmacht. Kipper, Fahrzeug- und Motorradtransporter sind eigene Märkte und in diesem Bereich bisher nicht verglichen.
Drei Gewichte auf jedem Datenblatt
Jeder Anhänger hat drei Gewichtszahlen: zulässiges Gesamtgewicht, Leergewicht und Nutzlast. Aus der Differenz der beiden ersten ergibt sich die dritte. Trotzdem nennen nicht alle Hersteller alle drei. In den Vergleichen dieses Bereichs fehlt bei zwei Herstellern das Leergewicht und bei einem die Nutzlast; in den Tabellen sind diese Werte gerechnet und gekennzeichnet.
Dass das Gesamtgewicht auch eine Zulassungsangabe ist, zeigt Brenderup. Den 1203S gibt es als 500er und als 750er, bei sonst identischem Datenblatt. Das Kraftfahrt-Bundesamt unterscheidet in seinem Leitfaden zur Zulassungsbescheinigung zwei Felder, F.1 für das technisch Mögliche und F.2 für das Zugelassene; wer F.2 senken lässt, lastet ab.
Wie weit Händler und Hersteller auseinanderliegen können, zeigt ein gebremster Tieflader von Böckmann: Der Hersteller nennt 1.350 Kilogramm Gesamtgewicht, ein Händler führte ein Exemplar desselben Modells mit 1.300. Beim Kauf gilt deshalb der Eintrag im Fahrzeugschein des Exemplars, das man tatsächlich mitnimmt.
Zubehör verschiebt die Rechnung zusätzlich. § 42 Abs. 3 StVZO zählt Aufsteckwände, Planengestell und Plane zum Leergewicht; Bei einem Stema-Modell sinkt die Nutzlast so von 573 Kilogramm ohne Aufbau auf 526 mit Hochplane.
Warum jemand das tut, was es kostet und wo Händler- und Herstellerangaben auseinanderlaufen, behandelt der Ratgeber, warum 750 Kilogramm keine Ladung sind und was eine Ablastung bedeutet.
Was das Auto vorgibt
Für einen Anhängerkauf stehen die wichtigsten Zahlen nicht im Datenblatt des Anhängers, sondern im Fahrzeugschein des Autos. Feld O.1 nennt die Anhängelast gebremst, Feld O.2 die ungebremste, Feld 13 die Stützlast, Feld G die Leermasse.
Neben diesen Feldern gelten Grenzen aus der StVZO: Ein Pkw darf nicht mehr ziehen, als er selbst zulässig wiegen darf, höchstens aber 3.500 Kilogramm; bei der Stützlast setzt das schwächste Glied unter Auto, Anhänger und Kupplung die Grenze. Modellbezogene Werte führt dieser Bereich nicht auf; sie stehen im eigenen Fahrzeugschein.
Bei der Stützlast setzt § 44 Abs. 3 StVZO auch eine Untergrenze: vier Prozent des tatsächlichen Anhängergewichts, wobei 25 Kilogramm genügen. Wie viel tatsächlich auf der Kupplung lastet, hängt an der Beladung.
Für Tempo 100 kommt eine weitere Bedingung dazu: Der Eintrag des Anhängers darf dort keinen der beiden Werte des Autos übersteigen, weder dessen zulässige Gesamtmasse noch dessen Anhängelast. Hier zählt der Eintrag, nicht das tatsächliche Gewicht.
Wie die Felder gelesen und gegeneinander gerechnet werden, zeigt der Ratgeber zu Anhängelast und Stützlast Feld für Feld.
Nach dem Kauf: Tempo 100 und Hauptuntersuchung
Mit Anhänger gelten außerorts und auf der Autobahn 80 km/h. Tempo 100 erlaubt die Neunte Ausnahmeverordnung zur StVO nur auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen, und auch dort nur unter mehreren Bedingungen zugleich: ABS am Auto, ein Gewichtsverhältnis nach dem Faktor X, Reifen jünger als sechs Jahre, Bestätigung durch einen Prüfer, Eintrag und Plakette.
Nach dem Wortlaut gilt die Reifenbedingung „zum Zeitpunkt der jeweiligen Fahrt". Wer die Plakette hat, muss also trotzdem auf das Herstellungsdatum der Reifen achten, denn sobald sie sechs Jahre alt sind, entfällt Tempo 100.
Der Faktor X macht den Unterschied zwischen den Klassen. Ohne Bremse oder ohne hydraulische Stoßdämpfer beträgt er 0,3, ein 750-kg-Anhänger braucht dann ein Auto mit 2.500 Kilogramm Leermasse. Mit Dämpfern steigt er auf 1,1, und ein 1.300-kg-Anhänger kommt mit 1.182 Kilogramm Leermasse aus.
Die Erlaubnis gilt nur, solange alle Bedingungen erfüllt sind
Geregelt ist die Hauptuntersuchung in Anlage VIII der StVZO, der Nachweis in § 29.
Auf das hintere Kennzeichen des Anhängers gehört die Prüfplakette, nicht auf das des Autos, und sie verliert mit Ablauf des angegebenen Monats ihre Gültigkeit. Für Anhänger mit Saisonkennzeichen gilt eine Sonderregel: Läuft die Frist ab, während der Anhänger abgemeldet ruht, muss er gleich im ersten Monat der neuen Saison zur Prüfung. Anhänger, die höchstens 0,75 Tonnen wiegen dürfen oder keine eigene Bremse haben, kommen erstmals nach 36 Monaten, dann alle 24; schwerere gebremste alle 24 Monate; gewerblich vermietete jedes Jahr. Beide Pflichten mit allen Bedingungen und Fristen erklärt der Ratgeber, wie ein Anhänger zu Tempo 100 und zur fälligen HU kommt.
Häufige Fragen
Welchen Pkw-Anhänger darf ich mit Führerschein Klasse B ziehen?
Ab wann braucht ein Anhänger eine eigene Bremse?
Wie viel kann ein 750-kg-Anhänger laden?
Wo finde ich, was mein Auto ziehen darf?
Darf ich mit Anhänger 100 km/h fahren?
Änderungen an dieser Seite
Zuletzt redaktionell geprüft am .
- Querverweis auf den neuen Bereich Lastenanhänger für Fahrräder in der Einleitung ergänzt, wo Fahrradanhänger aus diesem Bereich ausgegrenzt werden.
- Ersterstellung: Übersicht nach den Gewichtsgrenzen 750, 3.500 und 4.250 kg statt nach Bauart. Auszählung des Fachhandelssortiments (AnhängerOutlet am 04.10.2026: 118 Tieflader, 176 Hochlader, 75 Koffer-, Kühl- und Deckelanhänger) gegen Amazon (eine Marke, 20 bis 29 Bewertungen) und Hornbach (58, fast nur Humbaur). Verweise auf drei Vergleiche und vier Ratgeber.
Verwendete Quellen
- [1]§ 6 FeV — Einteilung der Fahrerlaubnisklassen · abgerufen 2026-10-04
- [2]§ 6a FeV — Fahrerlaubnis der Klasse B mit der Schlüsselzahl 96 · abgerufen 2026-10-04
- [3]§ 41 StVZO — Bremsen und Unterlegkeile · abgerufen 2026-10-04
- [4]§ 42 StVZO — Anhängelast hinter Kraftfahrzeugen und Leergewicht · abgerufen 2026-10-04
- [5]Neunte Verordnung über Ausnahmen von den Vorschriften der StVO (Tempo 100) · abgerufen 2026-10-04
- [6]StVZO Anlage VIII — Untersuchung der Fahrzeuge, Fristen · abgerufen 2026-10-04
- [7]Brenderup: 1203SUB500 und 1203SUB750 — Technische Daten (Art.-Nr. 330141 und 330142) · abgerufen 2026-10-04
- [8]Böckmann Fahrzeugwerke GmbH: FAQs — Bremsenprüfung · abgerufen 2026-10-04